Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Unigor 6 kaufen


von Jeno (tuner)


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Wo kann man das Teil noch beschaffen ???

Sage lieber nicht wie viel das Teil Anno 1975 bei RIM kostete ...

von Jörg R. (solar77)


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Jeno schrieb:
> Wo kann man das Teil noch beschaffen ???
>
> Sage lieber nicht wie viel das Teil Anno 1975 bei RIM kostete ...

Ich habe eins in gutem bis sehr guten Zustand.

Neupreis damals wird >1000 DM gewesen sein.

: Bearbeitet durch User
von Jeno (tuner)


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was solls ich sage es , es waren 999 DM gewesen ...

von Mi. W. (mikuwi)


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Jeno schrieb:
> Wo kann man das Teil noch beschaffen ???
>


siehe PM

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Jeno schrieb:
>Jörg R. schrieb:
>> Neupreis damals wird >1000 DM gewesen sein.
> was solls ich sage es , es waren 999 DM gewesen ...

Also weit unter 1000,- DM. Ein Schnäppchen!

PS: Hmm. Also Google findet ein Angebot für € 89,- bei kleinanzeigen.de.
Sooo selten ist das gar nicht...

: Bearbeitet durch User
von Andrew T. (marsufant)


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Jeno schrieb:
> Wo kann man das Teil noch beschaffen ???
> Sage lieber nicht wie viel das Teil Anno 1975 bei RIM kostete ...

Etwas Geduld brauchst Du, der Typ 6 wird alle paar Monate in eBay.de 
angeboten.

von Jörg R. (solar77)


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Jeno schrieb:
> Wo kann man das Teil noch beschaffen ???
> Sage lieber nicht wie viel das Teil Anno 1975 bei RIM kostete ...

Jeno schrieb:
> was solls ich sage es , es waren 999 DM gewesen ...

Hat der Thread irgendeinen ernsten Hintergrund?

von Ralf X. (ralf0815)


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Jörg R. schrieb:
> Hat der Thread irgendeinen ernsten Hintergrund?

Bei mir weiss.
Lässt sich aber umstellen.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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> wie viel das Teil Anno 1975 bei RIM kostete
ich weiß nur den Preis von 1977
1099.-DM steht da. Für ein Unigor 6e

: Bearbeitet durch User
von Jeno (tuner)


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Spreche von 1975 , RIM Jahrbuch , kann mich auch leicht irren ...

Preis (ohne MwSt.) lt. Metrawatt-Liste T2 von 1970.

770 DM

https://www.radiomuseum.org/r/goerz_unigor_6e_6_e.html

von Christian M. (likeme)


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Hab mal eins für ein Taschengeld hier entsorgt da zuhause Zuviel 
rumstand... wozu nimmt man das heutzutage noch her? Azubis ärgern?

von Walter T. (nicolas)


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Christian M. schrieb:
> wozu nimmt man das heutzutage noch her? Azubis ärgern?

Ja. Azubis als Phasenprüfer zu missbrauchen gilt mittlerweile als 
veraltet.

von Jeno (tuner)


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Der beste Multimeter aller Zeiten ...

Besser geht es nicht , nur zum Info !

von Marek N. (db1bmn)


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Beim AFU-Flohmarkt in Eelde bei Groningen habe ich vor ziemlich genau 
einem Jahr ein Unigor 6e für 10 € mitgenommen.

von Jeno (tuner)


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> Beim AFU-Flohmarkt in Eelde bei Groningen habe ich vor ziemlich genau
> einem Jahr ein Unigor 6e für 10 € mitgenommen.

GlücksPilz ...

von Peter D. (peda)


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Ich hab noch ein UNI11e rumstehen.
470.00 Mark, da mußte ich als Schüler lange drauf sparen.

https://www.radiomuseum.org/r/messt_mell_universalmessgeraet_uni11.html

von Jeno (tuner)


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Peter D. schrieb:
> Ich hab noch ein UNI11e rumstehen.
> 470.00 Mark, da mußte ich als Schüler lange drauf sparen.
>
> https://www.radiomuseum.org/r/messt_mell_universalmessgeraet_uni11.html

Ist schon klar ...

von Michael B. (laberkopp)


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Christian M. schrieb:
> wozu nimmt man das heutzutage noch her

Vollausschlag 1mV und 1uA (DC/AC) ist auch heute nicht schlecht, 
Genauigkeit und Auflösung damit 10uV und 10nA.

Dafür muss man auch heute noch Geld investieren, zudem 
Thermoelementdirektauswertung.

von Jörg R. (solar77)


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Jeno schrieb:
> Der beste Multimeter aller Zeiten ...
>
> Besser geht es nicht , nur zum Info !

Jeno schrieb:
> Peter D. schrieb:
>> Ich hab noch ein UNI11e rumstehen.
>> 470.00 Mark, da mußte ich als Schüler lange drauf sparen.
>>
>> https://www.radiomuseum.org/r/messt_mell_universalmessgeraet_uni11.html
>
> Ist schon klar ...

Troll!

von Harald W. (wilhelms)


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Christoph db1uq K. schrieb:

> "RIM1977.png"

Ooh, das ist ja schon ein "Röhrenvoltmeter". :-)

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Wieso, hatten die 18 Transistoren noch Stecksockel? Das Radiomuseum 
verrät wenigstens die Typen, auch ein Dual Gate N-Kanal-MOS-FET 40673 
von RCA.

Hier bekommt man Bilder und Schaltplan ohne e-mail-Adresse:
https://pa3esy.nl/meetinstrumenten/Unigor-6e/html/unigor-e6_set.html
und "Voor de liefhebbers, het Manual in pdf."

: Bearbeitet durch User
von Jeno (tuner)


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Danke , hochinterressant !

von Josef G. (0123456789)


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Jeno schrieb:
> Der beste Multimeter aller Zeiten ...
>
> Besser geht es nicht , nur zum Info !

Ah ja, war das nicht österreichische Qualität im besten Sinne?
Meines Wissen doch von Goertz Electro in Wien hergestellt.
Schade dass solche Firmen die Zeiten nicht überdauert haben.

von Jeno (tuner)


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von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Josef G. schrieb:
> Ah ja, war das nicht österreichische Qualität im besten Sinne?
> Meines Wissen doch von Goertz Electro in Wien hergestellt.

Denke nicht.
Wurde in Nürnberg produziert.

von Jeno (tuner)


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> Wurde in Nürnberg produziert.

Weiss nicht ist auch egal , was zählt ist das Endergebniss ...

von Frido (frido)


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Laufen bei mir alle noch Tip-Top. Die Messgeräte sind immer noch
ab und zu in gebrauch :-)
https://www.mikrocontroller.net/attachment/530784/P1040667_-_2.jpg
Schönen Tag noch  -  Frido

: Bearbeitet durch User
von Jeno (tuner)


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Schöne Teile !!!

von Frido (frido)


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Hat sich so mit der Zeit angesammelt. Aus Brockenstuben, Flohmarkt,
und abgängen aus der Armee. Braucht nur ein wenig geduld und offene
Augen. Teuer war's wirklich nicht.

Nur so am Rande. Etwa gleich läuft es es bei mir auch mit 
Rechenschieber.
Haben die Jungs auch keine Ahnung mehr. (Wie den auch). Aber trotzdem
Interessant!

Gruss  -  Frido

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Frido schrieb:
> Hat sich so mit der Zeit angesammelt. Aus Brockenstuben, Flohmarkt,
> und abgängen aus der Armee.

Das ist (D)eine Vorzeigesammlung, real benutzte Geräte stehen nicht so 
perfekt im Regal.

von Frido (frido)


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Hast du eine Ahnung.... Ich brauche oft noch eines der Multimeter.
Schon wegen der Standschäden. Auch gelegentlich um der Jugend zu zeigen
das auch in der vor-Handy-Zeit recht gut gemessen wurde. Halt ein wenig
umständlicher. Aber ich will das ja wirklich nicht an die grosse Glocke
hängen. Diese Zeit ist vorbei.
Vorzeigesammlung: Eine ordentlich geführte Werkstatt ist auch kein
Saustall!
Gruss  -  Frido

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Frido schrieb:
> Laufen bei mir alle noch Tip-Top. Die Messgeräte sind immer noch
> ab und zu in gebrauch :-)

Ich hab mehrere Zeigerinstrumente bei denen der Zeiger oder die 
Drehspule abgefallen sind weil der Kleber sich auflöste.

Meist unreparabel.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Mein allererstes Multimeter, auf das ich als Grundschüler mächtig stolz 
war, war ein "Vielfachmesser" aus dem Hause VEB Messtechnik Mellenbach. 
Es war damals das Spitzenmodell, welches im Kaufhaus Warter in Lübeck 
erhältlich war. Dies ist umso erstaunlicher, weil Lübeck nicht in der 
Zone lag, sondern im Westen.

Das Multimeter war im Laborbetrieb recht gut, weil es einen hauchdünnen 
Zeiger hatte, welcher sich vor eine hochaufgelösten Skala befand. 
Allerdings war das gute Stück auch ausgesprochen lageabhängig, so dass 
man bei jedem nicht perfekt horizontalen Tisch o.ä. gleich die Nulllage 
korrigieren musste.

Und der Zeiger war sehr stark gedämpft, d.h. er brauchte etliche 
Sekunden bis zu seiner finalen Position. Dadurch war es nahezu 
unmöglich, irgendwelche Spannungspitzen zu erkennen oder sich auf die 
Suche nach Wackelkontakten zu machen.

Mitte der 1980er Jahre kaufte ich mir dann ein sehr schönes Multimeter 
von Beckman, welches bei einem Einbruch in unserem Haus gestohlen wurde. 
:-(

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Andreas S. schrieb:
> Mein allererstes Multimeter, auf das ich als Grundschüler mächtig stolz
> war, war ein "Vielfachmesser" aus dem Hause VEB Messtechnik Mellenbach.
> Es war damals das Spitzenmodell, welches im Kaufhaus Warter in Lübeck
> erhältlich war. Dies ist umso erstaunlicher, weil Lübeck nicht in der
> Zone lag, sondern im Westen.

Ja, das war eines der Produkte mit dem man Devisen erwirtschaften 
konnte. Demzufolge ging die Produktion auch mehr oder weniger komplett 
in "den Westen" und als Einheimischer kam man nicht ran.

Wir hatten statt dessen russische Multimeter wie das Ц4313 (Z4313). Mit 
60µA Vollausschlag (entsprechend 16.6kΩ/V) war es etwas schlechter als 
die besten damals verfügbaren Multimeter. Aber dennoch recht brauchbar. 
Und es hatte eine Spiegelskala.


PS: ich habe für das Foto meins gerade vom Dachboden geholt, wo es 
bestimmt 25 Jahre gelegen hat. Dabei fiel mir ein, daß evtl. noch die 
Flachbatterie (für Widerstandmessung) drin sein könnte. Und was soll ich 
sagen: sie lag noch drin. Eine Philips in einem seltsamen Zustand. Sie 
sah durchfeuchtet aus, war aber äußerlich trocken. Nun, dem 
Bakelitgehäuse des Z4313 hat es nicht geschadet :)

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