Ich komme frisch aus einer Htl (Österreich) und suche jetzt einen Berufseinstieg. Über Vermittler/Leihfirmen hab ich bis jetzt eher schlechtes gehört, aber ich informier mich mal dennoch. Die Stellenausschreibung fand ich ganz ansprechend, vor allem weil Berufseinsteiger willkommen sind (was man selten bei einer Stellenausschreibung findet) und man am Anfang eine kleine spezifische Ausbildung bekommt. Was mich aber ein wenig skeptisch macht ist eben, dass es eine Leihfirma ist und auch das Gehalt, das angegeben wird. Normalerweise wird eher das KV mindestgrundgehalt angegeben, aber hier sieht es danach aus, als wäre es eher das "Zielgehalt“ nach mehreren Jahren Erfahrung. Firma darf ich wahrscheinlich nicht sagen, aber paar keywords SPS Programmierer in Wien und 67,5k gehalt. Welche Fragen wären wichtig zu stellen bei einem Bewerbungsgespräch eurer Meinung nach?
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Schau dir an, ob du die Ausbildung bezahlen musst, wenn du kündigst. Ist keine Frage für das Bewerbungsgespräch, aber solltest du trotzdem beachten. Hatte mal eine Schaßfirma, die einen mit einer zwei Wochen Schulung um 3k€ in der Probezeit über den Tisch zu ziehen. Stell dir den Wecker auf zwei Jahre und schau dann dass du da weg kommst. Leihfirmen sind Durchlauferhitzer. Lernen, Kontakte knüpfen und dann weg. Viel Erfolg.
Aleks schrieb: > Ich komme frisch aus einer Htl (Österreich) und suche jetzt einen > Berufseinstieg. Über Vermittler/Leihfirmen hab ich bis jetzt eher > schlechtes gehört, aber ich informier mich mal dennoch. Was ist schlecht daran einen Absolventen doch noch in das Berufsleben einzuschleussen ?! Wenn halt jede andere Möglichkeit des Erwerbs relevanter Berufserfahrung verpasst wurde ? Und Vermittler aka "Talentscout" ist nicht gleich Zeitarbeit. > "Was mich aber ein wenig skeptisch macht ist eben, dass es eine Leihfirma > ist und auch das Gehalt, das angegeben wird." > SPS Programmierer in Wien und 67,5k gehalt. In Österreich muss seit Jahren ein Gehalt in der Offerte mit angegeben werden und die Mieten in Wien sind nicht dieselben wie in München/Frankfurt. Wien ist eine Arbeiterstadt.
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Bradward B. schrieb: > ein Gehalt in der Offerte mit angegeben werden Eine Spanne und die ist dann so breit dass sie wieder nutzlos ist.
Aleks schrieb: > Welche Fragen wären wichtig zu stellen bei einem Bewerbungsgespräch > eurer Meinung nach? Dann stell doch die Stellenbeschreibung mal hier ein, alles andere ist doch Stochern im Nebel, oder auf was willst du dich bewerben? Wenn da aber schon große Widersprüche drin sind, vorher mal nachfragen ist dir wohl zu riskant? Verleiher wissen doch auch nicht so recht was deren AG wirklich suchen, die gehen nur nach Schlagwörtern, kopieren was und warten dann dass sich wer bewirbt, dann dackeln die mit dem für sie passenden Typen zum AG und der macht eigentlich das Testgespräch. Da kannst du dann immer noch aus allen Wolken fallen, dafür ist ja die Stellenbeschreibung da, nur willst du sie ja nicht hier preisgeben? SPS-Programmierer an einer Lehreinrichtung oder in einem produktiven Betrieb, oder zum ständigen Wechsel von einem AG zum anderen des AG deines Verleihers? Ein Praktikum hast du wohl auch noch nicht so gemacht? Auf welcher Techhnik eigentlich, Siemens oder was anderes?
Aleks schrieb: > Ich komme frisch aus einer Htl (Österreich) und suche jetzt einen > Berufseinstieg. So geht es allen Leuten egal ob Ausbildung oder Abschluss. > Welche Fragen wären wichtig zu stellen bei einem Bewerbungsgespräch > eurer Meinung nach? Du meinst dass die dich einladen zu einem Vorstellungsgespräch, davor kommt aber eine Bewerbung deinerseits, und erst daraus wird eventuell eine Einladung. Aus der Stellenbeschreibung sollte man schon lesen können ob man das auch kann, oder was es eigentlich ist oder um was es geht, wenn du das nicht kannst brauchst du dich gar nicht zu bewerben. Auf LariFaristellen reagieren auch bloß die 0185-Bewerber mit einer Erfolgsquote von 5 - 10%. Man bewirbt sich auf was Eindeutiges oder Klares oder man fragt noch mal nach, oder man sucht sich den AG der dazu passt und fragt den an, der Einstieg wird aber wohl eh nur über den VerLeiher gehen. Sowas lernt man nicht an der HTL? Wenn die Vergütung schon recht hoch angesetzt ist wirst du wohl nicht dazu passen. Wie ein Verleiher arbeitet sollte ja wohl klar sein, der macht keine Ausbildung oder Praktikum für dich, der will fertige Profis haben die den Job machen ohne anzulernen, nur wird da das Gehalt auch etwas zu wenig sein, abhängig vom Anspruch. Dass in den Stellen immer wieder drin steht, sie geben Neulingen und Quereinsteigern auch eine Chance ,ist einfach nur ein Lockmittel, entscheiden tut der Ausleiher, denn der weiß eigentlich was er will und was er bereit ist zu zahlen. Willkomen im richtigen und Arbeitsleben, Schule & Ausbildung war Ponyhof.
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Aleks schrieb: > Normalerweise wird eher das KV mindestgrundgehalt angegeben, aber hier > sieht es danach aus, als wäre es eher das "Zielgehalt“ nach mehreren > Jahren Erfahrung. Dann solltest du mal genau **das** ganz Offensichtliche fragen, was dir da so unklar ist: wieveiel bekomme ich da wann? > Welche Fragen wären wichtig zu stellen bei einem Bewerbungsgespräch > eurer Meinung nach? Ich würde fragen, wie so die Alterstruktur in dem Unternehmen aussieht. Und: wichtig wäre es, die Fragen so zu stellen, dass ein sinnvoller Satzaufbau mit erkennbarem Subjekt und Objekt entsteht. > und man am Anfang eine kleine spezifische Ausbildung bekommt. Du stellst dir das doch arg romantisch vor. "Ausbildung" wie von der Schule bekannt war gestern. Heute ist Arbeiten für Geld angesagt. Diese "Ausbildung" dient nicht dazu, dir großartig was beizubringen, sondern sie dient dazu, die Spreu vom Weizen zu trennen. Und anders als vorher in der Schule gibt es dann bei ungünstigem Ausbildungsverlauf keine schlechten Noten, sondern eine Kündigung. Aber auch zu dieser "Ausbildung" kannst du einfach mal genauer nachfragen.
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Lothar M. schrieb: >> und man am Anfang eine kleine spezifische Ausbildung bekommt. > Du stellst dir das doch arg romantisch vor. "Ausbildung" wie von der > Schule bekannt war gestern. Heute ist Arbeiten für Geld angesagt. > Aber auch zu dieser "Ausbildung" kannst du einfach mal genauer > nachfragen. Was der TO damit meinen könnte, heisst wohl in .de Anlernen, Mentoring oder "On-boarding". Manche Firmen haben dazu konkrete "prozesse", Hier das 'wording' "Ausbildung" oder "Schulung" verwenden ist eher kontraproduktiv. Schule ist zu Ende, jetzt heisst es eigenständig und eigenverantwortlich Probleme lösen.
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Das Ergebnis der Stichworte: https://www.karriere.at/jobs/7731179 Über den Job Vollzeit ab 67.500 € jährlich Berufserfahrung Homeoffice möglich Wien, Linz, Graz
Leihfirmen sind eine Form der Bequemlichkeit - und Bequemlichkeit kann zerstören, das sollte man oder könnte man zumindest im Hinterkopf behalten. Man kann sich auch wundern, wie die Schulen auf den Facharbeiter-Mangel reagieren. Die tragen ja letztlich auch dazu bei, Verteilerprobleme zu erzeugen. In meiner Jugendzeit gab es von der Schule aus eine recht gute Verbindung zu Szenarien in der Praxis. Auch die Uni hatte sich nicht nehmen lassen, etliche Praxisszenarien (und die Leute da) vorzustellen. Hinsichtlich der Vielfalt, die draußen wartet, ist eigentlich auch das Arbeitsamt bei uns (in D) überfordert.
Thomas H. schrieb: > ab 67.500 € jährlich > Berufserfahrung > Homeoffice möglich > Wien, Linz, Graz Klingt jetzt nicht nach Leihfirma, eher nach ner Anlagenfirma, die in Ö verstreut ihren Krempel zu stehen hat. So 'ne Maschineneinrichtung fesselt halt nicht über Jahre wie bspw. 'ne komplette Elektronikentwicklung von Requirementliste bis Life cycle managment.. Für nen qualifizierten Mechatroniker m.E. passend, man kommt im Land rum, sieht was es so für Firmen gibt und hat auch reichlich Taschengeld. Als Diplom-Ingenieur oder Master-Informatiker wärste eher "überqualifiziert" (Großkopferter).
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Ein Freund von mir arbeitet auch als SPS-Programmierer. Meinte sogar, er könnte sich eigentlich den Arbeitsort aussuchen, weil er eben auch so gut ist. Aber tierisch aufregen konnte er sich regelmäßig über die BWL-Leitung..
Aleks schrieb: > Welche Fragen wären wichtig zu stellen bei einem Bewerbungsgespräch > eurer Meinung nach? Für wie lange wird die Anstellung geplant sein? Nur Urlaubsvertretung? Gibt es danach einen Anschluß an eine weitere Anstellung? Aleks schrieb: > aber paar keywords SPS Programmierer in Wien > und 67,5k gehalt. Wahrscheinlich Brutto. Also wenn das stimmt, sofort dort anfangen. Glaube ich aber nicht. Zeitarbeit ist eine Seuche der modernen Arbeitswelt. mfg
Christian S. schrieb: > Zeitarbeit ist eine Seuche der modernen Arbeitswelt. Frag mal GenZ, für die ist Arbeit an sich "die Seuche", die haben Angst durch Arbeit krank zu werden ... https://www.welt.de/vermischtes/article250446710/Markus-Lanz-Chefin-der-Gruenen-Jugend-Wir-wollen-nicht-krank-werden-durch-Arbeit.html Und deshalb wäre auch die 4-Tage-Woche zuviel ... [Mod: du weißt, wie man richtig zitiert, im Beitrag "Re: [V] Bei Kleinanzeigen gefunden: Oszilloskop Hameg 312 für 20 EUR" hast du es bewiesen]
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Bradward B. schrieb: > Frag mal GenZ, für die ist Arbeit an sich "die Seuche", die haben Angst > durch Arbeit krank zu werden ... achwat, das ist nigs neues, das gabs vor 45 Jahren auch schon. Die sassen immer vor gewissen Discountern.
Christian S. schrieb: > Zeitarbeit ist eine Seuche der modernen Arbeitswelt. Zeitarbeit sollllte mal Auftragsspitzen abfangen. Man wird nicht ewig an einem Auftrag arbeiten, könnte als junger Mensch jedoch Erfahrungen und Referenzen sammeln? Mit jeder Bewerbung sammelt man Erfahrung und sollte auch fragen wie lange die Kollegen dort schon arbeiten. Je nach Klima auch nur ganz kurz?
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Lu schrieb: > könnte als junger Mensch jedoch Erfahrungen und Referenzen sammeln? Auf diese Art Erfahrung legt unsere Firma wenig wert. Sie waren entweder als Codemonkey beschäftigt, oder um unwichtige Sachen q&d aus dem Boden zu stampfen, wo ihnen niemand auf die Finger geschaut hat. Es fehlt ihnen meist an Erfahrung mit der Pflege von alten Projekten und Teamarbeit. Teils auch das dazu nötige Verantwortungsbewusstsein. Manche finden alles neue übermäßig attraktiv, ohne an die Zukunft zu denken. Wenn man keine Festabstellung findet, kann man das vorübergehend machen. Aber mit so einer Arbeit kommt man nicht bis zur Rente durch. Ich würde mich parallel dazu dringend um eine Festanstellung bemühen.
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Nemopuk schrieb: > Lu schrieb: >> könnte als junger Mensch jedoch Erfahrungen und Referenzen sammeln? > > Auf diese Art Erfahrung legt unsere Firma wenig wert. Sie waren entweder > als Codemonkey beschäftigt, oder um unwichtige Sachen q&d aus dem Boden > zu stampfen, wo ihnen niemand auf die Finger geschaut hat. Es fehlt > ihnen meist an Erfahrung mit der Pflege von alten Projekten und > Teamarbeit. Du magst es so sehen, es gibt aber auch eine andere Seite, nämlich die, dass die Leih-Softwerkerin Erfahrung in einem Bereich hatte, der in der Gruppe fehlt. Durch den Blick in verschiedene Firmen kann sowas den eigenen Laden bereichern. > Teils auch das dazu nötige Verantwortungsbewusstsein. So pauschal ist das Unfug und kommt auch bei festen Kollegen vor. Ach ja, es gibt auch noch eine reale Welt abseits der Software, wo man die Ergebnisse der Arbeit anfassen und in Kartons packen kann. Da hilft Leiharbeit bei einem Engpass. Da erinnere ich mich an einen Vorgang, wo mir aus dem Feld ein Qualitätsproblem auf den Tisch kam und die Fertigung es mit Leiharbeiterin begründete. Das geht natürlich garnicht, da hatte der Abteilungsleiter versäumt, die Dame korrekt einzuweisen, die notwendigen Grundfertigkeiten beherrschte sie.
Ein großer Forenteilnehmer hat mal gesagt "Geht nicht zu den Zockerbuden".
Keine hohe Meinung. Ich war mal kurz bei einer Leihbude, die mich innerhalb von sehcs Wochen nicht vermitteln konnte und mich entließ. Es war Weltwirtschaftskrise. Die hatten keine Ahnung davon, was Informatiker machen und was ihre Kunden wollen. Bei mir in der Firma hatten wir auch die einen oder anderen Leute vermittelt. Mir tun die Leute wirklich leid, weil sie ja schlecht bezahlt sind, aber dann als Lückenbüßer erhalten müssen, obwohl die zu programmierende Methode so speziell ist, dass das Unsinn ist.
Die besten Mitarbeiter haben wir aus Leihfirmen übernommen! Deren Meinung war auch das man sich erst mal tiefer den Laden anguggen kann und dann übernommen wird oder nicht. A**bus stellt zur Zeit sehr gerne erst mal "Testpersonal" ein. Bezahlung ist sehr gut, weil die Verleihfirma entsprechend drauf legt.
Christian M. schrieb: > Bezahlung ist sehr gut, weil die > Verleihfirma entsprechend drauf legt. Wohl kaum. Die werden höchstens vom Auftraggeber "genötigt", den überlassenen Mitarbeitern entsprechendes zu zahlen. Wenn das nicht passiert, stecken die das Geld lieber selber ein.
> A**bus stellt zur Zeit sehr gerne > erst mal "Testpersonal" ein. Bezahlung ist sehr gut, weil die > Verleihfirma entsprechend drauf legt. Luftfahrt ist gerade ein Beispiel für "Wellenförmiges" Hire and fire über Leihfirmen. Wenn das mit dem Test/Qualifikation (bspw. der A321XLR und A321MPA) durch ist, fliegt das Testpersonal raus oder kann in die Produktion wechseln. * https://en.wikipedia.org/wiki/Airbus_A321neo#A321XLR
Bradward B. schrieb: > fliegt das Testpersonal raus oder kann in die > Produktion wechseln. Leiharbeiter bekommen bei anderen Luftfahrtunternehmen Dreijahres-Verträge. Danach müssen sie entweder übernommen werden, was in einem komplett anderen Bereich machen oder dürfen nachhause gehen. Betriebsvereinbarung. Lustig ist es dann, wenn jemand (vor Ablauf des Überlassungsvertrags) übernommen wird und innerhalb der Probezeit dann doch nachhause gehen darf.
> Leiharbeiter bekommen bei anderen Luftfahrtunternehmen > Dreijahres-Verträge. Befristung auf drei Jahre ist eher "ungewöhnlich", nach gesetzlicher Grundlage ist eine "sachgrundlose Befristung" auf höchstens zwei Jahre möglich. https://www.ihk.de/konstanz/recht-und-steuern/arbeitsrecht/besondere-vorschriften/befristungvonarbeitsverhaeltnissen-1671762
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Bradward B. schrieb: > Befristung auf drei Jahre ist eher "ungewöhnlich", nach gesetzlicher > Grundlage ist eine "sachgrundlose Befristung" auf höchstens zwei Jahre > möglich. Es geht um den Vertrag zwischen der Überlassungsfirma und dem "Mieter". Ingenieure sind i.d.R. unbefristet beim Verleiher (mit einer Kündigungsfrist von einem Monat...) angestellt.
> Es geht um den Vertrag zwischen der Überlassungsfirma und dem "Mieter". > Ingenieure sind i.d.R. unbefristet beim Verleiher (mit einer > Kündigungsfrist von einem Monat...) angestellt. Ah, ok, danke, also Beauftragung über drei Jahre, nicht Anstellung. Wahrscheinlich ist der Leihfirma auch überlassen, wenn sie da schickt, muss nicht immer die selbe Nase für drei Jahre sein.
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Bradward B. schrieb: > Wahrscheinlich ist der Leihfirma auch überlassen, wen sie da schickt, > muss nicht immer die selbe Nase für drei Jahre sein. Da wird nicht einfach irgendwer hingeschickt: Es gibt u.U. eine Auswahl an "Bewerbern" mit passenden Kenntnissen, von denen dann welche beim Mieter zum Vorstellungsgespräch (in Begleitung des "Vermieters") erscheinen dürfen. Wenn das passt, gibt's den "Mietvertrag". Normalerweise ist so ein Beschäftigungsverhältnis schon personengebunden. Wenn die Nase nicht passt, wird eine andere angefordert. Ob die dann nur den Rest der Zeit übernimmt oder die Dauer komplett neu gesetzt wird, weiß ich nicht; das hängt wohl auch von der bisherigen Laufzeit zusammen.
Rahul D. schrieb: > Christian M. schrieb: >> Bezahlung ist sehr gut, weil die >> Verleihfirma entsprechend drauf legt. > > Wohl kaum. > Die werden höchstens vom Auftraggeber "genötigt", den überlassenen > Mitarbeitern entsprechendes zu zahlen. > Wenn das nicht passiert, stecken die das Geld lieber selber ein. Der letzte Satz ist etwas konfus, kannst du den noch mal erklären? Wer steckt da was selber ein? Denn bei Porsche in L war es ähnlich, dass der Entleiher, also Porsche, den Verliehenen noch was dazu gab, zu ihrem kläglichen spärlichen Leihlohn. Wie man das von einem dortig Beschäftigten erfuhr. Allerdings waren das keine Ings., bei Porsche am Band.
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