Hallo,
weiß zufällig jemand welchen Signalpegel das RGB-Signal für die
LED-Streifen haben muss?
Ist das wie bei VGA 0-0.7V oder anders?
Habe im Internet versucht das rauszubekommen, aber in den Datenblättern
steht nichts von den Signaleigenschaften.
Weiß da jemand etwas?
Kommt auf die interne Widerstände des Streifens drauf an. Wenn du
nirgends was findest kontaktiere den Hersteller.
Normalerweise sind diese Spannungen 5, 12, 24V... solche typische
Spannungsgrössen
martin schrieb:> weiß zufällig jemand welchen Signalpegel das RGB-Signal für die> LED-Streifen haben muss?
Für welche?
Bei den Streifen, mit gleicher Farbe und Helligkeit für alle LEDs auf
dem Abschnitt (3528, 5050) ist das normalerweise kein Steuersignal,
sondern direkt die Betriebsspannung für die LEDs incl. Vorwiderstand und
hängt von der Verschaltung in der Kette ab. Bei den Ketten mit
individuell steuerbaren WS2812-LEDs ist das ein Datenstrom mit 5V
Digitalsignal.
Was meinst du mit Standart Signal? PWM?
Es gibt keinen Standart. Es kommt darauf an wie deine LEDs angeschlossen
sind (z.B. 4 Seriell für einen Strip). Wenn du keine Ahnung hast mit was
für eine Spannung deine ein Strip betrieben werden muss dann kannst du
es nur mit probieren versuchen. Nimm Kontakt mit dem Hersteller auf!
Anders wird es nicht gehen.
Ne ich meinte wenn ich ein RGB-Signal habe in Form von 0-0.7V
Signalpegel.
Wie kann ich damit RGB LED Strips ansteuern die für den ganzen Strip
jeweils einen R,G,und B Eingang haben?
Anscheinend kann man da nicht mit dem analogen 0,7Vss @75Ohm Signal
drangehen.
Reicht hier ein ADC?
Sorry, meine Glaskugel streikt mal wieder :(
Falls du genauere Hilfe willst, sag uns was für RGB Strips du hast. Gib
uns den genauen Modellnamen und man wird dir hier wesentlich besser
helfen können.
martin schrieb:> Kennt ihr den zufällig einen KOnverter der das Standard RGB Signal in> das für LEDs umwandelt?
Standard RGB Signal? Was soll das sein? Ist das sowas wie der Standard
Kartoffelsalat?
Ganz im ernst, weisst du überhaupt was RGB Bedeutet? Denn eine RGB LED
ist nichts anderes als ein Bauteil mit 3 integrierten LED's in den
Farben Rot, Grün & Blau.
Signale um diese Anzusteuern gibt es in dem Sinn keine, schon recht
keine "Standard" Signale. RGB LED's benötigen Analoge Spannungen, welche
meist mit einem PWM Signal erzeugt werden, bzw. die LED's werden meist
direkt mit diesen PWM Signalen angesteuert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtdiodehttp://de.wikipedia.org/wiki/Pulsweitenmodulation
Entweder nimmst du Kontakt mit dem Hersteller auf, oder du versuchst es
selbst einmal.
Gruss
Er meint ein Videossignal! Troll oder Anfaänger? Falls 2. schreibe dein
wirkliches Problem, welche Stereifen, was möchtest du eigentlich
wirklich machen? Dann kann man dir auch helfen.
Ich habe einen Controller erstellt, der aus einem VGA-Videosignal die
Durchschnittsfarben einzelner Bildbereiche "errechnet". Also quasi ein
Ambilightcontroller. Jetzt habe ich an seinem Ende für jeden Kanal ein
RGB-Signal welches welches konstant für ein Bild anliegt. Also eine
bestimmte Farbe. Allerdngs liegt dieses analog in Form dieses Video RGB,
sprich 0-0,7V Signalpegel. Jetzt würde ich aber gerne diese Farbe von
einem RGB-LED Streifen darstellen lassen, diesen suche ich noch.
Allerdings habe ich das Problem, dass ich ja mit diesem Signal die
Eingänge der Streifen nicht ansteuern kann. Meine Frage ist, wie ich das
nun anstellen soll. ich muss das vorhandene Signal ja iwie umwandeln um
es für die RGB LEDs nutzbar zu machen.
Hoffe es ist jetzt klarer geworden.
Okay das vereinfacht die Sache. Da gäbe es jetzt mehrere möglichkeiten.
Einerseits könnte man das ganze über einen Transistor verstärken, müsste
man halt den Arbeitspunkt usw. berechnen, vermute mal, darauf hast du
weniger lust.
Eine gute Alternative wäre ein Operationsverstärker, wobei man auch hier
einen suchen müsste, der den benötigten Strom liefern kann.
Deine 3 Anschlüsse R G und B werden vermutlich, sofern du keine
hochkomplexen Dinger wählst, eine ganz normale Ansaloge Spannung
benötigen. Diese muss aber bisschen über deinen 0,7V liegen. Die
einfachste Variante wäre wohl immernoch eine PWM zu erzeugen.
Eine weitere Alternative wäre natürlich die Digitale...
Welchen Controller hast du denn verwendet?
martin schrieb:> VGA-Videosignal die> Durchschnittsfarben einzelner Bildbereiche "errechnet"
Wie hast du das realisiert?
Die meisten RGB-LED-Stripes werden über PWM angesteuert. Mit dem TL494
könnte man das PWM gut erzeugen. Er hat neben dem PWM Modulator einen
integrierten OPV und das Signal auf <0V:5V> zu verstärken.
Ah jetzt ists klar.
Verwend doch einen nichtinvertierenden Verstärker mit einer LDO Enstufe
für jeden einzelnen Kanal. Die meisten LED Strips haben die Widerstände
schon vorgeschaltet und jeder zusätzliche Strip wird parallel
geschaltet. Die Spannung ist vom Hersteller vorgegeben.
Wenn z.B. der Strip eine Betriebsspannung von 12V hat, dann brauchst du
eine verstärkung von 12V/0.7V = 17.
Es gibt vielleicht fertige Kontroller sind mir aber nicht bekannt.
Kannst auch einen PWM generieren hast dann weniger Verluste (analog oder
mit Controller gelöst)
Sébastien Monn schrieb:> Verwend doch einen nichtinvertierenden Verstärker
Das halte ich für keine gute idee, da die LEDs erst ab einer gewissen
Spannung Leuchten. Oft sind 3 LEDs in Reihe, bei den Blauen LEDs erbigt
sich dann eine Spannung von ca. 9V. Somit würde die LEDs erst leucheten,
wenn das Signal aus seine Schaltung > 9V/17=0.53V ist.
Ich hab selbst einen entworfen. Das ganze ist ein Projekt für die
Schule.
Ich habe die Zuteilung des Videosignals zu den Einzelnen Kanälen
mithilfe von Monoflops und Multivibratoren realisiert, die weiderum
analoge Schalter ansteuern, welche das Signal entsprechend zu den
Kanälen durchlassen. Wobei ich den ersten Monoflop, von dem der Rest
anhängig ist, an das V-Sync Signal gekoppelt habe.
Das Durchschnittssignal habe ich mithilfe einer Integriererschaltung
realisiert. Das bedeutet das Ausgangssignal kommt aus einem OPV.
Jetzt müsste ich also das Signal mit einem analogen Komparator zu einer
PWM umwandeln? Aber was nehme ich als Trägersignal?
martin schrieb:> Das Durchschnittssignal habe ich mithilfe einer Integriererschaltung> realisiert. Das bedeutet das Ausgangssignal kommt aus einem OPV.
Wenn du die Zeitkonstante dies Integrators änderst, könnte dieser auch
schon die <0V:5V> ausgeben.
martin schrieb:> Jetzt müsste ich also das Signal mit einem analogen Komparator zu einer> PWM umwandeln?
Ich würde mit den TL494 ansehen, der hat Sägezahngenerator und
Komparator integriert.
Trägersignal
Ein paar hundert Herz oder mehr.
Guter Einwand Max. Könnte noch mit einem Offset behoben werden. Das
Problem dabei wäre, dass du von Toleranzen der Komponenten abhängig
wärst. Oder es müsste eine Nullpunkterfassung durch den Strom erfolgen.
Nun eine Möglichkeit wäre noch eine Konstantstromquelle zu verwenden hat
aber den Nachteil, dass du den Konstantstrom auf die Anzahl Strips
anpassen musst.
Max H. schrieb:
> Ich würde mit den TL494 ansehen, der hat Sägezahngenerator und
Komparator integriert.
Hat dann das gleiche Problem wie das du vorhin bei mir erwähnt hast.
Oder regelt der auch auf den Strom (habe das Datenblatt nur kurz
überflogen)?
Sébastien Monn schrieb:> Hat dann das gleiche Problem wie das du vorhin bei mir erwähnt hast.
Nein. Der TL494 erzeugt PWM indem der Das 0 bit 5V Signal mit einem
Sägezahn vergleicht. Mit dem PWM würde ich dann einen Transistor oder
MOSFET schalten, wenn der in 494 integrierte zu schwach ist.
Habe ich das richtig verstanden, dass eine PWM quasi eine Uwandlung
eines Signals in Rechtecksignale bei einer bestimmten Frequenz.
Da Frage ich mich ob es nicht einfacher ist einfach das Signal zu
verstärken wie einige schon vorgeschlagen haben, wenn nur der
Spannungspegel das Problem darstellt, dann hätte man einen fließenden
Übergang. Fürs Auge wird das keinen Unterschied machen, aber ist doch
einfacher oder nicht?
Wieso muss hier der OPV viel Strom liefern können? Nomalerweise haben
doch die LEDs eine eigene Versorgungsspannung.
martin schrieb:> Nomalerweise haben> doch die LEDs eine eigene Versorgungsspannung.
Sag uns bitte welche LED Streifen du hast.
> Da Frage ich mich ob es nicht einfacher ist einfach das Signal zu> verstärken
Nein, siehe
Beitrag "Re: RGB-Signalpegel LED-Strips"> Habe ich das richtig verstanden, dass eine PWM quasi eine Uwandlung> eines Signals in Rechtecksignale bei einer bestimmten Frequenz.
Ja, zusätzlich ändert sich mit dem Modulierenden Signal der Dutycycle=
Verhältnis aus On Time zu Periodendauer.
Wird häufig immer mit Kontroller verkauft.
Wie kann ich denn hierbei wissen, dass die Streifen mit PWM angesteuert
werden? Dann würde ich den Kontroller einfach weglassen und direkt an
die Eingänge gehen.
martin schrieb:> Und auch 0-5V Signal?Max H. schrieb:> Kontroller ist aber überflüssig. Den kannst du nicht mit dem 0> bis 0.7V Signal ansteuern, nur mit der Fernbedienung .
Und mit den 0 bis 5V auch nicht.
martin schrieb:> Wieso muss hier der OPV viel Strom liefern können? Nomalerweise haben> doch die LEDs eine eigene Versorgungsspannung.
Die Streifen von Conrad, sind nur LEDs mit Vorwiderständen auf einer
langen und flexiblen Platine. Das Signal ist also die
Versorgungsspannung für die LEDs
Also ist die Aufgabe ein PWM zu erstellen mit einer Verstärkung auf die
Versorgungsspannung des Streifens, was ich alles mit dem TL494
realisieran kann, richtig?