Hallo Männer, vielleicht kennt sich jemand mit Chemie aus? Ich suche die Säure, die je Euro den meisten Kalk auflösen kann. Das dürfte grundsätzlich eine recht leichte Aufgabe für egal welche Säure sein. Nur ist mir nicht bekannt, wie viel Säure je g Kalk dabei verbraucht wird. Wenn ich z.B. das Katzenklo von Urinstein befreie, geht da ratz fatz ein ganzer Liter Salzsäure bei drauf. Oder eben Kalkentferner zum doppelten Preis... Im Bad siehts beim Berliner Kalk³-Wasser kaum besser aus, aber ich habe noch ein paar andere vergleichbare Anwendungen. Daher die Frage nach einer günstigen, effektiven Säure. Es darf gern auch eine alternative Idee sein, von mir aus bis hin zum Zitronenzüchten. Nur sollte am Ende die tatsächlich höchste Kalklösemenge für kleines Geld stehen, keine homöopathischen Mittelchen o.ä. Und nein, mit Topfkratzern und Co wollte ich nicht hantieren, auch wenn das das billigste Verfahren sein dürfte. Vielen Dank für ernstgemeinte Tips, die Frage ist es auch.
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Es dauert zwar etwas länger, aber wie wäre es mit Essig?
ebay 132304390697 scheint ein günstiges Preis-Leistungsverhältnis zu sein.
pegel schrieb: > Es dauert zwar etwas länger, aber wie wäre es mit Essig? oder zitronensäure, z.b. zum wasserkocher entkalken. essig nur für flächen bei denen ich die zitronensäure nicht x-mal wegwischen will - essig verdampft. ich würde zum "entkalken" des katzenklos, oder generell im haushalt, keine salzsäure verwenden. viel zu aggressiv. mein katzenklo wird ganz normal ausgewaschen, dann kommt ein wenig wäsche desinfect rein, ausschwenken, überschuss auskippen, und neuen katzensand rein. oh, und kein klumpstreu! das hab ich einmal probiert, und musste es fast rausmeißeln - kein witz.
verkalkt schrieb: > Wenn ich z.B. das Katzenklo von Urinstein befreie, geht da ratz fatz ein > ganzer Liter Salzsäure bei drauf. Unverdünnt?
Man könnte neben den auf Erfahrungen beruhenden Empfehlungen auch einmal den chemischen Vorgang mengenmäßig betrachten und das zusätzlich betrachten, da ja dies eine direkte Relation zur nötigen Säuremenge und Preis gibt. Ich vermute, dass im Internet oder in Chemie-Büchern für die gängigsten im Handel erhältlichen Säuren die Reaktion mit Kalk quantitativ beschrieben ist und das mit den Schulkenntnissen in Chemie noch nachvollziehbar ist. Nebenbei bemerkt, benutze ich für den Wasserkocher auch Essig(-essenz). Wüsste jetzt nicht, dass das gegenüber Zitronensäure einen Nachteil hat. (Aber falls jemand einen kennt, wäre ich für Infos dazu dankbar).
Theor schrieb: > Nebenbei bemerkt, benutze ich für den Wasserkocher auch Essig(-essenz). > Wüsste jetzt nicht, dass das gegenüber Zitronensäure einen Nachteil hat. > (Aber falls jemand einen kennt, wäre ich für Infos dazu dankbar). Ich kann den Nachteil zwar nicht benennen, aber aus der Beschreibung meiner beiden Kaffeevollautomaten geht hervor, dass Essigsäure und seine Derivate nicht zum Entkalken genommen werden sollen, dadurch würden Metallverbindungen angegriffen. Empfohlen wird Zitronensäure. Sowieso, wenn es um Lebensmittelbehälter geht, würde ich nur Zitronensäure nehemen. Aus anderen Gründen kaufe ich immer einen ganzen Sack davon: https://www.ebay.de/itm/25-kg-Zitronensaure-Lebensmittelqualitat-E330-Bio-Entkalker/121692950595?hash=item1c55771043:g:uyYAAOSwPh5ZNoAY
Lothar M. schrieb: > Theor schrieb: >> Nebenbei bemerkt, benutze ich für den Wasserkocher auch Essig(-essenz). >> Wüsste jetzt nicht, dass das gegenüber Zitronensäure einen Nachteil hat. >> (Aber falls jemand einen kennt, wäre ich für Infos dazu dankbar). > > Ich kann den Nachteil zwar nicht benennen, aber aus der Beschreibung > meiner beiden Kaffeevollautomaten geht hervor, dass Essigsäure und seine > Derivate nicht zum Entkalken genommen werden sollen, dadurch würden > Metallverbindungen angegriffen. > > Empfohlen wird Zitronensäure. Sowieso, wenn es um Lebensmittelbehälter > geht, würde ich nur Zitronensäure nehemen. > Aus anderen Gründen kaufe ich immer einen ganzen Sack davon: > https://www.ebay.de/itm/25-kg-Zitronensaure-Lebensmittelqualitat-E330-Bio-Entkalker/121692950595?hash=item1c55771043:g:uyYAAOSwPh5ZNoAY Grundsätzlich bilden sowohl Essigsäure als auch Zitronensäure Metallsalze (Azetate bzw. Citrate) - "lösen" also Metall. In Bezug auf Edelstähle aus dem Lebensmittelbereich, scheitert es bei mir an der genauen Kenntnis der Legierung meines Wasserkochers. Leider sind die Handelsprodukte für Endkunden ja fast nie detailliert spezifiziert. Allerdings ergibt etwa diese Tabelle http://www.aga-tech.at/assets/uploads/2016/09/Chem.-Bestndigkeit-von-Edelsthlen-RIBA.pdf hier, beim Vergleich von Essig- und Zitronensäure, dass "viele" Edelstähle in höherem Maße von Zitronensäure als von Essigsäure angegriffen werden. Das ist soweit mein Kenntnisstand. (Falls jemand das ergänzen kann, wäre ich dankbar).
Ganz klar: Zitronensäure. Alternativ Essig. Zitronensäure ist richtig billig (Kilopreis um die 2€) und man kann sie im Supermarkt kaufen. Dort bei den Einmachsachen schauen, man braucht das für diverse Konserven als Zutat. Der Vorteil von Zitronensäure gegenüber Essig ist, dass sie nicht stinkt, und agressiver ist (bei Kalk). Der Vorteil vom Essig ist, dass er verdunstet, also eignet er sich für Glasflächen natürlich besser - kein Nachwischen nötig. Ich würde keine anderen Säuren verwenden. Dazu klappt es mit den Essig oder Zitronensäure zu gut. Außerdem glaube ich nicht, dass ander Säuren billiger in Kleinmengen sind. Für die Augen sind feste Zitronensäure und Essig Essenz auch nicht gut, also aufpassen. Die Verdünnten Lösungen sind eher harmlos, aber schmerzhaft.
Hmm schrieb: > Zitronensäure ist richtig billig (Kilopreis um die 2€) Aber nur in grossen Gebinden. Kleinmengen kosten da schon mehr als das Doppelte. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, obwohl ich die Zitronensäure für ganz andere Zwecke brauche. Nur kurz dazu: Ich muss grössere Lebensmittel-Behälter ab und zu mit Natronlauge säubern. Zur anschliessenden Neutralisierung der Natronlaugen-Rückstände verwende ich Zitronensäure. Natronlauge hinterlässt auf Oberflächen einen schmierigen Film, selbiger verschwindet sofort nach Behandlung mit Zitronensäure. Da ich das Zeug nunmal schon im Haus habe, verwende ich es auch zum Entkalken. Am besten geht das wenn die Zitronensäure in heissem Wasser aufgelöst wird. Je heisser, desto besser. Abgefüllt in eine Sprühflasche kann man damit auch fast alle Oberfächen im Haushalt entkalken
Lothar M. schrieb: > Am besten geht das wenn die Zitronensäure in heissem Wasser aufgelöst Hast du eine Empfehlung zur Konzentration?
pegel schrieb: > Hast du eine Empfehlung zur Konzentration? Zum Entkalken von stark verkalkten Elementen nehme ich einen gehäuften Esslöffel auf einen Liter Wasser. Bei weniger starker Verkalkung reicht die Hälfte.
Hmm schrieb: > Ganz klar: Zitronensäure. Alternativ Essig. Noch klarer: Kohlensaures (Spritziges) Mineralwasser beim Discounter 50c/l geht bis ph-Wert 5 mal aufs etikett schauen Oder sich mal von den Verwandten die im Bereich des Sauren Regens (geht bis ph_wert 4,4) wohnen ein Fäßchen "Saures von oben" mitbringen lassen. ;-)
Lothar M. schrieb: > einen gehäuften > Esslöffel auf einen Liter Wasser. Das klingt doch gut. Damit dürfte selbst ein Kilo Zitronensäure aus dem Einkaufsmarkt eine Weile reichen.
pegel schrieb: > Das klingt doch gut. Damit dürfte selbst ein Kilo Zitronensäure aus dem > Einkaufsmarkt eine Weile reichen. Wenn du Geräte damit behandelst, welche sowieso heisses Wasser erzeugen, z.B. Kaffeeautomaten oder Wasserkocher und du das regelmässig machst, brauchst du nicht so viel, da reicht ein flach gestrichener Esslöffel auf einen Liter Wasser.
pegel schrieb: >> einen gehäuften >> Esslöffel auf einen Liter Wasser. > > Das klingt doch gut. Damit dürfte selbst ein Kilo Zitronensäure aus dem > Einkaufsmarkt eine Weile reichen. Ich nehme noch mehr, mehrere gehäufte Esslöffel auf einen Liter, geht dann noch schneller. Zu beachten ist, dass die Geschwindigkeit mit der der Kalk gelöst wird stark von der Temperatur abhängt. Im Wasserkocher reicht dann schon eine Messerspitze, wenn man kurz aufkochen lässt. Das Lösen von Zitronensäure in Wasser ist übrigens endotherm, d.h. die Temperatur des Wassers sinkt, wenn man Zitronensäure drin auflöst. Am besten man nimmt von vornherein heißes Wasser, dann hat man zumindest warmes Wasser, wenn die Zitronensäure gelöst ist...
verkalkt schrieb: > Ich suche die Säure, die je Euro den meisten Kalk auflösen kann Normalerweise verwendet man zum Kalk lösen im Haushalt Amidosulfonsäure. Im Gegensatz zu Zitronensäure löst die den Kalk ratz fatz auch kalt. Es ist letztlich feste Schwefelsäure, die zum Arbeiten in Wasser aufgelöst wird. Greift allerdings Chrom an. Und sie löst den Kalk, verwandelt ihn nicht wie Essig in erneut etwas festes. Aber ob die pro Kilo die billigste ist ? Oder Schwefelsäure aka Batteriesäure ? Es hängt wohl von deinen Einkaufkonditionen ab.
Calciumcitrat Löslichkeit: sehr schlecht https://de.wikipedia.org/wiki/Calciumcitrat Calciumchlorid Löslichkeit: gut https://de.wikipedia.org/wiki/Calciumchlorid
Hmm schrieb: > Der Vorteil vom Essig ist, dass er verdunstet, also eignet er sich für > Glasflächen natürlich besser - kein Nachwischen nötig. Und was passiert mit dem gelösten Kalk, dem Calzium-Azetat? Verdunstet das auch oder bildet es dann einen weißen Film auf dem Glas?
Moin, ich habe nach viel Recherche einen 25kg Sack Amidosulfonsäure über Amazon gekauft für 50 Euro. https://www.amazon.de/gp/product/B009YXA7J8/ref=oh_aui_detailpage_o05_s00?ie=UTF8&psc=1 Unschlagbares Preis/Kalklösverhältnis. Das ist auch in kommerziellen Kalklösern.
Jens K. schrieb: > ich habe nach viel Recherche einen 25kg Sack Amidosulfonsäure über > Amazon gekauft für 50 Euro. gebbets auch bei https://www.ebay.de/itm/Amidosulfonsaure-Sulfaminsaure-0-1-25-Kg/231978864788?hash=item3603049094:m:mvw7DbqC4ZM8iiOgdat0szA Klingt ineressant, wenn es nur ums Entkalken geht. Preis ist ähnlich der Zitronensäure. Müsste für meine Zwecke genauso gut zu verwenden sein. Danke für den Hinweis.
Zitronensäure und Essig sind die allgemeinen Hausmittel und oft besser, als Spezielle Kalklöser. Vor allem schonen sie unsere Atemwege. Meine Meinung nach muss man nicht alles total Kalkfrei halten. Damit belastet man bloß die Umwelt und den Geldbeutel unnötig. Ob unter dem Katzenstreu Kalkablagerungen lauern, ist doch völlig egal. Nach 5 Jahren kann man lieber das Katzenklo erneuern, anstatt literweise Chemie zu vergeuden. Mein Aquarium hat auch dicke Kalkränder - na und? Die tun niemandem weh, und an den Anblock kann man sich gewöhnen. Armaturen im bad muss auch nicht täglich reinigen. Notfalls tauscht man sie nach einigen Jahren aus - die Dinger halten ohnehin nicht ewig. Ich finde es nicht gut, dass manche Leute bloßwegen der Optik ihrer Wohnung unser Trinkwasser verderben.
verkalkt schrieb: > Ich suche die Säure, die je Euro den meisten Kalk auflösen kann. > 'Badreiniger-sprays' enthalten typ. wenige Prozent Ameisensäure https://www.fischar.de/technische-chemikalien/ameisensaeure/ die scheint kalt besser zu wirken als ein Essig. https://www.fischar.de/technische-chemikalien/essigsaeure-60/
Danke erstmal für all die Tips! Bernhard S. schrieb: > Im Wasserkocher reicht dann schon eine > Messerspitze, wenn man kurz aufkochen lässt. Das kann ich nicht bestätigen. Wenn man in nem Wasserkocher 50g Kalk hat (und die haben wir hier im Nu), dann wird man auch ähnliche Mengen von Säure X, auf 100% hochgerechnet, brauchen. Zwar habe ich von Chemie wenig Ahnung, aber die Säure wirkt ja nicht etwa nur wie ein Katalysator, sondern wird dabei verbraucht. So als Milchmädchenweisheit würde ich vermuten, daß 1Mol Säure 1Mol Kalk löst, danach dürfte Schluss sein? Nochmal kurz zum Katzenklo, der bei uns größten kalkigen Angelegenheit... Dort setzt sich am Boden mit der Zeit sicher eine 5mm starke Kalkschicht ab, ob nun vom Pusch, oder vom kalkigen Streu, keine Ahnung. Um das zu lösen, kippe ich bisher die Salzsäure echt literweise drauf. Das schäumt kurz heftig und dann passiert gar nichts mehr, der Kalk ist danach gefühlt 1mm dünner... Also da sind echte Mengen gefragt. Abkratzen geht schlecht, weil das nur dünnes Plastik ist. Werde mal sowohl die Zitronen- als auch die Essigsäure probieren, danke für die Links! Kann man denn ganz grob übern Daumen davon ausgehen, daß 1 Kilo welcher Säure auch immer die ähnliche Menge Kalk löst? Die Prozente der Säure selbstverständlich schon auf 100% hochgerechnet...
> Welche Säure löst den meisten Kalk fürs Geld?
Pikrinsäure.
verkalkt schrieb: >> Im Wasserkocher reicht dann schon eine >> Messerspitze, wenn man kurz aufkochen lässt. > > Das kann ich nicht bestätigen. Wenn man in nem Wasserkocher 50g Kalk hat > (und die haben wir hier im Nu), dann wird man auch ähnliche Mengen von > Säure X, auf 100% hochgerechnet, brauchen. Zwar habe ich von Chemie > wenig Ahnung, aber die Säure wirkt ja nicht etwa nur wie ein > Katalysator, sondern wird dabei verbraucht. So als Milchmädchenweisheit > würde ich vermuten, daß 1Mol Säure 1Mol Kalk löst, danach dürfte Schluss > sein? Du hast natürlich vollkommen Recht - ich packe häufiger ein paar Krümel Zitronensäure in den Wasserkocher, bei mir sind das daher immer nur kleine Mengen Kalk.
verkalkt schrieb: > Bernhard S. schrieb: >> Im Wasserkocher reicht dann schon eine >> Messerspitze, wenn man kurz aufkochen lässt. > > Das kann ich nicht bestätigen. Wenn man in nem Wasserkocher 50g Kalk hat > (und die haben wir hier im Nu), dann wird man auch ähnliche Mengen von > Säure X, auf 100% hochgerechnet, brauchen. Zwar habe ich von Chemie > wenig Ahnung, aber die Säure wirkt ja nicht etwa nur wie ein > Katalysator, sondern wird dabei verbraucht. Das kann ich auchnicht bestätigen. Wir haben hier sehr weiches Wasser, haben also mit Kalk nicht so grosse Probleme. Für dünne Kalkbeläge brauche ich jedoch eine bestimmte Mindestmenge Zitronensäure. Gefühlt würde ich die Mengenverhältnisse auf mindestens 10/1 Zitronensäure/Kalk schätzen. verkalkt schrieb: > Nochmal kurz zum Katzenklo, der bei uns größten kalkigen > Angelegenheit... > Dort setzt sich am Boden mit der Zeit sicher eine 5mm starke Kalkschicht > ab, ob nun vom Pusch, oder vom kalkigen Streu, keine Ahnung. Um das zu > lösen, kippe ich bisher die Salzsäure echt literweise drauf. Also 5mm Kalk ist schon heftig. Kommt allerdings auf die Zeit an. Dennoch, 5mm ist äusserst heftig. Ich frage mich jetzt, wo in einem Katzenklo der Kalk herkommt. Katzenurin dürfte ja keinen Kalk enthalten und vom Auswaschen alleine eine 5mm Kalkschicht zu bekommen, kann ich mir nicht vorstellen. Bleibt nurnoch der Katzenstreu. Vielleicht solltest du dich nach Alternativen umschauen.
In der TV Sendung „Wer weiß denn sowas?” auf DasErste (18:00Uhr) gab es am Freitag eine Frage: Wofür kann sauer gewordene Milch noch verwendet werden? Richtige Antwort: Kalkreiniger Noch ist sie in der Mediathek (ab ca 15te min) zu sehen, ob es auch gegen Urinstein oder überhaupt hilft? http://mediathek.daserste.de/sendungVerpasst?datum=01.12.2017
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Ja, der Originaaaaaal-deLongi-Kaffeemaschinenentkalker basier auf Milchsäure, die gibt's also auch noch im Zoo der Entkalker. Meine bevorzugten Mittelchen sind Amidosulfonsäure und Zitronensäure, beides aus dem Chemikalienversand und ungefähr gleich preisgünstig. Keinesfalls Zitronensaft-Konzentrat aus dem Lebensmittelregal - das ist mehr Zucker als Säure. Essig (besser: Essig-Essenz zum selbst verdünnen) stinkt halt so...
Stefan U. schrieb: > Zitronensäure und Essig sind die allgemeinen Hausmittel und oft besser, > als Spezielle Kalklöser. Vor allem schonen sie unsere Atemwege. In dem Satz ist ja so ziemlich jedes Wort fachlich falsch. Gerade Essigsäuredämpfe ist extrem atemwegsgefährdend, und zudem noch ein schlechter Kalklöser, noch schlechter ist nur Zitronensäure die den Kalk nicht löst wenn sie kalt ist, man muss sie warm machen. Die genannte Amidosulfonsäure ist in beiden Themen, Atmweg & Effekt, um Welten besser. Aber wenn man wie Stefan als Kleinkind von Mami nichts anders kennt, kann man schon so abstruse Äusserungen von sich geben.... Lothar M. schrieb: > Ich frage mich jetzt, wo in einem Katzenklo der Kalk herkommt. Es ist halt keiner. Es ist Zement aus dem grauen Katzenstreu, wird auch als Ölbinder angeboten zum Bruchteil des Preises den Kartzenliebhaber zahlen. Gegen Urinstein wäre Salzsäure nämlich sehr effektiv. Z.B. wenn man in die Wohnung eines Saukopfes einzieht der sein Klo nie putzte, kommt 1l Salzsäure 35% rein und am nächsten Morgen ist sie blank wie neu.
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Bernhard S. schrieb: > - ich packe häufiger ein paar Krümel Zitronensäure in den > Wasserkocher, bei mir sind das daher immer nur > kleine Mengen Kalk. Es sind auch hier kleine Mengen Kalk, die sich dann aber ablösen und im Tee stören. Wenn ich ein Glas Gewürzgurken aufmache, gieße ich den Sud in den Wasserkocher und heize kurz an, nach ein paar Stunden ist der Kalk weg. Ich habe hier Wasser mit 15 °dH! Ansonsten verwende ich Essig, 5% vom Lebensmitteldiscounter. Bei Essig-Essenz (25%) sehe ich keinen deutlichen Zeitvorteil. Auch, wenn es nicht gefragt wurde: Essig bringt die Rückstände ausgelaufener Alkali-Batteriren zur Auflösung, braucht aber Zeit.
Stefan U. schrieb: > Ich finde es nicht gut, dass manche Leute bloßwegen der Optik ihrer > Wohnung unser Trinkwasser verderben. Mit Essig und Zitronensäure kann man Wasser zu Limonade verwandeln, etwas Alkohol und Zucker kann für den besseren Geschmack auch dazugegeben werden. Geht dann als Nebenanwendung auch als Reinigungsmittel gegen Klalk und andere Verschmutzungen.
Lutz H. schrieb: > Mit Essig und Zitronensäure kann man Wasser zu Limonade verwandeln, > etwas Alkohol und Zucker kann für den besseren Geschmack auch > dazugegeben werden. Geht dann als Nebenanwendung auch als > Reinigungsmittel gegen Klalk und andere Verschmutzungen. Reinigt das dann auch die Blutgefässe?
Lothar M. schrieb: > Reinigt das dann auch die Blutgefässe? Wenn die Konzentrationen im richtigen Verhältnis stehen und eine genügende Menge getrunken wird. Ja.
Lutz H. schrieb: > Wenn die Konzentrationen im richtigen Verhältnis stehen und eine > genügende Menge getrunken wird. Ja. Sollte man gegen Blutfette nicht eher ein organisches Lösungsmittel nehmen? Ich denke da an Single Malt oder ähnliches.
Georg G. schrieb: > Single Malt dieses Lösungsmittel ist für Blutfette geeignet. Für mögliche Kalkablagerungen ist noch mindestens etwas Zitronensaft notwendig. Es existieren Mischhstationen an denen je nach Gesundheitszustand ein intensives Beratungsgespreäch erfolgt und verschiedene Heilsubstanzen und andere Lösungsmittel der Grundsubstanz Single Malt zugesetzt werden.
Georg G. schrieb: > Sollte man gegen Blutfette nicht eher ein organisches Lösungsmittel > nehmen? Ich denke da an Single Malt oder ähnliches. Mike Krüger rät auch dazu: Zitat: Bei uns, da gibt's 'ne Kneipe, da geh ich gerne hin Bestell mir gleich 'nen Stiefel voll mit Whiskey und mit Gin Der Wirt fragt: "Soll noch 'ne Scheibe Zitrone mit ins Glas?" Ich sag: "Wenn ich Fruchtsaft will dann sage ich dir das!" Zitat Ende MfG Paul
verkalkt schrieb: > Wenn ich z.B. das Katzenklo von Urinstein befreie, geht da ratz fatz ein > ganzer Liter Salzsäure bei drauf. du willst aber nicht auch die ganze Katzenstreu mit auflösen, oder? Tipp: Wickel das Katzenklo gleich mit ein einen Platikbeutel mit ein. NAch benutzung musst Du den Beutel nur noch umkrempeln und kannst alles gleich in die Tonne drücken. pegel schrieb: > ebay 132304390697 scheint ein günstiges Preis-Leistungsverhältnis zu > sein. ob wohl einer auch sowas in der Gastronomie zum würzen nutzt? ;) Dann wäre der Preis echt geil.
Hmm schrieb: > Der Vorteil vom Essig ist, dass er verdunstet, also eignet er sich für > Glasflächen natürlich besser - kein Nachwischen nötig. Bringt aber nichts, wenn vorher Kalk gelöst wurde. Der Kalk verdunstet ja schließlich nicht mit.
kann auch Amidosulfonsäure empfehlen als Pulver extem billig weil man sehr wenig braucht (um Welten besser als z.b. Zitronensäure)
Robert L. schrieb: > kann auch Amidosulfonsäure empfehlen > als Pulver extem billig weil man sehr wenig braucht (um Welten besser > als z.b. Zitronensäure) und was ist mit der umwelt? essig- und zitronensäure sind bestens abbaubare substanzen - in was wird amidosulfonsäure verstoffwechselt? ich komme mit essig- und zitronensäure bestens zurecht, und frage mich ob ein eventueller zeit- oder kostenvorteil von dem anderen zeug das wirklich wert ist. zu den 5mm "kalk" im katzenklo: unmöglich. das ist mit ziemlicher sicherheit klumpstreu, von dem ich weiter oben schon abgeraten habe. die katzenklos die ich seit wohl 40 jahren kenne hatten nie auch nur ansatzweise solche ablagerungen.
c. m. schrieb: > und was ist mit der umwelt? essig- und zitronensäure sind bestens > abbaubare substanzen - in was wird amidosulfonsäure verstoffwechselt? Um Dir die eigene Suche zu ersparen: Zitat von hier: http://www.chemieonline.de/forum/showthread.php?t=28654 Sulfaminsäure und ihre Salze werden langsam durch Wasser zersetzt und ergeben Sulfat- und Ammoniumionen. Aus dem Calciumsulfamat entsteht also Calciumsulfat und Ammoniumsulfat. Calciumsulfat ist sowieso ein üblicher Bestandteil des Wassers und schadet nicht. Ammoniumsulfat ist nach den mir derzeit vorliegenden Informationen nicht umweltschädlich. Selbstverständlich wird man die Lösung nicht in hoher Konzentration in das Abwasser einleiten und auch erst dann, wenn sie neutralisiert ist. Zitat Ende. Es gibt auch Katzen, die sehr reinlich sind und selbst Hand anlegen: http://www.geschenke-kaiser.de/Katze-Stubenmaedchen-Besen::1749.html MfG Paul
>und was ist mit der umwelt? laut "Datenblatt" https://www.syskem.de/syskem_datenblaetter/sdb_101301.pdf Umweltschutzmaßnahmen Bei Eindringen in Gewässer oder Kanalisation zuständig e Behörden benachrichtigen. stell ich mir lustig vor, wenn jeder der mit Durgol seine Kaffeemaschine entkalkt, danach die Behörden benachrichtigt ;-)
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