Hallo Elektronik Begeisterte, Ich würde gerne bei meinem Bulli an allen 4 Zylindern die Abgastemperatur messen. Dafü habe ich mir Temperaturfühler K besorgt und bereits auch schon eingebaut. Jetzt suche ich eine Anzeige, die alle 4 Zylinder anzeigt und sehr klein ist. Die Anzeige, die ich bisher gefunden habe zeigen nur immer 1 Wert und wären zu gross, um hinter der Radio Blende zu verschwinden. Könnte mir jemand eine Schaltung herstellen mit einer separaten Digitalanzeige, so dass immer alle 4 Werte angezeigt werden ? Die Anzeige sollte möglichst dezent ausfallen und mit ca max. 6x4 cm hinter der Radioblende verschwinden. Hätte jemand eine Idee und könnte mir helfen ? Danke Chris
Chris N. schrieb: > Dafü habe ich mir Temperaturfühler K besorgt und bereits auch schon > eingebaut. Wo und wie eingebaut?
Chris N. schrieb: > Könnte mir jemand eine Schaltung herstellen mit einer separaten > Digitalanzeige, so dass immer alle 4 Werte angezeigt werden ? Was darf’s kosten? Also die fertige Anzeige, und die Arbeit, sie zu entwerfen?
Ach nö, wieder Auto-Elektronik. Der Entwurf von sowas ist immer ausgesprochen schwierig. Darum musst du dich allerdings kümmern. Wichtig ist jetzt nur, dass du für eine zuverlässige Messung deine Temperaturfühler auf keinen Fall mit anderen Leitungen verlängern darfst. Hast du darauf geachtet? Ernsthaft: Thermoelemente funktionieren etwas seltsam, da kommt es tatsächlich auf das Material der gesamten Leitung vom Messgerät zum Sensor an. Zur konkreten Umsetzung: Am Einfachsten ist wohl, sich vier Thermoelement-Verstärker zu besorgen, diese mit einem Microcontroller auszulesen und dann auf einem kleinen Display anzuzeigen. Das lässt sich gut zusammenpacken und ist auch mit gut erhältlichen Modulen aufbaubar.
Matthias B. schrieb: > https://ebay.us/m/yeuIxl > > 1:10 Anpassung der Abgastemperatur dazu, fertig. Wie stellst Du dir das vor, mit einem DS18B20 die Temperatur im Abgaskrümmer zu messen?
Magnus M. schrieb: > Matthias B. schrieb: >> https://ebay.us/m/yeuIxl >> >> 1:10 Anpassung der Abgastemperatur dazu, fertig. > > Wie stellst Du dir das vor, mit einem DS18B20 die Temperatur im > Abgaskrümmer zu messen? Einfach bei "turboholics" den turbo durch alko oder drogo austauschen.
Chris N. schrieb: > 4 Zylindern die > Abgastemperatur messen. Und wie sieht der Krümmer aus, nach welcher Zeit ist die Maximal Temperatur erreicht ? Metall hat die eigenschaften Temperatur weiterzuleiten .... , also auch zurück zu den Sensoren oder hast du 4 getrennte Auspüffe? Macht kein Sinn.
Wozu will man beim Fahren die Abgastemperatur wissen? Und dann auch nich für jeden Zylinder einzeln. So ein Schnickschnack lenkt doch nur unnötig vom Führen des Fahrzeuges ab!
> Wozu will man beim Fahren die Abgastemperatur wissen?
Ist bestimmt ein RennBulli. :-D
Vielleicht nicht gerade bei einem Bulli, aber bei einem modernen Auto
koennte sowas sinnvoll sein. Die sind ja heute so sensibel auf Kante,
wenn da mal eine kleinigkeit haengt, sagen wir mal ein Einspritzventil,
dann schmilzt da schnell das Metall im Zylinder. Da waere eine Anzeige
welche einem schon vorher unregelmaessigkeit anzeigt sinnvoll. Leider
aber wirkungslos weil man nie im passenden Moment kritisch drauf schaut.
Also muss da auch noch ein "Beobachter" rein der einem warnt wenn etwas
nicht dem ueblichen entspricht.
Bestimmt ein spannendes Project, aber der TO waere damit sicher
ueberfordert.
Vanye
Hans W. schrieb: > Wozu will man beim Fahren die Abgastemperatur wissen? Ich hab gehört, dass es Leute gibt die sich ein 6-stelliges Tisch-Multimeter kaufen um damit zu kontrollieren, ob ein 7805 auch tatsächlich 5 V ausgibt. Der Wunsch die Abgastemeratur pro Zylinder zu messen ist schon etwas speziell für Otto-Normalverbraucher. Aber schon Karl-Superverbraucher kann daran erkennen, ob ein Zylinder zu mager läuft. Auf Motorprüfständen ist das völlig normal. Den Sensor kann man ja thermisch vom Krümmer entkoppeln. Sicherlich gibts sowas schon fertig in der Tuningszene. Da kann man sich zumindest Anregungen für geeignete Sensoren, Anzeigen und Messaufbauten holen.
Hans W. schrieb: > Ja, und nur dort gehört es hin. Dann gibt es von dir also schon eine Rechtsvorschrift? Ich schlag hier exklusiv für dich eine Verbotsliste von Geräten in Kraftfahrzeugen vor: Radio, Navi, Regensensor, Schildererkennung, Innen/Aussentemperaturmessung, Abblendautomatik, Rückfahrkamera, Parksensor, Öltemperatur, Reifendrucksensor, ...
Vanye R. schrieb: > Ist bestimmt ein RennBulli. Kleine Abweichung zum Thema. Typischerweise haben Hochleistungs 2Takter bei der Abstimmung oder Rekordversuchen ein EGT. Auch UL-Flieger verzichten nicht darauf.
Chris N. schrieb: > und mit ca max. 6x4 cm hinter der Radioblende verschwinden. Na ja, sehr klein https://www.ebay.de/itm/198349072472 wäre 10x6cm. Das hier https://www.amazon.de/Thermometer-Thermoelement-Sensor-Tester-Hintergrundbeleuchtung-Temperatur-Instrument/dp/B07FKN6QJG hat ein 'grosses Display' aber blöden Formfaktor, ebenso https://www.amazon.de/J-Datenlogger-Thermoelement-Thermometer-4-Kanal-Anzeige-Echtzeit-Datenprotokollierung-ADJ-Kompensation-J-Thermoelement/dp/B0CBRKS253/ref=pd_aw_subss_hxwPER_sspa_mw_detail_m_sccl_1_5/257-7017322-8735002 also Display ausbauen und getrennt von der Elektronik hinter deine Blende. Ein speziell für dich gebautes ist unrealistisch .
B. schrieb: > Typischerweise haben Hochleistungs 2Takter bei der Abstimmung oder > Rekordversuchen ein EGT. JEDER Verbrennermotor besitzt eine EGT. EGT steht für "exhaust gas temperature", auf deutsch Abgastemperatur. Vergessen? Deine Aussage macht keinen Sinn.
Vanye R. schrieb: > Vielleicht nicht gerade bei einem Bulli, aber bei einem modernen Auto > koennte sowas sinnvoll sein. Die sind ja heute so sensibel auf Kante, > wenn da mal eine kleinigkeit haengt, sagen wir mal ein Einspritzventil, > dann schmilzt da schnell das Metall im Zylinder. Es würde Sinn machen bei den alten luftgekühlten Bullis. Zumindest der T3 mit luftgekühltem Motor neigte zu gerissenen Zylinderköpfen. Aber dann würde ich eher die Kopftemperatur messen wollen. Von wegen moderne Autos sind sensibel auf Kante. Ich erinnere mich auch noch ungern an die BMW 6-Zylinder. Auch gerne gerissene Zylinderköpfe und dann Wasser im Öl mit ganz schnell Folgeschäden.
Danke für die vielevielenn Tipps. Es handelt sich um einen luftgekühlten Motor mit erweitertem Hubraum und erhöhter Verdichtung. Nur alleine über die Öltemperatur ist eine Kontrolle der Verbrennungstemperatur nicht möglich. Es ist kein Rennbulli, aber im Süden auf Paßstrassen ist eine Überwachung der Kopf oder Abgastemperatur sehr sinnvoll. Ich schaue mir die verlinkten Geräte mal an und melde mich dann nochmals. Danke und viele Grüße Chris
Thermoelemente gibt es in verschiedenen Temperaturklassen. Irgendein Typ K da reinfriemeln ist nicht zielführend. Die Versionen, die etwas Temperatur aushalten, haben z.B. Glasseide als Isolation des Messkabels.
Chris N. schrieb: > Könnte mir jemand eine Schaltung herstellen mit einer separaten > Digitalanzeige, so dass immer alle 4 Werte angezeigt werden ? Die > Anzeige sollte möglichst dezent ausfallen und mit ca max. 6x4 cm hinter > der Radioblende verschwinden. Wäre das nicht die perfekte Situation mit den Mikrocontrollern anzufangen? Da kannst du dann alles genau so bauen, wie du es brauchst und willst. Bin sicher, wenn du unter "Arduino" nach deinem Problem suchst, wirst du schon einige Vorschläge finden. Chris N. schrieb: > Überwachung der Kopf oder Abgastemperatur sehr sinnvoll. Absolut.
Gerald B. schrieb: > Thermoelemente gibt es in verschiedenen Temperaturklassen. Irgendein Typ > K da reinfriemeln ist nicht zielführend. Die Versionen, die etwas > Temperatur aushalten, haben z.B. Glasseide als Isolation des Messkabels. Es gibt keinen "irgendein Typ K". Die sind genormt und kommen allenfalls in Genauigkeitsklassen daher. Die Wahl ist goldrichtig und wird im professionellen Bereich exakt so gemacht. BTDT
Hast Du "sowas" verbaut? https://www.sensorshop24.de/temperaturfuehler-passiv/einschraubfuehler/einschraubtemperaturfuehler-mit-m6-gewinde-und-17mm-einbaulaenge-mit-nicr-ni-typ-k Hier kommt es tatsächlich auch darauf an, dass man das Kabel eben nicht verlängert, sondern sich die tatsächlich benötigte Kabellänge VORHER aussucht. Der Link ist jetzt nur ein Beispiel. Ich habe meine Temperaturfühler (Destille) woanders gekauft, finde aber die Quelle gerade nicht. Passend dazu gibt es solche kleinen "Platinchen", die einen passenden IC(MAX6675) drauf haben, wo man die Werte digital auslesen kann. Wieder Beispiellink: https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/arduino_-_thermoelementmodul_k-typ_max6675-282532 Jetzt braucht man "nur noch" 4 Chip-Select-Signale und einen SPI-Bus am /zB) ESP32 und kann die Temperaturen mitm Handy checken. Auch hierfür gibt es ne passende Anleitung (natürlich nur für ein einzelnen Sensor) bei zB. Instructables oder anderen Seiten: https://randomnerdtutorials.com/esp32-k-type-thermocouple-max6675/ Ob Dir jemand sowas für n schmalen Taler baut? Keine Ahnung - ich hab da leider keine Ambithionen, eben weil die Grundvoraussetzungen (für mich) etwas naja - etwas schwammig sind.
Man kann das auch anders auslesen und auf ein kleines OLED packen und dort ausgeben. Man muss keine Website basteln und das über WLAN aufs Handy schicken. Was muss es denn kosten, welche Temperaturfühler sind verbaut, brauchst Du ein Gehäuse? Bist Du Dir im klaren, das das keine 100 und auch keine 120€ kosten wird, sondern wahrscheinlich viel mehr? Was, wenn es am Ende dann "irgendwie" nicht geht? Man kann ja schlecht durch die halbe Republik fahren, wegen "sowas"? ?Besser wird es sein, jemand vor Ort zu finden, der sich tatsächlich damit auskennt und das schonmal (paarmal) gemacht hat. Noch n Link https://forum.arduino.cc/t/max6675-versus-max31855/485614
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Axel R. schrieb: > Hast Du "sowas" verbaut? > https://www.sensorshop24.de/temperaturfuehler-passiv/einschraubfuehler/einschraubtemperaturfuehler-mit-m6-gewinde-und-17mm-einbaulaenge-mit-nicr-ni-typ-k > Wobei die mindestens bis 1000°C können müssen. Aber ich denke die Seite des Problems hat der TO schon lange im Griff. Ich glaube schon, dass er weiß was er tut.
Frank O. schrieb: > Aber ich denke die Seite des Problems hat der TO schon lange im Griff. > Ich glaube schon, dass er weiß was er tut. Ja - alles gut. Mich hätte halt die Einbausituation und die "Verlängerung", so denn stattgefunden, interssiert. Auch bin ich mir nicht sicher, wie die einzelnen, verfügbaren ICs das mit der Kaltkompensation machen. Wird hier von stur 20°CV ausgegeangen? Technisch ist das jetzt nicht soo die Hürde.
Das Problem ist, den Aufbau ordentlich durch die Fahrzeugspannung zu versorgen. Der Rest ist ziemlich einfach. Wie gesagt: Microcontroller mit Arduino-Unterstützung, kleines Display, vier Thermoelement-ICs, fertig. Gibt's als Module und ist innerhalb von einer Stunde aufgebaut und programmiert, da man lediglich den Beispielcode anpassen muss. Das Problem ist dann die elektrische und mechanische Integration in das Auto und das ist auch das, was richtig Aufwand und Kosten erzeugt. Ob nun Kaltstellenkompensation stattfindet oder nicht, ist wohl bei den absoluten Temperaturen, um die es hier geht, relativ egal. Die ICs sitzen ja nicht im Motorraum, sondern irgendwo, wo die Temperatur relativ gleich bleibt. Die meisten Thermoelement-Verstärker haben allerdings eine eingebaute Kaltstellenkompensation, teuer genug sind sie ja. Wichtig ist eben nur, wozu man sich bisher noch nicht geäußert hat, dass die Thermoelemente auch als Thermoelemente arbeiten können und genau dort die Temperatur messen, wo sie auch gemessen werden soll. Und das macht es unbedingt notwendig, die Thermoelementkabel auf keinen Fall zu verlängern. Wenn es unbedingt doch sein muss, kann man sich Verlängerungen aus Thermoelement-Anschlusskabel bauen (aber gut anschnallen, das Zeug ist teuer).
Axel R. schrieb: > Auch bin ich mir > nicht sicher, wie die einzelnen, verfügbaren ICs das mit der > Kaltkompensation machen. Wird hier von stur 20°CV ausgegeangen? die Temperatur am IC wird gemessen, beim MAX6675 mit einer Diode. The device converts the ambient temperature reading into a voltage using a temperature-sensing diode.
F. schrieb: > Wichtig ist jetzt nur, dass du für eine zuverlässige Messung deine > Temperaturfühler auf keinen Fall mit anderen Leitungen verlängern > darfst. Beim Ali gibt es für günstiges Geld passende Messleitungen: https://de.aliexpress.com/item/1005002333647265.html Und Stecker+Buchsen Typ K sind ebenfalls erhältlich. Damit kann man sich Verlängerungen bauen. Die billigen gelb-orangen Stecker habe ich selber im Einsatz. Funktionieren problemlos.
Leistungen nicht verlängern, Kaltkompensation ect. Hier geht es doch vor allem um die hohen Temperaturen und bei 800°C kommt es sicher nicht auf ein paar Grad Abweichungen an.
Frank O. schrieb: > Leistungen nicht verlängern, Kaltkompensation ect. > Hier geht es doch vor allem um die hohen Temperaturen und bei 800°C > kommt es sicher nicht auf ein paar Grad Abweichungen an. Für die ordentliche Funktion von Thermoelementen ist es unbedingt notwendig, dass es möglichst keine Materialübergänge über die Leitungslänge gibt. Wenn der dann auch noch irgendwo im warmen Motorraum stattfinden sollte, hat man mal eben schnell relativ große Abweichungen, was es zu vermeiden gilt. Und das sehe ich ehrlich gesagt als größtes Problem bei dem ganzen Vorhaben. Der Rest ist ja letztendlich nur Module zusammenstecken und das irgendwie in ein Gehäuse fummeln, das ins Auto passt und eine Stromversorgung bereitstellen, die die Spannungsspitzen im Auto aushält.
Hier seid echt Helden :-) Hätte nicht gedacht soviel Aufmerksamkeit zu erregen ! Auf dem Bild könnt ihr das aktuelle Vorhaben erkennen. Es ist eine aufgebohrt Mehrstoffdichung und die Drähte werden nur gering gedrückt. Die volle Länge des Fühlers wird bis zum Stecker genutzt und nicht verlängert oder gekürzt. Folgender Plan.... K Sonde 4x in Abgasanlage oder am Zylinderkopf einsetzen Mittels MAX31855 die Sonden anschließen und dann über einen Microcomtroler wie Arduino Nano auslesen so dass die Anzeige OLED-Display, z. B. 0,96 die 4 Werte anzeigen kann. Soweit zur Theorie.... Die Sachen einbauen und anschließen könnte ich schon, nur an welcher Stelle die lange Leitung nach vorn ca 6 Meter eingeplant werden sollte kann ich nicht sagen. Den Mikrocontroller programmieren kann ich auch nicht... Für einen schmalen Taler soll das hier auch niemand machen. Ich komme aus der Nähe von Köln und würde mich über ein Angebot freuen. 200-300 Eur wäre mir der Spaß wert. Wenn etwas Vernünftiges dabei herauskommt sind Folgebestellungen sehr wahrscheinlich:-) Da ich aktuell noch überlege ob es tatsächlich sinnvoll ist die Abgastemperstur zu messen und eher besser die Kopftemperstur sollte am grundsätzlichen Aufbau der Schaltung nicht viel ändern. Danke Viele Grüße Chris
Chris N. schrieb: > Für einen schmalen Taler soll das hier auch niemand machen. > ... 200-300 Eur wäre mir der Spaß wert. > Wenn etwas Vernünftiges dabei herauskommt sind Folgebestellungen sehr > wahrscheinlich Ich glaube, du unterschätzt den Entwicklungsaufwand. Das Geld reicht nur für einen großzügigen Gefallen. "Folgebestellungen" könnten danach unverschämt gierig wirken.
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Chris N. schrieb: > Es ist eine > aufgebohrt Mehrstoffdichung Tut mir leid, aber dabei bekomme ich Augenkrebs. Ich dachte mechanisch weißt du was du tust. Dann bin ich mal hier raus.
Chris N. schrieb: > Folgender Plan.... > K Sonde 4x in Abgasanlage oder am Zylinderkopf einsetzen Was mich ein wenig verwundert, EGT wird stark durch das Gemisch beeinflusst (ROP/TOP/LOP), aber deutlich weniger durch die Belastung. Wenn es also darum geht (die alpinen Bergfahrten), dann wäre eine CHT Messung um ein Vielfaches aufschlussreicher.
Udo S. schrieb: > Es würde Sinn machen bei den alten luftgekühlten Bullis. Zumindest der > T3 mit luftgekühltem Motor neigte zu gerissenen Zylinderköpfen. Aber > dann würde ich eher die Kopftemperatur messen wollen. > Das kann ich nicht bestätigen, mein T3 Turbo Diesel ist im Januar 40 Jahre alt geworden. Am besten die Schalldämpfungswanne (Windel) unter dem Motor ausbauen. Da wird er ein bischen lauter aber viel kühler. Edit: Der Turbo Diesel hat einen Kühler zusätzlich an der Front und nicht nur die hinteren Luftschlitze auf beiden Seiten und er hat einen Thermostat am Zylinderkopf der nach dem Abschalten die Öl-Umwälzpumpe weiterlaufen lässt damit der Motorblock gleichmäßig abkühlt.
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Hans-Georg L. schrieb: > Udo S. schrieb: > >> Es würde Sinn machen bei den alten luftgekühlten Bullis. Zumindest der >> T3 mit luftgekühltem Motor neigte zu gerissenen Zylinderköpfen. Aber >> dann würde ich eher die Kopftemperatur messen wollen. >> > Das kann ich nicht bestätigen, mein T3 Turbo Diesel ist im Januar 40 > Jahre alt geworden. Der war aber stets wassergekühlt.
Hans W. schrieb: > Chris N. schrieb: >> Für einen schmalen Taler soll das hier auch niemand machen. >> ... 200-300 Eur wäre mir der Spaß wert. >> Wenn etwas Vernünftiges dabei herauskommt sind Folgebestellungen sehr >> wahrscheinlich > > Ich glaube, du unterschätzt den Entwicklungsaufwand. Das Geld reicht nur > für einen großzügigen Gefallen. "Folgebestellungen" könnten danach > unverschämt gierig wirken. Hallo Hans, Danke für deine Einschätzung. Ich möchte auf keinen Fall nur um einen großen Gefallen bitten. Wenn es nicht umsetzbar ist, dann ist es für mich auch eine Erkenntnis . Danke Viele Grüße Chris
Frank O. schrieb: > Tut mir leid, aber dabei bekomme ich Augenkrebs. Nein, du bekommst vor Allem Minuspunkte von den selbsternannten Fachleuten hier. :-)) Ist doch nur ein Versuch! :-) Spätestens wenn es den Sensor rausgenackelt hat, oder die Dichtung undicht wird, wird das ordentlich gemacht! Ich bin davon ausgegangen, dass der TO irgend einen Sensor zum einschrauben hat und den dann knapp nach der Dichtung in den Krümmer schraubt (Mutter einschweißen). Dann merkt er, dass das Gussteil aus einem hitzebeständigen Material ist und sich bescheuert schweißen lässt. Aber Weichlöten könnte ja auch gehen. Zumindest warte ich noch auf den Vorschlag. Ich hab mal vor einigen Jahrzehnten beim M48 (Panzer) den Auspuff autogen geschweißt. Das Grundmaterial war kaum flüssig zu bekommen. War nix anderes da, kaputt war er sowieso. Wie lange das gehalten hat, weiß ich nicht, das war während einer Wehrübung.
Frank O. schrieb: > Chris N. schrieb: >> Es ist eine >> aufgebohrt Mehrstoffdichung > > Tut mir leid, aber dabei bekomme ich Augenkrebs. > Ich dachte mechanisch weißt du was du tust. > Dann bin ich mal hier raus. Hallo Frank, Dies war ein erster Versuch und du hast Recht eine eher unschöne Umsetzung. Die Dichtung ist 4mm dick und wird nur im Bereich der Verdickung gequetscht und nicht an der Stelle der Durchführung. Sinnvoller ist hier ein aufgeschweißter Flansch mit verschraubten Sensor. Also, alles wird gut und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht fertig :-) Viele Grüße Chris
Nick schrieb: > Ich bin davon ausgegangen, dass der TO irgend einen Sensor zum > einschrauben hat und den dann knapp nach der Dichtung in den Krümmer > schraubt (Mutter einschweißen). Ich auch. > Dann merkt er, dass das Gussteil aus einem hitzebeständigen Material ist > und sich bescheuert schweißen lässt. CuSi3? Irgendwas in die Dichtung ist schon völlig bescheuert, aber einen Sensor darin kaputt quetschen. Da haben noch mehr Leute nicht alle Latten am Zaun. Ist bestimmt so ein Club: "Wie mache ich mein Auto selbst kaputt?" Am Ende ist das Flammrohr noch an der Dichtfläche verbrannt. Kann er einfacher haben und gleich sein Geld verbrennen. Braucht man auch nicht programmieren.
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Das Problem bei solchen Projekten ist, dass sie sich recht leicht beschreiben lassen. Die Module, die du brauchst, sind ganz gut erhältlich und die Programmierung ist nicht besonders komplex. Aber: Wenn irgendwas nicht funktioniert, weil aus Unwissenheit wichtige Aspekte nicht genannt werden, weil sich die Hardware doch nicht als so geeignet herausstellt oder weil man Dinge anders machen will, wird derjenige, der dir das macht, nachbessern müssen. Und das ist einfach zu heikel, weil aus dem mal eben schnell umgesetzten Projekt so leicht ein ewiges Hin und Her wird. Man hat auch keinen Zugriff auf die Hardware, muss also immer warten, bis du dann irgendein Update aufgespielt hast usw. Und das macht's teuer. Die Programmierung ist tatsächlich relativ einfach, wenn du akzeptieren kannst, dass es nicht perfekt wird. Dann beschreibst du einfach dein Setup (Microcontroller-Board, Thermoelement-Verstärker, Display, wo und wie angeschlossen) und dein Ziel (Anzeige der einzelnen Temperaturen auf dem Display) und lässt dir von ChatGPT o.Ä. den Code generieren. Das wird zweckmäßig sein, aber nicht perfekt. Das ist aber auch egal, weil letztendlich niemand viel Aufwand einkalkulieren muss, das alles nochmal gemeinsam mit dir durchzudenken und mehrere Versionen erstellen zu müssen. Und wie gesagt, die Schwierigkeit liegt eher dabei, eine saubere Versorgungsspannung bereitzustellen (die Verstärker sind empfindlich) und die Thermoelementleitungen in den Innenraum zu führen. Ob die Thermoelemente das mögen, so direkt im Abgasstrom zu sitzen oder es da Probleme mit Partikelansammlung geben könnte, kann ich nicht bewerten. Üblicherweise steckt man die aber in eine Metallhülse.
Nick schrieb: > Ich bin davon ausgegangen, dass der TO irgend einen Sensor zum > einschrauben hat und den dann knapp nach der Dichtung in den Krümmer > schraubt (Mutter einschweißen). > Dann merkt er, dass das Gussteil aus einem hitzebeständigen Material ist > und sich bescheuert schweißen lässt. Ist halt blöd wenn man den Krümmer nicht kennt, der ist nicht aus Guss.
Frank O. schrieb: > Irgendwas in die Dichtung ist schon völlig bescheuert, aber einen Sensor > darin kaputt quetschen. > Da haben noch mehr Leute nicht alle Latten am Zaun. "quetschen" - Du hast schon einmal einen K-Fühler aus der Nähe gesehen? Du kennst den Aufbau der Dichtung und dessen Eibausituation? Der (bullischrauber) hat keine Ahnung von Elektronik, aber bzgl. der Mechanik scheint er zu wissen, was er tut.
Du sollst ja nicht dumm sterben. https://www.scooter-attack.com/de/kaufen/temperaturgeber-zuendkerze-m14-stage6-orange-291135?srsltid=AfmBOoqD6J6zU6DI6HZhKBSmGxKzdID4bCVlkP5TzCaHo9XraP-6yBhS
Frank O. schrieb: > Du sollst ja nicht dumm sterben. > https://www.scooter-attack.com/de/kaufen/temperaturgeber-zuendkerze-m14-stage6-orange-291135?srsltid=AfmBOoqD6J6zU6DI6HZhKBSmGxKzdID4bCVlkP5TzCaHo9XraP-6yBhS Wird man am Kopf des Typ4-Motors nicht unterbringen können.
Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Aber es sollte vor allem zeigen, dass es fertige Lösungen gibt und sich schon andere Leute damit befasst haben Vor allem die Halter für die Zündkerzen sind eine gute Lösung. Diese Ringe werden anstatt der Dichtungen eingebaut. Das sollte an den meisten Motoren funktionieren.
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Beitrag #8051189 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8051190 wurde von einem Moderator gelöscht.
Nick schrieb im Beitrag #8051189:
> Hartlöten?!
Müsste bei diesen Motoren funktionieren.
CuSi3 hat knapp über 1000°C seine Schmelztemperatur und dürfte mit etwas
Abstand zum Flammrohr gut klappen.
Da kannst du die außen so schweißen (na ja, eigentlich löten) und dann
durch die Gewindehülse bohren, wenn das überhaupt nötig ist. Vielleicht
reicht ein Sensor der nur aufliegt?
Aber bevor man hier weiter macht, wäre auf der verlinkten Seite, in dem
weiterführenden Link, auch noch andere Sensoren. Unter anderem welche
für 1200°C.
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Beitrag #8051197 wurde von einem Moderator gelöscht.
Und aus eigener Erfahrung: die 0.96Zoll OLEDs sind für "sowas" zu klein. Zumindest, wenn Du alle vier Temperaturen gleichzeitig anzeigen lassen willst. Scharf und deutlich ja - aber wirklich zu klein. Und nach zwei Jahren kannst Du die wechseln! Musste ich hier auch schon. Hab dann ein 1.5Zoll mit anderem Treiber in die Front gepfriemelt. Naja - etwas besser. Sehe ich hier in der Billard-Kneipe. Da werden zwar keine vier Temeraturen gemessen, sondern der Verbleib der vier Kugelsätze an den Tischen, um halbwegs genau die tatsächlichen Spielkosten abrechnen zu können, ohne Notitzzettelchen schreiben zu müssen. Nimm da am besten gleich etwas größeres. Selbst der ESP32 mit Display, den ich hier zufällig liegen habe, wäre mir zu klein. https://eckstein-shop.de/esp32-s3-lcd-1-9 Wenn die Sensor-Kabel gemeinsam in den Innenraum gehen, ist die Welt doch in Ordnung. Ob nun MAX13855 oder 6675 kann man ja ausprobieren. Wie jetzt schon mehrfach betont: Technisch ist das jetzt nicht DIIEE Herausforderung. Spannend wird die Stromversorgung und die "NachPflege". Eben wenn mal was is, mit dem Ding. Wurde ja nun schon alles gesagt. Ich hätte auch gedacht, die Sensoren sind dort eingeschraubt. Aber davon hab ich wenig Ahnung, wie man die dort am besten verbringt. Da gibt es ja zig Varianten dieser Sensoren. Ich hätte wahrscheinlich, wenn ich diese Sensoren hätte, die Du da hast, die auch durch die Dichtung gepieckt. ;) Kommt man denn gut dran, wenn man das mal ändern will? Ich hab zwar ne Hebebühne aber am Auto rumschrauben ist nicht so meins. EDIT: ich wette, wenn die Temeraturen richtig angezeigt werden, wmöchte man zwei Wochen später eine Grafik haben, wo der Verlauf zu sehenist und das ganze als Datensatz auf einer SD-Karte abgespeichert wissen.
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Axel R. schrieb: > EDIT: > ich wette, wenn die Temeraturen richtig angezeigt werden, wmöchte man > zwei Wochen später eine Grafik haben, wo der Verlauf zu sehenist und das > ganze als Datensatz auf einer SD-Karte abgespeichert wissen. Das glaube ich auch.
H. H. schrieb: > Wird man am Kopf des Typ4-Motors nicht unterbringen können. Gerade habe ich mir den Motor angeschaut. Wieso sollten die Ringe unter den Zündkerzen nicht klappen? Da ist doch richtig viel Platz. Und so würde der TO auch die Kopftermperatur haben, direkt dort, wo es am heißesten ist. Bildquelle: https://klaus-motoren.com/2014/11/30/wartung_zuendanlage/
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Beitrag #8051281 wurde von einem Moderator gelöscht.
Frank O. schrieb: > Gerade habe ich mir den Motor angeschaut. Wieso sollten die Ringe unter > den Zündkerzen nicht klappen? > Da ist doch richtig viel Platz. Da fehlen die Luftleitbleche.
Frank O. schrieb: > Gerade habe ich mir den Motor angeschaut. Wieso sollten die Ringe unter > den Zündkerzen nicht klappen? Kannst du mal diese "Ringe" verlinken? Ist ja vielleicht auch für den TO interessant. Ich musste beim Bund in den 80gern an den Bullis rumschrauben. Meine Erinnerung ist, dass bei dem Motor selbst ein einfacher Kerzenwechsel scheiße war, weil man an die vorderen Zylinder kaum rangekommen ist. Wir hatten bei einer Übung einen, bei dem die Kompression bei 3 von 4 Zylindern nur noch bei 8 Bar oder weniger lag. 3 Köpfe gerissen. Und zum Kompression messen musste man sich auch schon fast die Handgelenke brechen, wenn ich das noch richtig erinnere. Der Motor ist unter dem Laderaum hinten eingebaut.
Chris N. schrieb: > Also, alles wird gut und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht > fertig :-) Zumindest die Einstellung passt. Schau dir mal das was ich verlinkt habe an, ganz unabhängig der Minuspunkte. Auch wenn ich nicht direkt den Motor vor Augen hatte, dennoch habe ich viel, auch an luftgekühlten Deutz Motoren geschraubt. Ich bin Fluggerätemechaniker und da sind (oder waren) die Motoren sowieso luftgekühlt. Auch über 37 Jahre Gabelstapler erlauben mir schon ein bisschen Wissen über das alles zu haben. Die Ringe unter den Kerzen, da kannst du dann, so wie es aussieht, diese Sensoren in die Enden einstecken. Auch die Anzeigegeräte gibt es dort fertig. Musst dich einfach einmal durch klicken. Dennoch ist das nur ein Beispiel. Es wird sicherlich noch viel mehr im Netz geben. Wenn man will, kann man hinterher immer noch alles selbst bauen, aber für einen ersten Versuch funktioniert das dann wenigstens. Danach kannst du alles auch selbst programmieren, wenn du willst.
Udo S. schrieb: > Ich musste beim Bund in den 80gern an den Bullis rumschrauben. Meine > Erinnerung ist, dass bei dem Motor selbst ein einfacher Kerzenwechsel > scheiße war, weil man an die vorderen Zylinder kaum rangekommen ist. Der TE hat einen T3 mit Typ4 Motor, da geht das schon viel besser.
Schön zu sehen, dass wir jetzt doch noch bei CHT Messungen angekommen sind.
Norbert schrieb: > Was mich ein wenig verwundert, EGT wird stark durch das Gemisch > beeinflusst (ROP/TOP/LOP), aber deutlich weniger durch die Belastung. > > Wenn es also darum geht (die alpinen Bergfahrten), dann wäre eine CHT > Messung um ein Vielfaches aufschlussreicher. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob die von dir verwendete Nomenklatur bekannt ist, oder ob sie nur bei Motorfliegern benutzt wird. Auf jeden Fall hat der normale Bullipilot wenig Einfluss darauf das Gemisch auf Fett (ROP) oder mager (LOP) zu stellen. Mit Lambdasondenregelung und Kat wohl eher gar nicht. Und auch (EGT) Abgastemperatur und (CHT) Zylinderkopftemperatur dürften hier weniger geläufig sein. Also wäre es vielleicht sinnvoll bei den deutschen Begriffen zu bleiben.
Udo S. schrieb: > Kannst du mal diese "Ringe" verlinken? Ist ja vielleicht auch für den TO > interessant. Hatte ich eigentlich schon. Aber gerne nochmal. https://www.scooter-attack.com/de/kaufen/temperaturgeber-zuendkerze-m14-stage6-orange-291135?srsltid=AfmBOoqD6J6zU6DI6HZhKBSmGxKzdID4bCVlkP5TzCaHo9XraP-6yBhS Die kommen quasi als Dichtung unter die Kerzen. H. H. schrieb: > Da fehlen die Luftleitbleche. Ok, aber wenn man was umbauen will, dann muss man sich auch manchmal quälen.:-) Ich hatte auch im Anfang einen T3 als Kundendienstwagen, aber an den Motor musste ich nur mal Öl nachsehen, wenn überhaupt. Die Strecken waren recht kurz und da waren die Leasingzeiten noch sehr kurz. Auf jeden Fall ist das eine Variante, wo man nichts am eigentlichen System ändern muss und für mich ist so was dann eher die richtige Richtung. Oder an den Kühlrippen mit einem Clip befestigen. Vielleicht kann man zwischen den Kühlrippen so eben ein Gewinde schneiden und da einen Sensor mit Adapter einbauen. Es gibt immer Möglichkeiten die machbar sind und nicht zu kompliziert. Eine Seite weiter gibt es die ganzen Kits: https://www.scooter-attack.com/de/elektrik-und-instrumente/tachos-und-instrumente/?manufacturer=stage6%2Cstage6-r-t%2Ckoso Das war hier echt nur eine kurze Suche. Wir glauben zu schnell, dass wir die Einzigen sind, die solche genialen Ideen haben, sind wir aber nicht. Deshalb ist eine Stunde suchen manchmal besser als 10 Stunden schrauben.
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Frank O. schrieb: > Udo S. schrieb: >> Kannst du mal diese "Ringe" verlinken? Ist ja vielleicht auch für den TO >> interessant. > > Hatte ich eigentlich schon. Danke, ich hatte den Link später gesehen, war aber zu spät um mein posting noch ändern zu können.
Nick schrieb im Beitrag #8051197: > H. H. schrieb im Beitrag #8051190: >> Depp. > > Na, zumindest bist du einsichtig. Da kann jemand zwar Datenblätter, ansonsten allerdings nur Beleidigungen.
Udo S. schrieb: > Also wäre es vielleicht sinnvoll bei den deutschen Begriffen zu bleiben. Dann also AGT und ZKT und für's Gemisch RG, AG und OG. ;-) Der Punkt war aber, bietet die EGT (AGT) einen vernünftigen Anhaltspunkt für die Belastung des Motors am Berg? Sicher nicht. Und – wie du ja bestätigt hast – kann man die EGT (AGT) im Grunde genommen nur über das Gemisch sinnvoll verändern. Also ist die CHT (ZKT) die hier maßgebliche und zu beobachtende Größe.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Nick schrieb: >> H. H. schrieb: >>> Depp. >> >> Na, zumindest bist du einsichtig. > > Da kann jemand zwar Datenblätter, > ansonsten allerdings nur Beleidigungen. Noch ein Depp.
Moin, Wenn ich es machen wollte, würde ich es so überlegen: Frank's Einwand daß Kaltstellenkompensation hier überflüssig ist, schliesse ich mich an, aber wenn es durchführbar ist, warum nicht. Wenn es einfach sein soll, dann würde ich den MAX..855 wählen und mit einem MUX wie CD4052 die vier Kanäle zyklisch anwählen. Zum Aufbau: prinzipiell kommt es beim MAX31855 darauf an, T.C. Anschlüsse bzw. die Gesamtschaltung auf dieselbe Temperatur zu zwingen, sodass Anschlüsse und MAX-IC dieselbe Umgebungstemperatur aufweisen, da der MAX-IC intern seine Eigentemperatur zur Kaltstellenkompensation (C.J.C.) misst. Er setzt also voraus, daß alle acht Anschlußstellen der T.C. Kabel eine gleiche Temperatur, und was prinzipiell noch wichtiger ist, Temperaturgefälle zwischen Plus und Minus umgehendste zu vermeiden. Diese Vorgehensweise ist unter dem Begriff "Isothermik" bekannt. Dies bedeutet, daß alle für die T.C verbindungstechnische Schaltungspunkte eine gleiche Temperatur aufweisen sollen um unerwünschte Fehler thermoelektrische Spannungsgefälle zu minimieren. Erst wenn man so vorgeht, wird die bestmögliche Genauigkeit der Anordnung erreicht. Ich bin aber der Ansicht, daß man im konkreten Anwendungsfall Abstriche machen kann. Da der MAX31855 ohnehin C.J.C. beinhaltet, würde ich die Schaltung in einem etwas thermisch isolierten Metallgehäuse einbauen. Das Metallgehäuse wirkt hier als Temperaturgefälle Tiefpass, helfend, Temperaturänderungen der einzelnen Komponenten genug Zeit zur Anpassung geben. Das minimiert parasitäre Unstimmigkeiten innerhalb der Schaltung. Wie hier schon ausgeführt, sollte jeder einzelne Sensor ohne Zwischenverbindung an die Mess-Elektronik in gleicherweise und Metallurgie angeschlossen sein und gut ist. Wenn man so vorgeht dürfte eine Totalmessgenauigkeit unter +/-5Grad erzielbar sein, was bei den beabsichtigten Messungen vernachlässigbar ist. Der MAX31855 ist hier angenehm, weil er die Linearisierung übernimmt, den TC Typ festlegen kann, und interne CJC erledigt. Es ist eminent wichtig jeden Kanal voneinander zuverlässig zu isolieren. Auch empfiehlt sich die Eingänge RC zu filtern und ESD Schutz. Gruß, Gerhard
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H. H. schrieb: > .● Des|ntegrator ●. schrieb: >> Nick schrieb: >>> H. H. schrieb: >>>> Depp. >>> >>> Na, zumindest bist du einsichtig. >> >> Da kann jemand zwar Datenblätter, >> ansonsten allerdings nur Beleidigungen. > > Noch ein Depp. Ist also doch kein vorschnelles Urteil, was man sich über Dich bilden kann.
Norbert schrieb: > Also ist die CHT (ZKT) die hier maßgebliche und zu beobachtende Größe. Was ich ganz oben schon geschrieben hatte, als man noch gar nicht wusste was für einen Motor er hat. Udo S. schrieb: > Es würde Sinn machen bei den alten luftgekühlten Bullis. Zumindest der > T3 mit luftgekühltem Motor neigte zu gerissenen Zylinderköpfen. Aber > dann würde ich eher die Kopftemperatur messen wollen.
Gerhard O. schrieb: > Wenn es einfach sein soll, dann würde ich den MAX..855 wählen und mit > einem MUX wie CD4052 die vier Kanäle zyklisch anwählen. Eigentlich ist gar keine gradgenaue Temperaturmessung nötig, und auch während der Fahrt schlecht abzulesen, insbesondere wenn das Display so klein sein soll. Es wären wohl vier LM3914 mit passend gefärbten LEDs viel sinnvoller.
F. schrieb: > Dann beschreibst du einfach dein Setup (Microcontroller-Board, > Thermoelement-Verstärker, Display, wo und wie angeschlossen) und dein > Ziel (Anzeige der einzelnen Temperaturen auf dem Display) und lässt dir > von ChatGPT o.Ä. den Code generieren
1 | #include <Wire.h> |
2 | #include <LiquidCrystal_I2C.h> |
3 | |
4 | // ----------------------------------------------------
|
5 | // MCP9604 I2C-Adresse
|
6 | // ----------------------------------------------------
|
7 | #define MCP9604_ADDR 0x60
|
8 | |
9 | // ----------------------------------------------------
|
10 | // LCD
|
11 | // Adresse ggf. auf 0x3F ändern
|
12 | // ----------------------------------------------------
|
13 | LiquidCrystal_I2C lcd(0x27, 20, 4); |
14 | |
15 | // ----------------------------------------------------
|
16 | // Register MCP9604
|
17 | // ----------------------------------------------------
|
18 | #define REG_HOTJUNCTION_CH1 0x00
|
19 | #define REG_HOTJUNCTION_CH2 0x02
|
20 | #define REG_HOTJUNCTION_CH3 0x04
|
21 | #define REG_HOTJUNCTION_CH4 0x06
|
22 | |
23 | // ----------------------------------------------------
|
24 | void setup() |
25 | {
|
26 | Wire.begin(); |
27 | |
28 | lcd.init(); |
29 | lcd.backlight(); |
30 | |
31 | lcd.setCursor(0,0); |
32 | lcd.print("MCP9604 Start"); |
33 | |
34 | delay(1000); |
35 | lcd.clear(); |
36 | }
|
37 | |
38 | // ----------------------------------------------------
|
39 | float readTemperature(uint8_t reg) |
40 | {
|
41 | Wire.beginTransmission(MCP9604_ADDR); |
42 | Wire.write(reg); |
43 | Wire.endTransmission(false); |
44 | |
45 | Wire.requestFrom(MCP9604_ADDR, 2); |
46 | |
47 | if (Wire.available() < 2) |
48 | return -999; |
49 | |
50 | int16_t value = (Wire.read() << 8) | Wire.read(); |
51 | |
52 | // MCP9604: 0.0625°C pro Bit
|
53 | value >>= 2; |
54 | |
55 | return value * 0.0625; |
56 | }
|
57 | |
58 | // ----------------------------------------------------
|
59 | void displayTemp(uint8_t line, uint8_t channel, int temp) |
60 | {
|
61 | lcd.setCursor(0, line); |
62 | |
63 | lcd.print("T"); |
64 | lcd.print(channel); |
65 | lcd.print(": "); |
66 | |
67 | lcd.print(temp); |
68 | |
69 | lcd.write(byte(223)); // ° |
70 | lcd.print("C "); |
71 | }
|
72 | |
73 | // ----------------------------------------------------
|
74 | void loop() |
75 | {
|
76 | int t1 = round(readTemperature(REG_HOTJUNCTION_CH1)); |
77 | int t2 = round(readTemperature(REG_HOTJUNCTION_CH2)); |
78 | int t3 = round(readTemperature(REG_HOTJUNCTION_CH3)); |
79 | int t4 = round(readTemperature(REG_HOTJUNCTION_CH4)); |
80 | |
81 | displayTemp(0, 1, t1); |
82 | displayTemp(1, 2, t2); |
83 | displayTemp(2, 3, t3); |
84 | displayTemp(3, 4, t4); |
85 | |
86 | delay(1000); |
87 | }
|
Ob's geht ?
Selbstverständlich kann man Thermoelemente verlängern. Die Leitungen müssen aber aus kompatiblem Material sein. Es gibt dafür "Ausgleichsleitungen", die verhalten sich wie die eingentlichen Sensoren, sind aber weniger temperaturbeständig und daher billiger. Typ K kann bis 1300°C, die Kabel dann nur bis 120°C.
Soul E. schrieb: > Selbstverständlich kann man Thermoelemente verlängern. Die Leitungen > müssen aber aus kompatiblem Material sein. Es gibt dafür > "Ausgleichsleitungen", die verhalten sich wie die eingentlichen > Sensoren, sind aber weniger temperaturbeständig und daher billiger. Typ > K kann bis 1300°C, die Kabel dann nur bis 120°C. GENAU so ist es. Die Dinger habe ich beruflich jeden Tag massenhaft verarbeitet, auch die Pillen an Meterware selbst geschweißt. Grüne Leitung, grüne Stecker, beliebig verlängerbar. Die Löcher in den Steckern/Buchsen sind aber nicht zum Spaß da: mit Kabelbinder zusammenziehen, die machen sich bei Vibrationen sonst gern selbstständig. Speziell für VW Typ 1/2/3/4 Motoren gab es ein 52mm Instrument von VDO das exakt diese Anbringung des Sensors unter der Zündkerze genutzt hat.
H. H. schrieb: > Es wären wohl vier LM3914 mit passend gefärbten LEDs viel sinnvoller. Das wäre auch meine Vorgehensweise. Grüne Led, Zylinder ist im normalen Bereich. Gelbe Led, Zylinder wird gerade hoch belastet (z.Bsp. am Berg). Rote Led, Zylinder ist zu heiß. Hier ist was nicht in Ordnung.
Frank O. schrieb: > H. H. schrieb: >> Es wären wohl vier LM3914 mit passend gefärbten LEDs viel sinnvoller. > > Das wäre auch meine Vorgehensweise. > Grüne Led, Zylinder ist im normalen Bereich. > Gelbe Led, Zylinder wird gerade hoch belastet (z.Bsp. am Berg). > Rote Led, Zylinder ist zu heiß. Hier ist was nicht in Ordnung. Hallo, Hier würde mir der Vergleich der einzelnen Temperaturen fehlen. Neben der Überwachung einer Überhitzung ist die Verbrennungstemperatur auch ein Hinweis über die Spritanreicherung. Viele Grüße Christoph
Udo S. schrieb: > Danke, ich hatte den Link später gesehen, war aber zu spät um mein > posting noch ändern zu können. Ist ja nicht schlimm und ich mache das gerne für dich.
Hallo zusammen, Ich habe mich entschlossen selbst eine Schaltung zu bauen :-) Auch wenn ich später feststellen sollte, dass ihr alle Recht haben solltet ! Also, der Kram ist bestellt und hoffentlich finde ich die Zeit es umzusetzen. Und ...ich habe mich für die Kopftemperatur gemessen mit den Ringen unter der Zündkerze entschieden. Trotzdem danke für die Tipps und ehrliche Aussagen ! Viele Grüße Christoph
Chris N. schrieb: > Hier würde mir der Vergleich der einzelnen Temperaturen fehlen. > Neben der Überwachung einer Überhitzung ist die Verbrennungstemperatur > auch ein Hinweis über die Spritanreicherung. Kann man ja speichern. Aber wie Hinz das schon schrieb, schlecht abzulesen. Ich war gerade mit einer Freundin ihre Harley wegbringen und zwischendrin auch mit dem Ablesen von meinem Display beschäftig. Dadurch wäre ich fast einem drauf gefahren, als der plötzlich unvorherbar bremste. Ohne diese Ablenkung durch das Display wäre ich wohl entspannter gewesen. Du musst halt immer noch auf den Verkehr achten.
Frank O. schrieb: > Chris N. schrieb: >> Hier würde mir der Vergleich der einzelnen Temperaturen fehlen. >> Neben der Überwachung einer Überhitzung ist die Verbrennungstemperatur >> auch ein Hinweis über die Spritanreicherung. > > Kann man ja speichern. Aber wie Hinz das schon schrieb, schlecht > abzulesen. > Ich war gerade mit einer Freundin ihre Harley wegbringen und > zwischendrin auch mit dem Ablesen von meinem Display beschäftig. Dadurch > wäre ich fast einem drauf gefahren, als der plötzlich unvorherbar > bremste. Ohne diese Ablenkung durch das Display wäre ich wohl > entspannter gewesen. > Du musst halt immer noch auf den Verkehr achten. Danke für den Hinweis, Ich habe mir zur Sicherheit noch ein größeres Display bestellt ! Viele Grüße Christoph
Axel R. schrieb: > Und aus eigener Erfahrung: die 0.96Zoll OLEDs sind für "sowas" zu > klein. > Zumindest, wenn Du alle vier Temperaturen gleichzeitig anzeigen lassen > willst. Scharf und deutlich ja - aber wirklich zu klein. Und nach zwei > Jahren kannst Du die wechseln! Nicht nur das, sobald die Sonne scheint, sind sie nicht mehr ablesbar. Die Lebensdauer von OLED ist nicht sehr groß und die 0,96" sicherlich kein modernes high-Tech-LED. Wenn man aber mal nachschaut, haben PKWs eine erstaunlich geringe Anzahl Betriebsstunden, ca. 2000h für 100.000km. Dafür könnten die OLED reichen.
Chris N. schrieb: > Und ...ich habe mich für die Kopftemperatur gemessen mit den Ringen > unter der Zündkerze entschieden. Die o.g.? https://www.scooter-attack.com/de/kaufen/temperaturgeber-zuendkerze-m14-stage6-orange-291135 Ich lese dort: = Temperaturbereich bis 250 °C Ist das nicht ein bischen wenig? Und die kurze Leitung mit dem Plastikgehäusestecker, hmm. Und generell zu deinem Prj: Sicher kann man die Elektronik in ein (dichtes) Gehäuse außerhalb des Fzg-Innenraums bauen, und nur das Display innen. Dazu wären wenigpolige Schnittstellen wie SPI vorteilhaft. Auch unbedingt die Leitungslängen und die Versorgung aus Bordspannungs-NT-Elektronik vorab testen.
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Bearbeitet durch User
Klaus F. schrieb: > Ist das nicht ein bischen wenig? > Und die kurze Leitung mit dem Plastikgehäusestecker, hmm. Am Kopf selbst dürfte es nicht so sehr heiß werden, aber Werte habe ich auch nicht und es gibt auch ein Set für die Anhastemperatur. Außerdem, das soll doch sowieso nur ein Beispiel für die Möglichkeiten sein. Im Netz gibt es sicher passende Lösungen und womöglich genau für dieses Auto.
H. H. schrieb: > https://kaefertuer.com/zylinderkopf-temeratur-ueberwachung/ Ich sag ja, da wird es noch jede Menge geben. Besser gucken als unnötig schrauben.
Frank O. schrieb: > H. H. schrieb: >> https://kaefertuer.com/zylinderkopf-temeratur-ueberwachung/ > > Ich sag ja, da wird es noch jede Menge geben. Besser gucken als unnötig > schrauben. Da steht auch was zu den üblichen Kopftemperaturen.
H. H. schrieb: > Da steht auch was zu den üblichen Kopftemperaturen. Gucke ich mir noch an. Danke für deinen Hinweis! Und letztlich ist auch die thermische Kopplung nicht absolut wichtig. Wenn du eine Stelle hast, wo du vielleicht 10-20°C weniger hast, als du an anderer Stelle hättest, dann weißt du trotzdem (zumindest so lange noch alles in Ordnung ist) dass beispielsweise 150°C die normale Temperatur ist. Nur bei Übertemperatur muss man dann etwas früher sagen, dass hier Schluss ist und der Motor erstmal runter kühlen muss.
Auch das auf die Ölkontrollleuchte als Warnung auszugeben ist clever. Andere Menschen sind halt auch nicht doof. Und wenn sich jemand sich lange genug damit auseinander setzt, werden dem zwangsläufig gute Ideen kommen.
Chris N. schrieb: > Hallo Elektronik Begeisterte, > Ich würde gerne bei meinem Bulli an allen 4 Zylindern die > Abgastemperatur messen. > Dafü habe ich mir Temperaturfühler K besorgt und bereits auch schon > eingebaut. Jetzt suche ich eine Anzeige, die alle 4 Zylinder anzeigt und > sehr klein ist. Die Anzeige, die ich bisher gefunden habe zeigen nur > immer 1 Wert und wären zu gross, um hinter der Radio Blende zu > verschwinden. > > Könnte mir jemand eine Schaltung herstellen mit einer separaten > Digitalanzeige, so dass immer alle 4 Werte angezeigt werden ? Die > Anzeige sollte möglichst dezent ausfallen und mit ca max. 6x4 cm hinter > der Radioblende verschwinden. > > Hätte jemand eine Idee und könnte mir helfen ? > Danke > Chris Nimm doch einfach Sensorik aus dem KFZ Bereich zb von VW. erstens macht sich der Vorteil bemerkbar das du fast jeden heutigen VAG Sensor im Abgasstrang dazu nutzen kannst da die eh alle identisch sind eben wegen den MQLB Modularer quer längs Baukasten und die sind massig verfügbar und erprobt... Zur AbgasTemperatur heute fährt man auch unter Volllast Lambda 1. Wie das geht ? In dem man unter Volllast AGR zuschaltet statt eine Gemischanfettung So bleibt man ca. bei 850-900°C beim Benziner ohne sinnlos Kraftstoff zu verbraten um die Verbrennungstemperatur zu senken... Wenns nur um eine 0815 Anzeige geht mach doch 7 Segment Anzeige... Oder Rundzeigerinstrumente mit Spannungs/Stromschnittstelle die man auch per µC ansteuern könnte...
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Bearbeitet durch User
Hallo, für euch zumindest ein paar Erfahrungen meinerseits.... Die Messstelle mit der Befestigung, der wie ein Kerzenstecker aussieht, ist nicht wirklich gut. Der Sensor ist ein Flächensensor und stark davon abhängig ob er wirklich flächig aufliegt und sich auch kein Schmutz dazwischen ablagert. Besser ist der Ring mit dem Gewinde, der zusätzlich als Dichtung unter der Zündkerze funktioniert. Sitzt, wackelt nicht und kann nicht verschmutzen. Alle Methoden sind nur Annäherungen an die tatsächliche Temperatur am Kopf bzw. der Ventilsitzringe. Hier liegt auch das Problem... Die Sitzringe werden mit Stickstoff in den Kopf eingesetzt und lösen sich wenn der Kopf eine Temperatur von über 270 °C am den Sitzringen hat. Gemessen am Ring der Zündkerzen Dichtung ist das dann 220-230 °C Man Plan ist es neben der Überwachung der Temperatur die Verbrennung in den einzelnen Zylindern über die Temperatur zu bewerten. Ich kann nur jeweils von 2 Zylindern über Lambda die Verbrennu g einstellen. Die Temperatur würde mir zusätzlich dabei helfen die 4 Zylinder miteinander vergleichbar zu machen. Ich bin dran....kann aber noch etwas dauern. Viele Grüße Chris
Chris N. schrieb: > Die Sitzringe Damals war ich mal in der Firma die diese und nach Aussage des Mitarbeiters, alle Sitzringe und wohl auch Ventile herstellte. Diese Probleme sollten ungefähr 1989 nicht mehr auftreten, so der Mitarbeiter. Man hätte die Materialien geändert. Ob das stimmt, kann ich natürlich nicht sagen.
Frank O. schrieb: > Damals war ich mal in der Firma die diese und nach Aussage des > Mitarbeiters, alle Sitzringe und wohl auch Ventile herstellte. > Diese Probleme sollten ungefähr 1989 nicht mehr auftreten, Nützt der TE also nix.
Michael L. schrieb: > Nützt der TE also nix. Ne, war nur eine Zusatzinformation. Ich fand es erstaunlich, dass die für zumindest alle namenhaften Motorenhersteller in einer kleinen Butze im Sauerland alle Ventilsitze hergestellt hatten und dass man von dort damals alle relevanten Informationen aus erster Hand bekam.
Chris N. schrieb: > Mittels MAX31855 die Sonden anschließen und dann über einen > Microcomtroler wie Arduino Nano auslesen so dass die Anzeige > OLED-Display, z. B. 0,96 die 4 Werte anzeigen kann. > Soweit zur Theorie.... > Die Sachen einbauen und anschließen könnte ich schon, nur an welcher > Stelle die lange Leitung nach vorn ca 6 Meter eingeplant werden sollte > kann ich nicht sagen. Man könnte in Motornähe auch eine Mehrkanal-Erfassung verbauen die über Bus kommuniziert: https://de.aliexpress.com/item/1005011752118742.html Hier ein Modul mit RS485-Bus. Im Innenraum bräuchte es dann als Anzeige noch ein Mikrocontroller-Modul mit einem kleinen LCD.
Vielleicht geht ja so etwas. Display ist aber relativ groß. Preis ist aber unschlagbar. https://shortlink.uk/1qe9N
Frank O. schrieb: > Wieso sollten die Ringe unter > den Zündkerzen nicht klappen? Die zeigen halt irgendwas an. Da führen paar mm^2 zum Sensor der dann größzügig von Kühlluft umspült wird. Und zwar frische kühle Luft. Ist halt ein toll farbig eloxierter Gehirnpfurz für die heranwachsenden Mopped-Kids.
Thomas B. schrieb: > Vielleicht geht ja so etwas. > Display ist aber relativ groß. Der TE möchte aber ALLE 4 Temperaturwerte sehen, idealerweise gleichzeitig auf einem Display.
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