Gast
#4154044
Ich möchte eine Schaltung mit Strom versorgen. Über ein Printnetzteil soll diese an das 230 V Netz angeschlossen werden. Die Schaltung selber soll die Gartenbeleuchtung, momentan bestehend aus 2x230 V 12 Watt LEDs, mithilfe eines Relais automatisch schalten. Die angedachte Schaltung selbst besteht aus einem Mikrocontroller, Transistor, Widerstand, Freilaufdiode und Relais - und natürlich dem Printnetzteil. Das Relais benötigt zum Schalten 0,08 A bei 3,5 V bis 7,5 V. Der Mikrocontroller eine Spannung von 3,6 V bis 5,5 V bei einem gewöhnlichen Strombedarf von 0,08 A und Spitzen bis 0,43 A. Für die Stromversorgung habe ich mir bereits ein Netzteil herausgesucht, welches meinen Anforderungen entspricht: Es liefert 5 V bei bis zu 0,4 A und erlaubt kurzfristige Spitzenströme bis zu 0,6 A. Allerdings stehe ich momentan vor der Frage, ob ich prinzipiell eine solche Schaltung mit Relais und Mikrocontroller überhaupt stabil direkt daran betreiben kann. Im Datenblatt des Netzteil steht, dass die "Ripple and Noise" Messungen mit einem 1 uF Elektrolyt- sowie einem 0,1 uF Keramikkondensatur gemacht wurden. Wenn ich das Netzteil nun mit diesen beiden zusätzlichen Kondensatoren auf Niederspannungsseite beschalte, sollte dieser Wert bei 0,09 V liegen. Lässt sich so eine ausreichend stabile Stromversorgung für eine derartige Schaltung bewerkstelligen? Ich könnte natürlich bei Bedarf noch einen zusätzlichen Kondensator in die Schaltung einbauen, um die Stromspitzen etwas abzufangen. Oder sollte ich eher auf ein 9 V Printnetzteil umschwenken und den üblichen Weg über einen 7805 Spannungswandler gehen? Ich bezüglich solcher Printnetzteile leider keinerlei Erfahrung. Netzteil: http://www.conrad.de/ce/de/product/630164/ACDC-Printnetzteil-Spitznagel-SPN-00205-5-VDC-04-A-2-W Datenblatt: http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/625000-649999/630164-da-01-ml-SPN_00205_AC_DC_MODUL_5VDC_0_400MA_de_en.pdf