Forum: HF, Funk und Felder WLAN Abbrüche durch NVR?


von Alexander H. (alexander_h732)


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Hallo Leute,

ich habe ein seltsames WLAN-Phänomen auf 2,4GHz. Mein Internet am Kabel 
ist super (10ms latency). Das WLAN steigt leider ständig aus (oft 
150-1000ms latency) und bis zu 50 Aussetzer/Tag.
Die BNETZA war bereits da und hatte am Anfang einen starken Verdacht und 
auch etwas Verdächtiges am Analyzer gesehen.
Der Verdacht ließ sich aber wohl nicht konkret erhärten. Zuerst hatten 
sie breite ca. 0,5s lange Pulse gemessen, die aber wohl im Rahmen von 
WLAN erlaubt wären.
Zudem sei das Signal zu kurz um es zu orten.
Einzige Empfehlung war jetzt selbst aufzurüsten um das WLAN zu 
stabilisieren.
Ein Wechsel auf 5GHz klappt leider aufgrund einiger Geräte systembedingt 
nicht zufriedenstellend.

Dann stellte sich während des Termins heraus:
Ein Nachbar betreibt ein NVR-Videosystem. Dieses scheint eventuell mein 
WLAN unregelmäßig zu stören, was zu WLAN Abbrüchen führt. Aber solange 
es nicht zu stark ist gäbe es keine Handhabe.
Was bereits getestet wurde:
Bei ausgeschaltetem eigenen Router empfange ich das NVR-Netz des 
Nachbarn mit voller Leistung (drei Balken am Iphone).
Direkt am eigenen Router messe ich mit der Umgebungssuche des 
Telekomrouters -65dB des NVRs.
Dieses NVR-Signal dominiert die Umgebung sobald es auftaucht.

Zwischen NVR-Sendeantenne der Kamera des Nachbarn und meinem Router 
liegen knapp 80m und zwei dichte Mauern (keine direkte Sichtverbindung). 
Wenn ich meinen Router mit einer Lage Alufolie komplett einhülle 
(fugendicht umschlossen) messe ich den NVR immer noch mit -74dB.
Was kann das bedeuten?
Also fange ich mir dann leitungsgebundene Störungen über die Kabel ein 
die zum Router führen?

Wer kann hier noch helfen? Die Telekom?
Vielleicht ließt hier ja jemand vom Fach mit.


Viele Grüße und vielen Dank schon einmal
Alex
von Hmmm (hmmm)


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Alexander H. schrieb:
> Zwischen NVR-Sendeantenne der Kamera des Nachbarn und meinem Router
> liegen knapp 80m und zwei dichte Mauern (keine direkte Sichtverbindung).

Alexander H. schrieb:
> Direkt am eigenen Router messe ich mit der Umgebungssuche des
> Telekomrouters -65dB des NVRs.

Das kann schon passen. Wenn seine Aussenkamera mit den maximal erlaubten 
100mW EIRP sendet, kommen an Deiner Hauswand noch bis zu -58dBm an.

Alexander H. schrieb:
> Wer kann hier noch helfen? Die Telekom?

Ein Kanalwechsel. Auf Überlappungen achten (1/6/11 oder 1/5/9/13).
von Alexander H. (alexander_h732)


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Habe alle Kanalvarianten durch. Nichts hilft.

Kann hier jemand (der vielleicht beruflich damit zu tun hat) erklären, 
warum der Router selbst mit Alukäfig das NVR Signal einfängt?
von Cartman E. (cartmaneric)


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NVR benutzt fallweise auch WLAN. Das ist also nix exotisches.
Wenn die Geräte des Nachbarn dein eigenes WLAN wegblasen, dann
hören sie es wohl nicht. Du müsstest also an deinen Router/
Accesspoint parallel(!) eine zweite Antenne anschliessen, die
dein Signal den Geräten des Nachbarn näher bringt.
Es muss das selbe Signal sein, dass du auch im Haus benutzt.
Wenn der Kanal dann durch dich belegt ist, werden sie dann dafür
Ruhe geben.

Zu WLAN-Anfangszeiten konnte ich auf meinem Router 1 mW einstellen,
und hatte eine ausreichende Abdeckung im ganzen Haus.
Daraus sind mittlerweile 6 Accesspoints geworden...
Was zum Teil natürlich auch den wesentlich schnelleren WLAN-Standards
Rechnung trägt.
von Hmmm (hmmm)


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Alexander H. schrieb:
> Habe alle Kanalvarianten durch. Nichts hilft.

Siehst Du denn sein NVR-Zeug auf mehreren Kanälen? Wenn nicht, ist es 
eher unwahrscheinlich, dass es daran liegt - es sei denn, er betreibt 
zusätzlich zum WLAN-Zeug noch analoge Kameras, die senden nämlich auch 
in dem Bereich.

Im 2.4GHz-Band ist heutzutage so viel los, dass Du ernsthaft über einen 
Wechsel auf 5GHz nachdenken solltest, ansonsten musst Du mit Retries 
(und den damit verbundenen Latenzen) leben.

Alexander H. schrieb:
> Kann hier jemand (der vielleicht beruflich damit zu tun hat) erklären,
> warum der Router selbst mit Alukäfig das NVR Signal einfängt?

Deine Alukonstruktion war halt kein perfekter Faradayscher Käfig. Aber 
immerhin 9dB Dämpfung, es blieb also nur noch 1/8 des Pegels übrig.

Sofern Deine "Gegner" WLAN-Geräte sind, ist das Abschirmen ohnehin nicht 
zielführend. WLAN funktioniert am besten, wenn sich alle Teilnehmer 
untereinander hören können, damit sie aufeinander Rücksicht nehmen 
können, Stichwort Hidden-Node-Problem.

Und wenn Du keinen freien überlappungsfreien Kanal findest, solltest Du 
Dich deshalb auf denselben setzen wie das NVR-Gerät, nicht knapp 
daneben.
von Cartman E. (cartmaneric)


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Hmmm schrieb:

> ... noch analoge Kameras, die senden nämlich auch
> in dem Bereich.

Dagegen hülft es recht wirksam, die Beaconrate der eigenen Accesspoints
auf 21 ms zu stellen. ☺

So eine "Hamsterkamera" ist hier auch mal aufgetaucht.
Und hat mit ihrem Dauerträger mein WLAN gleich ganz abgeknipst.
von Alex Z. (alexander_z49)


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Hallo,

Ich würde als erstes mal mit dem Nachbarn reden, ob er nicht mal seine 
Kameras für 2 Tage deaktivieren kann, damit du testen kannst, ob es 
wirklich daran liegt.
von Alexander H. (alexander_h732)


Angehängte Dateien:

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Es war vorher alles gut. Wenn der NVR aus ist läuft das WLAN.
Auf dem Analyzer der BENETZA waren alle 10-30s starke Pulse zu sehen 
(massiv stärker als das eigene WLAN).

Diese NVRs senden wohl auch große Datenpakete die zu diesen Störungen 
führen können.
Hier hätte ich seitens der Behörde Klarheit erwartet, besonders nach dem 
Test mit der Alufolie, da sie hierzu keine Erklärung hatten. Falls 
jemand grenzwertig sendet, müssten sie auf jede Messung 10dB Toleranz 
rechnen (hatte nach Sendeleistung gefragt), daher könnten sie oft nichts 
unternehmen.
Diese Toleranz klingt aber total unsinnig (Faktor 10 möglich?!).
Bin mal auf den Bericht gespannt.
: Bearbeitet durch User
von Hmmm (hmmm)


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Alexander H. schrieb:
> Auf dem Analyzer der BENETZA waren alle 10-30s starke Pulse zu sehen
> (massiv stärker als das eigene WLAN).

Hast Du auch Zahlen dazu? Kannst Du ausschliessen, dass da irgendein 
WLAN- oder auch Bluetooth-Gerät von Dir gesendet hat, z.B. das 
Smartphone in der Hosentasche?

Alexander H. schrieb:
> Diese NVRs senden wohl auch große Datenpakete die zu diesen Störungen
> führen können.

Die NVRs senden nicht viel, die daran angeschlossenen Kameras sind das 
Problem. Bei 2.4GHz dürften die noch 802.11n verwenden, da reichen 
wenige 4K-Streams, damit auf dem Kanal nicht mehr viel anderes laufen 
kann.

Wenn dann noch dazukommt, dass sich nicht alle Geräte untereinander 
hören können (was bei 80m Distanz zum Nachbarn sehr wahrscheinlich ist), 
senden sie mitunter durcheinander, was dann zu Retries führt, also dazu, 
dass das ganze auch noch mehrfach gesendet werden muss.

Alexander H. schrieb:
> Hier hätte ich seitens der Behörde Klarheit erwartet, besonders nach dem
> Test mit der Alufolie, da sie hierzu keine Erklärung hatten.

Was willst Du da für Klarheit haben? Ich habe Dir weiter oben erläutert, 
warum der Messwert ohne Folie nicht unbedingt für zuviel Sendeleistung 
spricht. Wieviel Dämpfung Deine Alufolie erreicht oder eben nicht 
erreicht, interessiert die BNetzA nicht.

Alexander H. schrieb:
> Diese Toleranz klingt aber total unsinnig (Faktor 10 möglich?!).

Auch wenn Du es offenbar nicht akzeptieren willst: Für eine zuverlässige 
Datenübertragung mit niedriger Latenz ist das 2.4GHz-Band insbesondere 
in dicht besiedelten Gebieten völlig ungeeignet.
: Bearbeitet durch User
von Alexander H. (alexander_h732)


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Die Alufolie als Faradayscher Käfig sollte eigentlich so viel Dämpfung 
haben, dass da nichts mehr ankommt.
Kann ja jeder mal testen.
Sämtliche WLAN Netze der Nachbarschaft sind dann nicht mehr zu sehen, 
der NVR taucht nach wie vor auf, das spricht eher für viel Leistung.

Übrigens stimmt die Aussage mit den 10dB Toleranz nicht, die Leistung 
ist streng auf 100mW beschränkt.

Vielleicht ist der Router ja defekt. Daher lass ich das mal von der 
Telekom checken (und ob irgendeine Zuleitung das Signal des NVR 
einstreut).
: Bearbeitet durch User
von Hmmm (hmmm)


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Alexander H. schrieb:
> Sämtliche WLAN Netze der Nachbarschaft sind dann nicht mehr zu sehen,
> der NVR taucht nach wie vor auf, das spricht eher für viel Leistung.

Nochmal: Ohne Folie misst Du -65dBm. Wenn er in 80m Entfernung mit den 
erlaubten 100mW EIRP sendet, kommen an Deiner Hauswand bis zu -58dBm 
(FSPL, also kein Abzug für Bäume, Niederschlag o.dgl.) an. Bleiben noch 
7dB für die Hauswand oder das Fenster, das kann hinkommen.

Was Du mit Folie misst, hat keinerlei Aussagekraft. Die Vorschriften 
beziehen sich auf EIRP, nicht darauf, was unter Alexanders Router-Aluhut 
ankommt.

Alexander H. schrieb:
> Übrigens stimmt die Aussage mit den 10dB Toleranz nicht, die Leistung
> ist streng auf 100mW beschränkt.

Sie haben von der Toleranz beim Messen gesprochen.

Bei Geschwindigkeitsmessungen werden auch immer ein paar km/h Toleranz 
abgezogen. Das bedeutet nicht, dass Du schneller fahren darfst, aber 
wenn Du es tust, bleibt es in diesem Bereich ohne Konsequenzen.

Alexander H. schrieb:
> Vielleicht ist der Router ja defekt.

Das ist zwar nicht völlig ausgeschlossen, aber ich denke, das Problem 
ist eher Dein mangelndes Wissen über ISM-Bänder und CSMA/CA.

Alexander H. schrieb:
> Signal des NVR

Ich glaube, mit Dir ist jegliche Diskussion zwecklos. Du liest nur das, 
was Du lesen willst, und ignorierst sowohl Erklärungen als auch 
Nachfragen. Ob die Kameralösung auf mehreren WLAN-Kanälen sendet, hast 
Du z.B. bis jetzt nicht beantwortet.

Edit: Der Screenshot im Telekom-Forum, den Du uns vorenthalten hast, 
zeigt, dass der NVR des Nachbarn nur auf Kanal 1 sitzt, Dein eigenes 
Netz auf Kanal 6. Das spricht dafür, dass Dein Problem nicht damit 
zusammenhängt.
: Bearbeitet durch User
von Alexander H. (alexander_h732)


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Diese NVRs sind oft Breitbandstörer und halten sich an keine Normen. 
Nochmal: es gibt es keine Toleranz im Leistungsbereich.
In den relevanten Normen (z. B. ETSI EN 300 328 für WLAN) ist eine 
maximale Sendeleistung von 100mW als oberer Grenzwert definiert. 
Messunsicherheit 1-2dB.

Erkläre doch bitte warum Du das anders siehst.
von Hmmm (hmmm)


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Alexander H. schrieb:
> Diese NVRs sind oft Breitbandstörer und halten sich an keine Normen.

Wenn das Ding von Deinem Router angezeigt wird, ist es (wie schon seit 
vielen Jahren Stand der Technik) WLAN-basiert.

Analoge Kameras sind breitbandige Störsender, aber die kann Dein Router 
nicht anzeigen, und sie würden auch nicht zu Peaks in Intervallen von 
10-30 Sekunden führen.

Alexander H. schrieb:
> In den relevanten Normen (z. B. ETSI EN 300 328 für WLAN) ist eine
> maximale Sendeleistung von 100mW als oberer Grenzwert definiert.

Korrekt.

Alexander H. schrieb:
> Erkläre doch bitte warum Du das anders siehst.

Nicht ich habe gesagt, dass sie bei ihren Messungen 10dB Toleranz 
abziehen müssen, sondern die Mitarbeiter der BNetzA. Unplausibel ist es 
nicht, denn für präzise Messwerte müssten sie schon direkt an der Quelle 
messen.

Aber mit wieviel Leistung das Ding sendet, ist ohnehin ziemlich egal, da 
es auf einem anderen und überlappungsfreien Kanal sendet.

Und jetzt bin ich raus hier. Es ist alles gesagt, weiteres Gejammer 
ertrage ich nicht.
von Alexander H. (alexander_h732)


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Soso… Leistung ist egal.😀
Und immer wieder interessant, dass hier gleich eine Bewertung („Aluhut") 
stattfindet.

Irgendjemand muss sich jetzt halt drum kümmern, wenn mein Anschluss 
nicht funktioniert. Wenn die Telekom zB.Störsignale auf einer Leitung 
zum Router findet, müssen die ja da irgendwie reinkommen, das geht nicht 
durch Zauberhand. Ein Router hat normalerweise interne Antennen, eine 
Zuleitung sollte keine Antenne ersetzen, außer es ist mehr Leistung im 
Spiel oder der Router ist defekt.
Dann muss die BNETZA eben nochmal anrücken.😀
: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Alexander H. schrieb:
> Wer kann hier noch helfen?

"Breitband-Datenübertragungsgeräte dürfen keine schädlichen Störungen 
bei einem Funkdienst verursachen und haben keinen Anspruch auf Schutz 
gegen
funktechnische Störungen dieser Geräte durch Funkdienste."

"Die oben genannten Frequenzbereiche werden auch für andere 
Funkanwendungen
genutzt. Die Bundesnetzagentur übernimmt keine Gewähr für eine 
Mindestqualität oder Störungsfreiheit des Funkverkehrs. Es besteht kein 
Schutz vor Beeinträchtigungen durch andere bestimmungsgemäße 
Frequenznutzungen. Insbesondere sind bei gemeinschaftlicher 
Frequenznutzung gegenseitige Beeinträchtigungen nicht auszuschließen und 
hinzunehmen."

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Frequenzen/Allgemeinzuteilungen/_DL/MobilfunkDectWlanCBFunk/2013_10_WLAN_2,4GHz_pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=2
: Bearbeitet durch User
von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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Alexander H. schrieb:
> Irgendjemand muss sich jetzt halt drum kümmern, wenn mein Anschluss
> nicht funktioniert.

Naja, 2.45Ghz ist ein ISM Band. Wenn der Störer jetzt kein "Funkgerät" 
ist, sondern irgend ein anderes Gerät, dann darf der dich per Definition 
in diesem Band stören.

Was ich dagegen schon gehabt habe ist z.B. ein kaputter Accesspoint, der 
von einem Tag auf den anderen stundenweise quasi garnichts ins Internet 
routen wollte.

Daher die Frage: Wurde der Telekom router schonmal getauscht?

Es gibt für Handys so WLAN analyzer. Die zeigen dir an, welche Netze auf 
welchen Kanälen arbeiten.

Schau dir mal an welcher wenig belegt ist. Wenn überall viel los ist, 
nimm einen, bei dem das andere WLAN stark ist. Im Grenzbereich kann es 
passieren, dass sich die APs gegenseitig nicht hören und es dadurch zu 
kollisionen kommt.

Übrigens sind Mikrowellen auch ziemlich gute WLAN Killer... die dürfen 
das auch hochoffiziell.

73
von Res (resmon)


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Alexander H. schrieb:
> Habe alle Kanalvarianten durch. Nichts hilft.
>

Auch mit 20 MHz Kanalbreite? Standard sind oft 40 MHz, was fast das 
halbe 2.4 GHz Spektrum belegt.
von Maik .. (basteling)


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Schau mal, ob vielleicht im Moment der Störungen der Mikrowellenherd 
läuft.
Da der ja klassich die Leistung durch langsames Ein und Ausschalten 
regelt, wären die Peaks im Zeitbereich auch erklärbar.
Und Frequenzstabil ist so ein Ding auch nicht. Insbesonders nach dem 
Einschalten durch Erwärmen läuft die Frequenz im MHz Bereich weg.

Ob deiner, oder ein undichtes Exemplar beim Nachbarn.

Kein Spaß.
von Karl B. (gustav)


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Mal etwas in Richtung OT:
Mit Deiner Alufolie hast Du bei UHF keinen effektiven Faraday'schen 
Käfig.
Schau Dir einen UHF-Tuner an.
Dickes Blech zwischen den Streifenleitern und trotzdem geht HF durch.
Stichwort "Eindringtiefe".
Und irgendwo ein Schlitz: Fresneleffekt. Kommt immer noch UHF durch.

Mach mal einen simplen Test:
Steck Dein Mobiltelefon in eine Blech-Keksdose. Verschließe die gut,
so dass Du meinst, die Dose wirkt wie ein Faraday'scher Käfig.
Und dann ruf mal Deine eigene Mobiltelefonnummer an.
Kannst gerne das Ergebnis hier mitteilen. Bin schon gespannt drauf.
UHF abschirmen, da brauchst Du solide Druckgussgehäuse so ab 5 mm 
Wandstärke.
/OT

ciao
gustav
von Alexander H. (alexander_h732)


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Hab es mit IPhone SE getestet. Eine Lage Haushaltsalufolie blockiert 
einen Anruf (WLAN+Mobilfunk) sicher. Ab einem 3cm² Loch kommt dann der 
Anruf wieder durch. Der Verdacht auf zu hohe Leistungen des Nachbarn 
bleibt damit aktuell. Wie gesagt, alle anderen Netze verschwinden beim 
Test.
Die BNETZA hat auch gestaunt.
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Alexander H. schrieb:

> Wer kann hier noch helfen?

Du selbst. Wer Funk kennt, nimmt Kabel. Diese simple Grundweisheit musst 
du nur noch vollständig verinnerlichen und in der Konsequenz physisch 
umsetzen.

Ist nämlich so: wenn du selber kein Funk benutzt, ist die 
Wahrscheinlichkeit für funkinduzierte Störungen um mehrere 
Größenordnungen geringer...
von Schwierig (ruelps)


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Alexander H. schrieb:
> Wer kann hier noch helfen?

Das ist doch jetzt so langsam abschließend geklärt.
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Ich kenne einen Fall, bei dem ein Bekannter in Sichtweite eines 
Mobilfunkturmes wohnt und ähnlich regelmäßige DSL-Abbrüche hatte. Nach 
langem Hin und Her wurde ein "übersensibler" DSL-Verteilerkasten 
herausgefunden und dort "Irgendwas" gemacht. Seitdem ist das Problem 
erledigt.

Ich weiss, das passt nicht zu den hier erwähnten WLAN-Abbrüchen und auf 
den ersten Blick auch nicht zu 2.4 GHz, aber die Ursache könnte ähnlich 
liegen. Ist dort ein Turm oder eine Antennen-Installation auf einem 
Hausdach?

Gleiches kenne ich von einemm Bürogebäude aus Berlin-Mitte. Seitdem dort 
eine ziemlich umfangreiche Mobilfunk-Installation auf dem Dach steht, 
jammern die Büros darunter über periodisch gestörtes WLAN ...
: Bearbeitet durch User
von Schwierig (ruelps)


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Wohl eher nicht die Ursache.

"Früher" haben sich die Leute dagegen gewehrt, daß eine Mobilfunkantenne 
auf ihr Dach kam. Natürlich wollten aber alle einen gutem Empfang...

Nur ist es so, daß der Empfang unter einer Antenne der schlechteste 
Empfangsort für diese Antenne ist.
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Schwierig schrieb:

> Wohl eher nicht die Ursache.

Wohl eher doch. Es geht ja nicht nur um die offiziellen 
Mobilfunk-Frequenzen/Dienste. An so einem Mast hängen noch dutzende 
andere Antennen (sicher auch Geheimes oder Militärisches) und völlig 
frei von Neben- bzw. Oberwellen ist so eine funktechnische Installation 
mit Sicherheit auch nicht.

Die beiden erwähnten Fälle hab ich jedenfalls nicht geträumt ... in dem 
Bürohaus haben sie z.B. exakt gleichzeitig eine Powerlan-Verbindung 
gestört. Diese musste nachträglich eingebaut werden, weil vergessen 
wurde, ein LAN-Kabel vom Dach zum Keller zu verlegen für die Abrechnung 
der Split-Klimageräte.
von Karl B. (gustav)


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Und so sieht so ein Ding von innen aus:
https://www.youtube.com/watch?v=6ij3wf7OfAY
Etwa ab Minute 7

Schwierig schrieb:
> Nur ist es so, daß der Empfang unter einer Antenne der schlechteste
> Empfangsort für diese Antenne ist.

Der Empfang reflektierter Signale ist so einfach nicht berechenbar, aber 
oft stärker als das Direktsignal. Beispiel Bonn-Venusberg Einführung von 
DVB-T. Etliche Empfangsantennen zeigten in entgegengesetzte Richtung.

ciao
gustav
von Stefan M. (derwisch)


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Karl B. schrieb:
> Mach mal einen simplen Test:
> Steck Dein Mobiltelefon in eine Blech-Keksdose. Verschließe die gut,
> so dass Du meinst, die Dose wirkt wie ein Faraday'scher Käfig.
> Und dann ruf mal Deine eigene Mobiltelefonnummer an.
> Kannst gerne das Ergebnis hier mitteilen. Bin schon gespannt drauf.
> UHF abschirmen, da brauchst Du solide Druckgussgehäuse so ab 5 mm
> Wandstärke.

Das mit der Keksdose habe ich auch mal probiert.
Der Anruf kommt durch.
Das liegt aber nicht an einer zu geringen Blechdicke.
Auch Alufolie reicht bei UHF völlig zur vollständigen Abschirmung.
Es sind ausschliesslich Schlitze, an denen noch HF durchkommt.
(Google "Schlitzantenne").
Bei UHF liegen diese Schlitze dann sogar gern noch nahe der Wellenlänge.

Wenn Du den Deckel der Keksdose rundherum verlötest ist Ruhe.
Da kommt nichts mehr durch.
Kann man experimentell auch gern selbst beweisen.

Karl B. schrieb:
> Dickes Blech zwischen den Streifenleitern und trotzdem geht HF durch.
> Stichwort "Eindringtiefe".
Wie ist das gemeint?

Die "Eindringtiefe" (Skinneffekt) ist bei hohen Frequenzen sogar viel 
geringer als bei niedrigen.
Ein UHF Tuner ist doch wunderbar HF-dicht. Obwohl er kein 5mm 
Druckgussgehäuse hat.
von Karl B. (gustav)


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Schau dir das Innenleben an. Dann weißt Du, was ich meine.
Mal eben an irgendeinem Trimmer oder einem Spulenkern herumdrehen, ist 
nicht.
Die ganze Konstruktion des Gehäuses und der Einzelkammern ist 
aufeinander angepasst. Ich sehe da auch nur kapazitive 
Verstimmung/Trimmung.
Außen ist der "Tuner" mit dickerem verzinntem Kupferblech abgeschirmt.

Nicht umsonst wird UHF-Technik oft mit Klempnertum verglichen ;-)

ciao
gustav
: Bearbeitet durch User
von Roger (Gast)


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Karl B. schrieb:

> Außen ist der "Tuner" mit dickerem verzinntem Kupferblech abgeschirmt.

Erinnert mich an ein Wunderwerk mit dem Nachfolgergermane AF 239S.
Wenn ich mich nicht täusche war es ein Produkt eines Konstrukts, die die 
Mehrzahl der Neugermanischen bediente.

Es gab ähnliche Tuner dank der App des 239S Herstellers, nur mit 
Inkompatibilitäten, um den eigenen Matkt zu sichern, der schon längst 
den Hersteller bediente. [Kunstkonstrukt NFS -oder Schaffhausen]

Palast aus versilbertem Messing. [Demnächst wird Silber teurer als Gold 
und alte Deponien werden auf der Suche nach Tunern durchwühlt].

Als Dichtung diente ein schwarzer Himmel aus Schaumgummi und damit er 
der Faraonenmechanik nicht ins Getriebe streut ein zweiter Kupferhimmel.

> Nicht umsonst wird UHF-Technik oft mit Klempnertum verglichen ;-)

Feinmotorische Klempner hatten ncht nur Dank Mey einen exzellenten Ruf!

z.B. eine Katanaklinge

Servus
Werner ;)
von Karl B. (gustav)


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Um noch etwas weiter auszuholen:
Das ist ein RFT UHF-Konverter.
Da die Fernseher früher nur bis Band III gingen, waren gewisse Klimmzüge 
nötig, um auch das Zweite und die Dritten noch hereinzubekommen.
Also eine - heute würde man sagen - Settopbox. Der feste Kanal war wohl 
Kanal 5. Auf den wurde umgesetzt. Die Abstimmung erfolgte am Konverter.
Wegen der Instabilität ließ man ihn ständig eingeschaltet. Und der 
Berührungsschutz erfolgte über die Kondensatoren am Eingang und Ausgang.

Das Netzteil habe ich dann umgemodelt. Ebenso die Ausgangsfrequenz.
Und damit dann Fernsehton für Tonbandaufnahmen auf UKW runtergemischt.
Stereo war aber "echter" Zweikanalton, kein MPX wie bei UKW. Im Zuge der 
Digitalisierung wandert ein solches Gerät dann in die Asservatenkammer 
der technologischen Sackgassen.

Es ging aber in diesem Thread in erster Linie darum, dass Abschirmung 
von UHF-Signalen dann witzlos wird, sobald sich irgendwo der 
Fresneleffekt bemerkbar macht, zum Beispiel bei der Kabeleinführung, wo 
die Schirmung zwangsläufig fehlte.
Und der obige Tuner mikrofoniert. Habe ich selber ausprobiert. Stellt 
man das Gerät direkt neben eine Lautsprecherbox und dreht voll auf,
fängt es an zu pfeifen. Rückkopplung.
Dass auch beim Fensehen nur mit Wasser gekocht wird, konnte man 
buchstäblich am Mikrofoniegeräusch der Leistungsendstufenröhrenkühlung 
bemerken.
Das war sogar recht laut. Beim Dritten WDR bei bestimmten Sendern sogar 
nur noch etwa 45 dB unter Bezug.

ciao
gustav
: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


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Alexander H. schrieb:
> Ein Nachbar betreibt ein NVR-Videosystem.

Also ein paar Überwachungskameras ähnlich dieser? 
https://store.reolink.com/de/nvr-security-system/   Wenn er jetzt viele 
Kameras hat, werden auch viele Daten zu übertragen sein, die Deine 
Geräte zustopfen. Evtl. könnte der Nachbar die Antennen seiner Kameras 
so ausrichten, dass sie MEHR in SEIN Haus strahlen?
Ansonsten würde ich mal die Fritzbox zum Test tauschen oder in einen 
anderen Standort im Haus bringen, der durch dicke Wände besser 
abgeschattet ist. Evtl. wäre auch ein "Fritz-Repeater" mit LAN-Anschluss 
in der Nähe Deiner Geräte ein Versuch ausreichend Feldstärke auf 2,4 
GHz zu erreichen?
von Alexander H. (alexander_h732)


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Hallo Leute,

ein kurzes Update zu dem Fall, da hier im Thread ja einige recht 
kreative Theorien (bis hin zu den üblichen Foren-Totschlagargumenten) 
geäußert wurden.
Die Realität hat die Behauptungen einiger „Insider" hier im Forum 
mittlerweile eingeholt.
Der Funkmessdienst hat mir vorhin eine Abschluss-Mail geschickt, die an 
technischer und logischer Absurdität kaum zu überbieten ist. Ich zitiere 
den wesentlichen Textbaustein (natürlich ohne Klarnamen und 
Aktenzeichen):

„Eine Beeinträchtigung von Kanal 6 zu Kanal 1 ist unwahrscheinlich. Es 
wurde die Empfehlung an den Kunden ausgesprochen, die unzureichende 
Abdeckung [...] mit WLAN-Repeatern zu beheben [ ..] Des Weiteren wurde 
vor Ort kein kausaler Zusammenhang zwischen ihrer Störung und dem 
Kamera-System […] festgestellt [...]"

Nun nochmal die Fakten dazu:
Die Prüfer standen geschlagene 3,5 Stunden auf dem Grundstück und haben 
zusätzlich Messungen im Nahfeld direkt vor dem Nachbargrundstück 
durchgeführt.
Für eine banale „Kauf-dir-einen-Repeater"-Heimberatung bleibt kein 
BNetzA-Messtrupp der Welt über drei Stunden vor Ort.
Mein lückenloser Abschirmungstest des Routers mittels eines Faradayschen 
Käfigs
(dichtumwickelte Alufolie) hat bewiesen, dass das Störsignal des 
fremden NVR eben nicht bzw. nicht nur über die Luft kommt. Es handelt 
sich scheinbar um eine leitungsgebundene Einkopplung direkt über die 
Zuleitungen (Anschlusskabel/TAL/Kupfernetz) in das Empfangsteil des 
Routers.
Die Argumentation mit Kanalüberschneidungen geht am physikalischen 
Sachverhalt vorbei.
Vor Ort wurde mit Behauptungen (angebliche 10dB Leistungstoleranz, was 
einer Verzehnfachung der Leistung entspricht) agiert. Haaresträubend!
Dann gabs zur Krönung noch die Sache mit wohl nicht geladenen Akkus und 
vollen SD-Karten, hab ich so nebenbei mitbekommen.

Der Fall ist keineswegs erledigt, denn ich habe einen formellen Antrag 
nach dem
Umweltinformationsgesetz (UIG) und dem
Informationsfreiheitsgesetz (IFG)
auf Herausgabe der vollständigen Messprotokolle (und Rohdaten) des 
3,5-Stunden-Einsatzes gestellt. Anders gehts hier leider nicht mehr, 
wirklich enttäuschend.
Da es sich womöglich um eine unzulässige hochfrequente Einstrahlung in 
das Kupfernetz (Teilnehmeranschlussleitung)
handelt, wurde heute das Telekom Abuse- und Sicherheitsteam wegen 
möglicher Gefährdung der Netzintegrität bzw. eines EMVG-Verstoßes 
eingeschaltet.
Wie kommt man darauf, zu glauben, solche gravierenden EMV-Probleme mit 
einem simplen Textbaustein und dem Rat, Frequenzbänder zu trennen, 
wegwischen zu können?
Keiner ruft die BNetzA zum Spaß.

Ich halte euch auf dem Laufenden, sobald die echten Messprotokolle auf 
dem Tisch liegen.

Viele Grüße
Alexander
von Lu (oszi45)


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Alexander H. schrieb:
> Mein lückenloser Abschirmungstest des Routers mittels eines Faradayschen
> Käfigs
> (dichtumwickelte Alufolie) hat bewiesen, dass das Störsignal des
> fremden NVR eben nicht bzw. nicht nur über die Luft kommt.

Hast Du diese Kiste schon mal getauscht? Sie könnte auch krank sein?
von Thomas (kosmos)


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du könntest die Kameras mit aireplay-ng mit Deauth-Frames bombardieren, 
dann verlieren die ihre Routerverbindung, vermutlich wird der Nachbar 
dann selbst aktiv.

Oder du sendest mal ein paar Bemerkungen per SSID an die Nachbarschaft.
"Kanal x schon ausgelastet bitte wechseln"
"Bitte Kanalbreite verringer"
....
von Rolf R. (dankobum)


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Als wir noch einen Telekom-DSL-Anschluss hatten, habe ich mal eine 
Störung gemeldet.

Am Ende waren 2 spezialisierte Techniker der Telekom zwei Mal da und 
haben bei mir im Keller an der Dose das Störspektrum gemessen. Ich 
musste auch nacheinander alle Sicherungen raus und wieder rein machen. 
Dann sind sie mit dem Spektrumanalyser in der Nachbarschaft spazieren 
gegangen.

Am Ende kam raus, dass unser Nachbar ein defektes Bauteil in seiner 
Wärmepumpenelektronik hatte. Die Verbreitung des Störsignals geschah 
dann wohl über die AB-Adern der Telekom oder über das Stromnetz in die 
ganze Nachbarschaft.

Problematisch bei der Sache war, dass das defekte Bauteil nicht immer 
aktiv war. Es gab da Pausen von mehreren Minuten, wo die Störung nicht 
da war.
: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


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Bisher hat der TO Alexander noch nicht geantwortet, ob er seinen 
WLAN-Router schon mal getauscht hat. Der könnte auch fehlerhaft sein? 
J/N?
Was eine App wie Wifi-Analyzer sagt, sehen wir auch noch nicht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Es ist sicherlich nicht notwendig, dass in der gesamten Wohnung oder dem 
Haus an jedem Punkt das WLAN störungsfrei laufen muss. Wenn Du nur einen 
oder zwei wichtige Hotspots haben solltest, dann kann die Nutzung von 
Richtantennen an einem Router, der entsprechende Anschlüsse hat, hier 
Abhilfe schaffen.

https://www.wlan-shop24.de/wlan-antennen
https://www.wlan-shop24.de/24-ghz-richtantennen
von Lu (oszi45)


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Ähnlichen Vorschlag siehe schon  19.04.2026 17:45 Standort ändern.
Beitrag #8055142 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8055145 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Zumindest waere ich der Stoerer, waeren die Geraete vom Messtrupp 
bereits eingezogen worden.
Beitrag #8055247 wurde vom Autor gelöscht.
von Alexander H. (alexander_h732)


Angehängte Dateien:

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Hallo Leute,

jetzt liegt der offizielle Bericht samt angeblichen „Rohdaten" vor.
Die Behörde hat sich im Innendienst entweder komplett verrechnet oder es 
fehlen wichtige Daten.
Außerdem wurde mit 1MHz statt wie vorgeschrieben mit 20MHz Bandbreite 
(gemäß ETSI EN 300 328) gemessen.
Das ist unzulässig.
Hier die originalen Kernpassagen aus dem BNetzA-Schreiben:

"Die Prüfung der Kanalbelegung ergab weitere Aussendungen im Bereich des 
Kanal 6. Die Kreuzpeilung welche vor Ort im […] montiert ist. Auf eine 
Vorsprache wurde verzichtet, da das Störauftreten und die Kanalwahl 
nicht in einem Zusammenhang zu der gemeldeten WLAN-Störung stehen. [...]
Messwert am Empfänger = -5,77dBmV,
Antennenkorrekturwert= 33,8
Kabeldämpfung = 2,5 dB.
Ergebnis nach Einbeziehung der oben benannten Anteile = 90 53 dBuV/m = 
-16.5 dBm.
Freiraumdämpfung bei 2436MHz und 21,3m = 66,7 dB.
+10 dB Bandbreiten Korrektur (1MHz -> 10MHz).
Ergebnis (Gesamtsystem): 60,2 dBm.
Fazit: Eine Beeinträchtigung von Kanal 6 zu Kanal 1 ist 
unwahrscheinlich.
Es wurde die Empfehlung an den Kunden ausgesprochen die unzureichende
Abdeckung mit WLAN- Repeatern zu beheben […]. Es ist Rücksprache mit dem 
EFZ vSB zu halten um das Anlegen eines EFZ-Auftrages im Zusammenhang mit 
der Kamera prüfen zu lassen.
Da der Kunde äußerte das Ihm an einem nachbarschaftlich guten Verhältnis 
gelegen ist soll keine Vorsprache beim Nachbarn erfolgen."

1.
-5,77 dBmV + 33,8
dB + 2,5 dB ergibt rechnerisch 30,53.
Im Text stehen 90,53.

2.
1.000-Watt-Sender?!
Am Ende errechnen sie eine Sendeleistung von 60,2 dBm (über 1 
Kilowatt!).
Erlaubt sind im 2,4-GHz-Band laut ETSI-
Richtlinien maximal 20 dBm (100 mW).
Sie bescheinigen mir amtlich einen
kommerziellen Großsender im Nachbargarten.

Wo liegt der Fehler? Hab ich da etwas übersehen?

3. keine Daten oder messtechnischer Pfusch? :
Ein digitales Breitbandsignal wird vor Ort mit einer Auflöserbandbreite
(RBW) von nur 1MHz statt der vollen 20-MHz-Kanalbandbreite gemessen. 
Haben die vor Ort absichtlich das Signal kastriert, oder wurden mir die 
echten 20-MHz-Breitbanddaten vorenthalten?

4. Doppelmoral
(EFZ vSB): Mir wird erzählt, ich solle Repeater kaufen. Im selben 
Atemzug leiten sie wohl intern ein offizielles Verfahren beim EFZ vSB 
ein. Das steht wohl für das Ermittlungs- und Frequenzschutzzentrum bei 
vorort signalisierter Beeinträchtigung.
(…Und natürlich sollte die BNetzA einschreiten falls sie etwas finden!)

Nachdem mir dieser widersprüchliche
Bericht geschickt wurde, verabschiedet
sich der Sachbearbeiter in der Begleit-Mail mit dem Satz:
„P.S. geplante Abwesenheit bis einschließlich 19.06.2026".
Erst so einen Messbericht raushauen und dann für drei Wochen in den 
Urlaub flüchten, damit bloß keine Rückfragen kommen!

Ich hänge Euch den Mess-Graphen unten an.


Viele Grüße Alexander
: Bearbeitet durch User
von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Alexander H. schrieb:
> „P.S. geplante Abwesenheit bis einschließlich 19.06.2026".
> Erst so einen Messbericht raushauen und dann für drei Wochen in den
> Urlaub flüchten, damit bloß keine Rückfragen kommen!

Hat der Arsch dich ernsthaft bei der Beantragung seines Urlaubs 
übergangen? Ich bin entsetzt!
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