Guten Morgen, mein Windows-11-Laptop ist seit Wochen extrem langsam. Jede einzelne Operation ist extrem langsam, egal ob Windows-Explorer oder selbst alte Spiele im Vollbild (Age of Empires II). Ich hatte schon alle möglichen Dienste testweise deaktiviert, aber ex ändert nichts. Aber: Heute morgen habe ich ihn in eine USB-C-Dock eingehängt und es geht plötzlich alles zügig und normal. Das Problem ist: Die USB-C-Docking-Station ist in einem Monitor integeriert, d.h. ich kann jetzt nicht einzeln Stecker ziehen und schauen, wann es wieder langsam wird, sondern ich muss einen anderen Weg finden, den Übeltäter zu identifizieren. Und die Auswahl ist leider groß: Zwei Netzwerkkarten, Netzlaufwerk, Multifunktionsdrucker, Etikettendrucker etc. An den Energieoptionen liegt es nicht. Die standen schon die ganze Zeit auf "maximale Leistung". Das Netzteil war auch in allen Fällen immer leistungsfähig genug. Im Task-Manager oder im Leistungsmonitor war nie etwas zu sehen, was übermäßig Last braucht. Also nehme ich an, dass irgendein Prozeß/Dienst auf etwas wartet und ständig Interrupts pollt? Hat jemand einen Tipp für mich, wie man das systematisch angeht? Linux installieren ist keine Option, sonst hätte ich das schon lange gemacht.
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Stimmt, das wäre ein naheliegender Versuch. Ich bin nicht sicher, ob "nicht vorhanden" und "im Geräte-Manageer nicht aktiviert" äquivalent ist, was Timeouts angeht, aber einen Versuch ist es definitiv wert.
Walter T. schrieb: > Im Task-Manager oder im Leistungsmonitor war nie etwas zu sehen, was > übermäßig Last braucht. Der bessere Taskmanager ist der "Process Explorer", insbesondere, wenn man verlorene Rechenzeit sucht. Denn der kann eine Verlaufsanzeige für jeden einzelnen Prozess einblenden, so daß man eben auch sieht, was vor 30 Sekunden gehakt hat. Zusätzlich kann man sich die I/O-Aktivitäten der Prozesse einblenden lassen und vieles mehr. Wichtig ist nur, das Ding "als Administrator" auszuführen.
Harald K. schrieb: > Der bessere Taskmanager ist der "Process Explorer" Ja richtig - auch der Ressourcenmonitor kann da nützlich sein.
Walter T. schrieb: > Die USB-C-Docking-Station ist in einem Monitor > integeriert, d.h. ich kann jetzt nicht einzeln Stecker ziehen und > schauen, wann es wieder langsam wird, sondern ich muss einen anderen Weg > finden, den Übeltäter zu identifizieren. Und die Auswahl ist leider > groß: Zwei Netzwerkkarten, Netzlaufwerk, Multifunktionsdrucker, > Etikettendrucker Ein Monitor mit Scanner, zwei Papierfächern, Etiketten, einem NAS und GBit-Switch drin? Geiles Ding. Es liegt am fehlenden Netzlaufwerk oder Routen auf nicht erreichbare LAN-Geräte.
Der Monitor enthält eine Netzwerkkarte, einen USB-Hub, einen KV-Switch und einen Monitor. Ob er eine USB-Soundkarte enthält oder das Ganze per HDMI-Ton über USB-C/Firewire geht, kann ich gerade nicht beurteilen. Eine zweite USB-Netzwerkkarte ist dort eingesteckt, mit einem anderen Subnetz für den Multifunktionsdrucker. Sicher, das fehlende Netzlaufwerk ist ein Klassiker. Aber es gibt kein Netzlaufwerk, das automatisch angemeldet wird. Wie könnte ich herausfinden, ob da dennoch irgendeine Suche ausgelöst wird?
Schau mal in der Ereignisanzeige. Anwendung und Dienstprotokolle. Unter Microsoft dann "Diagnostics Performance". Da steht normalerweise drinnen ,was bremst. Fehlermeldungen Abteilung "System" auch informativ. Ich habe w10, sollte es aber in W11 auch geben.
Herbert Z. schrieb: > Schau mal in der Ereignisanzeige. Dort finde ich nur für jeden Systemstart die Warnung "Der Start der Anwendung hat länger als erwartet gedauert und dadurch die Leistung des Systemstartprozesses beeinträchtigt: Dateiname : explorer.exe" aber näher scheint sie sich nicht auszulassen. Zum SysInternals ProcMon muss ist mich wieder einlesen. Das letzte Mal, dass ich eines der SysInternals-Werkzeuge genutzt habe, ist so lange her, dass alles komplett anders aussieht, und Performance-Probleme habe ich damit noch nie gesucht. Anscheinend hat sich MS jetzt auch die Hilfedatei gespart und verweist jetzt einfach auf ihr SysInternals-Buch. Ich habe aber noch die Hilfedatei aus einer älteren Version. Da werde ich erst einmal ein Weilchen beschäftigt sein, weil ich momentan noch nicht einmal weiss, wonach ich suchen muss. Selbst wenn ich alles mit "SUCCESS" herausfiltere, habe ich etliche zig Registrieerungsschlüssel pro Sekunde, die mit NAME NOT FOUND oder BUFFER OVERFLOW quittiert werden.
Herbert Z. schrieb: > Ich habe w10, sollte es aber in W11 auch geben. Ja, gibt es. Ausführendialog öffnen mit Win-Taste + R eventvwr eingeben und Okay-Taste Navigieren zu - Microsoft - Windows - Diagnostics Performance Windows 11 ist schlicht ein moderneres Windows 10.
Hast du denn mal einen richtigen Neustart versucht ? Meist ist ja nach einiger Zeit der Speicher einfach vollgemüllt, dann wird alles in den virtuellen Erweiterungsspeicher (schlicht die Festplatte) geschrieben, und jetzt muß alles in den Speicher geschriebene (auf später verschobene) von der armen langsamen Festplatte gelesen und geschrieben werden. Festplatten sind aber nicht schneller geworden. ich weiß aber nicht wie man Win11 echt neustartet, Win11 macht es wohl nicht mehr, sondern geht normal in Hibernation, wenn ich es richtig verstanden habe.
Carypt C. schrieb: > Hast du denn mal einen richtigen Neustart versucht ? Carypt C. schrieb: > Hast du denn mal einen richtigen Neustart versucht ? > [...] > ich weiß aber > nicht wie man Win11 echt neustartet, Win11 macht es wohl nicht mehr, > sondern geht normal in Hibernation, wenn ich es richtig verstanden habe. Natürlich habe ich das zigmal schon neugestartet. Der Neustart unter Windows 11 ist "echt", nur "Herunterfahren" ist ein Hibernation-Modus. Will man "echt" herunterfahren, muss beim Betätigen der "Herunterfahren"-Schaltfläche die Shift-Taste gedrückt sein (oder man schaltet das "erweiterte Herunterfahren" in den Energieeinstellungen ganz aus).
Carypt C. schrieb: > ich weiß aber > nicht wie man Win11 echt neustartet, Win11 macht es wohl nicht mehr, > sondern geht normal in Hibernation, wenn ich es richtig verstanden habe. Das ist richtig und ich finde es selbst bei meinen alten Lenovo Notebooks W510 und W520 blöd, denn seitdem ich diese mit SSDs betreibe, kommt es auf ein paar Sekunden für den kompletten Neustart nicht an. Microsoft meint wohl, es reiche, wenn das System einmal im Monat bei den Updates komplett runtergefahren und neu gestartet wird. Kann man allerdings leicht ändern und das habe ich getan. https://www.heise.de/tipps-tricks/Windows-10-komplett-herunterfahren-so-klappt-s-4245160.html Okay, als ich diesen Beitrag hochgeladen habe, hatte Walter T. schon geantwortet. Ich lasse meinen Beitrag mit dem Link zum Heise-Artikel für andere trotzdem stehen.
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Lege mal einen zweiten User mit Admin Rechten an und benutze dessen Account. Wenn es dann geht, hängt das Problem mit deinen persönlichen Einstellungen zusammen.
Autostart Programme ? Systemstart Beschleunigen aus ? Dieses sieht nicht lustig aus: https://support.microsoft.com/de-de/topic/ausf%C3%BChren-eines-sauberen-neustarts-in-windows-da2f9573-6eec-00ad-2f8a-a97a1807f3dd#ID0EBBD=Windows_11 Tja und dann wird ja gemeint Speicheriegel könnten defekt sein. ?
Carypt C. schrieb: > Autostart Programme ? Systemstart Beschleunigen aus ? > > Dieses sieht nicht lustig aus: > https://support.microsoft.com/de-de/topic/ausf%C3%BChren-eines-sauberen-neustarts-in-windows-da2f9573-6eec-00ad-2f8a-a97a1807f3dd#ID0EBBD=Windows_11 > > Tja und dann wird ja gemeint Speicheriegel könnten defekt sein. ? Wenn wirklich der RAM defekt ist, knallt es üblicherweise über kurz oder lang. Sprich: Ein BSOD ist die Folge, nicht Lags beim Explorer oder irgendeiner anderen Anwendung.
Harald K. schrieb: > Der bessere Taskmanager ist der "Process Explorer", insbesondere, wenn > man verlorene Rechenzeit sucht. Mist. Jetzt habe ich gestern viel Zeit damit verbracht herauszubekommen, wie man wohl mit dem SusInternals Process Monitor wohl Rechenzeit sucht, nur um heute zu sehen, dass ich mich verlesen habe. (Für den Process Monitor gibt es keine Hilfedatei [mehr].) Also heute auf ein Neues! Edit: Ich sehe: Man kann im Process Explorer die Spalten "CPU Time" und "IO Reads" und "IO Writes" einblenden lassen. Das sollte den Übeltäter hoffentlich schnell enttarnen.
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Carypt C. schrieb: > Hast du denn mal einen richtigen Neustart versucht ? Meist ist ja nach > einiger Zeit der Speicher einfach vollgemüllt, dann wird alles in den > virtuellen Erweiterungsspeicher (schlicht die Festplatte) geschrieben, > und jetzt muß alles in den Speicher geschriebene (auf später > verschobene) von der armen langsamen Festplatte gelesen und geschrieben > werden. Festplatten sind aber nicht schneller geworden. ich weiß aber > nicht wie man Win11 echt neustartet, Win11 macht es wohl nicht mehr, > sondern geht normal in Hibernation, wenn ich es richtig verstanden habe. Arbeitsspeicher ist dazu da benutzt zu werden. Solange die Speicherseiten nicht verändert wurden, müssen die nicht ausgelagert werden, sondern können von der Originalquelle gelesen werden. Alles andere macht keinen Sinn.(was nix zu sagen hat ^^) Letzteres scheint anscheinend aber nicht immer zu funktionieren. Bei mir knallt Firefox den Speicher zu und den Swap, allerdings unter linux, und dann geht nichts mehr, der OOM Killer hat wohl auch keinen Bock.
Wenn alle Updates sauber gelaufen sind und ein Neustart nix bringt, besteht noch der Verdacht, dass in der Registry einige Bremser aus alten Zeiten sein könnten oder ein Virus bei der Arbeit ist?
Ich hätte das Ding als aller erstes mal im abgesicherten Modus gestartet. Genauer sind das drei Modi. Abgesichert, Abgesichert mit Netzwerk-Treiber, Abgesichert mit Terminalfenster. Zumindest die ersten zwei würde ich in der Reihenfolge durchprobieren. Je nach BIOS ist das normalerweise F8 beim Booten, FN-F8 oder Shift-F8. Wenn man die richtige Tastenkombination nicht findet, dann geht es auch direkt aus Windows. Wenn auch ein bisschen schräg https://support.microsoft.com/de-de/windows/windows-startup-settings-1af6ec8c-4d4a-4b23-adb7-e76eef0b847f
Das Problem ist: Ich habe jetzt zwei Stunden gearbeitet, und alles ging schnell. Und plötzlich ruckelt es. Die Haupt-CPU-Last: - System Indle Process 13:03:xx CPU Time - procexp64.exe 4:47:xx CPU Time - sqlsevr.exe 2:00.xx CPU Time - Interrupts 1:53:xx CPU Time - MsMpEng.exe 1:23:xx CPU Time Sowohl sqlsevr.exe als auch Interrupts sind in den letzten 10 Minuten massiv angewachsen. Dass der Process Explorer leistung braucht, ist ja klar. Dass der Virenscanner (MsMpEng.exe) eine Grundlast erzeugt, ist auch klar. Ich habe kein Programm offen, das SQL nutzt (also kein Office). Und was plötzlich Interrupt-Last erzeugt, ist mir auch unklar. Vielleicht auch ein thermisches Problem? Früher war CPU-Z das Mittel der Wahl, um die Temperaturen auszulesen. Was wäre es heute?
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Ein anderes grundsätzliches Ding wäre das Scannen und eventuelle Reparieren der Systemdateien. Das ist ein bisschen Zirkus mit DISM und SFC. Microsoft hat eine etwas undurchsichtige Anleitung https://support.microsoft.com/de-de/topic/verwenden-des-systemdatei-%C3%BCberpr%C3%BCfungsprogramms-sfc-exe-zur-problembehandlung-bei-fehlenden-oder-besch%C3%A4digten-systemdateien-79aa86cb-ca52-166a-92a3-966e85d4094e Ach ja, und c't Desinfekt könnte auch nicht schaden. Das letzte mal hatte es noch einen Memory-Tester dabei. Keine Ahnung ob das noch so ist. Egal was mittlerweile drauf ist, alles mal lange und geduldig durchnudeln lassen. https://ct.de/desinfect2024 Alles nur um sicher zu sein dass man ein halbwegs funktionierendes Windows hat. Danach würde ich die übliche, aus der Hilflosigkeit bei Windows geborene, Handlung durchführen, nämlich die Treiber auf den neusten Stand bringen. Ich kenne jetzt keinen guten, funktionierenden Treiber-Updater. Ich traue denen auch nicht (nicht mal Snappy Driver Installer). Da hat man sich schnell Windows ruiniert. Also bleibt der mühsame Weg einzeln über den Gerätemanger, Downloads direkt von den Herstellern und notfalls der ganz elende Weg Treiber im Microsofts Update-Katalog zu finden https://www.catalog.update.microsoft.com/home.aspx Ja, wenn es danach immer noch nicht besser ist, wenn Process-Monitoring usw. nichts gebracht haben, würde ich ernsthaft die nukleare Lösung erwägen: Backup der Benutzer- und Anwendungsdateien und Windows mit einer frischen Kopie von Microsoft neu installieren. https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11
Walter T. schrieb: > Ich habe kein Programm offen, das SQL nutzt (also kein Office). Schiess diesen Prozess doch mal ab. Sollte sofort Besserung bringen, wenn er schuldig ist. Hannes J. schrieb: > ernsthaft die nukleare Lösung Das ist aber wirklich die allerletzte Möglichkeit und meist überflüssig. Ist ja nur ein kleines Problem hier. Walter T. schrieb: > Früher war CPU-Z das Mittel der > Wahl, um die Temperaturen auszulesen. Was wäre es heute? Unter Win 10 nehme ich den OpenHardwareMonitor. Sollte aber mit Adminrechten gestartet werden - logischerweise.
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Hannes J. schrieb: > Backup der Benutzer- und Anwendungsdateien und Windows mit > einer frischen Kopie von Microsoft neu installieren. Das habe ich vor einem halben Jahr gemacht. Das zu wiederholen, ohne den Schuldigen ausgemacht zu haben, bringt nichts. Matthias S. schrieb: > OpenHardwareMonitor. Danke! Hannes J. schrieb: > Ach ja, und c't Desinfekt könnte auch nicht schaden. Das bereite ich gerade vor. (Einen zweiten Rechner installieren, damit der Laptop für eine lange Scan-Session frei wird.)
ich bin etwas abgekommen vom Process-Explorer (gut zum Programme abschießen, aber auch die Fadenkreuz Programm-identifikation) sondern schaue lieber in den Windows Resourcenmonitor, um Programme für Netzwerklast, Festplatten-aktivität zu erkennen. ich denke auch Windows wird SQL-Technologie nutzen (Updates einpflegen ?). Und ich denke, daß Windows seinen hausmeisterlichen Pflichten nachkommen muß, Defragmentierung, Löschen, Aufräumen, ... und das tut es eben nicht gleich am Start, sondern eben sheduled, da kann man auch irgendetwas einstellen. im Energiesparmodus werden diese sheduled-ten Aktivitäten aber meist unterlassen, bis wann ?? Vielleichts gönnst du dem Rechner mal etwas inaktivität daß er seinen Kram erledigen kann (Strom sparen geht anders). Was für eine Windows Version ist es denn ? Es gibt die Option Systemstart beschleunigen, wo Windows sich die Programme für den nächsten Tag zum Anziehen zurechtlegt. Eventuell kannst du im Processexplorer dein benötigtes Programm in höhere Priorität versetzen (13).
wohl wahr was du schreibst und mich kotzt ms mit deren windows immer mehr an, die können es halt nicht. täglich bekomme ich infos was bei denen fehlerhaft ist. grrrr.
Wenn mein Rechner mit W10 Update macht, dann kann man kaum mehr vernünftig arbeiten. Dann lahmt er erheblich. KB 5041580 zu bekommen war echt grausam. Nachdem die Installation einmal schiefgelaufen ist habe ich es manuell installiert und gut ist es. Für die Zukunft merke ich mir das. Wenn ein KB nicht vorwärts geht mache ich das manuell. Ich habe leider ein recht langsames Internet (6000) Da muss man viel Zeit haben.
Kann aber auch ganz anders laufen - mein altes HP Z400 Workstation Schlachtschiff läuft unter Win 10 völlig problemlos, schluckt alle Updates ohne Probleme und ist nach wie vor sehr schnell. Das gleiche gilt für mein kleines HP Notebook. Und nein, ich installiere Windows nicht alle paar Monate neu.
Also bei mir Windows XP läuft noch heute bei mir, einmal installiert und bis jetzt ohne Probleme. Windows 7 ebenfalls. Windows 10 einmal neu installiert, da der Reparaturversuch mit den Windows eigenen Mitteln kläglich gescheitert ist.
Matthias S. schrieb: > Kann aber auch ganz anders laufen - mein altes HP Z400 Workstation > Schlachtschiff läuft unter Win 10 völlig problemlos, schluckt alle > Updates ohne Probleme und ist nach wie vor sehr schnell. Das gleiche > gilt für mein kleines HP Notebook. > Und nein, ich installiere Windows nicht alle paar Monate neu. Das dürfte für 99,99999% aller Anwender mit funktionsfähiger und nicht-pathologischer Hardware der Normalfall sein. Oliver
Ich glaube, Process Explorer bringt mich auch nicht weiter. Es ist zum verzweifeln. Die benötigte Rechenlast ist fast Null, und trotzdem ruckelt alles wie in der Holzachterbahn.
Mit welchem Takt läuft die CPU, was sagt der Taskmanager bei Leistung? Ich hatte mal einen Laptop der da gerne bei 0,8 GHz blieb.
J. S. schrieb: > Mit welchem Takt läuft die CPU Siehe Bild. Im Moment ist es natürlich kühl im Büro, aber auch gestern Nachmittag hat Open Hardware Monitor keine Temperaturen angezeigt, dass "thermal Throttling" angesagt wäre. J. S. schrieb: > was sagt der Taskmanager bei Leistung? Wenn ich Leistung abfordere, geht die angezeigte Leistung um den erwarteten Prozentsatz hoch - je nachdem, wieviele Kerne ich zur Verfügung stelle. Aber das Ruckeln findet* schon statt, wenn fast gar nichts los ist. Browser mit Webradio und Texteditor offen. *Ich muss mit der Zeitform vorsichtig sein, da der "Erfolg" immer mit etwas Verzögerung einhergeht. Momentan läuft wieder alles ruckelfrei, aber das war gestern um diese Zeit auch so. Gestern abend, in einer anderen Docking Station, ruckelte nach einer halben Stunde sogar der Mauszeiger. Ich habe in der Zwischenzeit natürlich einiges versucht: - NVidia-Grafikkarte deaktiviert, d.h. Grafik läuft jetzt komplett über den Intel-Chipsatz - Gerätemanager durchgegangen und alle Treiber von allen abgesteckten Geräten, die ich in der nächsten Zeit nicht nutzen werde deinstalliert - SSD geleert, dass auf Partition C mindestens 40% frei ist - Etliche Male neugestartet - Wie man im Screenshot sieht, habe ich selbst den Explorer auf einfache Ansicht ohne Effekte heruntergestellt. In der einen Docking Station (USB-C/Firewise im Monitor) dauert es immer ein paar Stunden, bis das Elend losgeht, in der anderen (Original Lenovo) deutlich weniger lang. Aber einen echten Anhaltspunkt habe ich immer noch nicht. Ein echtes Schema kann ich aber nicht feststellen.
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24 GB RAM. Ich nehme an 8 GB aufgelötet und 16 GB gesteckt. Das war damals die größtmögliche Option.
Oliver S. schrieb: > Das dürfte für 99,99999% aller Anwender mit funktionsfähiger und > nicht-pathologischer Hardware der Normalfall sein. Hast mal einen Link auf deine Weisheiten und reicht da ein normaler Esslöffel um die zu essen?
Ich hatte mal ein zu kleines Netzteil am Dell Laptop, damit schaltete er in einen Sparbetrieb.
Bernd B. schrieb: > Ich hatte mal ein zu kleines Netzteil am Dell Laptop, damit schaltete er > in einen Sparbetrieb. Der Hinweis ist generell gut, aber ich glaube nicht, dass das bei mir das Problem ist. Die USB-C-Docking-Station im Monitor ist mit 100W angegeben, das Netztteil in der Original-Docking-Station hat 150W, und das Original USB-C-Netzteil ist mit 65 W angegeben. Das sollte also in beiden Fällen genug Reserve sein. Aber wenn wir schon beim Thema sind: Könnte man solche Ereignisse irgendwie auslesen?
Bei Dell meckert das BIOS wenn das NT zu klein ist, dann muss man bestätigen das man weitermachen möchte. Bei meinem Problem hat der Rechner dann auf die 0,8 GHz runtergetaktet. Aktuell hat meiner ein 240 W NT für die USB-C Dockingstation, das für nur Rechnerbetrieb hat 180 W. Aber ein Blick in das Eventlog von Windows ist natürlich auch eine gute Idee. Den aktuellen Takt zeigt der Taskmanager auch an.
Es ist müßig zu spekulieren... Einfach ein Live OS vom USB Stick oder CD/DVD starten und beobachten ob die Probleme dort auch auftauchen.
Walter T. schrieb: > 24 GB RAM. Ich nehme an 8 GB aufgelötet und 16 GB gesteckt. > > Das war damals die größtmögliche Option. Ahh... jaaa... ava und used muss man ja zusammenziehen #Facepalm# ... Hab ich falsch gelesen.
Walter T. schrieb: > sqlsevr.exe Wenn das kein Abtippfehler ist, würde ich sehr, sehr argwöhnisch werden. Carypt C. schrieb: > ich denke auch Windows wird SQL-Technologie nutzen (Updates einpflegen > ?). Dazu gibt es keinen SQL-Server. Der ist nicht Bestandteil einer normalen Windows-Installation. Walter T. schrieb: > Es ist zum verzweifeln. Die benötigte Rechenlast ist fast Null, und > trotzdem ruckelt alles wie in der Holzachterbahn. Dieses Phänomen kann man bekommen, wenn die Festplatten/SSD-Zugriffe durch die Decke gehen. Task-Manager -> Leistung und dann die Diagramme für "Datenträger" ansehen. Wenn die nicht angezeigt werden (nicht jedes Windows macht das von sich aus), "diskperf -y" als Administrator ausführen, Taskmanager neu starten. Und was natürlich auch Ursache des Problems sein kann: Schlangenöl. "Symantec 365 Internet Schlagmichtot-Security" und ähnliche Produkte dienen primär dazu, PCs zu langsam zu machen, damit Leute sich neue, noch schnellere PCs kaufen.
Okay, ich bin wieder im dem Zustand, dass alle zäh läuft und beim Tippen jeder Buchstabe einzeln auf dem Bildschirm erscheint - ungefähr 2 Sekunden, nachdem er getippt wurde. Das einzige, wo ich Last sehen kann, ist die Grafikkarte. Wovon? Ich habe exakt hier in diesem Thread mit dem Mausrad zigmal herauf- und heruntergescrollt. Den Ganzen Vormittag war alles flüssig, nach der Scroll-Orgie ist alles zäh. Es ist so zäh, dass ich noch nicht einmal einen Screenshot vom Ressourcenmonitor machen konnte, als die Auslastung der GPU fast komplett bei 100% lag. Jetzt werde ich mal neustarten, und sehen, ob sich das reproduzieren lässt - mit dem gleichen und mit einem anderen Browser.
Harald K. schrieb: > Wenn das kein Abtippfehler ist, würde ich sehr, sehr argwöhnisch werden. In seinem Processmanager Auszug steht er aber richtig mit sqlseRvr.exe drinnen. Das passt schon. Was ich da aber sehe ist der ForteMedia APO Control Service... Stoppe diesen mal (FMService64.exe) und beobachte den Verlauf. Wir hatten hier einige Lenovo T14 sowie L14 die genau diese Probleme hatten, das stoppen hat da geholfen. Der Service ist für Realtek- und Fortemedia-Treiberaktualisierungen
Walter T. schrieb: > Das einzige, wo ich Last sehen kann, ist die Grafikkarte. Skalierung, lass dich nicht von der Skalierung täuschen - deine GPU hatte maximal 5% Auslastung bei dem Vollausschlag auf deinem Bild.
Okay, das ist nicht reproduzierbar. Nach dem Neustart ist alles flüssig. Scrolle ich wie wild in diesem Thread, lässt sich die GPU-Last nicht auf über 20% anheben. Auch auf Schwergewicht-Seiten wie Reddit, wo die GPU-Last kurzzeitig auf 100% kommt, habe ich keine dauerhaften Auswirkungen. Ein thermischer Effekt ist es wohl nicht. Vor dem Neustart hatte ich jetzt viele Minuten diese Zähigkeit, nach dem Neustart ist sie auf einen Schlag weg. Oha. Es geht weiter. Edge offen- und schon treibt Scrollen im Firefox die GPU-Last an den Anschlag und die Zähigkeit ist zurück, um zu bleiben, selbst wenn die GPU-Last wieder bei wenigen Prozent herumdümpelt. Rene K. schrieb: > Skalierung, lass dich nicht von der Skalierung täuschen - deine GPU > hatte maximal 5% Auslastung bei dem Vollausschlag auf deinem Bild. Nein, es ist nicht die Skalierung. Es ist der falsche Augenblick. Ich konnte den Teil, wo die Last länger bei 100% lag, nicht Screenshotten, weil nichts mehr bedienbar war. Der Screenshot hatte nur die Aufgabe zu zeigen, womit ich die GPU-Last angeschaut habe. So langsam wird die Anzahl der Tools ja unübersichtlich; und dass es nur eine normale On-Board-Grafikkarte ist. Harald K. schrieb: > Walter T. schrieb: >> sqlsevr.exe > > Wenn das kein Abtippfehler ist, würde ich sehr, sehr argwöhnisch werden. Jupp, ist sqlservr.exe Esmu P. schrieb: > Einfach ein Live OS vom USB Stick oder CD/DVD starten und beobachten ob > die Probleme dort auch auftauchen. Der Ersatz-Büro-PC ist bestellt (refurbished). Sobald der eintrifft, kann ich am Laptop alles testen, was ich will. Es ist lästig, aber ich brauche den Laptop gerade auch als Werkzeug. Außerdem scheint das Problem immer bei "normaler" Arbeit aufzutauchen. Wenn der Rechner nur über Nacht herumidlet (herumidelt?) oder mit WinRAR ein Lasttest gemacht wird, macht ihm das jeweils nichts aus.
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Walter T. schrieb: > Jupp, ist sqlservr.exe Aber was macht der auf Deinem PC? Wie ist der da hingekommen? Zu einem normalen Windows gehört der nicht. Rene K. schrieb: > Was ich da aber sehe ist der ForteMedia APO Control Service. Und wozu soll das gut sein? Welches Problem soll sowas lösen?
Harald K. schrieb: > ber was macht der auf Deinem PC? In meinem Fall gehört er zu einem CAD-Tool. Rene K. schrieb: > Was ich da aber sehe ist der ForteMedia APO Control Service... Stoppe > diesen mal (FMService64.exe) und beobachte den Verlauf. > > Wir hatten hier einige Lenovo T14 sowie L14 die genau diese Probleme > hatten, das stoppen hat da geholfen. Der Service ist für Realtek- und > Fortemedia-Treiberaktualisierungen Danke für den Hinweis. Einen Versuch ist es Wert.
Harald K. schrieb: > Und wozu soll das gut sein? Welches Problem soll sowas lösen? Der versucht die Realtek Treiber zu aktualisieren. Da aber viele Laptophersteller spezielle Realtek Treiber nutzen - da das Routing anders verläuft - und somit andere Versionsnummern tragen, kommt es bei diesem Service zu einem Fehler. Die Realtek Foren und Reddit sind voll damit. Auch bin uns in der Firma (wie gesagt Lenovo T14 und L14 Modelle) trat dieser Fehler in sehr hoher Quote auf. Am besten mal die Readme zu den Versionen 6.0.9354.1 / 10.29.0.7652 dazu lesen. Wir hatten den Service dann per Gruppenrichtlinie deaktiviert und es war Ruhe im Karton.
Warum sollte Windows nicht eine Datenbank (sql-technologie) führen, um seine Dateibestände zu händeln ? Welche Windows Version ? Home ? Aufgabenplanung ? Dienste ? Es macht keinen Sinn den Computer mit der internen Grafik zu beschäftigen, das kann die Grafikkarte besser. Allerdings habe ich gehört alte schlappe Grafikkarten brauchen nicht so viel Brimborium, können schnell sein für Büroanwendung. weiß nicht. Eventuell ist in den Gruppenrichtlinien ein Zeitplan konfiguriert, den der User nie zu sehen bekommt. Du kannst im Processeplorer aber auch Taskmanager die Priorität eines Prozesses Programmes erhöhen. interessiert dich nicht, oder ?
Schrecklich viele Notebooks werden mit grindiger Beipacksoftware unbrauchbar gemacht. Und erstaunlich viele Devicetreiber, gerade von Audiohardware oder auch Eingabegeräten, kommen mit zig Megabyten völlig überflüssigem Beipackmüll, am besten auch jeder davon mit einem Dienst, der ständig nach "Updates" sieht, und nebenbei munter nach Hause telephoniert. Kaputtgebastelte Vorinstallationen. Wenn ich so einen Rechner in die Finger bekomme, schmeiß ich sowas weg, und installiere Windows neu, mit dem absoluten Minimum an zusätzlichem Gedöns, was nötig ist. Allerdings: Ich habe auch nicht den Luxus, eine "IT-Abteilung" ertragen zu müssen, die mir vorschreibt, was ich tun und lassen darf.
Carypt C. schrieb: > Warum sollte Windows nicht eine Datenbank (sql-technologie) führen, um > seine Dateibestände zu händeln ? Der SQL Server ist nicht Teil einer Windows-Standardinstallation. Wenn der koscher ist, dann weil irgendeine Zusatzsoftware ihn nutzt. > Es macht keinen Sinn den Computer mit der internen Grafik zu > beschäftigen, das kann die Grafikkarte besser. Die externe kann auch viel besser Strom verbrauchen als die interne, weshalb in manchen NVidia-Installationen die externe GPU ausschliesslich bei passender Last zum Einsatz kommt, sonst aber abschaltet. Nö, dieser Aspekt ist seit langem nicht mehr relevant.
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Walter T. schrieb: > Siehe Bild. Im Moment ist es natürlich kühl im Büro, aber auch gestern > Nachmittag hat Open Hardware Monitor keine Temperaturen angezeigt, dass > "thermal Throttling" angesagt wäre. Für ein schwach belastetes System ist das auf allen Cores ungewöhnlich hoch getaktet, vermutlich dem Spitzentakt bei Einsatz aller Cores. Mit +/-90°C ist das auch ungewöhnlich heiss. Man kann allerdings das System so einstellen, dass es ineffizient taktet.
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Walter T. schrieb: > Ich konnte den Teil, wo die Last länger bei 100% lag, nicht Screenshotten Es gab Zeiten, als man Screenshots mit der Kamera vom Bildschirm schoss. Ist zwar aus der Mode gekommen, aber nach wie vor machbar. :)
(prx) A. K. schrieb: > Man kann allerdings das System > so einstellen, dass es ineffizient taktet. Das stimmt. Es war auf "beste Leistung" eingestellt. Das klassische Problem bei Fehlersuche: Man stellt an zu vielen Schrauben. Vielleicht ist mit FMService64.exe auch tatsächlich der Übeltäter gefunden. Ich habe seit dem Deaktivieren dieses Dienstes keinerlei Ruckler oder Hänger mehr feststellen können. Vielleicht kann ich mir sogar die Neuinstallation sparen. Allerdings dauert es ja auch hat es heute morgen ja auch mehrere Stunden gedauert, bis das Problem das erste Mal aufgetreten ist. Also will ich noch nicht zu optimistisch sein.
(prx) A. K. schrieb: > Es gab Zeiten, als man Screenshots mit der Kamera vom Bildschirm schoss. Wird hier im Forum aber (meist zurecht) eher verächtlich kommentiert. Ausnahmen gibts natürlich, und das wäre eine. Aber: Wurde eigentlich schon untersucht, ob das Problem auch /unter einem anderen Benutzerkonto/ auftritt? Das hat Stefan schon vor zwei Tagen vorgeschlagen. Beitrag "Re: Windows 11 langsam, wenn."
Harald K. schrieb: > Wurde eigentlich schon untersucht, ob das Problem auch /unter einem > anderen Benutzerkonto/ auftritt? Nein, noch nicht. Da das ein wenig aufwendiger ist, ist das deutlich weiter hinten in der Liste der Tests. Hintergrund ist, dass bei meinem wichtigsten Werkzeug -Matlab- die Aktivierung an den Nutzernamen gekoppelt ist, d.h. ich kann das Testen nicht nebenbei während meiner normalen Arbeit machen.
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Rene K. schrieb: > Was ich da aber sehe ist der ForteMedia APO Control Service... Stoppe > diesen mal (FMService64.exe) und beobachte den Verlauf. Ich glaube, das war es. Seit der Dienst -vor vier Stunden- deaktiviert wurde, ist kein einziger Hänger oder Ruckler mehr aufgetreten. Der Rechner ist wieder so fix wie am ersten Tag. Danke für den Hinweis! Was mich an der Sache allerdings nervt: Dieser "Service" ist nach keiner Metrik auffällig geworden. Ich hätte ihn niemals systematisch gefunden.
I/O war ja drin in der Metrik: Beitrag "Re: Windows 11 langsam, wenn." Dort ist MService64.exe der 21. Eintrag von unten. Auch von I/O absolut unter ferner liefen. Und Respekt an Rene, der sich die Liste bis so weit herunter angeguckt hat.
Ich denke nicht die Aktivität, sondern an irgendwelche Locks oder Timeouts. Unsauberes Verhalten, das andere Threads warten lässt, sie aufhält.
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Denke ich auch, nur ich kenne keine Metrik oder Werkzeug, mit der/dem ich ich derartiges finden könnte.
Harald K. schrieb: > Kaputtgebastelte Vorinstallationen. Wenn ich so einen Rechner in die > Finger bekomme, schmeiß ich sowas weg, und installiere Windows neu, mit > dem absoluten Minimum an zusätzlichem Gedöns, was nötig ist. Siehst du, und solche Laptops wie oben bastelst du dann genau DU kaputt. Der Treiber, der obig versucht wird zu installieren, ist der normale Hardwaretreiber, das Laptop bedarf aber einer speziellen Version des Herstellers - wahrscheinlich durch die Anbindung an die SB oder NB oder WhatEver geschuldet. Ein Laptop ist nunmal kein Desktop mit unheimlich viel Platz zum routen. Und das hört meist auch bei der Dedizierten Grafik aus... gerade um das Thermaldesign einzuhalten greifen Hersteller (Da vorzugsweise DELL) zu eigenen NVIDIA Treibern, welche die GPU etwas heruntertakten um im Thermal-Design zu bleiben. Solltest du nun rudimentäre Treiber darauf ziehen, dann gehen Entweder Teile nicht oder die Treiber lassen sich nicht installieren etc. und DU sitzt dann vor nem völlig verhunzten Laptop - Gratulation! Carypt C. schrieb: > Es macht keinen Sinn den Computer mit der internen Grafik zu > beschäftigen, das kann die Grafikkarte besser. Allerdings habe ich > gehört alte schlappe Grafikkarten brauchen nicht so viel Brimborium, > können schnell sein für Büroanwendung. weiß nicht. Heutzutage wird dies ausschließlich so gemacht (schon seit es Optimus gibt, so umme 2010 rum). Die "normalen" Anwendungen nutzen die interne GPU da meist völlig ausreichend und Stromsparend und die externe GPU wird ausschließlich für die Last genommen. Ab der RX Reihe bei NV ist es sogar so das nur Teile der GPU genutzt werden können (Video Decode z.b.). Walter T. schrieb: > Danke für den Hinweis! > > Was mich an der Sache allerdings nervt: Dieser "Service" ist nach keiner > Metrik auffällig geworden. Ich hätte ihn niemals systematisch gefunden. Bitte bitte, gerne geschehen - ich glaube, im Endeffekt wärst du dann über die Sysprotokolle oder RamMan darauf gekommen. Das Problem bei dem Service ist nicht die CPU Last, sondern das schreibt sehr schnell sehr große Speicherbereiche im RAM zu und löscht diese wieder. Geringe CPU Last -> Kaum Nachvollziehbar -> Hohe Last auf dem Bus -> extreme Auswirkung auf die Performance.
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Rene K. schrieb: > und DU > sitzt dann vor nem völlig verhunzten Laptop - Gratulation! FUD. Und Du sitzt vor einem "Laptop", der mit weiß Gott was für einem Scheiß verseucht ist. Die Zeit, wo speziell umgefickte Graphiktreiber benötigt wurden, ist ein paar Jahrzehnte vorbei. Ja, so einen Scheiß gabs mal, unbestritten. Meine Rechner --egal ob "Laptop" oder Desktop-- funktionieren. Klaglos, zuverlässig, ohne Probleme.
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Harald K. schrieb: > Rene K. schrieb: >> und DU >> sitzt dann vor nem völlig verhunzten Laptop - Gratulation! > ... > > Und Du sitzt vor einem "Laptop", der mit weiß Gott was für einem Scheiß > verseucht ist. > ... > Meine Rechner --egal ob "Laptop" oder Desktop-- funktionieren. Klaglos, > zuverlässig, ohne Probleme. Das interessiert jetzt ganz genau wen?
Harald K. schrieb: > Die Zeit, wo speziell umgefickte Graphiktreiber benötigt wurden, ist ein > paar Jahrzehnte vorbei. Ja, so einen Scheiß gabs mal, unbestritten. Nein. Wenn überhaupt, ein paar Jahre. Oliver
Rene K. schrieb: > ich glaube, im Endeffekt wärst du dann > über die Sysprotokolle oder RamMan darauf gekommen. Ist SysInternals RamMap gemeint? Das Tool kannte ich auch noch nicht. Ehrlich gesagt wüßte ich gerade nicht, wie ich damit ein "Bus-Schwein" finden würde. Ich habe mal aus Spaß in Matlab eine ca. 2 GB große Matrix mit Random-Werten erstellt, gelöscht, und wieder erstellt. Die Bus-Last müsste also etwas über 4 GB sein (wenn für's Löschen nichts überschrieben wird). Im Task-Manager wird auch jeweils der wechselnde aktuelle RAM-Verbrauch von Matlab angezeigt. Aber RamMap zeigt nur 2 GB an, die aktuelle Größe. Oder gibt es da einen Trick?
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Oliver S. schrieb: > Nein. Wenn überhaupt, ein paar Jahre. Hab hier noch einen HP Laptop von 2010 rumliegen, mit i5 540M und HD Graphics als iGPU. Für üblichen Business-Kram reichte die vollkommen aus. Für Games war das natürlich nichts. Das hat sich wirklich erst in den letzten Jahren geändert, besonders mit den Ryzen 7040.
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Rene K. schrieb: > Harald K. schrieb: >> Wenn das kein Abtippfehler ist, würde ich sehr, sehr argwöhnisch werden. > > In seinem Processmanager Auszug steht er aber richtig mit sqlseRvr.exe > drinnen. Das passt schon. > > Was ich da aber sehe ist der ForteMedia APO Control Service... Stoppe > diesen mal (FMService64.exe) und beobachte den Verlauf. > > Wir hatten hier einige Lenovo T14 sowie L14 die genau diese Probleme > hatten, das stoppen hat da geholfen. Der Service ist für Realtek- und > Fortemedia-Treiberaktualisierungen OK, wenn man das Tante Gugel befragt, dann geht das schon schneller. Aber wie kommt man sonst auf die Ursache bei solchen Problemen?
Esmu P. schrieb: > Aber wie kommt man sonst auf die Ursache bei solchen Problemen? Schätze dass Entwickler im Bereich von Gerätetreibern und ähnlicher Betriebssystem-Ebenen die Instrumente dafür kennen.
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(prx) A. K. schrieb: > Esmu P. schrieb: >> Aber wie kommt man sonst auf die Ursache bei solchen Problemen? > > Schätze dass Entwickler im Bereich von Gerätetreibern und ähnlicher > Betriebssystem-Ebenen die Instrumente dafür kennen. Als Enduser ist man da ganz schön aufgeschmissen, da bleibt nur die Neuinstallation übrig. Und ...
Oliver S. schrieb: > Nein. Wenn überhaupt, ein paar Jahre. Nein, aktueller Laptop hier von DELL (ca. 6 Monate alt), hier ist es der Bluetooth Treiber. Harald K. schrieb: > Und Du sitzt vor einem "Laptop", der mit weiß Gott was für einem Scheiß > verseucht ist. Nein, wir nutzen Business Laptops, dort sind keine Sachen wie Norton 360, oder "MachMichSchnell" oder WhatEver Kram vorinstalliert, wenn du das meinst. Aber ja, die Treiber für Geräte sind selbstverständlich vorhanden. Esmu P. schrieb: > Als Enduser ist man da ganz schön aufgeschmissen, da bleibt nur die > Neuinstallation übrig. Und ... ... hat leider den gleichen Kram wieder. Da der Treiber ja mit installiert wird. Darauf zu kommen ist wirklich manchmal mit viel Sisyphus Arbeit verbunden. Als Endanwender nicht wirklich zu bewerkstelligen, da gebe ich dir leider vollkommen recht.
Harald K. schrieb: > Und Du sitzt vor einem "Laptop", der mit weiß Gott was für einem Scheiß > verseucht ist. Hab mir unlängst einen Mini-PC zugelegt, Original Shenzhen per Amazon. Intuitiv fasst man die Dinger ja erst einmal mit der Feuerzange an, aber jedes Markengerät hat mehr Bloatware-Müll drauf als der - Null, und scheinbar komplett sauber.
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(prx) A. K. schrieb: > Esmu P. schrieb: >> Aber wie kommt man sonst auf die Ursache bei solchen Problemen? > > Schätze dass Entwickler im Bereich von Gerätetreibern und ähnlicher > Betriebssystem-Ebenen die Instrumente dafür kennen. Ganz sicher - die entwickeln in einer VM und debuggen mit kernel debugger. Aber hier würde mir noch eine Methode einfallen, die nicht so häufig Verwendung findet. Es gibt die Option eines alternativen Hardware Profils, dass statt default benutzem Profil beim start geladen werden kann. Dort lässt man alles weg, was nicht tatsächlich gebraucht wird. Dann das Ergebnis prüfen. Bei Notebooks mündet dies oft in ein rudimentäres System - soll es auch. Nun nach und nach wieder die Dinge einschalten und schauen, was das Problem war. Dauert etwas, aber es funktioniert auch mit Antivierenlösungen, ohne sie deinstallieren zu müssen. Mit Treiber oder Software geht sowas recht gut. Was ich auch schon mal gern versuche ist das virtualisieren des Gerät und dann auf einem anderen Gasthost starten. So sieht man, ob es ein Hardware-Problem ist. Auch hier könnte man gern mal etwas mit dinstallierenund Snapshoots probieren.
(prx) A. K. schrieb: > Esmu P. schrieb: >> Aber wie kommt man sonst auf die Ursache bei solchen Problemen? > > Schätze dass Entwickler im Bereich von Gerätetreibern und ähnlicher > Betriebssystem-Ebenen die Instrumente dafür kennen. Ganz sicher - die entwickeln in einer VM und debuggen mit kernel debugger. Aber hier würde mir noch eine Methode einfallen, die nicht so häufig Verwendung findet. Es gibt die Option eines alternativen Hardware Profils, dass statt default benutzem Profil beim start geladen werden kann. Dort lässt man alles weg, was nicht tatsächlich gebraucht wird. Dann das Ergebnis prüfen. Bei Notebooks mündet dies oft in ein rudimentäres System - soll es auch. Nun nach und nach wieder die Dinge einschalten und schauen, was das Problem war. Dauert etwas, aber es funktioniert auch mit Antivierenlösungen, ohne sie deinstallieren zu müssen. Mit Treiber oder Software geht sowas recht gut. Was ich auch schon mal gern versuche ist das virtualisieren des Gerät und dann auf einem anderen Gasthost starten. So sieht man, ob es ein Hardware-Problem ist. Auch hier könnte man gern mal etwas mit dinstallierenund Snapshoots probieren. Natürlich arbeiten wohl fast alle Windows User als lokale Administratoren. Ich nicht und für normales Arbeiten ist es auch nicht nötig. Das System ist dabei wesentlich robuster...nur mal so als Hinweis...
Gerhard W. schrieb: > Natürlich arbeiten wohl fast alle Windows User als lokale > Administratoren. Bestimmt nicht in allen auch nur halbwegs ordentlich administrierten Firmen.
Gerhard W. schrieb: > Natürlich arbeiten wohl fast alle Windows User als lokale > Administratoren. Ich nicht und für normales Arbeiten ist es auch nicht > nötig. Das System ist dabei wesentlich robuster...nur mal so als > Hinweis Natürlich ist der "Installateur" nachher der Admin. Aber der wird hoffentlich so gescheit sein sich einen eingeschränkten Nutzer Account anzulegen womit er seine täglichen Tätigkeiten inkl. Internet macht. Lernt die Oma schon beim PC Kurs in der VHS.
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Wo stehen denn die meisten PC's? Das beantwortet schon die Frage nach den Administratoren...
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Herbert Z. schrieb: > Lernt die Oma schon beim PC Kurs in der VHS. Genauso wie, dass man zwei getrennte Partitionen für Betriebssystem und Daten anlegen sollte. Macht Oma natürlich genauso wenig wie ein Konto mit eingeschränkten Rechten. Und ich auch nicht. Oliver
Oliver S. schrieb: > Genauso wie, dass man zwei getrennte Partitionen für Betriebssystem und > Daten anlegen sollte. > > Macht Oma natürlich genauso wenig wie ein Konto mit eingeschränkten > Rechten. > Und ich auch nicht. > > Oliver Hey ,ich staune , was du alles zu wissen glaubst. Aber aus dem Holz sind nach meiner Erfahrung nur trotzige Typen geschnitzt die im Leben selten Freunde haben und meisten überall anecken. Mein Bruder , IT Manager meinte mal lapidar: Nur Anfänger surfen mit allen Rechten. Die fortgeschrittenen legen das ab und die, die richtig Ahnung haben würden ihren Job verlieren wenn sie das in der Firma tun.
Oliver S. schrieb: > Genauso wie, dass man zwei getrennte Partitionen für Betriebssystem und > Daten anlegen sollte. Wo wir hier schon bei administrierenden Firmenomas sind: Daten gehören auf den Server, nicht auf den PC.
Oliver S. schrieb: > Genauso wie, dass man zwei getrennte Partitionen für Betriebssystem und > Daten anlegen sollte. Viel Glück dabei, das Home-Verzeichnis auf eine andere Partition zu verschieben.
Monk schrieb: > Oliver S. schrieb: >> Genauso wie, dass man zwei getrennte Partitionen für Betriebssystem und >> Daten anlegen sollte. > > Viel Glück dabei, das Home-Verzeichnis auf eine andere Partition zu > verschieben. Da hatten wir schonmal einen Thread zu. Dabei ist herausgekommen: Es geht nicht (vollständig) mit den Windows-Mitteln, zumindest nicht aus der aktuellen Installation heraus. Darin waren wir uns einig geworden, so weit ich mich erinnere. Das heißt allerdings nicht, dass es gar nicht geht. Man muss es halt "von außen" machen. Entweder aus einem PE-Windows oder aus einem Linux. Funktioniert beides. Schön ist dieser Sachverhalt sicher nicht. Darüber brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.
(prx) A. K. schrieb: > Oliver S. schrieb: >> Genauso wie, dass man zwei getrennte Partitionen für Betriebssystem und >> Daten anlegen sollte. > > Wo wir hier schon bei administrierenden Firmenomas sind: Daten gehören > auf den Server, nicht auf den PC. Wobei die administrierende Firmenoma doch eher privat unterwegs ist, und gar keinen Server hat. Monk schrieb: > Viel Glück dabei, das Home-Verzeichnis auf eine andere Partition zu > verschieben. Daher lasse ich das auch gleich bleiben. Warum sollte das auch woanders hin? Olivet
Oliver S. schrieb: > Monk schrieb: >> Viel Glück dabei, das Home-Verzeichnis auf eine andere Partition zu >> verschieben. > > Daher lasse ich das auch gleich bleiben. Warum sollte das auch woanders > hin? Habe ich mal eine Zeitlang gemacht, also nicht die Partition verschoben, sondern die Dateien auf dem Homeverzeichnis auf eine zweite Festplatte zusätzlich gesichert. Seitdem es SD-Speicherkarten mit irre hoher Kapazität zu guten Preisen gibt, werden die Dateien in regelmäßigen Abständen rollierend auf drei Speicherkarten gesichert. Eine Sicherung auf Speichermedien, die nicht ständig mit dem PC verbunden sind, ist auch ein Sicherheitskriterium bzw. -argument.
Der (zweite) Übeltäter ist auch gefunden. Ich schrieb ja im Eröffnungsbeitrag, dass im Vergleich zur Original Docking Station an der im Monitor eingebauten USB-C-Docking-Station alles flüssig laufe. Es wurde dann auf Anraten von Rene FMService64.exe als möglicher Unruhestifter identifiziert, und tatsächlich: Es geht in beiden Fällen alles deutlich zügiger. Allerdings waren in der Original-Docking-Station die Ruckler nicht komplett verschwunden, und auch die Interrupt-Last (CPU-Last der "Systemunterbrechungen") blieb verdächtig hoch. Also bin ich hinter/unter den Schreibtisch gekrabbelt und habe systematisch USB-Geräte abgesteckt. Als (wahrscheinlich unfreiwilliger) Übertäter wurde eine USB-Soundkarte Panasonic SA-PMX94 identifiziert. Kaum abgesteckt, fiel die CPU-Last der "Systemunterbrechungen" auf unter ferner liefen. Das Ganze war nicht ganz so leicht zu identifizieren, weil diese "Systemunterbrechungen" nicht immer von Anfang an so hoch sind, sondern man muss erst eine Zeit lang am PC etwas gemacht haben. Am zuverlässigsten wurden das Problem getriggert, wenn man eine halbe Stunde "Age of Empires II" gespielt hat. Wahrscheinlich spielt die Zahl der "Sound Ergeignisse", was auch immer das genau sein mag, dort hinein. Statt der USB-Soundkarte eine andere Sound-Ausgabe zu verwenden hat übrigens nichts daran geändert. Es war das reine Vorhandensein. Meistens ist sie nämlich abgeschaltet. Irgendwie schade. Der Vorteil dieser Soundkarte war es, dass sie in meine Compact-Stereo-Anlage eingebaut ist, und automatisch den Verstärker stummtastet, d.h. wenn kein Ton, dann auch kein Rauschen. Neuere Treiber scheint es auch nicht zu geben. Aber wenn sie so stört, ist sie eben unbrauchbar. Als Google-Futter für andere mit dem gleichen Problem: "Soundkarte Panasonic SA-PMX94 lässt CPU-Last der Systemunterbrechungen ansteigen, PC ruckelt." Was mich an der Sache noch wurmt, ist dass ich keine direkte Möglichkeit gefunden habe, die Ursache der Interrupt-Last zu finden, sondern wie ein Neanderthaler Geräte ausstecken muss.
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Vielleicht hilft der gute alte Perfmon, Priviligierte Prozessorzeit in Prozesse? Allerdings ist die Suche da bei der Vielzahl der laufenden Prozesse auch eine Sisyphusarbeit.
Unter W7 hatte ich so ein Problem mal unter AVAST AV. Ich gehöre ja zu denen die in der Version gerne mal zurückliegen weil ich diese eierlegenden Wollmäuse nicht mag. Außerdem, wenn man sich schonmal an die Oberfläche gewöhnt hat. Es war echt schlimm wie langsam mein Rechner war. Nach Deinstallation als "Versuch" war der Spuk vorbei und der Rechner flutschte wieder. Hab dann Microsoft Essentiell installiert und gut war auch die Sichere Seite. Jetzt unter W10 vertraue ich auch den Bordmitteln, bislang ohne Probleme. Ach ja: Gestern hatte ich einen Anruf von Microsoft wegen meinem Windows. Hab kein Windows, habe Linux ...und schon hat es "klick" gemacht ;-) Man könnte sich auch etwas "spielen" mit diesen Ganoven...wenn man Zeit und Lust hat...
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J. S. schrieb: > Vielleicht hilft der gute alte Perfmon Das Problem ist: Auch im Perfmon sind alle "Systemunterbrechungen" zusammen einfach nur ein Process (mit diesem Namen). Da steht dann sinngemäß: "Systemunterbrechungen 18...22% CPU-Last." Ich könnte die konkrete Ursache für die CPU-Last niemals einer Hardware oder einem Treiber zuordnen. (Wenn man dann noch bedenkt, dass in diesem Fall 25% CPU-Last bedeutete, dass der Rechner 100% der Zeit in "Systemunterbrechungen" verbringt, wundert man sich, dass überhaupt noch etwas läuft.)
J. S. schrieb: > Das ist nicht der Perfmon, gib mal Alt+R und perfmon ein. Hoppla. Ja, das war dumm von mir. Dann muss ich heute abend doch mal ausprobieren, ob ich damit das Interrupt-Schwein finden würde.
Walter T. schrieb: > Hoppla. Ja, das war dumm von mir. Aber nicht doch. Habe auch einen Flüchtigkeitsfehler drin, war noch zu früh heute morgen: nicht Alt+R sondern Win + R für den Ausführen Dialog meinte ich.
Ich bin sowieso mit der ganzen Sache noch nicht im reinen. Früher™ hatten Soundkarten üblicherweise die Interrupts 5 und 7. Heute™ hätte ich von einer USB-Soundkarte erwartet, überhaupt keine Interrupts mehr auslösen zu können, da bei USB nur der Host Kommunikation initiieren kann. Sie wird regelmäßig gepollt und mit Datenpaketen gefüttert, also wie und warum sollte sie Interrupts auslösen können? Allerdings habe ich noch nie ein USB Audio device implementiert, also kenne ich mich mit den Details nicht aus. (Bislang nur USB HID)
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Walter T. schrieb: > Heute™ hätte ich von einer USB-Soundkarte erwartet, überhaupt keine > Interrupts mehr auslösen zu können, da bei USB nur der Host > Kommunikation initiieren kann. Das ist auch so. Die erhöhte Interruptlast hat eine andere Ursache. Eine kann sein, daß der Takt für den Systemtimer bei einmal aktivierter Audiowiedergabe erhöht wird. Das ist Bestandteil der sogenannten "Multimedia-Timer" und kann genutzt werden, um die Timergranularität von den üblichen 10 msec auf 1 msec zu ändern. Das verzehnfacht natürlich den Timertakt. (Die dafür zuständige Win32-API-Funktion trägt den nicht unbedingt erhellenden Namen timeBeginPeriod). Da aber auf Deinem Rechner sicherlich all möglicher Pofel als Zusatz- und Beipacksoftware von irgendwas installiert ist, und nicht nur die eigentlichen Treiber, kann schon das Vorhandensein eines Gerätes entsprechend hektische Aktivität eine dieser Zusatzfunktionen hervorrufen - wie es schon FMService64.exe tat. Denn statt einfach nur einen Treiber von ein paar kByte Größe auszuliefern, packen Hardwarehersteller gerne jeden möglichen Scheiß dazu, irgendwelche überflüssigen "Control Center", bei Audiotreibern gerne gestaltet wie irgendwelche pseudo-futurischen aus C-SciFi-Movies abgeguckte Interfaces, man darf ja die "Gamer"-Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren. Das ist bei Eingabegeräten keinen Deut besser; da sind sogar banale Maustreiber zig Megabyte groß und enthalten wieder irgendeinen Scheiß, den niemand, aber auch wirklich niemand braucht. Aber all' dieser zusätzlich installierte Dreck hat irgendwelche Auswirkungen, und da die armen Schweine, die als "Entwickler" beschäftigt werden, so arbeiten, wie heute halt gearbeitet wird, enthält das logischerweise mindestens heftige Fehler, wenn es nicht sogar aktiv nutzbare Infektionsvektoren für Schadsoftware gleich mitliefert.
Wenns wirklich nur die Soundkarte ist. Vielleicht hast du die Audioabtastrate zu hoch, oder die Sampling-raten sind zu anderen Geräten nicht ähnlich, manche Soundkarten brauchen für hohe Abtastraten dann doch Usb3, auch wegen mehr Strom. ich habe oft beim Ruhezustand-bootmodus Win7 den Ausfall der Usbsoundkarte, sodaß im Spiel dann kein Ton. Unter "Dienste" kann ich dann den "Windows Audio"-Dienst neustarten. Muss aber dennoch zumindest das onlinespiel rejoinen. Außerdem habe ich den mitgerachten eigenen Treiber in der Autostart Konfiguration (alt+r msconfig) abgewählt, weil er mit der Soundkartentreiber installation durch Windows interferiert. in der neuen installation habe ich nur den Treiber von Windows installieren lassen.
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