Hallo zusammen, ich bin neu hier und lese schon eine Weile interessiert mit. Mich beschäftigt gerade die Frage, wie Robotik und KI in Science-Fiction-Filmen dargestellt werden. Oft wirkt das ja eher wie Magie oder reine Bedrohung, aber manchmal sind einzelne Ideen zu Sensorik, Autonomie, Steuerung oder Mensch-Maschine-Interaktion gar nicht so uninteressant. Welche Filme oder Serien findet ihr aus technischer Sicht halbwegs nachvollziehbar oder zumindest diskussionswürdig? Mir geht es nicht um Filmkritik, sondern eher darum, welche Darstellungen aus Sicht von Elektronik, Software oder Robotik interessant sind. Viele Grüße
:
Verschoben durch Moderator
Kristian schrieb: > Hallo zusammen, > > ich bin neu hier und lese schon eine Weile interessiert mit. Mich > beschäftigt gerade die Frage, wie Robotik und KI in > Science-Fiction-Filmen dargestellt werden. > > Oft wirkt das ja eher wie Magie oder reine Bedrohung, aber manchmal sind > einzelne Ideen zu Sensorik, Autonomie, Steuerung oder > Mensch-Maschine-Interaktion gar nicht so uninteressant. > > Welche Filme oder Serien findet ihr aus technischer Sicht halbwegs > nachvollziehbar oder zumindest diskussionswürdig? > > Mir geht es nicht um Filmkritik, sondern eher darum, welche > Darstellungen aus Sicht von Elektronik, Software oder Robotik > interessant sind. > > Viele Grüße Knapp zehn Jahre zuvor gab's das Video Slaughterbots. Hatte mir ein Freund als totale Utopie gezeigt. Und selbst damals hatte ich mir die ersten Minuten angesehen und sie als durchaus real möglich eingeschätzt. Erst im letzten Drittel bis zum Schluss wurde es offensichtlich unrealistisch. Wir hatten wir uns noch lange darüber unterhalten, warum das damals gezeigte noch unrealistisch ist. Mittlerweile ist aus der Utopie fast (vielleicht auch schon tatsächlich) Wirklichkeit geworden. AI gesteuerte, autonome Dronen auf Menschenjagd. Warum nicht, man muss ja für alles Neue offen sein.
Moin, iRobot; was KI betrifft vielleicht auch "Number Five S.A.I.N.T" aus Short Circuit, D.A.R.Y.L. ein 1985er Film, Startreks - The New Generation, Data, um ein paar zu nennen. Perry Rhodan Roboter, Das dort vorkommende Arkon Robotgehirn das ein ganzes Sternenreich regierte. Gerhard
> Welche Filme oder Serien findet ihr aus technischer Sicht halbwegs > nachvollziehbar oder zumindest diskussionswürdig? Star Trek, wenn es nicht gerade um Zeitreisen geht. https://youtu.be/LkqiDu1BQXY?t=64
Nicht vernachlässigen sollte man auch die Fragestellung, inwieweit Science-Fiction die Entwicklung der realen Technik inspiriert, beeinflußt und vorantreibt. Da haben sich Leute schon lange Gedanken dazu gemacht, z.B. hier vor gut 20 Jahren: https://fm4v2.orf.at/grenzfurthner/209132/main.html Ich finde es faszinierend, sich frei nach dem Thema "Henne-Ei" zu fragen, ob nun die Macher des Films iRobot visionär und treffsicher eine Bilderwelt geschaffen haben, wie sie dann später von selbst Wirklichkeit wurde, oder ob sich die Erschaffer der heutigen realen Humanoiden Roboter eher eng an diese Phantasiene gehalten haben.
:
Bearbeitet durch User
Was bitte hat dieser Thread unter "µC und digitale Elektronik" verloren?
Kristian schrieb: > aus Sicht von Elektronik, Software oder Robotik interessant Gibt es keine. Solche Filme sind nur aus philosophischer Sicht interessant. Allesamt unrealistisch sind sie trotzdem.
Harald K. schrieb: > Was bitte hat dieser Thread unter "µC und digitale Elektronik" verloren? Wer kann hier helfen und viele reale Roboter/KI aufzählen, die ganz ohne µC und digitale Elektronik auskommen?
Kristian schrieb: > Welche Filme oder Serien findet ihr aus technischer Sicht halbwegs > nachvollziehbar oder zumindest diskussionswürdig? So manche Ijon Tichy Folge.
Gerhard O. schrieb: > Moin, Morgen, Rbx schrieb: > So manche Ijon Tichy Folge. Realistisch sind Tichy seine einfachen Werkzeuge aus der handelsüblichen Werkzeugkiste. Unrealistisch dagegen ist, dass sein Raumschiff nur mit einem Küchenfenster vom Weltraum absorbiert ist. Oder in Staffel 1 Folge 2, wo er auf einem Planeten landet, auf dem regelmäßig "Strömunfälle" passieren und deswegen muss nach der Landung erst eine Sicherungskopie vom Körper gemacht werden, damit nach einem Strömunfall der Körper sofort erneuert werden kann. Gleichzeitig findet auf dem Planeten ein beschleunigter Verjüngungsprozess statt: https://youtu.be/7r7Kh2L0A0s?si=fKzO-6DPwllDiSwR
Glaubwürdig war auch in dem Film "Deja Vu", wie das Einsatzteam dem ahnungslosen Denzel Washington die Einstein-Rosenbrücke mit Hilfe eines gefalteten DIN A4 Papiers erklärt hat. Unglaubwürdig dagegen ist, dass Einstein-Rosenbrücken einen Zeitreise-Mechanismus enthalten sollen. Sie wurden ursprünglich entwickelt, um schnell durch ein Wurmloch durch den Raum zu reisen! https://youtu.be/tKpsrhLv-jw?si=dEtU5_bL59rDJGhS
Kristian schrieb: > ich bin neu hier und lese schon eine Weile interessiert mit. Dann hättest du eigentlich mitkriegen können, dass du hier in einem Unterforum für alle Fragen rund um Mikrocontroller und sonstige digitale Elektronik bist - steht fett oben drüber. Hier geht es um die Technik und nicht um die Glaubwürdigkeit filmischer Darstellung.
Marcel V. schrieb: > Unglaubwürdig dagegen ist, dass Einstein-Rosenbrücken einen > Zeitreise-Mechanismus enthalten sollen. Sie wurden ursprünglich > entwickelt, um schnell durch ein Wurmloch durch den Raum zu reisen! Im Gegenteil, der Zeitreiseaspekt ist zwangsläufig im Wurmloch enthalten. Stell dir vor, wir hätten ein Wurmloch nach Proxima-Centauri, der Weg durchs Wurmloch ist 10m lang. Des weiteren hast du ein unrealistisch gutes Teleskop dabei. Jetzt huscht du in einer Sekunde durchs Wurmloch durch, wartest dann 4 Jahre und richtest dein unrealistisch gutes Teleskop auf die Erde und kannst dir selbst dabei zugucken, wie du ins Wurmloch reingehst. Wenn ich mir selbst dabei zugucken kann, wie ich aufbreche, nachdem ich angekommen bin, ist das schon irgendwie ne Zeitreise. Und wirklich entwickelt wurden die Wurmlöcher auch nicht, eher wurden sie "nur" erdacht. Etwas das fertig entwickelt ist, kann man benutzen
:
Bearbeitet durch User
J. T. schrieb: > Und wirklich entwickelt wurden die Wurmlöcher auch nicht, eher wurden > sie "nur" erdacht. Etwas das fertig entwickelt ist, kann man benutzen Man fühlt sich an das Computerspiel "Mass Effect" erinnert. Dust SF-Filme auf YT sind nicht immer realistisch, dafür oft originell und diskussionswürdig auf jeden Fall auch meist.
Kristian schrieb: > Welche Filme oder Serien findet ihr Marvin sowohl im Film, als auch in der Serie von "Per Anhalter durch die Galaxis". ;)
> Welche Filme oder Serien findet ihr aus technischer Sicht halbwegs > nachvollziehbar oder zumindest diskussionswürdig? Wobei es schon ein (etwas arrogantes) Vorurteil ist, anzunehmen, das es sowas wie "technische Sicht" in Zukunft geben könnte. Siehe die auf moderne sozio-evolutionäre Erkenntnisse beruhende Utopie namens "Idiocracy" von 2006. PS: Ausschnitt aus https://www.youtube.com/watch?v=XrXFn_47opA > Marvin sowohl im Film, als auch in der Serie von "Per Anhalter durch die > Galaxis". ;) Yes! "Here I am, brain the size of a planet" ... Soll das auf KI-Rechenzentren vertstreut über den gesamten Globus verweisen ?! ;-) " ... and they ask me to provide you with a beverage that is "almost, but not quite, entirely unlike tea ..."
:
Bearbeitet durch User
Danke für die vielen Antworten und Beispiele. Ihr habt recht, dass die Frage vielleicht eher in Richtung Offtopic geht. Mir ging es nicht darum, eine normale Filmliste zu sammeln, sondern eher um die technische Perspektive: Welche Darstellungen von Robotik, KI, Autonomie oder Mensch-Maschine-Interaktion wirken für Leute mit technischem Hintergrund wenigstens diskussionswürdig? Slaughterbots ist ein gutes Beispiel, weil es weniger wie klassische Science-Fiction wirkt und heute tatsächlich deutlich näher an der Realität liegt, als einem lieb ist. Auch iRobot finde ich interessant, weniger wegen der konkreten Robotertechnik, sondern wegen der Frage, wie stark solche Bilder spätere Vorstellungen von humanoiden Robotern beeinflussen. Die Hinweise auf D.A.R.Y.L., Short Circuit, Data und Ijon Tichy nehme ich mir auch mit. Gerade der Unterschied zwischen “technisch realistisch” und “als Idee interessant” scheint hier eigentlich der spannendere Punkt zu sein.
Bradward B. schrieb: >> Welche Filme oder Serien findet ihr aus technischer Sicht halbwegs >> nachvollziehbar oder zumindest diskussionswürdig? > > Star Trek, wenn es nicht gerade um Zeitreisen geht. > > https://youtu.be/LkqiDu1BQXY?t=64 Bradward B. schrieb: > Star Trek, wenn es nicht gerade um Zeitreisen geht. selbst DAS ist technisch/theoretisch betrachtet wurden... Und wisst Ihr warum das ganze Star Treck Gedöns so sehr an der Realität grenzt???? Genau, die Macher haben sich Hilfe aus Raumfahrt und Wissenschafft geholt und nicht nur irgend ein Gelaber volbracht. Und da denke ich, wie vor fast 25 Jahren alle mit ihrem Pad im Raumschiff rumgelaufen sind, die jetzt für jederman günstig zu erwerben sind.... und und und!
Kristian schrieb: > Welche Darstellungen von > Robotik, KI, Autonomie oder Mensch-Maschine-Interaktion wirken für Leute > mit technischem Hintergrund wenigstens diskussionswürdig? Meistens sind Filme doch Ideengeber für die Realität: Für Klapphandys wurde doch bspw. der Star Trek-Communicators als Vorbild verwendet.
"I Am Mother"
Matthias S. schrieb: > die Macher von Ster Trek haben sich Hilfe aus Raumfahrt und Wissenschafft geholt Deswegen konnten sie auch mit ihrer Enterprise eine Geschwindigkeit von Warp 12 (zumindest im Film) realisieren, weil vor den Dreharbeiten, über die entsprechende Mathematik, der Raum vor der Enterprise gestaucht und hinter der Enterprise wieder gedehnt wurde, somit wurde eine 12-fache Lichtgeschwindigkeit erst möglich. Soweit ich weiß, hat sich das Raumschiff im Warp 12 Modus nicht einen Millimeter bewegt, nur der Raum drumherum bewegt sich. Das würde aber im Umkehrschluss bedeuten, dass bei einer Geschwindigkeit von Warp 12 noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist!
> Für Klapphandys wurde doch bspw. der Star Trek-Communicators als Vorbild > verwendet. Für genau ein Handy und das wurde auch noch an den Firmenstandards vorbei entwickelt: https://en.wikipedia.org/wiki/StarTAC Und da ist es weniger die Technik als das Design das übernommen wurde. Geht ja auch garnicht, StarTrek rückt ja keine schematics raus ;-) . > "I Am Mother" War das nicht MU/TH/UR ? Ja, damals sahen Computer noch nach etwas aus: https://youtu.be/oxdCEBppRM8?t=60 * https://en.wikipedia.org/wiki/MU_/_TH_/_UR
Bradward B. schrieb: > Und da ist es weniger die Technik als das Design das übernommen wurde. > Geht ja auch gar nicht, StarTrek rückt ja keine schematics raus ;-) Als würden die Dinger in der Serie bzw. in den Filmen funktionieren. ;) Selbst die Schiebetüren waren (in der originalen Serie) manuell betrieben. PS: "Gar nicht" wird gar nicht zusammen geschrieben...
Bradward B. schrieb: > , damals sahen Computer noch nach etwas aus Computerräume der 70er Jahre, kann man auch gut in dem Film Colossos sehen: https://youtu.be/kyOEwiQhzMI?si=-GETIj2NUba1gpP5 Gut fand ich auch den Biowaffenfilm "Das Andromeda Projekt": https://youtu.be/Pw-k50EIGyM?si=WlYx_CIsoN52jTWe
Beitrag #8057630 wurde vom Autor gelöscht.
Marcel V. schrieb: > Computerräume der 70er Jahre, kann man auch gut in dem Film Colossos > sehen: Geht garnicht. Damals gehörten zu jedem eindrucksvollen Computer ein paar sich drehende Bandlaufwerke, und natürlich Blinkenlights. 😃
:
Bearbeitet durch User
Marcel V. schrieb: > Das würde aber im Umkehrschluss bedeuten, dass bei einer Geschwindigkeit > von Warp 12 noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist! Warp 9 war Maxspeed und Warp 10 ist definitely das Ende der Fahnenstange. Danach fängt die wieder von vorne an (Zeit muss rückwärts laufen) > warp scale uses a non-linear relationship where the speed of a starship > increases exponentially with the warp factor, meaning that each > increment in warp factor results in a much greater increase in speed > compared to the previous factor. For example, Warp 1 corresponds to the > speed of light, while Warp 10 is considered infinite speed.
:
Bearbeitet durch User
(prx) A. K. schrieb: > und natürlich Blinkenlights So muss das aussehen: https://youtu.be/NU7kSAUSRUo?si=gdge5uvs7GR80Ugy
Wer kennt den Film Virus (1999) mit der KI aus dem All die ein russisches Kriegsschiff übernimmt? https://www.youtube.com/watch?v=K5wYM9OZiYY&t=2670s
Alexander schrieb: > Wer kennt den Film Virus (1999) mit der KI aus dem All die ein > russisches Kriegsschiff übernimmt? > > https://www.youtube.com/watch?v=K5wYM9OZiYY&t=2670s Der Uploader stellt das Video in deinem Land nicht zur Verfügung....
> Gut fand ich auch den Biowaffenfilm "Das Andromeda Projekt": > > https://youtu.be/Pw-k50EIGyM?si=WlYx_CIsoN52jTWe Als BiwoWaffen-film hab ich den nicht gesehen, eher als ein Rollenspiel in Sachen Team-Dhynamik und warum man gerade dem Unverheirateten den Schlüssel zur Selbstzerstörung überlasst. Und wie zur Zeit des Kalten krieges nicht unüblich die philosophischen Reflexionen zur möglichen Selbstzerstörung der Menschheit durch ihre Technik. Fun Fact: Was heute ausschaut wie Computer Animation wurde 1971 noch auf die klassische Weise mit analogen Modellen fabriziert: * https://youtu.be/7Jd-F8D_dMg?t=110
:
Bearbeitet durch User
Bradward B. schrieb: > Als BiwoWaffen-film ... Aber noch besser funktioniert die Propaganda-Waffe: https://pt.memedroid.com/memes/detail/1960755 Und damit schließt sich der Kreis mit dem früheren Post: Bradward B. schrieb: > "Idiocracy"
"Dont look up" ist übrigens in gewisser Weise eine Fortsetzung, bzw ein späterer Vorgänger von Idiocrazy.
Alexander schrieb: > 1&1, Vodafone oder Telekom? Gute Frage, ich denke, das WLAN hier dürfte von Vodafone oder der Telekom sein. Zu Haus wärs Vodafone. Mal sehen obs nachher von zu Haus geht
Gerhard O. schrieb: > was KI betrifft vielleicht auch "Number Five S.A.I.N.T" aus > Short Circuit Hey, besonders die Szene, wo Jonny den Witz versteht und lacht! Für mich ist KI auch erst dann eine, wenn sie über meine Prompts grinst oder zumindest ironisch/sarkastische Kommentare abgibt. Kommt sicher bald, bis Weihnachten gibt es noch eine Menge Updates :-)
KIs haben viel Humor, verstehen und nutzen Anspielungen und Antinomien, und Sprachspiele beherrschen sie sowieso. Derzeit fehlt nur noch eine Grundeinstellung, in der sie nicht mehr so scheissfreundlich mit dir umgehen, sondern beispielsweise wie deine Ex bei der Scheidung.
:
Bearbeitet durch User
Was ist schon realistisch? Wenn man vor 50 Jahren gesagt hätte, dass jeder ein Telefon bei sich trägt, sogar kleine Schulkinder, und von überall aus telefonieren kann, dazu noch über Kopfhörer, die ganz klein in den Ohren sitzen und kabellos mit dem Telefon verbunden sind. Dazu die Möglichkeit über WhatsApp um die Welt (kostenlos) zu telefonieren und das glas klar zu verstehen ist. Wer hätte das damals für realistisch gehalten? Oder aktuell die Drohnen. Dass kleine Drohnen mehr Macht im Luftkampf haben, als Kampfflugzeuge. Das hätte man noch vor weniger als 20 Jahren vor der jetzigen Zeit belächelt.
Frank O. schrieb: > Oder aktuell die Drohnen. Dass kleine Drohnen mehr Macht im Luftkampf > haben, als Kampfflugzeuge. Das hätte man noch vor weniger als 20 Jahren > vor der jetzigen Zeit belächelt. So weit wie hier 1964 beschrieben sind die Dronen noch nicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Unbesiegbare Ich hoffe das bleibt auch so, aber wetten würde ich darauf nicht. Der Roman skizziert ein mögliches Ende der aktuellen Entwicklung.
:
Bearbeitet durch User
Danke für die weiteren Beispiele und Einschätzungen. Ich merke schon, dass die Frage hier eher am Rand des Forums liegt und vermutlich besser in Offtopic gepasst hätte. Mir ging es aber tatsächlich weniger um normale Filmkritik, sondern um die technische Einordnung: Welche Darstellungen von Robotik, KI, Autonomie oder Mensch-Maschine-Interaktion wirken zumindest diskussionswürdig? Slaughterbots ist für mich ein gutes Beispiel, weil es unangenehm nah an realen Entwicklungen bei Drohnen, Bildverarbeitung und Autonomie liegt. Star Trek ist dagegen eher interessant, weil bestimmte Bedienkonzepte oder Gerätebilder später vertraut wirkten, auch wenn das natürlich keine technische Realistik im engeren Sinn ist. Als reine Übersicht für weitere Filme mit Robotik-Bezug kann diese Seite vielleicht als Startpunkt dienen: https://suchefilme.com/ueber/25388-robotik Für die technische Einordnung ersetzt so eine Liste natürlich nicht die Diskussion hier im Thread.
(prx) A. K. schrieb: > So weit wie hier 1964 beschrieben sind die Dronen noch nicht: Ja klar, auch andere Sachen. Vor einiger Zeit hatte ich auch einen Flim gesehen und da sind heute die Autos durch die Luft geflogen. Leider weiß ich den Titel nicht, hatte auch nur drüber geschaltet. Aber trotzdem kann es immer wieder Erfindungen geben (allein die modernen Leds), die komplett alles verändern können. Ich glaube die billigste Led Taschenlampe ist heute heller als damls die besten mit normalen Leuchtmitteln.
Marcel V. schrieb: > Unglaubwürdig dagegen ist, dass Einstein-Rosenbrücken einen > Zeitreise-Mechanismus enthalten sollen. Warum sollte das Unglaubwürdig sein. Erstens mal gibt es keine globale, absolute Zeit, in der Relativität einfach nicht machbar. Raumzeit; Raum und Zeit hängen stark zusammen. Dinge fallen nach unten, weil die Raumzeit verzerrt ist. Hier unten läuft die Zeit langsamer, deshalb fallen Dinge runter. Hätte man also ein Wurmloch, und ein Ende ist nahe an einem schwarzen Loch oder so, und irgendwann holt man es zurück, wäre das andere Ende doch Jüger, und damit müsste das Wurmloch nun in die Vergangenheit / Zukunft führen, jenachdem, in welche Richtung man geht? So ein Wurmloch ist aber sowieso auch selbst gekrümmte Raumzeit, wenn man 2 Positionen in der Raumzeit verbinden kann, warum sollte man da dann auf den Raum teil der Raumzeit eingeschränkt sein. Wobei das natürlich die Frage aufwirft, was mit der Zeit im Wurmloch selbst passiert...
Daniel A. schrieb: > Wobei das natürlich die Frage aufwirft, was mit der Zeit im Wurmloch > selbst passiert... Die Zeit im Wurmloch erlebt nur derjenige, der durch das Wurmloch durchfliegt (siehe Film Contact mit Jodie Foster)! Für Sie hat der Flug durchs Wurmloch 18 Stunden gedauert, aber für das Controlcenter und auf dem Aufzeichnungsgerät waren es nur 3 Sekunden! Daniel A. schrieb: > Hier unten läuft die Zeit langsamer, deshalb fallen Dinge runter. Wo unten? Wo bist du denn gerade? Hier bei uns auf der Erde fallen die Dinge deshalb nach unten, weil die Erde eine Gravitationskraft ausstrahlt und nix anderes!
:
Bearbeitet durch User
Hier unten auf der Erde läuft die Zeit langsamer, als weiter oben von der Erde weg, "wegen" der stärkeren Gravitation hier unten würden einige sagen, das ist die Verzerrung der Raumzeit, und die lässt Sachen nach unten fallen. Es liegt eigentlich schon an der Zeit.
Daniel A. schrieb: > und irgendwann holt man es > zurück, wäre das andere Ende doch Jüger, und damit müsste das Wurmloch > nun in die Vergangenheit / Zukunft führen, jenachdem, in welche Richtung > man geht? Nein, die Reihenfolgen von Ereignissen ändern sich nicht, nur ihre zeitlichen Abstände - je nachdem man, welchen Bezug man nimmt. In unserer Welt der zunehmenden Entropie wäre müßte man extrem viel Energie aufwenden, um in die (zumindest kurzfristige) Vergangenheit zu gelangen - da sperrt sich leider die Thermodynamik... Aber träumen kann man ja, dazu sind doch Filme da, oder?
Marcel V. schrieb: > Wo unten? Wo bist du denn gerade? Daniel A. schrieb: > Hier unten auf der Erde Und ich dachte schon du bist unten im Keller und schraubst an deinem selbst gebastelten schwarzen Loch dran rum. Ich glaube nicht, dass der minimale Zeitunterschied im Mikrosekundenbereich zwischen Himmel und Erde so kräftig sein kann, um schwere Dinge nach unten ziehen zu können. Die Hauptanziehungskraft ist immer noch die Gravitationskraft!
H. H. schrieb: > Wurde durch die Krümmung der Raumzeit abgelöst. Ich habe gerade mal eben kurz die wichtigen Sätze von Albert Einstein überflogen und tatsächlich, du hast Recht! Man spricht in der Physik fälschlicherweise bis heute umgangssprachlich von der "Gravitationskraft", meint damit aber präzise die Auswirkungen der Raumzeitkrümmung. Die Krümmung ist der Grund für das, was wir als Schwerkraft wahrnehmen!
> meint damit aber präzise die Auswirkungen der > Raumzeitkrümmung. Die Krümmung ist der Grund für das, was wir als > Schwerkraft wahrnehmen! Also wo man Zeit und Raum heftig krümmt, ensteht kausal ein Schwarzes Loch ?! Das würde die Primordiale Schwarze Löcher aus den Anfängen des Universums erklären ... https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Loch#Primordiale_Schwarze_L%C3%B6cher
:
Bearbeitet durch User
Frank O. schrieb: > Ja klar, auch andere Sachen. Vor einiger Zeit hatte ich auch einen Flim > gesehen und da sind heute die Autos durch die Luft geflogen. Trailer "das fünfte Element" (0:14): https://www.youtube.com/watch?v=bGIc71yMznI
Herr Klaus Schwab, Mitbegründer des WEF hätte da schon eine Zukunftsvision. Nachdem der Mensch die schweren Arbeiten an die Maschinen ausgelagert hat, wird er nun die schwere Kopfarbeit an die KI auslagern. Der Mensch wird damit überflüssig. Damit muss der Film etwas umgeschrieben werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Planet_der_Affen Die Affen müssen durch die KI-Roboter ersetzt werden und schon passt es. Das kann auch die KI-Videobearbeitung bewerkstelligen und den Film entsprechend anpassen. Ein neues Drehen des Films ist daher nicht notwendig.
Die Szene im Fünften Element war eine Hommage an Fritz Langs Metropolis von 1927. Da flog ein Kleinflugzeug mitten durch die Stadtschluchten, sah halt noch nicht nach Auto aus. Auch einen Roboter gab es darin bereits.
:
Bearbeitet durch User
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.

