Maximaler Einschaltstrom

Gast #4442801
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Hallo,

ich will mir eine Vorrichtung bauen, mit der ich eine Spannung von 0 auf 
230v AC schalten kann. Das wichtige dabei ist, dass ich einschalten 
will, wenn die Netzspannung bei 90° liegt, bzw im Moment der maximalen 
Spannung. Dann ist auch der Einschaltstrom maximal.

Ich würde erst mal mit einem trafo die 230v auf 5v herunter 
setzen.....dann braüchte ich eine Schaltung mit der ich diese maximale 
Spannung bzw 90° erkenne. Das ganze kommt dann an einen Mikrocontroller 
der über ein Relais die 230 v bei 90° für ein gerät schaltet.

Mir fehlt gerade eine Idee wie ich mittels eines ICs ermitteln kann wann 
die Netzspannung bei 90° ist.

Jemand eine Idee?

Grüße
Gast #4442808
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Maximaler Einschaltstrom schrieb:
> Das ganze kommt dann an einen Mikrocontroller
> der über ein Relais die 230 v bei 90° für ein gerät schaltet.

Da brauchst du aber ein schnelles Relais. Wie wäre es mit einem Triac?
Die 90° zu erkennen ist vielleicht etwas aufwendiger, aber 
Nulldurchgangserkennungen gibt es wie Sand am Meer. Zusammen nennt sich 
das dann Phasenanschnittssteuerung mit festem 90° Phasenwinkel.
#4442816
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Maximaler Einschaltstrom schrieb:
> Hallo,
> > ich will mir eine Vorrichtung bauen, mit der ich eine Spannung von 0 auf
> 230v AC schalten kann. Das wichtige dabei ist, dass ich einschalten
> will, wenn die Netzspannung bei 90° liegt, bzw im Moment der maximalen
> Spannung. Dann ist auch der Einschaltstrom maximal.

Das geht mit jedem beliebigen Dimmer. Wenn Du es etwas genauer
haben willst, nimm einen µC gesteuerten Dimmer, der die Zeit
seit dem Nulldurchgang misst.
Gast #4442824
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Maximaler Einschaltstrom schrieb:
> der über ein Relais die 230 v bei 90° für ein gerät schaltet.

Das Relais schaltet dafür zu langsam.

Maximaler Einschaltstrom schrieb:
> Mir fehlt gerade eine Idee wie ich mittels eines ICs ermitteln kann wann
> die Netzspannung bei 90° ist.

Das macht der µC. Der kann ggfs. auch die Relaisverzögerung ausgleichen.

Man kann auch einen Nulldurchgangsdetektor nehmen und 5ms verzögert 
schalten. Anstelle Relais vielleicht eine Diodenbrücke mit Mosfet/IGBT.
#4442994
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Holger K. schrieb:
> Zuerst stellt sich aber die Frage ob der TO sich sicher ist, ob es sich
> um eine induktive, kapazitive oder resistive Last handelt!
Nicht den Einschaltvorgang mit dem eingeschwungenen Zustand verwechseln. 
Denn ob ich einen leeren Kondensator im Nulldurchgang oder im 
Spannungsscheitel einschalte spielt schon ne Rolle. Die spätere Phase 
ist was anderes. Bei einer Induktivität spielt der Einschaltstrom keine 
Rolle, hier eher der Abschaltstrom.
#4443011
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Holger K. schrieb:
> Anbei ein Bild für ungläubige.
Wie du zweifelsfrei erkennen kannst, ist der Strom im Einschaltmoment = 
0 (übrigens unabhängig wo du den Sinus im Einschaltmoment treffen 
würdest). In deinem Bild noch ansatzweise zu erkennen, wie sich das 
System einschwingt.
Somit spielt bei L-Last der Einschaltmoment keine Rolle, der Strom ist 
anfangs immer 0.

Bei einem Kondensator wäre der Strom im Einschaltmoment I = U/R mit R 
sehr klein (Leitung etc.).

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