Moin, ich habe mir vor längerem ein Notebook Geoflex 140 zugelegt. Jetzt ist der Akku defekt, mit Akku läuft das Notebook keine Minute mehr. Beim Öffnen des Gehäuses zeigte sich, dass die linke Hälfte des Akkus aufgebläht ist. Leider finde ich keinen als Ersatzteil. Der Händler kann auch nicht weiterhelfen (das kommt vom No-Name-Produkt kaufen...). Aber vielleicht gibt es Alternativen. Er ist beschriftet mit Modelname: NV-3376136-2S Nom 7,6 V 5500 mAh 41,8W Max. Voltage: 8,7 V Carried Standard: GB 31241-2014 (siehe Bild) Worauf muss man achten, um einen elektrisch kompatiblen zu erwischen? Reichen identische Spannungs- und Strom-/Leistungsangaben? Spielt die Normangabe (GB...) eine Rolle? Wenn die Befestigungslaschen nicht 1:1 übereinstimmen, kann man das wahrscheinlich verschmerzen. Danke für einen Ratschlag!
Vielleicht die mal kontaktieren. Sind zwar nicht mehr in der EU, aber was soll's. https://geo-computers.com/product/geoflex-140-14/ Ganz unten gibt's das Help Centre in ›Queen's English‹
https://de.aliexpress.com/i/1005006385312419.html Bei dem Preis würde ich aber nach passenden Zellen suchen und diese wechseln.
Komisch, gleiche Teile-Nummer, aber weniger Leistung :-( Danke für den Hinweis, ich habe beim Ali leider nur nach dem Hersteller gesucht und nix passendes gefunden. Zellentausch beim Produkt in zugeschweißter Plastikhülle? Ich glaube, da lasse ich lieber die Finger von.
Richard M. schrieb: > Komisch, gleiche Teile-Nummer, aber weniger Leistung :-( > Danke für den Hinweis, ich habe beim Ali leider nur nach dem Hersteller > gesucht und nix passendes gefunden. Bei Akkupack-Nachbauten unterscheidet sich die Kapazität oft von der des Originals, mal nach oben, mal nach unten. Und was wirklich rauskommt, ist damit auch noch nicht gesagt. > Zellentausch beim Produkt in > zugeschweißter Plastikhülle? Ich glaube, da lasse ich lieber die Finger > von. Mach ich an sich mehr oder weniger regelmässig, egal ob Klebefolie, Schrumpf- oder verschweisste Folie. Dient nur dazu, Rahmenteile, Zellen und BSM insb. im ausgebauten Zustand zu stabilisieren/schützen. Oft werden Lipozellen in spannungsführender Aluhülle verbaut, wo man einen Schluss der Zellen bei seriellen Systemen gegeneinander oder generell gegen Gerätemasse vermeiden muss.
Es gibt immer so Horrormeldungen von brennenden Li-Akkus. Löschdecke daneben legen? Oder kann man die umhüllende Folie (vorsichtig) auftrennen? Das bremst mich noch etwas...
Richard M. schrieb: > Es gibt immer so Horrormeldungen von brennenden Li-Akkus. Löschdecke > daneben legen? Oder kann man die umhüllende Folie (vorsichtig) > auftrennen? Das bremst mich noch etwas... Bei Dir scheinen die (silber) folierten Lipos verbaut zu sein, die natürlich ihre isolierte Hülle haben, die aber empfindlich gegen Schnitte ist. Wenn Dein Pack wirklich kpl. umhüllt ist, solltest Du Cutter, Schere, etc. nur dort einsetzen, wo nur der Rahmen drunter ist. Oft reicht die schwarze Folie aber nicht um den Pack herum, sondern nur bis zu den Rändern verklebt. Kommt mir bei Deinem Bild so vor, ist aber nicht eindeutig. Verklebungen lösen sich leichter mit warmer/heisser Luft. Von einer weitgehend entleerten Zelle geht kaum noch eine Brandgefahr aus, ein passender Kochtopf oder Pfanne mit Deckel in der Nähe schadet nicht.
So, eine Zelle ist freigelegt. Sie ist bedruckt mit 3376136HUPA KCH2080 KCH20-08909 sowie ein verwischter QR-Code. Helfen mir diese Angaben bei der Suche nach einem Ersatztyp?
Richard M. schrieb: > Helfen mir diese Angaben bei der Suche nach einem Ersatztyp? In solchen Fällen messe ich die Masse aus und beginne die Suche mit z.B. Batterie/Battery, 3,8V 5000mA und schaue, was ggf. meine Masse hat oder darunter liegt.
Es gibt aber auch Akkuschaltung in so einem Pack, die sind tot, wenn der Akku tiefentladen ist oder entfernt wird und lassen sich nicht zurücksetzen. Bei Billiggeräten ist es aber öfters so, dass diese eine solche Funktion nicht haben. Wenn der Akku offen ist und eine Platine zu sehen sein sollte, dann mache Bilder davon, so dass auch die Vielfüssler drauf zu erkennen sind.
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Ralf X. schrieb: > In solchen Fällen messe ich die Masse aus und beginne die Suche mit z.B. > Batterie/Battery, 3,8V 5000mA und schaue, was ggf. meine Masse hat oder > darunter liegt. Wenn z.B. sowas passen sollte: https://de.aliexpress.com/item/1005001324835716.html wäre die dort vorhandene Schutzschaltung natürlich zu entfernen. Ggf. auch einfach mal das dortige Serviceangebot wahrnehmen: > Hello, we are all batteries have a custom size, > if you need to customize the size of your battery, > contact us, we can customize according to your requirements.thank you
Beitrag #7751797 wurde vom Autor gelöscht.
Na ja, gegoogelt habe ich auch schon. Aber da keiner der angebotenen Ersatzakkus die elektrische Spezifikation 1:1 (Kapazität) abbildete, habe ich davon abgesehen, mir einen von denen zu bestellen. Zu der Zeit bin ich noch (vorsichtshalber, fälschlich) davon ausgegangen, dass das Batteriemanagement die gleiche Kapazität erwartet.
So, die Zellen liegen nackt und bloß vor mir. Das Foto zeigt die Schutzschaltung, leider etwas unscharf. Die beiden ICs sind 8205A, dann gibt es noch 2 6-beinige (BE3A N60S und 20HB N60M), von denen ich kein Datenblatt gefunden habe. Als Ersatz könnte so etwas passen (siehe Bild), etwas kleiner in den Maßen, aber von der Dicke her passend. Ralf X. schrieb: > wäre die dort vorhandene Schutzschaltung natürlich zu entfernen. Und dann hoffen, dass die alte, noch im Akkurahmen befindliche Schutzschaltung passt?
Richard M. schrieb: > Als Ersatz könnte so etwas passen (siehe Bild), etwas kleiner in den > Maßen, aber von der Dicke her passend. Nein, original haben Deine Zellen eine Nennspannung von 3,8V und eine Ladeendspannung von 4,3V. Diese Werte sollten die Ersatzzellen auf jeden Fall auch haben, höher (3,85/4,35) ist kein Problem, niedriger kann problematisch sein. > Ralf X. schrieb: >> wäre die dort vorhandene Schutzschaltung natürlich zu entfernen. > > Und dann hoffen, dass die alte, noch im Akkurahmen befindliche > Schutzschaltung passt? Bei Zellen ab 4,3V Ladeendspannung passt die.
Richard M. schrieb: > Aber vielleicht gibt es Alternativen. Plan A: Zellen wechseln! Dazu nimm ein Cuttermesser und schneidest vorsichtig die Verklebestelle des Gehäuses auf. Ist, das geschafft öffne das Gehäuse und schau dir den Schaden an. Dann kannste entweder dir einen Ersatzakku zulegen oder die Zellen tauschen.
Ralf X. schrieb: > Nein, original haben Deine Zellen eine Nennspannung von 3,8V und eine > Ladeendspannung von 4,3V. Problem ist, die Zellen sind nur 3,5...4 mm dick. Mit 3,7V gibt's die zuhauf, aber für 3,8V habe ich noch keine gefunden. Jetzt muss ich mal schauen, ob's auch ein bisschen dicker geht. > Ralf X. schrieb: >> wäre die dort vorhandene Schutzschaltung natürlich zu entfernen. > > Und dann hoffen, dass die alte, noch im Akkurahmen befindliche > Schutzschaltung passt? Bei Zellen ab 4,3V Ladeendspannung passt die. Das hört sich gut an.
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