Forum: HF, Funk und Felder Rohde & Schwarz FSEA 30 Software Update


von Markus R. (markus_r131)


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Hallo und guten Abend,

Ich hoffe das mir hier jemand helfen kann. Letzte Woche habe ich mir 
einen Rohde & Schwarz FSEA 30 Spektrumanalysator gebraucht gekauft. Das 
Gerät ist in einem optisch und technisch guten Zustand. Er hat die 
Optionen B4,B5,B8,B12 soweit läuft auch alles super aber!...

1. manchmal nach dem start schreibt er in das Fehlerprotokoll wie im 
obigen Bild:

 *101 Error reading I2C EEprom on RF

Oder ebenfalls nur manchmal wenn er länger vom Netz getrennt war:

* Buffer overflow

Im Hauptbild steht aber kein Hinweis das er einen Fehler hat. Der 
manuelle und automatische Selbsttest wird ohne Fehler ausgeführt und mit 
einen grünen OK nach ca.2Min beendet. Kann es die 
Speicher/Pufferbatterie sein?

2. Da die alte Festplatte nicht mehr all zu lange leben wird, mache ich 
den HDD zu SSD/SD Umbau nach Anleitung aus dem "EEVblog" kann mir 
jemand, gern per P.n ein Update zukommen lassen? Ich habe aktuell die 
Firmware Version BIOS 2.1 und Analyzer Version 1.92
P.s. Wenn mir jemand mit der Software (Update) helfen kann würde ich es 
auch nicht um sonst wollen.

Vielen Dank im voraus
: Bearbeitet durch User
von René H. (dj1yr)


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Hallo,

als erstes, versuche unbedingt ein HDD image zu erstellen, sichere auf 
alle Fälle die eeprom Daten, die sind zu finden in der Partition Rohde 
-> CAL.

Sicherung am besten unter linux mit DD.
Benutze bitte kein Windows dafür, die Platte hat 3 Partitionen, eine hat 
ein unbekanntes Format, das ist die iRMX Partition.
Besorge dir einen einfachen CF zu 44pin IDE Adapter und auch einen 
solchen Adapter für den Anschluss an den PC, ich nutze diese billigen 
IDE/Sata zu USB Adapter. (Industrieal CF Karten mit 1-2gb besorgen)

Wenn du das machst, ersetze gleich die Backupbatterie auf der PC unit.
Du hast ein DOS iRMX System, wenn du die PC Funktion hinzufügen willst, 
das ist eine einfach ISA Grafikkarte.

Die letzte verfügbare Version war die 3.40.2

Wenn die HDD in linux nicht erkannt wird, bzw. EA Fehler oder unsinnige 
HDD-Größen ausgegeben werden, wird es interessant.

Der eeprom lese Fehler, kann verschiedene Ursachen haben, es gibt eine 
Anleitung im Servicemanual, wie die eeprom Daten gelesen werden, das 
solltest du unbedingt machen und diese dann Sichern.
Wenn der EEprom ausfällt, ist erstmal die RF Unit unbrauchbar, dort 
liegen spezifische Kalibrierdaten.

Der Selbsttest ist sehr oberflächlich, wenn du wissen willst ob alles 
passt, mache nach dem Warmlaufen einen CAL all und schaue ob er durch 
läuft.
: Bearbeitet durch User
von Markus R. (markus_r131)


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Vielen Dank für die Infos! Ok den Cal hab ich gemacht das hat auch ne 
ganze Weile gedauert. Es sah soweit alles gut aus. Du meinst also nicht 
mit win32 disk imager machen sondern mit Linux? Ich habe Linux mint als 
zweite Installation auf meinem Rechner nur kenne ich mich da nicht so 
gut aus. Wenn ich dich richtig verstanden habe werden die EEprom Daten 
auf der HDD abgelegt? Wo bekomme ich denn das Update 3.4.02 her und gab 
es nicht ein WinNT bei den Geräten? VG
von Mobile (mobileteser)


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Gab es da nicht mit gedrückter Punkt Taste starten, dann werden die Cal 
Werte neu abgespeichert? Normalerweise sind die Kal Daten auf der HD 
abgelegt, ermöglicht ein schnelleres Booten. Gibt es da Probleme, werden 
die einzelnen Module ausgelesen. Das dauert.
von Mobile (mobileteser)


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Ansonsten frage dierekt bei R&S nach der aktuellen Software für Dein 
Gerät.
von Wastl (hartundweichware)


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Markus R. schrieb:
> Wenn ich dich richtig verstanden habe werden die EEprom Daten
> auf der HDD abgelegt?

Soviel ich mich erinnere ist ein kompletter (Original-)Datensatz
für die einzelnen Baugruppen irgendwo auf der Festplatte zu finden.

Das gezeigte Fehlerprotokoll weist auf ein "schwächliches" EEPROM
hin welches erneuert werden sollte. Das ist keine grosse Äggschn,
sollte aber gemacht werden. Dazu das alte EEPROM so oft auslesen
bis sich statistisch gesehen ein dominant fehlerfreier Datensatz
herauskristallisiert. Über das gesamte EEPROM gibt es keine
Prüfsumme, nur die einzelnen Datenblöcke innerhalb haben jeweils
eine. Das Testen auf Fehlerfreiheit kann also nur im Gerät
geschehen, oder mit dem Testequipment in der Firma.
von Wastl (hartundweichware)


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Mobile schrieb:
> Gibt es da Probleme, werden
> die einzelnen Module ausgelesen. Das dauert.

Käse, das auslesen dauert nur wenige zehntel Sekunden, das gesamte
Booten dauert viel länger. Es werden immer die Daten aus dem EEPROM
verwendet, da es meist Baugruppen-bezogene Kalibrierdaten sind die
bei der Baugruppenprüfung währen der Herstellung ermittelt wurden.
Die Daten auf der Festplatte dienen nur als Reserve.
von Wastl (hartundweichware)


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Hier kan man auch einiges nachlesen und lernen:

Beitrag "Reparatur R&S FSP7"

Ich oute mich in diesem Zusammenhang mal als "Nähkästchen Plauderer"
von Mobile (mobileteser)


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Wastl schrieb:
> Käse, das auslesen dauert nur wenige zehntel Sekunden,....
Ich kenne das so, dass die Daten auf jeden Modul nur bei Bedarf 
ausgelesen werden. Sind serielle Daten. Normalerweise werden sie eimal 
auf die HD geschrieben, und dann von dort ausgelesen.
von Wastl (hartundweichware)


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Mobile schrieb:
> Ich kenne das so, dass die Daten auf jeden Modul nur bei Bedarf
> ausgelesen werden.

Was du "kennst" und was in Geräten von R&S gemacht wird sind
höchstwahrscheinlich zwei ganz unterschiedliche Dinge.
Aber du bist sicherlich mit den Internas von solchen Geräten
ganz besonders vertraut.

Mobile schrieb:
> Sind serielle Daten.

Das ist eine sehr qualifizierte Aussage, ausgesprochen hilfreich.
von René H. (dj1yr)


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bleibt doch mal sachlich...

mit dem betätigen der Punkttaste beim einschalten werden alle Module neu 
initialisiert und gelesen, im Ordner "Cal" werden dann die alten Daten 
mit der Endung ".old" versehen.
Das wird gemacht, wenn man Baugruppen wechselt oder Hardware optionen 
neu Installiert.

Rohde wird dir bei dem alten Gerät wohl wenig helfen können, so 
zumindest meine Erfahrung.

Zum Image, ja, bitte unter Linux eine Bitgenaue Kopie mit DD 
erstellen.(zur Sicherheit, wenn es geht per C/P die Ordner sichern)

Zu den Versionen, es gab meines wissens 4 Bios Versionen des CPU Boards, 
Bios 1.1 und 2.1 (da gab es aber wohl auch noch verschiedene 
Revisionen), dann Bios 3.3 und ganz zum schluß noch wenige 3.4 
Versionen.
Die Versionen <3 sind DOS basierend, was m.M.n sehr solide läuft, diese 
hatten 486er CPU´s verbaut.
Die Biosversion >3 hatten Pentium Prozessoren und waren mit Win NT4 
ausgestattet, die Boards erkennt man an den kleinen Lüfter auf der CPU.

Man kann auch iRMX Images von FSEB,FSEK oder FESEM nehmen und anpassen 
(Optionen, Typ, SN)

Ich empfehle dir auf alle Fälle eine ISA Grafikkarte nachzurüsten, die 
PC Funktion ist gerade auf dem DOS-System Gold wert.

In der R&S Gruppe gibt es aber noch viele gute Ratschläge, auf alle 
Fälle ist der FSEx zwar ein ganz schöner Trümmer, aber die HF 
Eigenschaften sind selbst heute noch ganz weit oben angesiedelt.

Falls es hier zu ungemütlich wird, schreib mir ein PN
von Markus R. (markus_r131)


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Vielen dank für eure Tips ich habe mir jetzt neu für 36€ die TS2GCF22I 
Tradncent Karte bestellt und den originalen IDE 2,5"Adapter InLine 
Schnittstellenkarte IDE auf 2x CF 76621I aus dem EEVBLOG Forum für 16€. 
Damit wäre ich Hardware mäßig auf der sicheren Seite wenn es angekommen 
ist werde ich mit DD den Klon erstellen.
Wen jemand noch eine Person kennt der mir bei dem Firmware Update helfen 
kann wäre ich sehr dankbar da es dann ein Aufwasch wäre. Gefunden habe 
ich zwei Programme RepKit.zip und das RS_RepKit.zip. Wenn ich den Speki 
am WE öffne um die Batterie zu tauschen und den MOD durchführe muss ich 
gleich mal nachschauen ob das ein Dallas Timer Baustein ist oder eine 
lithium Zelle. Dalles Batterien habe ich früher haufenweise aufgefräst 
;)

P.s. Kenn ihr eine Quelle oder einen "hack" die alte CCFL gegen eine 
LED-Leiste zu tauschen? Ich habe etwas von einkürzbaren Streifen gelesen 
aber im Netz nichts gefunden wo das Einkürzen explizit beschrieben wird. 
73
: Bearbeitet durch User
von René H. (dj1yr)


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Ja, die Teile sollten passen, die Speicherbatterie ist eine LS14250 
bedrahtet.

Schaue mal bitte ob hinten an deinem FSEA neben ein paar BNC 
Abdeckungen, noch 4 kleine Abdeckungen von Bohrungen sind, wenn nicht 
musst du die Rückwand lösen um an die vier HDD schrauben zu kommen.

Wenn du das Gerät öffnest, mache dir detaillierte Bilder der HF 
Kabelverbindung

Bevor du an ein Upgrade denkst, clone die interne HDD erstmal 
erfolgreich.


Für die Umrüstung auf LED benötigst du so ein set mit zwei LED 220mm 
Streifen, das kann man segmentweise kürzen
: Bearbeitet durch User
von Markus R. (markus_r131)


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Ich habe mal zwei Fotos von der Rückseite angehängt, da sieht man einen 
VGA Anschluss wenn ich einen Monitor anschließe habe ich das Displaybild 
komplett drauf. Welche Schrauben an der Rückseite meinst du? VG Markus
von René H. (dj1yr)


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Hallo,

ich habe mal die Abdeckungen markiert, dort kommt man an die Schrauben 
der HDD ran, ist etwas fummelig, aber geht.

Der VGA Anschluß zeigt nur das Analyzer Bild, wenn man eine separate GPU 
dazu steckt sieht man die DOS Oberfläche nach aktivieren der Funktion im 
Menü.

Suche mal nach einem Bild vom FSIQ von hinten, da ist links etwa mittig 
nochmal ein VGA Anschluß, das wäre der für die PC Funktion.
Der Anschluß wird von der GPU mittels Flachbandkabel nach hinten gelegt.

Ich schaue mal zu Hause ob ich noch Bilder habe davon.
von Engelbert S. (engelbert)


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René H. schrieb:
> Suche mal nach einem Bild vom FSIQ von hinten, da ist links etwa mittig
> nochmal ein VGA Anschluß, das wäre der für die PC Funktion.
> Der Anschluß wird von der GPU mittels Flachbandkabel nach hinten gelegt.

Hier z.B. von einem FSEB 30.

Da die von Markus geplanten Arbeiten an meinem FSEA noch anstehen, lese 
ich hier mal interessiert mit.

Leider kann ich aber zu dem Softwareupdate nichts beitragen, meine 
Version ist auch eine alte DOS Variante.

Gruß
Engelbert
von Markus R. (markus_r131)


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Ok das mit der VGA Karte kannte ich noch nicht. Es dürfte jedoch 
schwierig werden eine funktionierende VGA Karte die auch noch ISA BUS 
hat mit Treibern zu bekommen. Unter DOS musste man sie ja noch manuell 
adressieren und auf dem Board den richtigen IRQ zuweisen?
: Bearbeitet durch User
von A. K. (arnkrens)


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Engelbert S. schrieb:
> das wäre der für die PC Funktion.

Das war bei der FSEx Serie aber eine Option, normalerweise ist das eine 
reine DOS Maschine. Also nur eine Grafikkarte einbauen, wird nicht 
reichen.

Die FSIQ Serie (sehr eng mit der FSEx Serie verwandt) hat die 
Computeroption (ein Win NT Computer) standardmäßig.

Marc Michalzik hat eine gute Anleitung für den FSEK geschrieben (die 
40GHz Variante vom FSEA)

https://www.bymm.de/documents/53/FSE_Harddisk_Replacement_V1.pdf
von René H. (dj1yr)


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Hallo,

also, natürlich muss man der GPU den richtigen IRQ zuweisen, der 
benötigte steht glaube ich, sogar auf dem Motherboard.

Die FSIQ Serie ist ein FSEx 30 mit B7 und B15 ab Werk, die abgespeckte 
Version davon war der FSIG.
Die Pentiumboards (Bios >/=3.3) gab es auch ohne separate GPU, also ohne 
B15.

Die ISA GPU´s findet man bei ebay.

Aber erstmal sollte erfolgreich das jetzige System geklont werden, dann 
kann man über sowas nachdenken.
von Markus R. (markus_r131)


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So heute kam der Industriespeicher und der IDE Adapter an. Nun mal 
frisch ans Werk mit der Kopie der alten HDD.
von Markus R. (markus_r131)


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Nach gefühlt 30 Minuten und vielen Nerven die ich lassen musste hatte 
ich dann die Platte endlich raus. Mit einem USB zu IDE Adapter hat weder 
Win7, XP, oder Win95 die Platte erkannt. An meinem alten Win95 
Einplatinen-Computer wurde die Platte im BIOS erkannt aber sobald die 
Systemplatte (Win95) dazu kam und egal ob master oder Slave wurde keine 
der beiden HDD mehr erkannt.... Es scheint mir so als ob die R&S HDD 
eine Singel Platte ist die keine zweite HDD zulässt. Fazit mit meinem 
Mittel komme ich momentan nicht weiter! Auch unter Linux zeigt es mir 
die Platte nicht an. Entweder liegt es am Dateisystem oder an dem 
Protokoll der alten R&S Festplatte das der USB Controller sie nicht 
erkennt?

P.s. ein paar Bilder von der Batterie und dem RAM
: Bearbeitet durch User
von René H. (dj1yr)


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Das habe ich befürchtet...,
unter linux mal den Befehl "lsblk" im Terminal eingegeben, wird die 
Platte da gefunden?

Ich denke du musst ein Image unter DOS erstellen, das ist der einfache 
Teil.
(Das könnte ich dir anbieten)

Es könnte sein, dass das CPU Board nur bestimmte HDD´s bzw. Sektor 
Konfigurationen akzeptiert, dann beginnt die Suche.

Zur not, wende dich mal an den Ulrich in der io. Gruppe für R&S, der ist 
echt kompetent

Es soll wohl eine HW Mod von R&S des CPU Boards geben, welche 
Kompatibilität mit anderen HDD´s verbessert.

Ich kann dir verschiedene Images zur Verfügung stellen.
: Bearbeitet durch User
von Markus R. (markus_r131)


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René H. schrieb:
> unter linux mal den Befehl "lsblk" im Terminal eingegeben,

Vielen Dank René, aber ich bekomme die Originale HDD von R&S nicht 
ausgelesen. Das mit "lbsk" habe ich versucht, leider erfolglos. Ich 
benötige dafür ein altes Desktopsystem mit Win98 oder einen anderen USB 
to IDE Controller der diese Festplatte unterstützt.
: Bearbeitet durch User
von Gerd E. (robberknight)


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Markus R. schrieb:
> An meinem alten Win95
> Einplatinen-Computer wurde die Platte im BIOS erkannt aber sobald die
> Systemplatte (Win95) dazu kam und egal ob master oder Slave wurde keine
> der beiden HDD mehr erkannt.... Es scheint mir so als ob die R&S HDD
> eine Singel Platte ist die keine zweite HDD zulässt.

Dann boote diesen Rechner mit einem Live-Linux. Entweder von USB-Stick 
oder CD-ROM, je nachdem was dieser Rechner so anbietet. Jedenfalls eben 
nicht von IDE.

Dann müsste der IDE-Port frei für diese spezielle Platte sein und Du 
kannst dann vom Linux aus ran.

Ansonsten: hast Du noch ein Mainboard was sowohl IDE als auch SATA hat? 
Das war ja über viele Jahre gängig da beides anzubieten. Dann könntest 
Du von SATA booten und der speziellen Platte das IDE alleine überlassen.
von Markus R. (markus_r131)


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Gerd E. schrieb:
> Dann boote diesen Rechner mit einem Live-Linux. Entweder von USB-Stick
> oder CD-ROM

Das hätte ich auch gern gemacht aber es ist ein Computer eines alten 
Indutrie Terminals der gesamte Rechner ist mit dem Display vereint und 
wie eine große ISA Karte mit 100Mhz 32MB RAM und einer FDD und einem IDE 
Anschluss. Leider habe ich seit 20 Jahren keinen klassischen Desktop 
Rechner mehr.
: Bearbeitet durch User
von Engelbert S. (engelbert)


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Markus R. schrieb:
> Ich benötige dafür ein altes Desktopsystem mit Win98 oder einen anderen USB
> to IDE Controller der diese Festplatte unterstützt.

Ich kann dir zum Testen einen alten DELL D600 Laptop mit nativer ATA 
Schnittstelle für eine 2,5" HDD und einem integrierten CD-Laufwerk 
zukommen lassen. Die HDD wird in einer Cartridge eingebaut und kann 
einfach im Laptop eingesteckt werden (Plug & Play). Vom CD-Laufwerk 
kannst du ja dann ein Linux booten.
von Dieter S. (ds1)


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Markus R. schrieb:
> Mit einem USB zu IDE Adapter hat weder Win7, XP, oder Win95 die Platte erkannt.

Was heißt "erkannt"? Ich verwende immer wieder mal diverse USB-IDE 
Adapter unter Windows, ohne Probleme. Wenn das Filesystem bzw. die 
Partition nicht von Windows erkannt wird dann erscheint halt kein 
Disk-Icon, dennoch kann man ohne Probleme mit z.B. "dd for Windows" (ein 
kleines Tool für die Kommandozeile) ein vollständiges Image des 
Laufwerks machen bzw. auf das Laufwerk zurück schreiben.
: Bearbeitet durch User
von Markus R. (markus_r131)


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Vielen Dank Engelbert, ich habe es heute hinbekommen!

Zu Dieter,
Mit nicht erkannt meine ich die HDD wird im BIOS erkannt aber im WIN 
nicht angezeigt (Datenträgerverwaltung). Auch auf kommandozeilen Ebene 
wird nichts gelistet (fdisk oder diskpart).

Aber ich habe es heute hinbekommen mit meinem alten IBM Thinkpad G40 und 
einer Hiren’s BootCD 15.2.  live disk und dem Program DataResuce DD. 
Jetzt läuft es endlich sicher! Zum Glück hatte ich das alte G40 noch 
nicht entsorgt. Morgen geht es an die Batterie und Reinigung dann wird 
es wieder zusammen geschraubt. Die CCFL gegen LED werde ich machen wenn 
die Teile angekommen sind. Das lässt sich bequem auch nur von vorn 
machen ohne den Kasten wieder auf zu Schrauben.
: Bearbeitet durch User
von René H. (dj1yr)


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Hat die Umrüstung auf CF geklappt, also bootet der FSE durch?
von Markus R. (markus_r131)



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René H. schrieb:
> Hat die Umrüstung auf CF geklappt, also bootet der FSE durch?

Die Umrüstung hat soweit geklappt das er jetzt bis zur Initialisierung 
kommt. Dann bleibt er bei booting stehen und der Schrägstrich dreht sich 
die ganze Zeit.Er findet die Hardware FFD und HDD jedoch fehlt das 
typische hämmern der Relais.
: Bearbeitet durch User
von Markus R. (markus_r131)


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Markus R. schrieb:
> Dann bleibt er bei booting stehen und der Schrägstrich dreht sich die
> ganze Zeit.

Hier ein Bild von Booten an welcher Stelle er hängen bleibt. Ich denke 
es muss im BIOS noch etwas eingestellt werden.
von Thomas W. (goaty)


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Ich hab was von der IRMX Partition gelesen, die beim Kopieren wohl 
ziemlich knifflig sein soll.
Das ist bei älteren System wohl das Betriebssystem.
von René H. (dj1yr)


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Markus R. schrieb:
> Markus R. schrieb:
>> Dann bleibt er bei booting stehen und der Schrägstrich dreht sich die
>> ganze Zeit.
>
> Hier ein Bild von Booten an welcher Stelle er hängen bleibt. Ich denke
> es muss im BIOS noch etwas eingestellt werden.

Du musst im BIOS nichts verstellen, da gibt es auch nicht soviel.
Dein Medium ist nicht Bootfähig, es müssen 3 Partitionen sein.
Über init HDD ist er ja hinaus, so wie es scheint.
von Markus R. (markus_r131)


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Ok, dann weiß ich nicht weiter... ich habe eine 1zu1 bit Kopie gemacht 
es sollte alles so kopiert worden sein  wie es auf der original Platte 
war?

Sorry mit dem Doppel Post der Bilder, da ist beim Senden etwas schief 
gegangen!

Hat vieleicht jemand ein Image was bei mir funktionieren könnte? Die 
Optionen B4,B5,B8,B12 kann man bestimmt nach instalieren von der alten 
Platte.

P.s.: mein Image ist jetzt zusätzlich auf einem USB Stick und hat 1,52GB

Die Google-Ki sagt:

​Das Booten läuft bei diesen Geräten in Etappen ab, wie bei einer 
Treppe:
​Stufe 1:
Das BIOS initialisiert den IDE-Controller. (Das klappt, wie dein Bild 
zeigt: INIT HD ... DONE).

​Stufe 2:
Das BIOS springt auf Sektor 0 (den MBR / Bootsektor). Das ist ein winzig 
kleiner Bereich ganz am Anfang der Karte. Den findet das BIOS immer, 
weil er stur bei Adresse Null liegt. Dort startet das R&S-Boot-Programm 
(daher siehst du die Grafik und den drehenden Strich!).

​Stufe 3:
Der Bootloader will das eigentliche Betriebssystem und die Partitionen 
laden. Und genau hier bricht die Treppe ab!
​Um die restlichen Daten und die anderen Partitionen zu finden, muss der 
Controller wissen, wie groß die "Schritte" auf der CF-Karte sind (wie 
viele Sektoren pro Spur, wie viele Köpfe). Wenn das BIOS hier durch eine 
falsche Einstellung (z. B. Normal/CHS statt LBA) die falsche 
Schrittweite nutzt, passiert folgendes:
​Er will in die nächste Partition springen, greift aber durch die 
falsche Geometrie-Berechnung voll ins Leere. Er liest nur Datenmüll oder 
findet den Anfang der Partition nicht. Weil der Prozessor aber nicht 
abstürzt, sondern brav in einer Schleife darauf wartet, dass an der 
(falschen) Adresse die richtigen Daten auftauchen, dreht sich dein 
Boot-Strich unendlich weiter.
​Warum die Partition nicht fehlerhaft sein kann
​Weil wir das Image mit DD eins zu eins geschrieben haben, ist die 
Struktur auf der CF-Karte ein perfekter Spiegel deiner alten Festplatte. 
Die Partition ist da. Sie ist weder gelöscht noch vergessen.
​Fazit: Es liegt nicht daran, dass die Partition auf der Karte fehlt, 
sondern dass das Gerät den Weg dorthin nicht berechnen kann, weil das 
BIOS die Maße der neuen CF-Karte noch nicht richtig interpretiert.
​
: Bearbeitet durch User
von Mobile (mobileteser)


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Ich weiß nicht, ob das mit einer CF Karte kompatibel ist. Habe bezüglich 
FSE keine Erfahrung. Aus meiner Erfahrung sind IDE SSD "kompatibler" mit 
IDE HDD als CF Cards. Auf Geizhals gibt es noch welche zu R&S 
kompatiblen Preisen.
https://geizhals.at/?cat=hdssd&xf=7525_IDE&pagesize=100&sort=p&promode=true&hloc=at&hloc=de&hloc=eu&hloc=pl&hloc=uk
Beitrag #8053945 wurde vom Autor gelöscht.
von Markus R. (markus_r131)


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Mobile schrieb:
> Ich weiß nicht, ob das mit einer CF Karte kompatibel ist.

Die CF Industrie Karten sind keine gewöhnlichen Fotokarten.

Der "Geheim-Modus": True IDE Mode (Der wichtigste Punkt!)​Das ist der 
absolute Knackpunkt für den Spektrumanalysator:​Die Industrial CF-Karte: 
Sie besitzt einen speziellen Controller-Chip, der den sogenannten True 
IDE Mode beherrscht. Wenn man diese Karte über deinen InLine-Adapter an 
ein IDE-Kabel hängt, verhält sie sich elektrisch und signaltechnisch 
exakt genau so wie eine echte, alte, rotierende Festplatte. Das BIOS des 
Messgeräts merkt überhaupt nicht, dass da ein Flash-Speicher dranhängt.
​Die normale Foto-CF-Karte: Kameras brauchen keinen IDE-Modus, die 
wollen einfach nur schnell Daten wegschreiben. Viele Standard-Fotokarten 
haben diesen True-IDE-Modus deshalb gar nicht mehr auf dem Chip 
freigeschaltet. Wenn man so eine Karte in das Messgerät steckst, meldet 
das BIOS beim Starten oft sofort HDD Error oder No Boot Device, weil die 
Karte die alten Festplattenbefehle gar nicht versteht.

​2. Die Speicher-Zellen: SLC vs. MLC / TLC​Hier geht es darum, wie die 
Daten physikalisch auf den Halbleiter-Chips gespeichert werden und wie 
lange sie halten.​Normale Fotokarten (MLC/TLC): Um möglichst viel 
Speicherplatz (z.B. 32 GB oder 64 GB) für wenig Geld anzubieten, 
quetscht man in eine einzige Speicherzelle mehrere Bits rein. Das ist 
super für Urlaubsfotos, hat aber einen Haken: Diese Zellen nutzen sich 
extrem schnell ab. Wenn man da ein Betriebssystem draufpackt, das 
ständig Logdateien schreibt, raucht die Karte nach ein paar Monaten 
ab.​Industrial-Karten (oft SLC): Hier speichert jede Zelle knallhart nur 
ein einziges Bit (0 oder 1). Das bedeutet: Die Karte hat zwar meistens 
viel weniger Speicherplatz (z.B. nur 2 GB oder 4 GB), ist dafür aber 
extrem robust. Sie verträgt bis zu zehnmal mehr Schreibzyklen als eine 
Fotokarte und hat eine extrem lange Lebensdauer.​3. Feste Geometrie 
(Fixed Disk vs. Removable)​Alte Betriebssysteme wie das iRMX oder auch 
ein altes Windows 95 sind da sehr eigen: Sie weigern sich strikt, sich 
auf ein "Wechselmedium" (wie einen USB-Stick oder eine normale 
Speicherkarte) installieren zu lassen. Sie verlangen ein festes Laufwerk 
(Fixed Disk).​Eine normale Foto-Karte meldet sich am Computer-Anschluss 
immer als „Wechselmedium“ an.​Eine Industrial-Karte ist vom Werk aus so 
programmiert, dass sie sich als „Festes Laufwerk“ ausgibt. Nur so kann 
der Bootloader des Rohde & Schwarz überhaupt fehlerfrei darauf 
zugreifen.
von Markus R. (markus_r131)


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So Leute,

Es funktioniert alles!!!

Ich habe heute wieder mal etwas Zeit gehabt um meine selbstgebauten 6Pol 
DIN-Kabel zu PS2 auszuprobieren. Er funktioniert auf Anhieb. Also frisch 
ans Werk und direkt an den Analyzer angeschlossen weil ich davon 
ausgegangen bin das er eh wieder beim Bootbildschirm stehen bleibt. 
Aber! Plötzlich ging es weiter er initialisierte plötzlich wie aus 
Geisterhand die Transputer und tada.... Er läuft mit der neuen Trancend 
CF Karte 😀! Also wieder aus gemacht und neu gestartet => Pustekuchen... 
Er blieb wieder hängen. Da meine 3,6V lithium-Batterie von der Firma 
SAFT noch unterwegs ist habe ich folgendes gemacht : 230V-Stecker hinten 
raus und Speki eingeschaltet gelassen 10min. Gewartet damit sich die 
alte Batterie wieder unter die Haltespannung des E-PROM Speichers 
begibt. Und siehe da nach dem ersten einschalten perfekt hochgefahren! 
Ich bin mir fast sicher das ich im BIOS entweder die HCS abspeichern 
muss oder die option Boot with no Errors anwählen muss. Ich habe es aber 
noch nicht geschafft ins BIOS zu kommen. Weiß einer  von euch eventuell 
wie man rein kommt? VG Markus
: Bearbeitet durch User
von Chris K. (kathe)


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Bei Ko4BB gibts das Servicemanual und img.
Leider nichts zum Bios und Rechner enthalten.
von Markus R. (markus_r131)


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Chris K. schrieb:
> Bei Ko4BB gibts das Servicemanual

Danke, aber ich habe hier zum Gerät zwei dicke Aktenordner mitbekommen 
mit allen Original Schaltpläne und Anleitungen.
von Chris K. (kathe)


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Markus R. schrieb:
> Danke, aber ich habe hier zum Gerät zwei dicke Aktenordner mitbekommen
> mit allen Original Schaltpläne und Anleitungen.

Und das Festplatten image auch in Papierform ;-)
Mehr Daten / Infos zur Rechnerbaugruppe ?
R&S hat Rechner nicht hergestellt sondern nur nach eigenen 
Specs/Modifikationen eingekauft so weit ich weiss.
von Markus R. (markus_r131)


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Chris K. schrieb:
> Und das Festplatten image auch in Papierform ;-)

Nein :) das Image habe ich ja bereits durch eine 1:1 bit Kopie mit mini 
XP und DD-Resuce gemacht. Daher ist es besser als das zum Download 
angebotene da hier die Hardware specs zu 100% passen.
von Engelbert S. (engelbert)


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Markus R. schrieb:
> mit allen Original Schaltpläne

Also ich habe lange nach den Schaltplänen für eine Reparatur gesucht, 
und konnte nur die IF_FILTER und RF_MODUL Baugruppen bei H. Filbert 
kaufen. Würdest du die Unterlagen zum Scannen zur Verfügung stellen?
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