Hallo zusammen, nach meinem HDD-Crash will ich meine NAS-Konfiguration etwas modifizieren. Es handelt sich um eine Synology DS916+. Nun stehe ich vor der Frage: 1 Speicherpool und dort dann 4 Volumes erstellen oder 4 Speicherpools und jeweils 1 Volume. Aus der bisherigen Erfahrung möchte ich 3 Platten nach 30 min herunter fahren weil dort sehr selten gebrauchte Daten liegen. Die vierte Platte soll tagsüber durchlaufen und erst nachts schlafen gehen. Welche Vorteile/Nachteile haben die beiden Varianten? Gruß Ralf
Mit 4 Speicherpools hast du doch kein RAID mehr, weil das Synology DS916+ "nur" vier Slots hat. Also hast dann auch nur 1 Platte pro Speicherpool.
Timo N. schrieb: > Mit 4 Speicherpools hast du doch kein RAID mehr, weil das Synology > DS916+ "nur" vier Slots hat. Also hast dann auch nur 1 Platte pro > Speicherpool. Ich benötige kein RAID - das NAS ist schnell genug und ich benötige keine 24/7 Verfügbarkeit. Wenn ne Platte hinüber ist wird sie getauscht und das letzte Backup aufgespielt. Ich habe lange mit mir gerungen ob ich RAID benötige oder nicht. Letztlich ist mein NAS nur mein Datenklo auf das ich von jedem meiner Rechner aus zugreifen kann, ohne eine unübersichtliche Datenredundanz zu haben. Gruß Ralf
Beitrag #7849613 wurde vom Autor gelöscht.
Ralf S. schrieb: > mein Datenklo Ja dann, Wenn es richtig müllig sein soll, damit du auch maximal nichts von den Möglichkeiten nutzt: >> 4 Speicherpools und jeweils 1 Volume
Hannes J. schrieb: > Ja dann, Wenn es richtig müllig sein soll, Kann man nicht 3 Platten zu einem überredundanten RAID machen, dann liegt dort eben der dezent wichtigere Kram. Die verbleibende Platte dann als nicht-gabz-so-wichtig Datengrab. mfg mf
> Ja dann, Wenn es richtig müllig sein soll, damit du auch maximal nichts > von den Möglichkeiten nutzt: Es ist ja nicht so, dass ich vom NAS nichts nutze: die Möglichkeit Daten zentral im Netzwerk abzulegen und von unseren verschiedenen Rechnern drauf zugreifen zu können. Das mit den Backups habe ich aktuell mit 2 externen 6TB Platten gelöst. Damit wird nach Bedarf wechselseitig ein Backup gezogen. >>> 4 Speicherpools und jeweils 1 Volume Ich habe hier noch eine DS216J stehen. Die bekommt eine zweite Platte damit alle selten benutzten Daten drauf passen. Die 216 fährt bei Nichtnutzung dann runter und bleibt dann sicher tagelang down. Es ist tatsächlich so, dass hibernating nur je NAS unterschiedlich einstellbar ist. Auf der 916 baue ich dann 2 Platten ein und erstelle 2 Speicherpools mit je 1 Volume. Und vom nächsten Gehalt leiste ich mir dann zwei weitere Platten und erstelle ein RAID1
4 Pools aus je einer Disk hat 4x feste Größe. Ein Pool aus 4 Disks ist flexibel in Volumes aufteilbar und veränderbar.
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(prx) A. K. schrieb: > 4 Pools aus je einer Disk hat 4x feste Größe. Ein Pool aus 4 Disks ist > flexibel in Volumes aufteilbar und veränderbar. Das ist sicherlich korrekt. Geht allerdings an der primären Intention des TO auch völlig vorbei. Es ergibt sich aus dem TO ganz klar, dass sein primäres Ziel ist, möglichst wenige HDDs im "Dauerbetrieb" laufen zu lassen, er aber mindestens eine im "Dauerbetrieb" braucht. Und das geht so natürlich nicht. Also ist klar, dass es mindestens zwei Pools geben muss. Einer für den "Dauerbetrieb" (mit einer der HDDs als einziges Volume) und ein weiterer, der den Rest der HDDs irgendwie verwurstet. Und für diesen Rest wird die Wahl der Betriebsart doch ziemlich eng. Eigentlich gibt es nur drei Möglichkeiten: 1) Je ein Pool pro HDD 2) Aufspaltung in zwei weitere Pools (einer mit nur einer HDD, der andere mit zwei und damit der Möglichkeit für RAID0/RAID1) 3) Ein Pool mit JBOD über die drei HDDs. Ist aber alles irgendwie sinnlose Scheiße. Sinnvoll wäre wohl am Ehesten: zusätzliche eine externe Disk über USB anschließen (idealerweise SSD statt HDD). Das ist dann, was den "Dauerbetrieb" macht. Die internen HDDs normal zu einem RAID5-Pool zusammenfassen.
Ob S. schrieb: > Es ergibt sich aus dem TO ganz klar, dass sein primäres Ziel ist, > möglichst wenige HDDs im "Dauerbetrieb" laufen zu lassen, er aber > mindestens eine im "Dauerbetrieb" braucht. Mit „Platten nicht laufen“ hat er bei Synology ohnehin Pech, da das DSM (Betriebssystem) immer als RAID-1 über alle Platten eine eigene Partition hat und damit alle Platten immer laufen müssen – auch wenn der TO nur auf den Speicherpool auf der HDD-1 zugreift.
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Kurze Rückmeldung: die ich nutze die DS216J als Massenspeicher für selten gebrauchte Daten - legt sich nach1h schlafen. Die DS916+ wird zum RAID1 umgerüstet. Und 2 externe Platten dienen als Backup. Gruß Ralf
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