Experiment zum Messen von Kapazitäten

Gast #3273860
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Hallo,
ich würde gerne einen kapazitiven Positionssensor ausprobieren, so wie 
er in http://elm-chan.org/works/vlp/report_e.html als Variante c) 
beschrieben ist.
D.h. eine bewegte Platte über zwei feste (symm. Aufbau).

Für meinen fliegenden Plattenkondensator ca. 25cm^2 komme ich auf 22 pF:
8,85e-12  1  0,05^2 / 0,001 = 22,125e-12

Mit meinen (lächerliche geringen?) 10 kHz Sinus, einem 500 
Ohm-Widerstand (zu klein?) und einem 10 uF (viel zu groß?) Kondensator 
(wozu dient der?) bekomme ich ziemlich genau das am Messwiderstand, was 
ich auch reinstecke (Sinus ohne DC-Offset).

Wahrscheinlich hilft auch der fliegende Aufbau nicht (PCB-Stücke und 
fliegende Verdrahtung) weiter wenn dadurch die Mess-Kapazität anteilig 
klein ist.

Besteht überhaupt eine Chance, mit diesen Mitteln etwas am Oszi zu 
sehen?
#3274217
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> ich würde gerne einen kapazitiven Positionssensor ausprobieren,
> so wie er in http://elm-chan.org/works/vlp/report_e.html als
> Variante c) beschrieben ist.


In dem Beispiel gehen sie mit einem 8Mhz CMOS 5Vpp Signal (16MHz/2) auf 
die Diodenbrücke. Die Auswertung erfolgt über drei Tiefpässe (RC, LC, 
RC). Die Dioden sollten sehr schnell schalten können und kleine 
Kapazitäten haben (1pF, 2ns).
#3274553
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Die nehmen einen CMOS Rechteck-Oszillator mit internem Teiler durch 2 um 
ein möglichst konstantes 50% Tastverhältnis zu bekommen. Der einfachste 
Nachbau wäre es einen 16MHz Takt mit einem 74AC74 zu teilen. Damit hast 
du dann 8MHz mit konstantem 50% Tastverhältnis. Das Ganze geht auch mit 
anderer Taktfrequenz z. B. 6MHz.
Gast #3274685
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Habe doch einen 8 MHz Oszillator gefunden:
1
#include "msp430g2211.h"
2
void main(void)
3
{
4
  WDTCTL = WDTPW + WDTHOLD;
5
  BCSCTL1 = 13;
6
  DCOCTL = (3<<5);
7
  P1SEL = BIT4;
8
  P1DIR = BIT4;
9
  while(1);
10
}

Damit funktioniert es auch mit meinen Grabbelkistenbauteilen 
einigermaßen zufriedenstellend: 0,53 .. 1,3 V bei 3.6 V Sinus (p2p).
Gast #3274715
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Der Messwiderstand in einen Tiefpass gewandelt (vgl. 
http://elm-chan.org/works/vlp/galamp2.png) bringt dann verrauschte (0,3 
V)  0,5 .. 3,1 V DC.

Aber was macht der Kondensator "über" den Gleichrichter? Ohne ihn ist 
die Ausgangsspannungsdifferenz viel kleiner, aber wieso verursacht er 
nicht einen konstanten Strom (er ist dem Sensor ja parallel geschaltet). 
Was ist die Wechselwirkung?

Und die Ausgangsspannung schwankt mit der Frequenz, ohne Quarz muss das 
also kompensiert werden (Temp.-Komp, Referenz-Kondensator messen, ..?).

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