Forum: PC Hard- und Software Linux Mint will plötzlich Passwort


von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


Lesenswert?

Ich habe den gestrigen Nachmittag damit verbracht, für eine ältere Dame 
in der Nachbarschaft einen älteren Windows-PC mit Mint zu neuem, rel. 
flinkem Leben zu verhelfen. Da die Dame kaum spezielle Software nutzt, 
sondern nur LibreOffice, Firefox und Thunderbird, hat sie auch keine 
Probleme mit dem etwas anderen Aussehen der GUI. Ihr Brother-Drucker 
wurde auch ohne Probleme automatisch gefunden und eingebunden. Sie und 
ich waren sehr zufrieden ...

Ich weiss ganz genau, dass ich Mint so eingerichtet habe, dass es ohne 
Passwort-Abfrage durchstartet. Ich habe ihr das gestern auch mehrfach 
vorgeführt mit runterfahren, neustarten und so.

Und heute ruft sie mich an, es würde ein Passwort verlangt.

Ist das bei Linux Mint normal?

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7839167 wurde vom Autor gelöscht.
von Max M. (jens2001)


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> Ist das bei Linux Mint normal?

DU hast ihr Linux verkauft!
DU solltest as wissen!

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> Ist das bei Linux Mint normal?

Ich habe in ähnlicher Rolle ein allerdings steinaltes Mint Mate laufen, 
ebenfalls mit Autologin. Bisher problemlos.

von Ralf X. (ralf0815)


Lesenswert?

Vielleicht hat das Mint gemerkt, dass da früher mal Win drauf lief.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


Lesenswert?

Es war das neueste Mint, was man zur Zeit heruterladen kann. :-)

Aber das Problem hat sich geklärt: Es war der Bildschirmschoner, der bei 
Deaktivierung unbedingt ein Passwort wollte. An den habe ich gestern 
einfach nicht gedacht bzw. genügend zu tun, so dass der nie zum Zuge 
kam.

Aber daran hätten die Entwickler auch denken können: Wenn ich schon ohne 
Passwort starte, will ich das ganz bestimmt auch nicht im 
Bildschirmschoner. Zumindet als default ... na gut, niemand ist 
vollkommen.

Ansonsten bin ich von Mint recht angetan - zumindest, wenn man keine 
super duper Spezalsoftware braucht, sondern einfach nur Schreiben, 
Surfen und Mailen will.

Sogar so ein ominöser USB-Authentikator "seal one" für das 
Online-Banking mit der Postbank war mit nur einer Zeile Skript vom 
Hersteller sofort betriebsbereit. Als sie damit herausrückte - natürlich 
erst, als quasi alles fertig installiert war - rutschte mir schon das 
Herz in die Hose. Hatte dann aber Glück.

: Bearbeitet durch User
von Stefan (Gast)


Lesenswert?

Tscha, so ist das mit dem ach so tollen Linux.
Will ja nicht sagen, mit Windows wäre dir das nicht passiert;-)
Wäre aber tatsächlich auch gelogen, denn Win nervt auch manchmal mit 
solchen spontanen Abfragen aus heiterem Himmel..
Also, ist es völlig wurscht oder Win oder Linux, bei beiden Systemen ist 
immer der Benutzer schuld
Aber bei Mint lässt sich doch recht einfach das Passwort zurücksetzen, 
mit einer BootDVD, oder war da nicht was bei Mint, dass es da einfacher 
ging

von Hmmm (hmmm)


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> Aber daran hätten die Entwickler auch denken können: Wenn ich schon ohne
> Passwort starte, will ich das ganz bestimmt auch nicht im
> Bildschirmschoner.

Display Manager und Screensaver sind unabhängig voneinander und können 
nach Lust und Laune kombiniert werden.

Man kann auch durchaus wollen, dass jedes Familienmitglied den Rechner 
hochfahren und nutzen kann, aber keinen Zugriff auf das im Browser 
geöffnete Onlinebanking haben soll, wenn man den Raum verlässt.

Frank E. schrieb:
> na gut, niemand ist vollkommen.

Vor allem nicht Leute, die mit sowas ihr Geld verdienen, aber in Foren 
triviale Fragen stellen und dann noch den Fehler bei den Entwicklern 
suchen.

Stefan schrieb:
> Tscha, so ist das mit dem ach so tollen Linux.

Unser kleiner Troll Mäxchen/Paule/Martin/Geli heisst jetzt Dino-Stefan, 
sonst ändert sich nix.

Stefan schrieb:
> Wäre aber tatsächlich auch gelogen, denn Win

...dürfte ebenfalls Autologin mit einem passwortgeschützten Screensaver 
kombinieren können.

von Claus H. (Firma: 🪄 Hokuspokus 🪄) (hottab) Benutzerseite


Lesenswert?

@qualidat:
"Und heute ruft sie mich an, es würde ein Passwort verlangt."

Es sind eben immer wieder die präzisen  😳 Fehlermeldungen der Benutzer. 
Die Beste davon ist natürlich - mein Computer geht nicht mehr 🧐

Da hilft dann nur noch, tief durchatmen.

An den Bildschirmschoner hätte ich auch nicht gedacht, eher an sudo, 
root, Schlüssel, Mail u.a.m. . Er, der BS wird entfernt und ich habe 
immer an privaten  PC's Energiesparen ohne Passwort eingestellt, egal ob 
Lnx oder Win.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


Lesenswert?

Ein erneuter Anruf meiner Nachbarin. Mit dem Ausdruck höchsten Bedauerns 
musste sie mit mitteilen, dass der (nagelneue) Drucker leider nicht 
druckt. Zum Glück wohnt sie nur 2 Etagen tiefer, also kein weiter Weg 
...

Was war passiert? Nach der Installation des Linux Mint hatte ich ja auch 
den Drucker eingerichtet und selbstverständlich mehr als nur einen 
einzigen Drucktest, auch nach Aus- und Wieder-Einschalten sowohl vom 
Drucker als auch PC, gemacht. Der ist übrigens per USB angeschlossen.

Der Drucker installierte sich mit dem vollen aber ellenlangen Namen 
"Brother DCP ... schießmichtot". Das fand ich blöd und habe ihn noch im 
Drucker-Install-Dialog kurz und bündig in "Laser" umbenannt. Und danach 
die erwähnten Tests gemacht.

Heute: Die Nachbarin hat ein PDF geöffnet und will es drucken. Der 
Druckdialog öffnet sich, ich klicke auf "OK" ... nix passiert. Nanu?

Zufällig komme ich auf die Idee, das Pulldown mit den Druckernamen 
aufzuklappen und siehe da: Es gibt wie von Geisterhand einen zweiten 
Drucker mit dem hässlichen langen Namen von vorgestern. Sobald ich den 
auswähle, kann auch gedruckt werden.

Ich frag mich, wer programmiert sowas? Das passiert doch nicht von 
selbst, oder? Ja gut, ist jetzt kein Weltuntergang, aber trotzdem 
irgendwie blöd ...

: Bearbeitet durch User
von Michael L. (nanu)


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> Ich frag mich, wer programmiert sowas? Das passiert doch nicht von
> selbst, oder?

Sowas kommt halt von Sowas. Der Administrator sollte halt entscheiden, 
ob Drucker manuell konfiguriert werden oder ob Drucker automatisch 
erkannt und genutzt werden sollen. Wenn 2 Köche im selben Brei rühren, 
tja dann..

von Norbert (der_norbert)


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> Ich frag mich, wer programmiert sowas?

Ich frage mich, wer installiert für andere ein ihm selbst fremdes und 
augenscheinlich deutlich überforderndes Betriebssystem?

von Christoph K. (backdraft007)


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> Zufällig komme ich auf die Idee, das Pulldown mit den Druckernamen
> aufzuklappen und siehe da: Es gibt wie von Geisterhand einen zweiten
> Drucker mit dem hässlichen langen Namen von vorgestern. Sobald ich den
> auswähle, kann auch gedruckt werden.
>
> Ich frag mich, wer programmiert sowas? Das passiert doch nicht von
> selbst, oder? Ja gut, ist jetzt kein Weltuntergang, aber trotzdem
> irgendwie blöd ...

udev ist Dein Freund.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


Lesenswert?

Norbert schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Ich frag mich, wer programmiert sowas?
>
> Ich frage mich, wer installiert für andere ein ihm selbst fremdes und
> augenscheinlich deutlich überforderndes Betriebssystem?

Na da bin ich ja froh, dass du die geheime Spezialfunktion hinter dem 
Button "Drucker umbenennen" souverän beherrschst und niemals den fatalen 
Fehler begangen hättest, diesen für das zu benutzen, was draufsteht. 
Bienchen!

: Bearbeitet durch User
von Le X. (lex_91)


Lesenswert?

Christoph K. schrieb:
> udev ist Dein Freund.

Ich bin mir relativ sicher dass der Druckername, so wie er in den 
Druck-Dialogfeldern angezeigt wird, nicht von udev verwaltet wird.

Frank E. schrieb:
> Ich frag mich, wer programmiert sowas? Das passiert doch nicht von
> selbst, oder? Ja gut, ist jetzt kein Weltuntergang, aber trotzdem
> irgendwie blöd ...

Meine Erfahrung: unter Linux passiert auch jede Menge scheiße, vor allem 
je mehr man vom (zuverlässigen) Kernel in den Userland-Dschungel kommt.
Bei Windows wird das aber gemeinhin akzeptiert und auf MS geschimpft, 
unter Linux darfst du dir zu deinem Schaden aber noch anhören dass du ne 
Nulpe und selber Schuld bist.

: Bearbeitet durch User
von Norbert (der_norbert)


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> Na da bin ich ja froh, dass du die geheime Spezialfunktion hinter dem
> Button "Drucker umbenennen" souverän beherrschst und niemals den fatalen
> Fehler begangen hättest, diesen für das zu benutzen, was draufsteht.

Du meinst vermutlich dass ich:

usb://Canon/iP4500%20series?serial=23C9BB

noch nie in:

Canon iP4500

umbenannt und den Drucker später dennoch benutzt habe?

Neee, hab ich noch nie gemacht. Was für ein Glück.

PS.
Ich habe auch noch nie die Klartext Einstellung:

* Bildschirm sperren, wenn der Bildschirmschoner aktiv ist

gefunden.

: Bearbeitet durch User
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


Lesenswert?

Norbert schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Na da bin ich ja froh, dass du die geheime Spezialfunktion hinter dem
>> Button "Drucker umbenennen" souverän beherrschst und niemals den fatalen
>> Fehler begangen hättest, diesen für das zu benutzen, was draufsteht.
>
> Du meinst vermutlich dass ich:
>
> usb://Canon/iP4500%20series?serial=23C9BB
>

Hab ich ja nicht, sondern, wie oben beschrieben, IM DURCKDIALOG den 
Drucker umbenannt. Keine Ahnung was das System unterhalb der GUI daraus 
macht - ich hätte vermutet, das wird irgendwie gemappt.
Und am gleichen Tag und auch über mehrere Neustarts hinweg hat es ja 
auch so funktioniert. Da ist wohl erst später irgendwann irgend ein 
Dienst erwacht und hat ungefragt sein Werk verrichtet ... :-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> Hab ich ja nicht, sondern, wie oben beschrieben, IM DURCKDIALOG den
> Drucker umbenannt.

Möglicherweise hast Du den Drucker im DRUCKDIALOG Deines oder des 
Benutzers "root" umbenannt, aber vielleicht nicht systemweit? Nur ne 
Idee...

von René H. (mumpel)


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> Aber daran hätten die Entwickler auch denken können: Wenn ich schon ohne
> Passwort starte, will ich das ganz bestimmt auch nicht im
> Bildschirmschoner.

War/ist das bei WIndows nicht auch so? Mal davon abgesehen, dass man 
Bildschirmschoner nicht mehr braucht, seit sich Monitore nach einer 
bestimmten Zeit der Inaktivität abschalten (lassen) und sich i.d.R. auch 
nichts mehr einbrennt. Das war früher bei Röhrenfernseher mal 
empfehlenswert, um ein Einbrennen zu verhindern.

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> Wenn ich schon ohne Passwort starte, will ich das ganz bestimmt auch
> nicht im Bildschirmschoner.

Du willst es nicht, andere schon. Und nun?

von Sheeva P. (sheevaplug)


Lesenswert?

René H. schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Wenn ich schon ohne Passwort starte, will ich das ganz bestimmt auch
>> nicht im Bildschirmschoner.
>
> Du willst es nicht, andere schon. Und nun?

Was wäre eine sinnvolle Annahme?

von René H. (mumpel)


Lesenswert?

Sheeva P. schrieb:
> Was wäre eine sinnvolle Annahme?

Ausgehend vom dümmsten anzunehmenden User? ;)

von Fred F. (fred08151)


Lesenswert?

Der Bildschirmschoner lässt sich ein- bzw. ganz ausstellen, da muss halt 
derjenige dran denken, der es einrichtet. Und einfach "Enter" zu 
drücken, wenn man kein Passwort hat, überfordert halt manche. Drucker 
lassen sich unter Cups im Browser konfigurieren, ich glaube es war unter 
localhost:631

von Ein T. (ein_typ)


Lesenswert?

René H. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Was wäre eine sinnvolle Annahme?
>
> Ausgehend vom dümmsten anzunehmenden User? ;)

Meine Erfahrung ist, daß sich Linux an mündige Benutzende wendet und von 
ebensolchen ausgeht. Das schränkt natürlich seine Kompatibilität mit den 
weniger Bedarften ein, aber ich persönlich finde das sehr angenehm. :-)

von Michael B. (laberkopp)


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> Aber das Problem hat sich geklärt: Es war der Bildschirmschoner

Ja ja, auch hier kupfert Linux ohne zu denken Windows ab. Auch dort gibt 
es Bildschirm'schoner' mit Passwort selbst wenn der Benutzeraccount 
Login ohne Passwort hat.
Aber Windows 11 kann das besser: beim Benutzer ohne Passwort ist die 
Option zum disabeln des Sperrbildschirms unsichtbar. Man muss dem 
Benutzer erst ein Passwort geben, dann sieht man die Option, dann 
disabeln, dann das Passwort wieder auf leer zurücksetzen.

Nur noch hirnlose Trolle in der Softwareentwicklung unterwegs.
.

von Jack V. (jackv)


Lesenswert?

Michael B. schrieb:
> Ja ja, auch hier kupfert Linux ohne zu denken Windows ab. Auch dort gibt
> es Bildschirm'schoner' mit Passwort selbst wenn der Benutzeraccount
> Login ohne Passwort hat.

Hm … vielleicht doch mal informieren. Es gibt nicht „den Linux 
Bildschirmschoner“. Das ist ’n Programm, wie alle anderen Sachen auch – 
meist gehört’s zum Desktop-Environment, aber drauf festgenagelt ist man 
nicht. Manche sind besser, manche schlechter – kann man wählen.

von Norbert (der_norbert)


Lesenswert?

Michael B. schrieb:
> Ja ja, auch hier kupfert Linux ohne zu denken Windows ab. Auch dort gibt
> es Bildschirm'schoner' mit Passwort selbst wenn der Benutzeraccount
> Login ohne Passwort hat.

Wenn du auch nur ein modicum an Wissen besäßest, dann ahntest du dass 
ein Konto sehr wohl ein Passwort besitzen könnte und dieses nur beim 
ersten Starten des Login Managers bzw. des DE übergangen würde.
Aber man verlangt dieser Tage wohl zu viel eigene Denkleistung…

von Michael B. (laberkopp)


Lesenswert?

Norbert schrieb:
> Denkleistung

Du redest von Dingen von denen du offenbar keine Ahnung hast.

Die Wortwahl 'Login ohne Passwort' war Absicht, das kann ein leeres oder 
eine nicht verlangte Abfrage sein, egal wie, in beiden Fällen ist ein 
Sperrbildschirm mit Passwortabfrage offensichtlich Unsinn.

von Dieter (Gast)


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> Und heute ruft sie mich an, es würde ein Passwort verlangt.
>
> Ist das bei Linux Mint normal?

Ich nutzte auch einmal mint, default war Weiterklicken da kein PW.

Aber je nach dem, was eingestellt wurde gibts zum  Glück Lösungen:

wenn Überspringen nicht hilft, ab ins bootmenu mit esc, nach Anleitung:

https://easylinuxtipsproject.blogspot.com/p/forgotten-password.html

und neues PW setzen. (Vorname ist nie verkehrt)

s.a.

https://forums.linuxmint.com/viewtopic.php?t=391822
https://forums.linuxmint.com/viewtopic.php?t=403043

Suchbegriff:

"mint linux password" und Schritt f. Schritt abarbeiten

Ich nutze neben Win10 eine Wechsel-SDD mit Lubuntu anstatt Dual-boot.

https://wiki.ubuntuusers.de/LXQt/

von René H. (mumpel)


Lesenswert?

Ein T. schrieb:
> Meine Erfahrung ist, daß sich Linux an mündige Benutzende wendet

Das tut Windows auch. Deshalb haben einige Nutzer, z.B. ich, keine 
Probleme damit, während andere nur Probleme haben oder sich selber 
Probleme schaffen.

von Esmu P. (Firma: privat) (max707)


Lesenswert?

Max M. schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Ist das bei Linux Mint normal?
>
> DU hast ihr Linux verkauft!
> DU solltest as wissen!

Nein, das was an Linux z.B. Ubuntu ist, daß sie ein Forum haben was 
äußerst hilfreich ist und die Hilfestellenden sehr kompetent sind. 
Ebenso das Wiki dazu ist  sehr hilfreich und ausführlich.

Wenn ich Windows nicht mehr brauche dann ab damit in den Orkus!

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


Lesenswert?

Esmu P. schrieb:
> Nein, das was an Linux z.B. Ubuntu ist, daß sie ein Forum haben was
> äußerst hilfreich ist und die Hilfestellenden sehr kompetent sind.
> Ebenso das Wiki dazu ist  sehr hilfreich und ausführlich.

Da haben wir's endlich! Ein Forum für Hilfestellungen und ein sehr 
hilfreiches und ausführliches Wiki. Aha.

Ich will aber ein möglichst intuitives Betriebssystem, mit dem ich 
ohne Hilfe (Forum und Wiki) auskomme. Und das habe ich mit Windows.

Tatsächlich gefällt mir die Oberfläche von einigen Linux-Systemen 
ebenfalls richtig gut, wie ich diverse Male bei Freunden sehen konnte 
und ich könnte auf meinen Notebooks wegen der Zusatzschächte 
(ursprünglich für DVD-Laufwerke) sogar mit einer zweiten Festplatte 
arbeiten. Trotzdem sehe ich bisher schlicht keinen Bedarf und scheue den 
Aufwand, weil es ganz ohne Frickeln nicht gehen wird - Foren und Wiki 
hin oder her. Zudem wird immer wieder das Nvidia-Problem genannt (meine 
Notebooks arbeiten mit deren Graphik-Chips), außerdem habe ich viel mit 
VBA programmiert, bin also (auch beruflich) auf MS-Office angewiesen. 
Was nicht tragisch ist, zumal MS-Office der Quasi-Standard ist.

Es wurde bereits erwähnt und auch ich kann es aus eigener Erfahrung 
bestätigen: Windows läuft selbst, wenn - wie bei mir versehentlich - 
eine Festplatte aus einem anderem PC eingebaut wird. Die benötigten 
Treiber für das neue System holt sich Windows selbst aus dem Netz und 
installiert sie. Bequemer geht es nicht.

von Esmu P. (Firma: privat) (max707)


Lesenswert?

Rainer Z. schrieb:
> Esmu P. schrieb:
>> Nein, das was an Linux z.B. Ubuntu ist, daß sie ein Forum haben was
>> äußerst hilfreich ist und die Hilfestellenden sehr kompetent sind.
>> Ebenso das Wiki dazu ist  sehr hilfreich und ausführlich.
>

> Da haben wir's endlich! Ein Forum für Hilfestellungen und ein sehr
> hilfreiches und ausführliches Wiki. Aha.
>

> Ich will aber ein möglichst intuitives Betriebssystem, mit dem ich
> ohne Hilfe (Forum und Wiki) auskomme. Und das habe ich mit Windows.
>
Nein, das hast Du eben nicht mit Windows! Das gibt es für Linux und das 
schon sehr lange. Du kennst daher weder Windows noch Linux und hast dich 
daher geoutet als Schwätzer.

von Sherlock 🕵🏽‍♂️ (rubbel-die-katz)


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> Es gibt wie von Geisterhand einen zweiten Drucker

Das Problem habe ich auch mit einem HP Laserdrucker. Cups richtet ihn 
automatisch als "driverless" Printer ein. Das ist im Prinzip nicht 
falsch, aber der Drucker ist so geizig mit Speicher ausgestattet  daß er 
im driverless Modus nur Text vernünftig ausdrucken kann. Bilder haben 
schlechte Qualität und dürfen nicht größer als A6 sein, sonst kommt nur 
einr unvollständig bedruckte Seite heraus.

Den manuell installierten Treiber habe ich "der richtige Drucker" 
genannt.

Alternativ könnte ich die Dienste zur automatischen Erkennung im Drucker 
deaktivieren, aber dann meckert meine Tochter, dass ihre mobilen Apple 
Geräte nicht mehr drucken können. Hatte keine Lust  mich da weiter rein 
zu hängen.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


Lesenswert?

Rainer Z. schrieb:
> Ich will aber ein möglichst intuitives Betriebssystem, mit dem ich
> ohne Hilfe (Forum und Wiki) auskomme. Und das habe ich mit Windows.

Nope, hast du nicht. Im Gegenteil: Wenn du da einen Fehler suchst, hast 
du ohne Internet und guter Suche überhaupt gar keine Chance, die Zahlen 
in der „Ereignisanzeige“ zuzuordnen. Oder Registry-Einträge 
geradezubiegen. Oder gezielt die richtigen Dateien zu löschen, wenn sich 
ein Installations-, Update- oder Deinstallationsvorgang mal aufgehängt 
hat. Oder […].

Das, was du dir unter Windows zusammenklickst, kannst du mit einer auf 
Mausmenschen ausgelegten Distri wie eben Mint genauso haben. Musst dir 
nur andere Klickpfade merken – viele langjährige User eines bestimmten 
OS’ überfordert sowas, denn umlernen ist immer unbequem.

auch OT:

René H. schrieb:
> Das tut Windows auch. […]

 … was ich gerade ein wenig witzig finde: In einem Thread mit 
Windowsbezug wurde sich gerade bitterlich beschwert, dass in jedem 
Windowsthread irgendwann ein Linuxuser auftauchen und was aus seiner 
Sicht schreiben würde. Windowsuser würden sowas natürlich nie™ in einem 
Thread mit Linuxbezug tun, wurde da suggeriert; das täten nur diese 
elenden Linux-Missionare.

Nun … hier ist das Gegenbeispiel :D

von Hans (ths23)


Lesenswert?

Esmu P. schrieb:
> Nein, das hast Du eben nicht mit Windows!
Der Esmu hat das mit Windows nicht, andere User schon.

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.