dd unter Linux streikt

Gast #3243643
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Hallo zusammen,
irgendwie zweifle ich grad an mir selbst. Ich versuche eine leere Datei 
mit einer bestimmten Größe anzulegen. dd ist dafür ja geradezu 
prädestiniert:

dd if=/dev/null of=testfile bs=1K count=1000

Doch statt wie erwartet eine knapp 1 MB-Große Datei zu erhalten endet er 
mit

0+0 Datensätze ein
0+0 Datensätze aus
0 Bytes (0 B) kopiert, 0,000799421 s, 0,0 kB/s

und im aktuellen Verzeichniss liegt eine leere Datei. Ich bin Eigentümer 
des aktuellen Verzeichnisses, und kann auch sonst jede Datei anlegen die 
ich will. Zuerst dachte ich es liegt vielleicht am System. Mittlerweile 
habe ich das ganze an 3 Rechner probiert (Mac, OpenSuse und Ubuntu) und 
bei allen das gleiche Ergebnis erzielt. Denke der Fehler bin ich, aber 
ich steh grad komplett auf dem Schlauch. Was mache ich falsch?

Tobi
Gast #3243852
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Jörg Esser schrieb:

> Aber besteht ein Unterschied? Sollten doch dann beide sparse sein oder
> nicht?
> Also count=0 oder /dev/zero?

Nein, nur die Erzeugung einer Datei mit 'seek' erzeugt ein sparsefile.
Mit /dev/zero werden wirkliche, echte 0x00 auf die Platte gebrannt.


Allgemein:
> dd if=/dev/null of=testfile bs=1K count=1000
> Doch statt wie erwartet eine knapp 1 MB-Große Datei zu erhalten...

> knapp

'bs=1K count=1000' erzeugt eine Datei die größer als ein MB und kleiner 
als ein MiB ist.

'bs=1000 count=1000' ==> 1MB
'bs=1k count=1k' ==> 1MiB

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