Berechnung LC Pi Filter Bandpass

OP #3248872
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Irgendwo habe ich im Internet eine Formel für die Berechnung eines LC Pi 
Filter Bandpasses gefunden. Zwei Parallelschwingkreise (LC) die über 
eine Reihenschaltung aus L und C miteinander verbunden sind. LTSpice 
File im Anhang. Diese kann jedoch nicht stimmen. Habe ich falsch 
abgeschrieben oder ist dies nur eine grobe Näherung ?
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Gast #3248876
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>Diese kann jedoch nicht stimmen.
Was meinst Du mit "Diese"?

>Habe ich falsch abgeschrieben ...
Wie sollen wir das beurteilen, wenn wir das Original nicht kennen?

>Die Grenzfrequenzen werden nicht bei -3dB,
>sondern bei etwa -10dB erreicht.
Sei doch froh. :-)

Die "Grenzfrequenz" ist definiert als diejenige bei der eine Dämpfung 
von 3dB vorliegt. Also ist es nicht so das die Grenzfrequenz bei -10dB 
erreicht wird, sondern die Grenzefrequenz ist höher bzw. niedriger.
Gast #3248907
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Hmmh. Also das ist wirklich interessant. Denst du, du kannst die formeln 
nochmal finden und uns die quelle mitteilen? Die Berechnungsvorschrift 
sieht recht "rund" aus. Es könnte auf eine Mathematischen Schönheits-OP 
zurückzuführen sein, manchmal rechnet es sich mit sqrt(1/2) halt blöd.

Ich hatte erst vermutet, dass es ein Effekt ist, der auftritt, aufgrund 
der höheren Ordnung des Filters. Diese ist ja prinzipiell bei -60dB/dek 
in den Bereich "3. Ordnung" zu stekcen. bei 3. Ordnung kann es gut sein, 
dass sich da die -3dB-Freq 3x überlagern, was dann durchaus zu -10dB 
akumulieren könnte. Dass es nicht -9dB sind könnte daran liegen, dass 
die filter nicht exakt gleich sind.  (es gibt 2 verschiedene 
Schwingkreise)

Aber sicher bin ich mir keinesfalls.
#3249066
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Nimm Faktor b=2 (für L2, C2) siehe Schaltplan. Dann passt es.

Interessant ist auch a=0,5. Das gibt ein Filter mit 1dB Welligkeit und 
der "gleichen" Bandbreite. Nur ist die dann wie üblich beim Durchtritt 
der Welligkeit definiert.

Werte anzeigen: Dazu nicht mit .step arbeiten sondern mit ".param a=1 
b=2".

Control Panel -> Operation -> Generate Expanded Listing
Run
View -> SPICE Error Log

a=1 b=2

    --- Expanded Netlist ---
* D:\__VAIO_LTSPICE\2600-2699\2685 Bandpass\LC_Pi-Filter_Bandpass-2.asc
l2 n001 0 3.31573078175913e-006
l3 out 0 3.31573078175913e-006
l1 n002 n001 3.97887693811096e-005
c2 n001 0 7.95775387622191e-009
c3 out 0 7.95775387622191e-009
c1 out n002 6.63146156351826e-010
v1 n001 0 ac 2 rser=50
rlast out 0 50
.ac oct 500 100k 10meg
.end



a=0.5 b=1

    --- Expanded Netlist ---
* D:\__VAIO_LTSPICE\2600-2699\2685 Bandpass\LC_Pi-Filter_Bandpass-2.asc
l2 n001 0 1.65786539087957e-006
l3 out 0 1.65786539087957e-006
l1 n002 n001 1.98943846905548e-005
c2 n001 0 1.59155077524438e-008
c3 out 0 1.59155077524438e-008
c1 out n002 1.32629231270365e-009
v1 n001 0 ac 2 rser=50
rlast out 0 50
.ac oct 500 100k 10meg
.end
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OP #3249600
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Danke an Helmut.

Was macht der table Befehl bzw. Parameter ?
Die Hilfe kann table nicht finden.
Genauer was macht dieses Konstrukt ?

.param a=table(n,1,1,2,1,3,0.5)
.param b=table(n,1,1,2,2,3,1)
.step param n 1 3 1
.param n=1

Ist die Bezeichnung LC Pi-Filter der allgemein gebräuchliche Begriff für 
diesen Filter ? Welches Verhalten hat dieser Filter (Butterworth,Bessel 
etc) bzw. in welche "Schublade" kann ich diesen Filter stecken ?

An DerAlbi.

Leider habe ich mir die Quelle nicht aufgeschrieben.

An Herbert.

Wer ist Wippermann ?
Habe es noch nicht ausprobiert, aber bringt es was einfach nach 
Wippermann zu googeln. Tut mir leid wenn der Herr Wippermann nicht jedem 
bekannt ist.
#3249619
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.param a=table(n,1,1,2,1,3,0.5)
.param b=table(n,1,1,2,2,3,1)
.step param n 1 3 1


Man kann in LTspice mit verschachtelten .step Kommandos(bis zu 3 Ebenen) 
Kombinationen von ".param"-Werten simulieren. Oftmals möchte man aber 
gar nicht alle m^n Kombinationen simulieren.

Stattdessen definiere ich Tabellen die mit der gleichen Index-Variable 
durchlaufen werden. Dadurch kann ich genau die Kombinationen definieren 
die mich interessieren.


.param n=1
Das ist nur dazu, falls ich ".step" nicht verwende. Dann wird mit n=1 
der erste Eintrag der Tabellen verwendet.
OP #3249644
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Ah, ja.
Das heisst der Eintrag von n in .param a=table(n,1,1,2,1,3,0.5) bedeutet 
das n als Schleifenvariable verwendet wird. Ebenso bei .param 
b=table(n,1,1,2,2,3,1).
.step param n 1 3 1
...hat zur Folge das die ersten 3 Elemente sowohl aus a als auch aus b 
ausgewählt werden d.h. von a die Werte 1,1,2; von b die Werte 1,1,2.

>Das fast flache Filter ist ein "Fast"-Butterworth-Filter. Das andere ist
>ein ca. 1dB Tschebyscheff-Filter.

Ok, also läßt sich dieser sogenannte LC Pi-Filter nicht eindeutig einem 
bestimmten Filtertyp zuordnen.

Frage zu Expanded Netlist.
Das können doch nur die Werte des letzten Durchlaufes (Bei Verwendung 
von .step oder table) sein ?
Gast #3250064
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Hans-werner M. schrieb:
> Wer ist Wippermann ?
> Habe es noch nicht ausprobiert, aber bringt es was einfach nach
> Wippermann zu googeln. Tut mir leid wenn der Herr Wippermann nicht jedem
> bekannt ist.

Hast jetzt ein problem oder nicht? Wippermann ist bekannt wie ein bunter 
Hund. Noch nicht mal intelligent danach gesucht aber meckern? 
http://www.wolfgang-wippermann.de/inhaltfilter

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