Hallo liebes Forum, ich nutze meomentan bei einem meiner Projekte einen sehr stromsparenden Funkempfänger. Es handelt sich wirklich um einen reinen Empfänger, kein Transceiver. Das zugehörige Dev-Board besitzt neben dem Receiver auch einen Transceiver, um den Receiver testen zu können. Leider kann ich in meinem Projekt nicht die gleiche Transceiver-Schaltung nutzen. Also habe ich an meinen MSP430 einen CC1101 Chip gehängt. Hierzu habe ich vorerst einen fertigen Chip verwendet (siehe Anhang). Ich habe die abgebildete Antenne durch eine SMD Antenne (ANT-868-CHP-T) getauscht, was allerdings kaum einen Unterschied bei der Signalqualität gemacht hat. Das ganze läuft mit 868.3MHz, 32kBps und OOK. Prinzipiell läuft es, allerdings kommen die Signale leider etwas unsauber raus, sodass manche Signale vom Empfänger nicht angenommen werden. Habe dann mal die Signale mit dem HackRF One aufgezeichnet (siehe Anhang). Die sind leider etwas unsauber. Leider habe ich zum ersten Mal mit Funksignalen und Transceiver-Schaltungen zu tun und habe daher nicht viel Ahnung. Natürlich weiß ich, dass man noch die Antenne abstimmen müsste etc. . Aber bevor ich mich damit beschäftige, würde ich erst einmal die Meinung erfahrener Menschen hören. Liegt es an der Antenne, beziehungsweise deren Abstimmung? Oder an der Konfiguration des CC1101 (glaube ich eigentlich nicht). Oder ist der CC1101 nicht in der Lage, sauberere Signale bei diesen Parametern zu senden? Ich reiche bei Bedarf gerne weitere Informationen wie Registereinstellungen etc nach, einfach kurz sagen, was benötigt wird. Vielen Dank schon mal für eure Unterstützung! Grüße Andreas
Ach ja, hier noch eine Aufnahme des Signals vom Dev-Board. Das sieht sauberer aus.
Andreas S. schrieb: > Ich reiche bei Bedarf gerne weitere Informationen wie > Registereinstellungen etc nach, einfach kurz sagen, was benötigt wird. Die Schaltung und den Aufbau deiner Senderschaltung. Wenn prinzipiell eine Übertragung möglich ist wird es nicht an Register-Einstellungen liegen. Andreas S. schrieb: > sodass manche Signale vom Empfänger nicht angenommen werden. Wie äussert sich das genau?
Wastl schrieb: > Die Schaltung und den Aufbau deiner Senderschaltung. Hier nutze ich aktuell ja noch das fertige Board (siehe Anhang im ersten Post) Wastl schrieb: > Wie äussert sich das genau? Irgend ein Bit wird er wohl falsch interpretieren und reagiert entsprechend nicht auf das Signal.
Andreas S. schrieb: > (siehe Anhang im ersten Post) Das ist keine vollständige Schaltung, sondern nur ein Transceiver- Mudul das nicht eigenständig arbeiten kann. Was ist unter Wastl schrieb: > Die Schaltung und den Aufbau deiner Senderschaltung. nicht zu verstehen? Andreas S. schrieb: > Vielen Dank schon mal für eure Unterstützung! Das wird so schwierig werden. Siehe auch Netiquette.
Unter "Senderschaltung" verstehe ich nun mal all das, was auf der fertigen Platine (siehe Anhang erster Post) drauf ist. Meine Platine beinhaltet einen MSP430, der mit der fertigen Platine über GPIO und SPI kommuniziert. Das zähle ich halt nicht mehr zur "Senderschaltung". Aber gut, wenn es hilft, poste ich es natürlich gerne. Aber da vermute ich nicht den Fehler, da ich ja auf die Register des CC1101 zugreifen kann.
Andreas S. schrieb: > ChinaChip_mit_ANT-868-CHP-T.png Wenn du mit 868 Mhz sendest und eine Datenrate von 32 kbps benutzt, kann es nicht sein, das da nur ein paar Wellenzüge des Sendesignals ankommen. Wenn du 868Mhz für die Bitlänge (etwa 31µs) eintastest, müssen nahezu 27.000 Wellenzüge des 868Mhz Signals ankommen. Ich vermute mal, du bist ein Opfer des Abtasttheorems geworden.
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Ich hatte hier auch mal versucht, selbst eine "Senderschaltung" gemäß Datenblatt und CC1101EM 868 – 915 MHz Reference Design zu bauen. Habe hierzu eine Platine gefräst und per Hand bestückt. Das brachte aber noch schlechtere Ergebnisse. Habe den Schaltplan angehängt. Ich vermute, dass die noch schlechteren Ergebnisse an der mittelmäßigen Qualität der von Hand gefertigten Platine liegt.
Matthias S. schrieb: > Andreas S. schrieb: >> ChinaChip_mit_ANT-868-CHP-T.png > > Wenn du mit 868 Mhz sendest und eine Datenrate von 32 kbps benutzt, kann > es nicht sein, das da nur ein paar Wellenzüge des Sendesignals ankommen. > Wenn du 868Mhz für die Bitlänge (etwa 31µs) eintastest, müssen nahezu > 27.000 Wellenzüge des 868Mhz Signals ankommen. > Ich vermute mal, du bist ein Opfer des Abtasttheorems geworden. Nicht dass wir uns falsch verstehen. Die Bilder, die ich angehängt habe, sind weit in das Signal reingezoomt. Ich habe das gesamte Signal mit dem HackRF One einfangen und interpretieren können. Also ich kann jedes Bit, das ich sende, lesen. Der HackRF One scheint also das unsaubere Signal besser empfangen zu können. Aber bezüglich Abtasttheorem hast du natürlich recht. Ein 868MHz Signal müsste ich eigentlich mit mindestens 1,736G Sample abtasten oder? Der HackRF kann aber nur maximal 20M. Jetzt bin ich verwirrt. Warum kann der das Signal dann überhaupt richtig empfangen?
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Andreas S. schrieb: > Warum kann > der das Signal dann überhaupt richtig empfangen? Das Signal wird doch runtergemischt. Schau dir mal das Schaltbild des HackRF an: https://github.com/rad1o/hardware/tree/master/datasheets/else
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Andreas S. schrieb: > Der HackRF kann aber nur maximal 20M. Jetzt bin ich verwirrt. Warum kann > der das Signal dann überhaupt richtig empfangen? SDRs enthalten Mischer, da wird die HF runtergemischt und dann wird mit niedrigerer Samplerate abgetastet.
Ok, wie gesagt, das Themengebiet ist für mich Neuland. Danke für eure Erklärungen. Wie komme ich denn bei meiner Problematik weiter? Also das HackRF One scheint für das Problem nicht das geeignete Messinsturument zu sein, nehme ich an?! Können/t Sie/Ihr denn abschätzen, wo das Problem liegt? Oder kann jemand aus Erfahrung sagen, ob der CC1101 überhaupt in der Lage ist, ein "besseres" Signal zu senden? Das Dev-Board scheint jedenfalls ein "besseres" Signal zu senden. Ich weiß, ist schwierig eine Einschätzung zu geben, wo das Problem liegt, da ich nicht viel Infos bieten kann. Aber irgendwie muss ich weitermachen und ich weiß gerade nicht wie.
Andreas S. schrieb: > Ok, wie gesagt, das Themengebiet ist für mich Neuland. Danke für eure > Erklärungen. > > Wie komme ich denn bei meiner Problematik weiter? Also das HackRF One > scheint für das Problem nicht das geeignete Messinsturument zu sein, > nehme ich an?! Können/t Sie/Ihr denn abschätzen, wo das Problem liegt? > Oder kann jemand aus Erfahrung sagen, ob der CC1101 überhaupt in der > Lage ist, ein "besseres" Signal zu senden? Das Dev-Board scheint > jedenfalls ein "besseres" Signal zu senden. > Ich weiß, ist schwierig eine Einschätzung zu geben, wo das Problem > liegt, da ich nicht viel Infos bieten kann. Aber irgendwie muss ich > weitermachen und ich weiß gerade nicht wie. Ich würde z.B. kein OOK machen weil das die minderwertigste Modulationsart ist. Nur was für absolutes lowcost. Ich würde FSK machen weil das FM ist und gegenüber AM viele Vorteile hat. MfG D.W.
Dirk W. schrieb: > Ich würde z.B. kein OOK machen weil das die minderwertigste > Modulationsart ist. Nur was für absolutes lowcost. > Ich würde FSK machen weil das FM ist und gegenüber AM viele > Vorteile hat. > MfG > D.W. Danke für deinen Tipp, aber durch den ULP Receiver, den ich für das Projekt nutzen muss, bin ich auf OOK festgelegt. Ich bin gerade in der Beschaffung des "SmartRF Transceiver Evaluation Board SMARTRFTRXEBK" von TI. Vielleicht komme ich auch damit weiter. Aber ich bin auch für jeden anderen Tipp dankbar. Ich muss pro Befehl 8 Byte senden. Für den Receiver muss das aber kodiert werden. Ein Symbol bzw. Bit wird in ein 32 Bit Muster überführt. Da kann ich nichts dran ändern. Bedeutet, dass aus meinen 8 Byte Nutzdaten am Ende 256 Byte werden. Das ist echt viel, aber auch da bin ich vom Receiver abhängig. Der kann das nur so. Dafür verbraucht er aber auch nur 4uA. Um die 256 Byte zügig zu senden, kann ich eigentlich auch nicht wirklich mit der Baudrate runter gehen. Meint Ihr, dass es hilft, auf 433MHz zu senden?
> Danke für deinen Tipp, aber durch den ULP Receiver, den ich für das > Projekt nutzen muss, bin ich auf OOK festgelegt. Ok, da kann man nichts machen. > Ich bin gerade in der Beschaffung des "SmartRF Transceiver Evaluation > Board SMARTRFTRXEBK" von TI. Vielleicht komme ich auch damit weiter. > Aber ich bin auch für jeden anderen Tipp dankbar. Ich muss pro Befehl 8 > Byte senden. Für den Receiver muss das aber kodiert werden. Ein Symbol > bzw. Bit wird in ein 32 Bit Muster überführt. Da kann ich nichts dran > ändern. Bedeutet, dass aus meinen 8 Byte Nutzdaten am Ende 256 Byte > werden. Das ist echt viel, aber auch da bin ich vom Receiver abhängig. > Der kann das nur so. Dafür verbraucht er aber auch nur 4uA. Um die 256 > Byte zügig zu senden, kann ich eigentlich auch nicht wirklich mit der > Baudrate runter gehen. Meint Ihr, dass es hilft, auf 433MHz zu senden? Also du hast ein Entwicklungsboard das gut sendet und den CC1101 der schlecht sendet? Hardwaremässig kann man da ja kaum was falsch machen. Bist du auf der richtigen Frequenz? Hast du genug Sendeleistung? Wie siehts mit der Reichweite zwischen dem Entwicklungsboard und dem CC1101 aus? Gehen die gleich weit im Abstand zum Empfänger? Ohne da jetzt dran rumzumessen ist das echt schwierig. Für 433 MHz passt deine Antennenanpassung nicht, es sei denn, der Chinese hätte für 433 MHz bestückt. Wo kommt denn deine Spannungsversorgung her? Ist da ein Schaltwandler im Spiel oder ist es ein Längsregler oder eine Batterie? MfG D.W.
Niklas G. schrieb: > Andreas S. schrieb: >> Dafür verbraucht er aber auch nur 4uA. > > Was ist das denn für einer? Das ist der hier: https://www.iis.fraunhofer.de/de/ff/sse/ic-design/rf-ic/wakeup.html Klasse Teil für batteriebetriebene Kleinstlösungen. Dirk W. schrieb: > Also du hast ein Entwicklungsboard das gut sendet und den CC1101 > der schlecht sendet? Korrekt. Bei dem Entwicklungsboard handelt es sich um folgendes: https://shop.lze-innovation.de/products/rficient%C2%AE-fh1011rf-ultra-low-power-wake-up-receiver-evaluation-kit?variant=44023892345096 Das ist speziell für den oben beschriebenen Receiver. Dirk W. schrieb: > Bist du auf der > richtigen Frequenz? Ich brauche für den Receiver 868.3MHz und der CC1101 ist auf 868.299866MHz eingestellt. Exakt 868.3 geht nicht. Dirk W. schrieb: > Hast du genug Sendeleistung? Ich vermute ja. Die Amplituden auf dem HackRF sind bei dem China Teil etwa gleich groß wie beim Entwicklungsboard. Dirk W. schrieb: > Wie siehts mit der > Reichweite zwischen dem Entwicklungsboard und dem CC1101 aus? Ich habe heute mal die Reichweite zwischen dem CC1101 und dem Receiver getestet. Also bis etwa 20m werden gelegentlich gültige Signal empfangen. Dirk W. schrieb: > Für 433 MHz passt deine Antennenanpassung nicht, es sei denn, der > Chinese > hätte für 433 MHz bestückt. Ich will schwer hoffen, dass es für 868MHz bestückt wurde. Ich werde mal versuchen, das zu prüfen. Aber ich könnte alternativ mal ein Board für 433MHz besorgen und dran hängen. Wäre allerding etwas Aufwand. Aber wenn mich das weiterbringen könnte?! Dirk W. schrieb: > Wo kommt denn deine Spannungsversorgung her? Ist da ein Schaltwandler im > Spiel oder ist es ein Längsregler oder eine Batterie? Die Platine wird mit einem LiPo betrieben (Schaltung siehe Anhang). Ich hatte zeitweise auch ein Labornetzteil direkt am 3V0 Netz dran. Kein Unterschied. Vielen Dank, Grüße Andreas
Dirk W. schrieb: > Hardwaremässig kann man da ja kaum was falsch machen. Das kann ich nicht abschätzen. Bei meiner selbst gefertigten Platine mit dem CC1101 konnte ich die Massflächen leider nicht gemäß dem Reference Design anlegen. Mit Platinenfräse und Handbstückung nicht machbar. Auch eine Antennenabstimmung habe ich nicht gemacht. Ob das China Teil gut ist, kann ich nicht bewerten. Auch die Antenne dürfte nicht abgestimmt sein.
Andreas S. schrieb: > Das ist der hier: > https://www.iis.fraunhofer.de/de/ff/sse/ic-design/rf-ic/wakeup.html > Klasse Teil für batteriebetriebene Kleinstlösungen. Danke, cooles Teil. Der STM32WL33 kann sowas ähnliches aber hat mit -50dBm weniger Aufwach-Empfindlichkeit.
Andreas S. schrieb: > Ein Symbol > bzw. Bit wird in ein 32 Bit Muster überführt. Da kann ich nichts dran > ändern. Muss man keine Präambel senden? Normalerweise sendet man erstmal ein paar Bytes, damit sich der Empfänger auf den Pegel einstellen kann.
Andreas S. schrieb: > Dirk W. schrieb: >> Bist du auf der >> richtigen Frequenz? > > Ich brauche für den Receiver 868.3MHz und der CC1101 ist auf > 868.299866MHz eingestellt. Exakt 868.3 geht nicht keine Ahnung ob es bei Deinem Problem hilft, aber schau mal hier - die senden wohl teilweise auf falscher Frequenz: https://asksinpp.de/Grundlagen/FAQ/Fehlerhafte_CC1101.html#ermittlung-der-cc1101-frequenz
Matthias S. schrieb: > Andreas S. schrieb: >> Ein Symbol >> bzw. Bit wird in ein 32 Bit Muster überführt. Da kann ich nichts dran >> ändern. > > Muss man keine Präambel senden? Normalerweise sendet man erstmal ein > paar Bytes, damit sich der Empfänger auf den Pegel einstellen kann. Also der CC1101 bietet die Möglichkeit, eine Präamble zu schicken. Diese Präamble ist auf 101010... festgelegt, also alternierend. Mein Receiver ist aber für so eine Präamble nicht ausgelegt. Der Receiver hat ein Wecksignal. Ich weiß nicht, ob das gleichzeitig auch zur Sync oder Pegelanpassung genutzt wird. Dieses Wecksignal ist aber auch ein festgelegtes Bit-Muster von 32 Bit. Kurz gesagt, ich nutze nicht die offizielle Präamble-Funktion des CC1101, sondern sende direkt das Wecksignal. Ich weiß, OOK ohne Präamble, CRC, Interleaving etc. ist nicht das gelbe vom Ei. Aber der Receiver ist so sparsam, dass ich damit leben muss. Und das Dev-Board sendet Signale, die absolut zuverlässig empfangen werden. Also es schein möglich zu sein.
Heinz R. schrieb: > > keine Ahnung ob es bei Deinem Problem hilft, aber schau mal hier - die > senden wohl teilweise auf falscher Frequenz: > > https://asksinpp.de/Grundlagen/FAQ/Fehlerhafte_CC1101.html#ermittlung-der-cc1101-frequenz Werde ich mal prüfen, danke. Ich werde wahrscheinlich bald das SMARTRFTRXEBK, das offizielle SmartRF Transceiver Evaluation Board zum CC1101 und Ähnliche, bekommen. Damit kann man unter anderem den CC1101 testen. Man braucht dann nur noch das passende Aufsteckboard, in diesem Falle das CC1101EM. Das CC1101EM hat TI allerdings schon eingestellt und es ist nirgends mehr zu kriegen. Aber es gibt offizielle Gerber-Dateien etc. Werde mir wohl solch eine Platine dann fertigen (lassen). Und dann kann man verlässliche Tests ohne fragwürdige China-Boards machen.
Kommst du an einen Spectrum Analyzer dran? Wir haben den CC1101 seit vielen Jahren im Einsatz, aber nicht mit OOK.
Was für einen Transmitter empfiehlt denn der Hersteller des Empfängers? Was genau ist denn auf dem Demoboard als Sensor drauf? Bist Du auf die Kombination MSP430+CC1101 unabänderlich festgelegt, oder was das nur das erste, was Du da hattest? fchk
Niklas G. schrieb: > Kommst du an einen Spectrum Analyzer dran? Müsste ich schauen. Die nächste Frage wäre, was genau soll ich damit messen? Wie gesagt, im Bereich Funk habe ich leider wenig Erfahrung :-( Frank K. schrieb: > Bist Du auf die Kombination MSP430+CC1101 unabänderlich festgelegt, oder > was das nur das erste, was Du da hattest? Der MSP430 ist gesetzt, der CC1101 könnte auch noch getauscht werden. Frank K. schrieb: > Was für einen Transmitter empfiehlt denn der Hersteller des Empfängers? > Was genau ist denn auf dem Demoboard als Sensor drauf? Auf Anfrage hat mir der Hersteller den CC1101 oder einer der Nachfolger empfohlen. Die Nachfolger vom CC1101 sind aber leider etwas größer. Deshalb habe ich mich erstmal für den CC1101 entschieden. Das Dev-Board hat einen Silabs EFR32FG13P233F512GM48 Chip, also eine MCU mit integrierter Funktechnik. Würde also mein Projekt komplett auf Null zurücksetzen und wäre auch nicht so stromsparend wie der MSP430 Also der CC1101 könnte auch durch einen anderen kleinen Transceiver ersetzt werden. Ich weiß halt aktuell nur nicht, wo das Problem liegt und ob es mit einem anderen Transceiver besser laufen würde und worauf ich bei der Suche nach einer Alternative achten müsste.
Andreas S. schrieb: > Die nächste Frage wäre, was genau soll ich damit > messen? Ob die Frequenz und die Bandbreite stimmt (entsprechend zur Modulation). Ggf. auch die Sendeleistung. Ob Störungen, Oberwellen da sind. Andreas S. schrieb: > Ich habe die abgebildete > Antenne durch eine SMD Antenne (ANT-868-CHP-T) getauscht Wie hast du das genau gemacht? Zeig mal ein Foto. Andreas S. schrieb: > Habe > hierzu eine Platine gefräst und per Hand bestückt Zeig mal ein Foto und Layout. Das Layout ist impedanzkontrolliert...?
Ich habe jetzt mal zwei Bilder gemacht. Auf der von mir gefertigten Platine sieht man, wie der CC1101 aufgebracht ist. Habe mich, so gut es ging, an das von TI vorgegebene Layout gehalten. Die Spannungsversorgung ist aber momentan getrennt, weil ich das China Board dran habe. Hierzu auch ein Bild. Dort sieht man die angelötete Antenne. Nicht schön, aber sie liefert auch nicht weniger verlässliche Signale als die beigelegte Spiralantenne. Das China Board liefert etwas bessere Ergebnisse als meine Schaltung. Und mit bessere Ergebnisse meine ich, dass häufiger Signale korrekt vom Receiver erkannt werden.
Andreas S. schrieb: > Auf Anfrage hat mir der Hersteller den CC1101 oder einer der Nachfolger > empfohlen. Die Nachfolger vom CC1101 sind aber leider etwas größer. > Deshalb habe ich mich erstmal für den CC1101 entschieden. Der CC1101 ist ein sehr alter Chip, der noch nicht von TI, sondern noch von ChipCon kommt (daher das CC am Anfang der Typenbezeichnung). Ich denke, das war noch die allererste Generation. TI hat ChipCon 2006 aufgekauft. Ich würde mich nicht wundern, wenn die aktuellen Transceiver ein besseres Signal liefern und mehr Einstellmöglichkeiten haben. Das ganze ist ja nicht durch Normen standardisiert, sondern da hat jeder Hersteller seine Freiheiten. Und es ist auch nirgendwo garantiert, das jeder Sender mit jedem Empfänger kompatibel ist. Es gibt auch Kombichips, die Prozessor und Funk in einem haben: https://www.ti.com/de-de/wireless-connectivity/sub-1-ghz/wireless-microcontrollers/overview.html Aber der Prozessor ist auch hier Arm Cortex M. Ich weiß nicht, ob das für Dich ein Hindernis ist ... besser nicht. > Das Dev-Board > hat einen Silabs EFR32FG13P233F512GM48 Chip, also eine MCU mit > integrierter Funktechnik. Würde also mein Projekt komplett auf Null > zurücksetzen und wäre auch nicht so stromsparend wie der MSP430 Gut, von dem gibts auch noch kleinere Versionen mit weniger Flash und ohne 2.4GHz Transceiver. Und ich frage mich auch, warum die den für ihr Devkit genommen haben und nicht was von TI. Muss ja einen Grund haben. Ahnst Du, worauf ich hinaus will? fchk
Niklas G. schrieb: > Das Layout ist impedanzkontrolliert...? Das überschreitet leider absolut meinem aktuellen Kenntnissstand. Also wie gesagt, ich habe mich beim Layout so gut es ging an die Vorgaben von TI gehalten. Und ich weiß auch, dass die Antenne 50 Ohm Impedanz haben sollte, was die von mir gewählte Antenne laut Datenblatt auch hat. Aber alles was zwischen dem Ausgang vom Controller bis zur Antenne ist, ist mir unklar. Nehmen wir mal das Bild aus dem Anhang. Meinst du mit "impedanzkontrolliert", dass die Zuleitung zur Antenne mit C3 oder alternativ auch einer Induktivität auf 50 Ohm Impedanz abgestimmt wurde? Die ganzen Vias, die die Zuleitung umgeben, habe ich beispielsweise nicht. Das kriege ich hier nicht mit der Fräße und Handarbeit hin.
Andreas S. schrieb: > Ich habe jetzt mal zwei Bilder gemacht Na das ist... kreativ 😄 Frank K. schrieb: > Der CC1101 ist ein sehr alter Chip, der noch nicht von TI, sondern noch > von ChipCon kommt Tatsächlich ist er aber trotzdem ziemlich gut, verbraucht aber relativ viel Strom. Frank K. schrieb: > Es gibt auch Kombichips, die Prozessor und Funk in einem haben STM32WL33/55 wären auch Kandidaten, deren integrierte Funkchips sind energieeffizienter als die CC1101, auch dank integriertem SMPS. Andreas S. schrieb: > Die Spannungsversorgung ist aber momentan getrennt Das könnte vielleicht das Problem sein; eventuell sind die Leitungen zu lang und die Spannung bricht ein. Andreas S. schrieb: > Nehmen wir mal das Bild aus dem Anhang. Meinst du mit > "impedanzkontrolliert", dass die Zuleitung zur Antenne mit C3 oder > alternativ auch einer Induktivität auf 50 Ohm Impedanz abgestimmt wurde? Die Leiterbahnen müssen eine bestimmte Geometrie haben um die richtige Impedanz zu bekommen ("transmission line"). Dies muss auch zum verwendeten PCB-Material, Layer-Abstand und so passen. Aber bei geringer Distanz sollte es eigentlich schon einigermaßen funktionieren...
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Sende doch mal mit dem HackRF One. Den kannst du in der Sendefrequenz sehr genau kontrollieren und modulieren.
Frank K. schrieb: > Ahnst Du, worauf ich hinaus will? Ährlich gesagt nicht. Das könnte viele Gründe haben. Vorliebe des Ingenieurs (ich arbeite halt gerne mit dem MSP430, da ich damit schon sehr viel erfolgreich umgesetzt habe) oder Preis oder politische Entscheidung. Oder meinst du, dass die TI Produkte für Funk nicht so gut sind? Das mit ChipCon wusste ich nicht, wieder etwas dazugelernt. Aber dass der CC1101 sehr alt ist, wusste ich. Wird von TI ja auch nicht mehr wirklich supportet. Ich kann auch auf einen Transceiver, von mir auch von einem anderen Hersteller wechseln, solange er wenig Strom im Sleep-Modus hat, eine SPI-Schnittstelle besitzt und nicht zu kompliziert in der Anwendung ist. Aber ich kann halt gar nicht beurteilen, ob jetzt beispielsweise ein CC1120 "besser" ist. Da ich aktuell einen Entwicklungsboard von TI in der Beschaffung habe, wäre ich schon zu einem Transceiver von TI geneigt, wenn es nicht gute Gründe gegen TI gibt.
Niklas G. schrieb: > Andreas S. schrieb: >> Die Spannungsversorgung ist aber momentan getrennt > > Das könnte vielleicht das Problem sein; eventuell sind die Leitungen zu > lang und die Spannung bricht ein. Momentan betreibe ich ja das kleine China-Board, der CC1101 auf meiner Platine ist tot. Das Chinaboard hat ja einen Stützkondensator. Auf meiner Platine ist der CC1101 durch einen 22uF Kondensator gestützt. Zusätzlich noch ein 100nF. Da sollte auch nichts einbrechen. Niklas G. schrieb: > Die Leiterbahnen müssen eine bestimmte Geometrie haben um die richtige > Impedanz zu bekommen ("transmission line"). Dies muss auch zum > verwendeten PCB-Material, Layer-Abstand und so passen. Aber bei geringer > Distanz sollte es eigentlich schon einigermaßen funktionieren... Ich dachte, die Impedanz kann ich dann durch C und L anpassen, also beispielsweise über den C3. Nicht?
Andreas S. schrieb: > Auf meiner Platine ist der CC1101 durch einen 22uF Kondensator gestützt. Ob der reicht um ein OOK-Bit zu puffern? Häng mal ein Oszilloskop an die Versorgung direkt am CC1101. Andreas S. schrieb: > Ich dachte, die Impedanz kann ich dann durch C und L anpassen, also > beispielsweise über den C3. Nicht? Das PCB selbst hat auch eine Kapazität und Induktivität, und die muss auch passen...
Niklas G. schrieb: > Na das ist... kreativ 😄 Bei den Arbeitsbedingungen hier muss ich das auch sein :-D Und eigentlich fahre ich damit bisher auch immer ganz gut. War aber bisher auch in erster Linie nur mit Datenbussen beschäftigt. Das Thema Funk fordert mich jetzt etwas heraus. Hatte bei einem ersten Prototypen mit einem ZETAPLUS SMART TRANSCEIVER MODULE gearbeitet. Das war unkompliziert, aber leider frist es viel zu viel Strom und hängt sich leider auch gerne mal auf. Also muss was anderes her.
Niklas G. schrieb: > Häng mal ein Oszilloskop an die > Versorgung direkt am CC1101. Erledigt. Die Spannung bricht von 3V auf 2,55V ein. Allerdings kann das Oszi nur 100MHz. Ob das bei den ausgesendeten High-Pegeln weiter einbricht, kann ich nicht messen. Der Controller soll aber ab 1,8V laufen. Trotzdem bedenklich?
Andreas S. schrieb: > Frank K. schrieb: >> Ahnst Du, worauf ich hinaus will? > > Ährlich gesagt nicht. Das könnte viele Gründe haben. Vorliebe des > Ingenieurs (ich arbeite halt gerne mit dem MSP430, da ich damit schon > sehr viel erfolgreich umgesetzt habe) oder Preis oder politische > Entscheidung. Oder meinst du, dass die TI Produkte für Funk nicht so gut > sind? Dass das TI-Zeugs prinzipiell funktioniert, steht außer Frage. Die Kompatibilität zwischen Sender und Empfänger ist hier für mich die Frage. Ich denke, dass die Fraunhofer-Leute etliche Sender-Implementationen ausprobiert haben. Für ein Demo-Kit würde ich das nehmen, was am besten mit meinem Produkt zusammen funktioniert, und das scheint das SiLabs Zeugs zu sein. Das stammt übrigens von Energy Micro, und das waren die gleichen Leute, die ChipCon gegründet und dann an TI vertickt haben. Mit dem gewonnenen Know-How haben die dann die nächste Firm aufgemacht und dann 2013 an SiLabs verkauft. fchk
Niklas G. schrieb: > Das PCB selbst hat auch eine Kapazität und Induktivität, und die muss > auch passen... Mal eine ganz grundlegende Frage: Von welcher Impedanz sprechen wir denn hier? Die Impedanz zwischen der Antennenzuleitung zur Masse? Oder Impedanz der Antennenzuleitung selbst?
Frank K. schrieb: > Ich denke, dass die Fraunhofer-Leute etliche > Sender-Implementationen ausprobiert haben. Für ein Demo-Kit würde ich > das nehmen, was am besten mit meinem Produkt zusammen funktioniert, und > das scheint das SiLabs Zeugs zu sein. Tatsächlich hat mir der Entwickler des Chips vom Frauenhofer den CC1101 empfohlen. Aber ich werde notfalls auch da nochmal den Kontakt suchen.
Andreas S. schrieb: > Mal eine ganz grundlegende Frage: Von welcher Impedanz sprechen wir denn > hier? Die Impedanz zwischen der Antennenzuleitung zur Masse? Oder > Impedanz der Antennenzuleitung selbst? So wenig Erfahrung mit HF? Und dann wagst du dich an sowas selbstgestricktes? Wie ist denn die Antenne angeschlossen? Sind beide Kontakte angelötet? Und wie ist die Anpassung realisiert? Die Impedanz betrifft die Speiseleitung zur Antenne und sollte schon einigermassen stimmen. Und wenn du die Dimensionierung von dem Beispiel genommen hast, musst du auch die Durchkontaktierungen machen. Die sind wichtig!
Andreas S. schrieb: > Die Impedanz zwischen der Antennenzuleitung zur Masse? Oder Impedanz der > Antennenzuleitung selbst? Beides, glaube ich...
Andreas S. schrieb: > Frank K. schrieb: >> Ich denke, dass die Fraunhofer-Leute etliche >> Sender-Implementationen ausprobiert haben. Für ein Demo-Kit würde ich >> das nehmen, was am besten mit meinem Produkt zusammen funktioniert, und >> das scheint das SiLabs Zeugs zu sein. > > Tatsächlich hat mir der Entwickler des Chips vom Frauenhofer den CC1101 > empfohlen. Aber ich werde notfalls auch da nochmal den Kontakt suchen. Schau Dir mal das hier an. Da ist der Prozessor (Cortex M33) gleich im Funkchip mit drin, und der Funkteil ist flexibler als beim CC1101. https://www.ti.com/product/de-de/CC1314R10 Dafür gibts auch ein fertiges Demoboard: https://www.ti.com/tool/LP-EM-CC1314R10 fchk
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Helmut -. schrieb: > So wenig Erfahrung mit HF? Und dann wagst du dich an sowas > selbstgestricktes? Leider ja. Und wer nichts neues waagt, lernt nicht dazu. Helmut -. schrieb: > Wie ist denn die Antenne angeschlossen? Sind beide Kontakte angelötet? Nein, nur eine Seite. Ist im Datenblatt der Antenne so angegeben (https://www.mouser.de/datasheet/2/418/9/lnncs00024_1-3238509.pdf). Helmut -. schrieb: > Und wie ist die Anpassung realisiert? Noch gar nicht. Helmut -. schrieb: > Und > wenn du die Dimensionierung von dem Beispiel genommen hast, musst du > auch die Durchkontaktierungen machen. Die sind wichtig! Ja, das habe ich befürchtet. Ich denke, ich muss abwarten, bis ich das Dev-Board zum CC1101 hier habe. Erst dann kann ich belastbare Tests mit OOK machen.
Andreas S. schrieb: >> Häng mal ein Oszilloskop an die >> Versorgung direkt am CC1101. > > Erledigt. Die Spannung bricht von 3V auf 2,55V ein. Das ist völlig inakzeptabel. Die Versorgung muss auf wenige mV konstant bleiben. Deine Speisung muss überholt werden.
Matthias S. schrieb: > Andreas S. schrieb: >>> Häng mal ein Oszilloskop an die >>> Versorgung direkt am CC1101. >> >> Erledigt. Die Spannung bricht von 3V auf 2,55V ein. > > Das ist völlig inakzeptabel. Die Versorgung muss auf wenige mV konstant > bleiben. Deine Speisung muss überholt werden. Na dann habe ich doch schonmal wieder ein Thema, das ich bearbeiten kann. Danke Niklas für den Hinweis und danke Matthias für die Einschätzung/Bewertung. Ich werde berichten, in wie weit das geholfen hat. Aber jetzt geht es erstmal ins Wochenende. Vielen Dank an alle und schönes Wochenende
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Schönen guten Morgen zusammen und einen guten Start in die Woche, ich habe jetzt mal einen fetten 100uF Elko als Stützkondensator angelötet. Die Spannung bricht jetzt nur noch wenige mV zusammen. Allerdings sieht das Signal auf dem HackRF One nicht besser aus, eher schlechter (siehe Anhang). Da sind starke Peaks drin (rot markiert), die da nicht hingehören. Ich werde jetzt mal auf das Dev-Board vom CC1101 warten und schauen, ob ich damit bessere Ergebnisse erziele. Viele Grüße und vielen Dank für eure bisherige Unterstützung
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Sieht nach einem Einschwingproblem aus. Z.B wenn die Sende-Energie auf die Steuerleitungen zurückkoppelt. Um das zu verifizieren, könnte man mit der Sendeleistung runtergehen (geht das?) und/oder statt der Antenne erst mal einen 50-ohm-SMD-Widerstand direkt and den Senderausgang legen (ohne Leitungen, direkt auf der Platine). Und dann mit dem Abstand zwischen Platine und Empfänger spielen um ein Gefühl zu bekommen, wie sich das Bild ändert. Kann ja auch sein, dass der Empfänger ein Problem mit Übersteuerung oder Einschwingen hat.
Uwe schrieb: > Sieht nach einem Einschwingproblem aus Insbesondere weil es ja OOK ist, wenn die Sendeleistung schwankt / schwingt sieht das demolierte Signal dann so aus. Andreas S. schrieb: > Stützkondensator Ist auch nicht das Allheilmittel, ESR ist ja auch relevant, kurze Leitungen sind wichtig.
Niklas G. schrieb: > kurze Leitungen sind wichtig. Ich habe den Elko ziemlich direkt an den CC1101 (auf dem China Board) angelötet. Die Anbindung des China Boards an meine Platine erfolgt über kurze Kabel. Aber darüber laufen ja nur SPI, GPIOs und die Versorgung, die aber laut Oszi jetzt stabil ist. Ich vermute, dass das allgemein schlechte Testbedingungen aktuell sind und ich auf das SMARTRFTRXEBK warten muss. Das China Board ist natürlich auch nicht gemäß der Layout-Empfehlung von TI gefertigt, es sind multi-layer inductors statt wire-wound inductors verwendet wurden, eine Ferrit Perle wurde weggelassen und der balun und LC Filter scheint auch anders zu sein. Spielt wahrscheinlich auch alles mit rein.
Andreas S. schrieb: > Versorgung, die aber laut Oszi jetzt stabil ist. Wo genau hattest du den Tastkopf angeklemmt zum Messen der Versorgung? Andreas S. schrieb: > Ferrit Perle Hast du sowas oder eine Induktivität in der Versorgung? Würde das nicht dieses Anschwingen erklären?
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> Wo genau hattest du den Tastkopf angeklemmt zum Messen der Versorgung? Direkt an dem Bein des Elkos. Habe ein Bild hochgeladen, wo man den angelöteten Elko sieht. > Hast du sowas oder eine Induktivität in der Versorgung? Würde das nicht dieses Anschwingen erklären? Bisher habe ich keine Induktivität in meiner Versorgung
Andreas S. schrieb: > Direkt an dem Bein des Elkos. Okay gut. Was genau ist das eigentlich ein Diagramm vom HackRF? Kannst du mal Skalen für X/Y einblenden? Ist Y die Sendeleistung oder wird da was demoduliert?
Man könnte auch pauschal noch mal 100nF SMD parallel hängen wo der Elko sitzt, oder vielleicht auf die Unterseite wenn dort VCC und GND verfügbar sind.
Andreas S. schrieb: > Bisher habe ich keine Induktivität in meiner Versorgung Vorsicht. Viele Leute vergessen, dass selbst eine Leiterbahn oder ein Stück Draht nicht einfach eine verlustlose 1:1 Verbindung ist, sondern immer auch einen Widerstandswert, eine Kapazität und eine Induktivität aufweist. Auch die Pins am Elko haben beispielsweise eine Induktivität. Die Kunst ist es zu erkennen, wann man was vernachlässigen kann und wann nicht. fchk
Niklas G. schrieb: > Kannst du mal > Skalen für X/Y einblenden? Ist Y die Sendeleistung oder wird da was > demoduliert? Habe mal einen kompletten Screenshot von HackRF hochgeladen. Nach meinem Verständnise ist X die Zeit und Y der Pegel/Sendeleistung. Uwe schrieb: > Man könnte auch pauschal noch mal 100nF SMD parallel hängen wo der Elko > sitzt, oder vielleicht auf die Unterseite wenn dort VCC und GND > verfügbar sind. Das ist bereits beim China Board drauf. Frank K. schrieb: > Vorsicht. Viele Leute vergessen, dass selbst eine Leiterbahn oder ein > Stück Draht nicht einfach eine verlustlose 1:1 Verbindung ist, sondern > immer auch einen Widerstandswert, eine Kapazität und eine Induktivität > aufweist. Auch die Pins am Elko haben beispielsweise eine Induktivität. Das ist mir soweit klar, trotzdem danke. Also korrigiere ich meine Aussage. Ich habe keine Induktivität in Form eines Bauteils verbaut. Frank K. schrieb: > Die Kunst ist es zu erkennen, wann man was vernachlässigen kann und wann > nicht. Ich denke, das haben wir auch irgendwann mal im Studium theoretisch diskutiert. Allerdings denke ich eher, dass hier Erfahrung viel mehr zählt. Und diese habe ich halt leider nicht :-(
Uwe schrieb: > Man könnte auch pauschal noch mal 100nF SMD parallel hängen wo der Elko > sitzt, Das ist sicher eine gute Idee, denn solche Elkos sind eher unwirksam, wenn es um UHF geht. Als Reservoir sicher brauchbar, zum Abblocken eines UHF Senders aber nicht. Auch 10nF oder so in geeigneter Bauform sind gut brauchbar. Auch eine Speisung über ein CLC Filter wäre sicher eine Alternative. Versuche damals mit den HopeRF Modulen z.B. zeigten mir gerade beim Empfänger, das eine gut gesiebte Versorgung die Reichweite eines 868MHz Pärchens (TX/RX) enorm steigerte.
Andreas S. schrieb: > Habe mal einen kompletten Screenshot von HackRF hochgeladen. Nach meinem > Verständnise ist X die Zeit und Y der Pegel/Sendeleistung. Irgendwie verstehe ich nicht so ganz was uns dieses Diagramm sagt. Die Sendeleistung schwankt Sinus-Artig? Oder ist das einfach nur direkt der Ausgangswert des ADCs, d.h. die Frequenz des Sinus entspricht der Zwischenfrequenz nach dem Runtermischen? Dann ist dieses "Überschwingen" vielleicht einfach nur ein Artefakt der Digitalisierung? Kommt der eigentliche Empfänger jetzt besser mit dem Signal klar?
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Bearbeitet durch User
Niklas G. schrieb: > Dann ist dieses "Überschwingen" > vielleicht einfach nur ein Artefakt der Digitalisierung? Kommt der > eigentliche Empfänger jetzt besser mit dem Signal klar? Nein, leider nicht. Der Empfänger ignoriert weiterhin einige Funksignale. Ob das "nur" Artefakte der Digitalisierung sind, kann ich dir nicht sagen. Allerdings besitzt das Signal des Dev-Boards diese Überschwinger nicht (siehe zweiter Post). Das ist ein ganz sauberes Sinussignal.
Andreas S. schrieb: > Direkt an dem Bein des Elkos. Habe ein Bild hochgeladen, wo man den > angelöteten Elko sieht. Wo hast du den Masseclip vom Tastkopf angeklemmt. Ein beliebter Fehler ist, das die Masse irgendwo weit entfernt vom Messpunkt angeklemmt wird (oder gar vergessen wird).
Jonny O. schrieb: > Wo hast du den Masseclip vom Tastkopf angeklemmt. Direkt am anderen Beinchen vom Elko.
Hat eigentlich schon wer gefragt/hingewiesen ob du eine Groundplane / Gegenpol für die Antenne hast...? Das China Board dürfte zu klein sein, als dass die PCB-Massefläche dafür ausreichen würde. So ist die Antenne nicht in Resonanz, wodurch die Effizienz schlecht ist, was vielleicht das verbogene Signal erklärt. Oder...?
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