Lothar M. schrieb:
> Richtig, im IC ist das schon so (deshalb ist im obigen Plan diese Diode
> eben irreführend eingezeichnet, die muss eigentlich wie bei Wikipedia
> korrekt dargestellt an neg. Potential angeschlossen sein).
Nur um nicht aneinander vorbeizureden: Die Bodydioden (von denen es pro
Mosfet ja zwei gibt) sind hier gar nicht eingezeichnet. Mit "Diode"
meinst du den Subtratanschluss. Richtig?
Der Subtratanschluss des rot umrandeten N-Mosfets wird im OFF-Zustand
des Analogschalters über den N-Mosfet links unten auf Vss gezogen, was
dann der Schaltung in Wikipedia entspricht. Im ON-Zustand wird er über
das linke Transmission-Gate mit "In" verbunden, wobei die Diode nicht
stört, weil dann mindestens einer der beiden Mosfets sowieso leitet.
Warum dieser Aufwand getrieben wird und der Subtratanschluss nicht
einfach fest mit Vss verbunden wird, und warum Entsprechendes nicht auch
für den P-Mosfet gemacht wird, habe ich allerdings nicht ganz
verstanden. Vermutlich sollen dadurch irgendwelche Eigenschaften des
Analogschalters verbessert werden.
> Aber wenn jemand auf die Idee kommt, diese Prinzipschaltung mit
> einzelnen Mosfets nachbauen zu wollen, dann liegt die Bodydiode bei
> beiden Bauteilen unverrückbar zwischen D und S.
Auf diese Idee sollte eigentlich niemand kommen, der die Anschlüsse der
Mosfets zählen kann und dabei feststellt, dass diskrete Mosfets davon
einen weniger haben als die im 4066 verwendeten :)
Eigentlich hat mich ja auch nur das "schlampig" in deinem letzten
Beitrag etwas gestört: Da der Schaltplan zur Erläuterung des internen
Aufbaus des 4066 dient und keineswegs zum Nachbau mit diskreten
Bauteilen gedacht ist, ist er doch völlig in Ordnung, oder?