Wo gibt es dazu online gute "Anleitungen", für die ersten Schritte? Also wo man vielleicht mal so ein Beispiel durchspielt, was man wo anmelden muss, welche Kosten man beachten muss. Zunächst sollte es ein Kleingewerbe werden, zum Testen.
Was willst du denn machen? - FBA, nur Handel - Aff!liate Marketing - Bücher schreiben (lassen) - andere digitale Infoprodukte - physische Produkte herstellen und verkaufen lassen - Dienstleistungen - Software - Hardware Du brauchst auf jedenfall ein Produkt! Tausche niemals Zeit gegen Geld! Du musst ein Produkt oder Entrepreneurial Deisgn entwickeln und alles automatisieren!
Newbie schrieb: > Zunächst sollte es ein Kleingewerbe werden, zum Testen. Willst Du dich überhaupt mit Gewerbe selbstständig machen? Oder doch als Freiberufler? Kenns Du überhaupt die Unterschiede? Für Freiberufler gibt es folgende Seiten: https://www.erfolg-als-freiberufler.de/ und div. Bücher wie dieses: ISBN: 978-3898648134 Wobei sich letzteres mehr mit der Führung als mit den Gründungsmodalitäten befasst.
Newbie schrieb: > Wo gibt es dazu online gute "Anleitungen", für die ersten Schritte? Wen du das nicht SELBST rausfindest taugst du nichts als SELBSTständiger.
Newbie schrieb: > Zunächst sollte es ein Kleingewerbe werden, zum Testen. Mach das. Kostet ca. 20EUR bei der Stadtverwaltung und du kriegst ne Steuernummer. Bei der Berufsgenossenschaft u.ä. hast du Welpenschutz. Mit den genannten Freiberuflern hat das nichts zu tun. Ganz andere Kategorie. Frag mal auf dem Arbeitsamt nach. Es gibt da manchmal kostenlose Existenzgründer-Lehrgänge. Sehr lehrreich und öffnet einem die Augen.
michael_ schrieb: > Frag mal auf dem Arbeitsamt nach. Es gibt da manchmal kostenlose > Existenzgründer-Lehrgänge. Aber nur, wenn man Arbeitslos oder Arbeitslos-gefährdet ist. Die lokale IHK ist für den Kurs dann zuständig. Je nach Form selbständigen Handelns, sollte man erst mal versuchen Kunden zu finden. Rechnungen schreiben kann jeder und eine Steuer- Nummer braucht man erst mal auch nicht. Wenn das ganze dann größere nachhaltige Dimensionen annimmt, man also richtig werben muss und richtig Zaster versenkt, wird man um eine Anmeldung nicht herum kommen. Dann wird eine kapitale Finanzierung das größte Problem werden. Viele Startups überleben selten die ersten fünf Jahre.
Bimbo. schrieb: > Vergiss es... Jetzt wird es wieder deutsch. Hast wohl in den Michel Modus umgeschaltet.
Newbie schrieb: > Also wo man vielleicht mal so ein Beispiel durchspielt, was man wo > anmelden muss, welche Kosten man beachten muss. #1 Das richtige Forum finden und darin die Experten erkennen. https://www.stupidedia.org/stupi/Forum Such Dir Gründerforen bzw. Sellerforen und lese alles dort, was mit einer erfolgreichen Gründung + Anlauffinanzierung zu tun hat. #2 Einsteigerseminare Diverse Netzwerke organisieren regelmäßig Tagungen mit mehreren Fachrefferenten für wenig Geld. Besser ein Wochenende im Tagungshaus verbringen als fürs gleiche Geld wochenlang Bücher ohne Feedback durchzuackern. #3 Anlauffinanzierung Manche gibts nur für Erstprojekte. NICHT voreilig anmelden = Chance versaut #4 kostenlose Türöffner nutzen IHK, HWK, Gründermessen der Verwaltungen (Stadt, Kreis, Land) #5 beste Rechtsform suchen z.B. ein Gründerverein e.V. der irgendetwas bewirtschaftet (ein Haus, eine Einkaufsgenossenschaft, eine wie auch immer geartete Testfirma) und betreib den als Geschäftsführer, da lernst Du den Umgang mit Behörden, Versicherungen usw. - in einigen Branchen kommen tatsächlich alle mögliche und unmögliche Typen und halten die Hand auf, lass es erst gar nicht dazu kommen und diese gegen die Wand ;-) #6 Nichts manchmal ists besser, gar nicht oder bedeckt zu gründen und sich nur still daran zu beteiligen.
Das schaffst du nicht, TO! Und dann damit Geld verdienen, das funktioniert doch niiiiieeee!
Für einen ersten Überblick ist auch das Buch "Das Feierabend-Startup: Risikolos gründen neben dem Job" ganz nett. Tiefergehende Infos muss man sich anschließend woanders holen, z.B. bei der IHK, bei der Gründerberatung der örtlichen Hochschule usw. Mit freundlichen Grüßen Thorsten Ostermann
...manchmal denke ich hier beim Mitlesen, die Apokalypse droht... Warum nicht erst mal als Kleingewerbe und Nebentätigkeit probieren, was man machen möchte...je nachdem, was man machen möchte, kann das Risiko bei 0 beginnen... Du benötigst eine Gewerbeanmeldung passend oder am besten recht universell zum Thema... Und dann mal mit einem Steuerberater oder auch Steuerfacangestellten besprechen, wie du was zu machen hast...letztere hast Du bestimmt im Bekanntenkreis. Bleibst du vorerst Kleinunternehmer, brauchst Du nur die Einnahmen und die Ausgaben sauber aufführen...das ist recht übersichtlich. Wichtig - prüfe Deinen Arbeitsvertrag und sprich mit Deinem Arbeitgeber, in wie weit dieser mitspielt - oft sind entsprechende Klauseln im Arbeitsvertrag enthalten.
Newbie schrieb: > Wo gibt es dazu online gute "Anleitungen", für die ersten Schritte? Bodo Schäfer, "Die Gesetze für Gewinner". > Also wo man vielleicht mal so ein Beispiel durchspielt, was man wo > anmelden muss, welche Kosten man beachten muss. Vergiss es, kümmere dich um dein Geschäft. Das bisschen Verwaltungskram macht man nebenbei. Auch eine GmbH Gründung braucht in Deutschland netto 2 Stunden. Die vielen Schmarotzer von GEZ IHK und sog Umweltstiftungen sind zwar nervig, wollen aber alle nur ein faules Leben und lassen dich in Ruhe wenn Sie Geld sehen. In der Summe ist das marginal. Wer dafür einen Kursus bracht ist an der falschen Stelle. Es reißt dir auch keiner den Kopf ab wenn du was falsch machst. Das kann man alles "heilen" auf Schmarotzerdeutsch evtl. Gebühren nachträglich abdrücken. Vor allem: Lass die nichts erzählen, schon gar nicht von den misanthropischen TechnoNerds hier.
Zeit gegen Geld, also per Auftrag ist eine schlechte Wahl, denn es gibt auch Flauten. Besser man hat auch noch Produkte. Und noch besser, man vergibt Arbeit an Andere, resp beschaeftigt Andere.
Die Flaute kann Dich immer treffen, egal ob Händler, Hersteller oder Dienstleister! Was spricht gegen Dienstleister, d.h. Geld gegen Zeit? Im Grunde genommen ist so ziemlich alles unter dem Strich Geld gegen Zeit! Ich fiinde, dass der Weg über die Nebentätigkeit eigentlich genau der Richtige ist, um zu sehen, wie der Hase läuft. Man ist nicht abhängig, weil man den Hauotverdienst an anderer Stelle erwirtschaftet. Ich...als Beispiel...mach nebengewerblich das, was eigentlich mein Hobby ist...ich verdiene damit zusätzlich Geld und kann die Dosis selbst steuern. Wenn ich keine Lust oder keine Zeit habe, dann lehne ich entsprechende Aufträge vorerst ab oder setze den Liefertermin auf weiter in die Zukunft - immer in Rücksprache mit dem Kunden...damit fahre ich sehr gut. UND - ich muss nicht jeden Auftrag annehmen, um zu überleben...ich bin sozusagen nicht abhängig.
Hallo Newbie. Newbie schrieb: > Wo gibt es dazu online gute "Anleitungen", für die ersten Schritte? > Also wo man vielleicht mal so ein Beispiel durchspielt, was man wo > anmelden muss, welche Kosten man beachten muss. Warum siehst Du bei Bekannten oder im Verwandschaftskreis nicht einfach mal zu, wie andere das machen (z.B. indem Du dort für kleines Geld aushilfst)? Der Vorteil gegenüber einer "Anleitung" ist 1) dass Du die Realität siehst und nicht die easy peasy Darstellung von Beratern oder Kreditgebern, die davon leben, dass sich andere auf Teufel komm raus selbstständig machen. 2) jede Selbstständigkeit ist je nach Produkt, Dienstleistung und angepeiltem Kundenkreis zimlich anders und bietet ganz neue Möglichkeiten zum auf die Nase fallen. Vermutlich wirst Du mindestens 3 von 4 heftig auf die Nase fallen sehen, und bei dem Rest ist wiederum bei 9 von 10 der Wirkungsgrad gegenüber einer ganz normalen abhängigen Beschäftigung sehr schlecht. Jedenfalls siehst Du mehr von der Realität, als eine Anleitung Dir zeigen kann, und wenn Du vom Zusehen immer noch nicht die Nase voll hast, kannst du es ja mal selber versuchen. > Zunächst sollte es ein Kleingewerbe werden, zum Testen. Auch mit einem Kleingewerbe kann man ganz große Schulden machen und sich so verstricken, dass einem auch eine Privatinsolvenz nicht mehr hilft (weil der Betreffende sich z.B. durch eine Unachtsamkeit strafbar gemacht hat, oder den rechtlichen Status eines "Kaufmannes" bekommen hat). In der Tat scheinen es einige der Berater und Kreditgeber darauf angelegt zu haben, dass so zu drehen, um den Betreffenden so in eine Abhängigkeit zu bringen, dass er aus Verzweiflung noch größere Straftaten begeht um die Schulden loszuwerden. Und die haben dann hinterher das Geld, und der Versuchsselbstständige sitzt mit ewiglich irren Schulden im Knast. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
:
Bearbeitet durch User
....wie so oft hier im Forum....ich sehe ganz viel SCHWARZ und Untergangsstimmung...Apokalypse...die Angst vorm Angst haben... Man kann mit allem auf die Nase fallen, aber immer nur schwarz sehen und alles irgendwie schlecht machen ist doch nicht die Lösung... Schulden kann ich auch ohne Gewerbe machen...und das teilweise sogar einfacher. Er hat ja auch noch gar nicht gesagt, was er vielleicht machen möchte - wo steht denn etwas davon, dass der TO Kredite braucht und sich an Berater wenden will? Man sollte schon ein wenig rechnen können, muss aber für eine erfolgreiche Selbständigkeit nicht unbedingt 12 verschiedene Uni-Abschlüsse haben... Der Nachteil beim Zuschauen im Bekanntenkreis ist ja, dass du oftmals nicht alles dort erfährst und eben gerade dort oft mehr Schein als Sein herrscht :-)... Meine Nebentätigkeit hängt mitten in einer hart umkämpften Branche und trotz allem habe ich meine Nische darin gefunden...mancher Weg entwickelt sich erst beim Laufen
Hallo Joerjen. joerjen schrieb: > Der Nachteil beim Zuschauen im Bekanntenkreis ist ja, dass du oftmals > nicht alles dort erfährst und eben gerade dort oft mehr Schein als Sein > herrscht :-)... Das ist eigentlich bei JEDEM Unternehmen so. Wer verkaufen will, muss in erster Linie auch gut Aufschneiden können....es gibt einfach zuviele, die sonst genausogut sind.*) Aber beim Mitarbeiten hätte man ja eine Chance, hinter die Schleier zu schauen. > Meine Nebentätigkeit hängt mitten in einer hart umkämpften Branche und > trotz allem habe ich meine Nische darin gefunden...mancher Weg > entwickelt sich erst beim Laufen Pastorengesülze, Wischiwaschi........ *) Eins meiner ganz alten Mottos: Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung. Nachtrag: Mein Vater war selbstständiger Schlossermeister. Und das recht erfolgreich. Trozdem hat mich das alleinige Zusehen davon abgebracht, mir überhaupt tiefere Gedanken über eine Selbstständigkeit für mich zu machen. Mir fehlen dazu einfach die Killerqualitäten. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
:
Bearbeitet durch User
Hallo Joerjen. joerjen schrieb: > Die Flaute kann Dich immer treffen, egal ob Händler, Hersteller oder > Dienstleister! Richtig. Und um die Flauten zu überstehen braucht man Finanzpolster. Das klappt selten, wenn man gründet, um reich zu werden . Aber es hilft denen, die gegründet haben, wenn sie vorher reich waren. Die Überlebenschance ist deutlich höher.....ob der Wirkungsgrad auch gut ist, steht auf einem anderen Blatt. > Ich fiinde, dass der Weg über die Nebentätigkeit eigentlich genau der > Richtige ist, um zu sehen, wie der Hase läuft. Man ist nicht abhängig, > weil man den Hauotverdienst an anderer Stelle erwirtschaftet. Die wenigsten Leute, die voll in einem Hauptberuf arbeiten, haben nach Feierabend auf Dauer genug Energie, um einer Tätigkeit nachzugehen, die über Regale im Supermarkt einräumen hinausgeht. Falls der Hauptjob natürlich eine Sinekure ist.........aber so Jobs sind extrem selten. > > Ich...als Beispiel...mach nebengewerblich das, was eigentlich mein Hobby > ist... Anderen Leuten eine Frikadelle an den Schlips labern? Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
1. Gründe eine Plattform. 2. Finde Risikokapital. 3. ... 4. Profit.
Bernd, Deine Worte in allen Ehren...auch wenn es heute üblich ist, durch Aufschneiden und leere Worte zu glänzen, so kann dauerhaft aber auch nur der überleben, der seine Nische gefunden hat und genau dort auch liefert und nicht nur labert. Vielleicht wird er nicht reich, aber sicher auch nicht verhungern. "Richtig. Und um die Flauten zu überstehen braucht man Finanzpolster. Das klappt selten, wenn man gründet, um reich zu werden." ...das ist so, aber auch hier - der TO möchte es nebengewerblich erst mal versuchen...es gibt eine andere Haupteinnahmequelle...einfach mal das lesen, was geschrieben steht und nicht immer abrutschen, interpretieren und vermuten! "Die wenigsten Leute, die voll in einem Hauptberuf arbeiten, haben nach Feierabend auf Dauer genug Energie, um einer Tätigkeit nachzugehen, die über Regale im Supermarkt einräumen hinausgeht." ...das mag bei Dir und auch bei anderen so sein....es gibt aber viele Menschen, die das durchaus können. "Anderen Leuten eine Frikadelle an den Schlips labern?" ...schade, dass der Umgangston abrutscht, aber ich kann Dir versichern, dass das weder meine Haupt-, noch meine Nebentätigkeit ist...und trotzdem mache ich beide Jobs gern - sie sind gegensätzlich und ergänzen sich damit recht gut. Ich kann den TO nur ermutigen, es zu versuchen...wenn er sich denn zu Wort melden würde und ein paar mehr Infos preis gibt, wäre das Risiko seines Vorhabens evtl. abzuschätzen...
Joggel E. schrieb: > Zeit gegen Geld, also per Auftrag ist eine schlechte Wahl, denn es > gibt > auch Flauten. Besser man hat auch noch Produkte. Und noch besser, man > vergibt Arbeit an Andere, resp beschaeftigt Andere. Vor allem ist "Zeit gegen Geld" ein Modell, das auch als Angestellter sehr gut funktioniert. Warum sollte man sich dazu selbstständig machen? MfG, Arno
und wieder ein "sozial-haltiges", das nur reingeworfen wird damit man sich battlen soll. ehemals angemeldete Foremnitglieder freuen sich sich dann einen Keks. Aber trotzdem interessant zu sehen, wie die Meinungen auch hier wieder völlig unterschiedlich sind, obwohl die Grundlage einer möglichen Selbstständigkeit juristisch/steuerlich ziemlich genau definiert wird.
Arno schrieb: > Vor allem ist "Zeit gegen Geld" ein Modell, das auch als Angestellter > sehr gut funktioniert. Warum sollte man sich dazu selbstständig machen? Das sehe ich genauso. Vor allem kann man als Angestellter auch mal weniger arbeiten oder an anderen Dingen, das ist für die Höhe des Gehalts aber völlig egal, wenn man es nicht übertreibt (Kollegen, die sich vor allem drücken und Arbeit scheuen wie der Teufel das Weihwasser, mag natürlich niemand, insbesondere nicht der Chef).
Bernd W. schrieb: > *) Eins meiner ganz alten Mottos: Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. > Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung. Pastorengesülze, Wischiwaschi........
@TO: für Österreich findet man einiges auf der Website der WKO. Soweit ich informiert kostet die Anmeldung für das Gewerbe nicht viel. Steuerlich: Wie viel dann was kostet, ist dann wieder nach Steuersystem unterschiedlich. Wie zB Sozialversicherung gerechnet wird, weiß ich nicht auswendig, aber das ist wohl nicht so wild heraus zu finden... Die ganze Schwarzmalerei hier würde ich einfach mal ignorieren (auch wenn ich Bernd W. sonst sehr schätze)...
Bernd W. schrieb: > Das ist eigentlich bei JEDEM Unternehmen so. Wer verkaufen will, muss > in erster Linie auch gut Aufschneiden können....es gibt einfach zuviele, > die sonst genausogut sind.*) Das Ganze entspannt sich deutlich, wenn man etwas anbietet, das andere nicht haben: die berühmtberüchtigte Nische. Das klappt hier seit vielen Jahren sehr gut - ganz ohne Aufschneiderei :-) >> Meine Nebentätigkeit hängt mitten in einer hart umkämpften Branche und >> trotz allem habe ich meine Nische darin gefunden...mancher Weg >> entwickelt sich erst beim Laufen > > Pastorengesülze, Wischiwaschi........ Nö, das ist oftmals genau so. Man findet einen Bedarf der Kunden (eben weil es das Gewünschte noch nicht gibt) und erfüllt genau diesen. > *) Eins meiner ganz alten Mottos: Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. > Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung. Nein: darum beruht jede funktionierende Wirtschaft darauf, Dinge weiter bzw. Neues zu entwickeln. Wenn alle dasselbe anbieten, dann wäre der Wettbewerb ruinös. Daher braucht es die Nische. Und da finden die meisten eine. > Nachtrag: Mein Vater war selbstständiger Schlossermeister. Und das recht > erfolgreich. Trozdem hat mich das alleinige Zusehen davon abgebracht, > mir überhaupt tiefere Gedanken über eine Selbstständigkeit für mich zu > machen. Mir fehlen dazu einfach die Killerqualitäten. Mir auch - trotzdem funktioniert das Unternehmertum für mich. Ganz ohne Verbiegen oder Aufschneiden.
Chris D. schrieb: > Mir auch - trotzdem funktioniert das Unternehmertum für mich. Ganz ohne > Verbiegen oder Aufschneiden. Aber Unternehmertum ist doch eine Höhle voller Löwen. Zumindest hat mir das ein Fernsehsender der RTL-Gruppe verraten.
> Autor: Ingenieur (Gast) > Datum: 13.09.2019 15:51 > Zumindest hat mir das ein Fernsehsender der RTL-Gruppe verraten. Jetzt brauchst du nur noch die Stellungnahme der Bild Zeitung. Da kann nichts mehr schiefgehen !
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite Datum: 13.09.2019 13:08 mit dem richtigen Zitieren als Mod hier Probleme zu haben ... da brauch ich nicht mehr weiter lesen Wenn der Bernd was von Aufschneiden erzählt, versteht er das auch nicht oder falsch? Ohne Werbung keine Angebote und keine Kunden, oder wie geht das bitte anders ? Da oben wollte einer absolut nicht Zeit gegen Geld tauschen, man solle Produkte parat haben!? Hier nach solchen Themen zu fragen bringt wirklich Nichts, jeder meint was Anderes aber Alle machen voll mit. joerjen schrieb: > Ich...als Beispiel...mach nebengewerblich das, was eigentlich mein Hobby > ist...ich verdiene damit zusätzlich Geld und kann die Dosis selbst > steuern. Wie schön, da wäre Keiner von alleine drauf gekommen? > Wenn ich keine Lust oder keine Zeit habe, dann lehne ich entsprechende > Aufträge vorerst ab oder setze den Liefertermin auf weiter in die > Zukunft - immer in Rücksprache mit dem Kunden...damit fahre ich sehr > gut. UND - ich muss nicht jeden Auftrag annehmen, um zu überleben...ich > bin sozusagen nicht abhängig. So lernt man das richtige gute "selbstständige" Leben dann erst nebenbei und hat eine easy Einstellung die jeder AG gern so mitgeht! Ironie aus Sag mal, wem willst du das eigentlich erzählen und was soll das bitte bringen? Deine Schönmalerei nimmt dir hier kein Selbstständiger so ab, denn aus Spaß und Just for Fun macht sich Niemand selbstständig. Der Weg führt geradewegs in das Hobby nebenbei und auf eine Bauchlandung erster Klasse. Verrate bitte nicht was dein Hobby ist, die AG sind dann wohl echt keine Unternehmer.
@Chris D.: deine Nische scheint funktioniert auch nur mit Secure By Obscurity. Anders ist es wohl auch nicht zu erklären, dass eine Nische mit einem ZWEI MANN Betrieb zu bedienen ist und Konkurrenz ernsthaft außen gehalten würde.
Niemand schrieb: > So lernt man das richtige gute "selbstständige" Leben dann erst nebenbei > und hat eine easy Einstellung die jeder AG gern so mitgeht! Ironie aus > > Sag mal, wem willst du das eigentlich erzählen und was soll das bitte > bringen? Deine Schönmalerei nimmt dir hier kein Selbstständiger so ab, > denn aus Spaß und Just for Fun macht sich Niemand selbstständig. Der Weg > führt geradewegs in das Hobby nebenbei und auf eine Bauchlandung erster > Klasse. > Verrate bitte nicht was dein Hobby ist, die AG sind dann wohl echt keine > Unternehmer. Ja, auch wenn ihr das nicht glaubt - man lernt einiges in der Selbständigkeit, auch wenn sie nebenbei abläuft...warum nicht? Dosis kannst du selbst festlegen, eben weil du nicht in der gleichen Abhängigkeit steckst, wie wenn es hauptberuflich wäre...die Erfahrungen helfen Dir aber auch dann weiter. Warum immer diese Schwarzmalerei...warum immer der böse AG...warum sind die keine Unternehmer? Sie kennen meine Nebentätigkeit und es spricht nichts dagegen - fertig...! Ich glaube ihr habt zu viel in der Höhle des Löwens verweilt :-)... Zur Nische...da ist die Konkurrenz einfach weniger - für sie ist das Thema weniger lukrativ...oder ihnen fehlen die Leute für die Umsetzung, weil es völlig branchenfremd ist...ich komme aus genau dieser Branche und war fremd in deren Branche, was sich aber schnell änderte... Eine hauptberufliche Selbständigkeit ist meist ein langer, schwieriger Weg...ohne Frage...aber die nebenberufliche Variante kann schon vorab helfen, um Kontakte zu knüpfen, die Chancen zu erfahren...pros und Kontras zu erkennen. Werbung macht durchaus Sinn - aus der Nebenberuflichkeit (bei mir) bspw. nur bedingt, aber über die Mundpropaganda funktioniert das dann doch sehr gut...gute Arbeit, faires Miteinander und immer offene Karten (was Preise und Lieferzeiten angeht) sprechen sich in der entsprechenden Szene herum. Mit Werbung habe ich bisher nur die Leute angelockt, die außer 1000 Fragen und Preisdrückversuchen dann doch nichts bei mir machen ließen...
> Anders ist es wohl auch nicht zu erklären, dass eine Nische mit einem > ZWEI MANN Betrieb zu bedienen ist und Konkurrenz ernsthaft außen > gehalten würde. Dasselbe funktioniert übrigens bei mir auch mit einem Einmannunternehmen. > funktioniert auch nur mit Secure By Obscurity. Irrtum. Bei mir reichte das Setzen der Bits für die Lesesperre bei den programmierbaren Logiken völlig aus. Meine chinesischen Freunde sind die Kunden mit dem zweithöchsten Umsatz in meiner Faktura. Tendenz steigend.
Gut, dann sind es mit dem Bürovorsteher und Chris schon zwei, deren Existenz auf Security By Obscurity gebaut ist. Damit meine ich nicht Obscurity innerhalb der Produkte, sondern die eigentliche Nische. Jeder der die Nische kennt, könnte sie sicherlich in handumdrehen übernehmen und vermutlich mit wenigen Mannmonaten eine ernst zu nehmende Konkurrenz errichten. Insbesondere dann, wenn die Konkurrenz in Spe nicht aus Einzelpersonen, sondern meinetwegen aus ein paar nicht 100% ausgelasteten Ingenieurbüros bestünde. Insofern beruht euer jetziger Erfolg auf Security by Obscurity. Das ist legitim, aber prinzipiell eben eine recht wacklige Sache, wenn jemand tatsächlich in eben jenen Markt hinein will.
Laberkopp schrieb: > @Chris D.: > > deine Nische scheint funktioniert auch nur mit Secure By Obscurity. So wie bei tausenden anderer Unternehmen, die bspw. ihre Software nicht im Quellcode herausgeben. Warum auch nicht? Niemand ist gezwungen, seine Entwicklungen zu patentieren. > Anders ist es wohl auch nicht zu erklären, dass eine Nische mit einem > ZWEI MANN Betrieb zu bedienen ist und Konkurrenz ernsthaft außen > gehalten würde. Das, was ich entwickelt habe, ist eben "nicht ganz trivial" und erfordert umfassendes Wissen in Sensorik, Chemie und Metallurgie sowie die passenden Maschinen/Geräte, die auch erstmal entwickelt werden müssen. Dazu ist es eben eine Nische, in der kaum Platz für zwei ist - und ich bin schon da, wenn der Konkurrent kommt ;-) "Du bist eine Ausnahme" höre ich immer nur von denjenigen, denen die Fantasie für neue Ideen fehlt.
Große Unternehmen wollen selten in einer kleinen Nische agieren....oft zählt dort einfach die Menge....Sonderlösungen/Nischen sind meist sehr spezielle Dinge - für die großen uninteressant. Geld verdient man mit Dingen, die andere nicht können oder wollen...
> Jeder der die Nische kennt, könnte sie sicherlich in handumdrehen > übernehmen und vermutlich mit wenigen Mannmonaten eine ernst zu nehmende > Konkurrenz errichten. > Insbesondere dann, wenn die Konkurrenz in Spe > nicht aus Einzelpersonen, sondern meinetwegen aus ein paar nicht 100% > ausgelasteten Ingenieurbüros bestünde. Das scheint nicht ganz so einfach zu sein. Anhand einiger Reparaturrückläufer weiß ich mit großer Gewissheit, dass die chinesichen Genossen seit über zehn Jahren erfolglos versuchen, meine Geräte nachzubauen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die dortigen Einkäufer die von mir aufgerufenen Preise freiwillig bezahlen. > Das, was ich entwickelt habe, ist eben "nicht ganz trivial" und > erfordert umfassendes Wissen... Dem kann ich nur beipflichten. Manche trivial erscheinenden Sachen sind eben durchaus nicht primitiv. Meine Geräte enthalten poplige 70 Bauelemente. Wenn ich bereits meinen einheimischen Vertriebspartnern die Funktion nur grob erläutere, sehe ich bereits durch das Telefon, wie sie glasige Augen bekommen. > Insofern beruht euer jetziger Erfolg auf Security by Obscurity. > Das ist legitim, aber prinzipiell eben eine recht wacklige Sache, wenn > jemand tatsächlich in eben jenen Markt hinein will. Dein Nick ist Programm.
Laberkopp schrieb: > Gut, dann sind es mit dem Bürovorsteher und Chris schon zwei, deren > Existenz auf Security By Obscurity gebaut ist. Das halte ich für eine eher produktorientierte Sicht. Ein Geschäft besteht aber nicht aus Produkten. Meine Produkte will keiner haben. Die sind nervig, kosten Geld, man muss Sie einbauen und bedienen. Sie können kaputt gehen (extrem selten) oder geklaut werden. Die Kunden habe eine Anforderung und wollen eine Lösung. Dafür zahlen Sie Geld. Die Anforderung besteht aber auch aus Zuverlässigkeit, schnelle Reparatur, Branchenknowhow und Vertrauen. Das macht es für jeden Newcomer schwierig, auch in einer Nische die noch nicht besetzt ist. Selber mache ich mir nicht mal Mühe die Security Flags zu setzen. Wer das auslesen kann, die Leiterplatte kopiert, das Gehäuse die Verkabelung usw. der soll es machen. Was besseres kann mir gar nicht passieren. Besser einszueins kopiert als das die was eigenes entwickeln und know how erwerben. Typen mit so einer Mentalität wollen auch irgendwann Geld sehen. Bisher sind Sie alle am fehlenden know how gescheitert. Das gilt aber nur für Nischen. > Insbesondere dann, wenn die Konkurrenz in Spe > nicht aus Einzelpersonen, sondern meinetwegen aus ein paar nicht 100% > ausgelasteten Ingenieurbüros bestünde. Gleich ein paar Ing. Büros? Technik ist heutzutage sehr diversifiziert. Wenn die das Branchenknowhow nicht haben wird es meist sehr schwierig es zu erwerben. Irgendwas bauen kann jeder mit Ahnung. Wie aber gegen einen etablierten Konkurrenten durchsetzen? Chris D. schrieb: > "Du bist eine Ausnahme" höre ich immer nur von denjenigen, denen die > Fantasie für neue Ideen fehlt. Geht mir auch so, aber was soll mir so eine Aussage nützen?
Chris D. schrieb: > Niemand ist gezwungen, seine Entwicklungen zu patentieren. Ein für Nischen meist sinnloses gewerbliches Schutz*recht*. Die betonung liegt auf Recht weil es nicht mehr als ein paar Worte sind. Die Branche macht ihr Geld nicht mit den Anmeldungen. Die kommt von den Gebühren während der Laufzeit und den horrende Kosten in Streitfällen. > Das, was ich entwickelt habe, ist eben "nicht ganz trivial" und > erfordert umfassendes Wissen in Sensorik, Chemie und Metallurgie sowie > die passenden Maschinen/Geräte, die auch erstmal entwickelt werden > müssen. Dafür braucht eine meetoo Firma mehrere Mitarbeiter. Die müssen alle bezahlt werden. Einen zu finden der das in Personalunion kann ist kaum möglich (die machen das häufig selbst) und auch nicht gewollt. Dann hängt das knowhow wieder an einer Person. Da kann man besser mit dem vorhanden Anbieter verhandeln und den Vertrieb machen.
Tobi P. schrieb: > Chris D. schrieb: >> Niemand ist gezwungen, seine Entwicklungen zu patentieren. > > Ein für Nischen meist sinnloses gewerbliches Schutz*recht*. Die betonung > liegt auf Recht weil es nicht mehr als ein paar Worte sind. > > Die Branche macht ihr Geld nicht mit den Anmeldungen. Die kommt von den > Gebühren während der Laufzeit und den horrende Kosten in Streitfällen. So ist es. Patente sind für kleine Unternehmen schlicht uninteressant, weil man sie im Zweifel nicht verteidigen kann und im Gegenzug eventuell viel seiner Lösung preisgeben muss. Also wählt man als Nische eine komplexe Lösung, die man nicht mal eben nachbaut. Dann benötigt man auch kein Patent, die Hürde des dafür nötigen Gehirnschmalzes reicht zuverlässig aus :-) >> Das, was ich entwickelt habe, ist eben "nicht ganz trivial" und >> erfordert umfassendes Wissen in Sensorik, Chemie und Metallurgie sowie >> die passenden Maschinen/Geräte, die auch erstmal entwickelt werden >> müssen. > > Dafür braucht eine meetoo Firma mehrere Mitarbeiter. Die müssen alle > bezahlt werden. So ist es. Und letztendlich trifft man dann auf einen bereits im Markt sitzenden Konkurrenten, der im schlechtesten Fall seine Entwicklungskosten schon wieder eingespielt hat (so wie hier). Für mich wäre es kein Problem, den Preis von heute auf morgen auf 20% zu senken. Damit machen wir immer noch guten Gewinn. Ich bin auf das Produkt nicht mehr angewiesen und kann so problemlos jeden über den Preis rauskegeln. Die Hürden für den Zweiten liegen also schon deutlich höher.
Schritt 1: von diesem Forum als wenig nützlichen Zeitfresser verabschieden. Ich bin hier 30min -1h täglich aktiv, Zeit die einen für die Geldwerten Tätigkeiten eines Selbstständigen fehlt. Ferner liegt hier der Fokus auf Anfängerfragen, da lernt man nichts, im Gegenteil man verlernt mit der Zeit sich mit neuen Trends zu beschäftugen und neugierig zu experiementieren.
> Ich bin hier 30min -1h täglich aktiv, Zeit die einen für die Geldwerten > Tätigkeiten eines Selbstständigen fehlt. Dann ist es an der Zeit, eine Therapie gegen die Internetsucht zu beginnen.
Chris D. schrieb: > Für mich wäre es kein Problem, den Preis von heute auf morgen > auf 20% zu senken. Was aber im (hypothetischen) Fall des Falles nicht der richtige Weg sein muss. Das kann einen gegenteiligen Effekt haben und das eigene Produkt ungewollt auf die Stufe des Mitbewerbers stellen. Einkäufer fangen dann auch an die Anbieter gegeneinander auszuspielen. Das sollte man wenn möglich vermeiden. In so einen Fall halte ich es für besser irgendwas an Verbesserungen in der Schublade zu haben. Dann kommt man halt damit raus und wird zum "Marktführer". Der neue kann da nur hinterherlaufen. Die alten Modelle werden dann abverkauft. Wenn man jetzt nur Kunden hat die über den Preis kaufen halt etwas länger. Hängt aber alles von den Umständen ab. Konkurrent ist oft gar nicht so schlecht, belebt ja bekanntlich das Geschäft. Berufsrevolutionär schrieb: > Ich bin hier 30min -1h täglich aktiv, Zeit die einen für die Geldwerten > Tätigkeiten eines Selbstständigen fehlt. Der Laden sollte irgendwann mal von selber laufen. Außerdem halte ich es für einen Fehler alle Zeit in nur eine Sache zu investieren. Für Geld zahle ich nicht jeden Preis. >Anfängerfragen, da lernt man nichts, Meiner einer lernt mit Antworten sehr viel. Da gibt es sogar Konzepte in der Schule die dieses Prinzip sehr erfolgreich anwenden.
Tobi P. schrieb: > Chris D. schrieb: >> Für mich wäre es kein Problem, den Preis von heute auf morgen >> auf 20% zu senken. > > Was aber im (hypothetischen) Fall des Falles nicht der richtige Weg sein > muss. Das kann einen gegenteiligen Effekt haben und das eigene Produkt > ungewollt auf die Stufe des Mitbewerbers stellen. > > Einkäufer fangen dann auch an die Anbieter gegeneinander auszuspielen. > Das sollte man wenn möglich vermeiden. Ja, das stimmt. Ich wollte damit auch nur die deutlich bessere Position desjenigen verdeutlichen, der zuerst die Nische besetzt hat. Er hatte genug Zeit, seine Entwicklungskosten wieder reinzuholen und kann dann preislich so weit runtergehen, dass der Mitbewerber nicht mehr in der Lage ist, die Investitionen reinzuholen. Und die Größe der Nische verhindert bei mir zuverlässig, dass sich eine größere Firma mit größerem Durchhaltevermögen daran versucht: der Markt ist einfach zu klein. Umgekehrt würde ich als kleines Unternehmen ja auch nie in einen Massenmarkt gehen: das können die Großen viel besser. > In so einen Fall halte ich es für besser irgendwas an Verbesserungen in > der Schublade zu haben. Dann kommt man halt damit raus und wird zum > "Marktführer". Der neue kann da nur hinterherlaufen. Ein wichtiger Punkt. Der Kopierende liefert immer nur ein bereits veraltetes Produkt aus. > Die alten Modelle werden dann abverkauft. Wenn man jetzt nur Kunden hat > die über den Preis kaufen halt etwas länger. > > Hängt aber alles von den Umständen ab. > Konkurrent ist oft gar nicht so schlecht, belebt ja bekanntlich das > Geschäft. Für den Kunden oftmals schon. Ich habe trotzdem lieber keine ;-) Davon abgesehen kann Konkurrenz auch für den Kunden schädlich sein: Wenn ich immer unter Druck Neuentwicklungen herausbringe, dann steigt die Gefahr, unausgereifte Produkte auszuliefern. Hier gibt es keinerlei Deadlines bei neuen Produkten: wir liefern erst dann aus, wenn wir der Meinung sind, dass das Produkt ausgereift ist. Und wenn wir dafür nochmal vier Wochen benötigen, dann ist das so. Klar - das muss man sich leisten können. Dazu gehört u.a. ein entsprechendes finanzielles Polster. > Der Laden sollte irgendwann mal von selber laufen. Außerdem halte ich es > für einen Fehler alle Zeit in nur eine Sache zu investieren. Für Geld > zahle ich nicht jeden Preis. So ist es. Mittlerweile ausreichend Geld ist schön, war und ist aber nicht der Grund meiner Selbstständigkeit. Im Zweifel tausche ich "mehr Geld" ohne zu zögern in wesentlich wertvollere Dinge wie Lebenszeit, Stressfreiheit usw.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.