Guten Abend zusammen, Ich suche eine Lösung zu einem Problem, das hier schon oft angesprochen wurde, jedoch war (für mich) noch keine "passende" Lösung dabei.... Nämlich habe ich, wie im Anhang zu sehen ist, jew. einen MOSFET Q1/Q2 welche mittels PWM eine Last "dimmen" P1/P2 (Buzzer als Beispiel, würde man bei denen wahrscheinlich nicht hören,aber als Bsp.). Zusätzlich haben die Q's am Gate einen Pull-Down Widerstand (R1/R3). Wenn ich nun über ein PWM am Gate die Ausgangsspannung sozusagen "runter regle", merkt man das in bestimmten Fällen in einem ständigen hoch und runter wenn die Frequenz langsam genug ist. Glätte ich so eine ungleiche Spannung (oder Stromfluss) mit einem Kondensator (C1 und Strombegrenzungs-Widerstand R2) oder mit einer Spule (L1 mit Leerlaufdiode (heißt so das Ding?) D1)? Wo ist der Unterschied? Und wie berechne ich die Größen von C1 und L1? Vielen Dank schonmal für das Lesen einer vlt etwas komisch vormulierten Frage und eventuelle Hilfe ;) Benni
Beitrag #7855476 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #7855478 wurde vom Autor gelöscht.
Die linke Schaltung ist geeignet, den C musst Du experimentell herausfinden, je nach Frequenz, Pulsbreite und Last des Buzzers...
Die linke Schaltung ist vor allem geeignet, den FET und den Kondensator zu quälen. Wenn man keine nennenswerte Leistung über den Tiefpass fließen lassen möchte, dann kann man einen RC-Tiefpass nehmen. Wenn man Leistung drauf hat, dann ist ein LC-Tiefpass besser, wie bei Sinus-Wechselrichtern und (anderen) Class-D Endstufen. Schau Dir mal an, wie Step-Down-Wandler arbeiten. Das ist im Grunde nichts weiter als ein PWM-Rechtecksignal erzeugen und mit einem LC-Tiefpass die PWM-Frequenz wieder rausfiltern.
Wenn man die beiden Schaltungen etwas modifiziert, dann kann man auch beide Schaltungen einsetzen.
von Otto K. schrieb >Wenn man die beiden Schaltungen etwas modifiziert, dann kann man auch >beide Schaltungen einsetzen. Funktioniert aber nur wenn der Buzzer elektromagnetisch arbeitet, wie zum Beispiel ein Lautsprecher oder eine Hörkapsel vom Telefon. Es gibt aber auch noch Piezo-Piepser, da funktioniert daß so nicht, weil da kein Gleichstrom durchfließen kann. https://de.wikipedia.org/wiki/Summer_(Elektrik) Da braucht der Transistor einen Arbeitswiderstand mit nachgeschalteten Tiefpasfilter. https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0206172.htm
Philjamin schrieb: > Buzzer als Beispiel Der Buzzer ist induktiv, d.h. er glättet seine PWM selber. Für andere Lasten braucht es andere Schaltungen.
Philjamin schrieb: > Buzzer als Beispiel So ein Piesper ist ein schlechtes Beistpiel, weil es den in zig Ausprägungen mit Piezo und Spule, aktiv und passiv gibt. > Zusätzlich haben die Q's am Gate einen Pull-Down Widerstand (R1/R3). Der tut hier nichts zur Sache. > Wenn ich nun über ein PWM am Gate die Ausgangsspannung sozusagen "runter > regle", merkt man das in bestimmten Fällen in einem ständigen hoch und > runter wenn die Frequenz langsam genug ist. Kannst du mal diese "bestimmten Fälle" konkretisieren? Wie und wo bemerkst du da "ein ständiges hoch und runter"? > Glätte ich so eine ungleiche Spannung (oder Stromfluss) mit einem > Kondensator (C1 und Strombegrenzungs-Widerstand R2) Sicher nicht so. Denn nimm mal an, der Kondesaotr ist "leer" und entladen, und du schaltest den Mosfet ein. Was passiert dann? Richtig: es fließt ein sehr hoher Strom, weil der Kondensator über ein paar Milliohm geladen werden muss. Ein Tipp: lade dir einfach mal LTSpice runter und spiele an diesen Schaltungen ein wenig herum. Das Modell deines Piepsers sollte dann natürlich in etwa der Realität entsprechen: ein magnetischer Piepser ist eine Spule, ein Piezopiepser ein Kondensator.
:
Bearbeitet durch Moderator
Philjamin schrieb: > Nämlich habe ich, wie im Anhang zu sehen ist, jew. einen MOSFET Q1/Q2 > welche mittels PWM eine Last "dimmen" Beide Schaltungen sind grober Stuss. So sieht ein PWM in Gleichspannungs Wandler aus mit Last nach plus:
1 | +5V +5V +5V |
2 | _|_ | | |
3 | /_\ C Last |
4 | | | | |
5 | +--Spule--+---+ |
6 | | |
7 | ---+--|I MOSFET |
8 | | |S |
9 | R | |
10 | | | |
11 | GND GND |
Die PWM Frequenz bestimmt die nötige Induktivität der Spule (z.B. auf 10% Stromänderung), der Kondensator die gewünscht kleinen ripple in der Spannung (z.B. auf 1% Spannungsänderung). Philjamin schrieb: > wie berechne ich die Größen von C1 und L1? In deiner Schaltung: gar nicht. In dieser Schaltung: http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps_e/abw_smps_e.html
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.